Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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08.01.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Jänner > 08.01.18-14.01.18


EPHREDA tt   

Meerträubel ist eine giftige, scharfe und bittere Heilpflanze aus der Familie der Meerträubelgewächse. Das Aussehen ist etwa eine Mischung aus Schachtelhalm und Ginster. Das chinesische Meerträubel Ma-Huang ist die stärkste Art der Ephedra-Familie. Die europäischen und amerikanischen Meerträubel-Arten sind deutlich milder in der Wirkung. Die meisten Meerträubel-Arten enthalten Ephedrin oder ephedrinähnliche Verbindungen (Pseudoephedrin), die alle ähnlich wie Adrenalin wirken.
Meerträubel ist die einzige Gattung der Pflanzenfamilie der Meerträubelgewächse innerhalb der Ordnung  Gnetales. Diese Gattung besitzt ein  disjunktes Areal mit jeweils einem Teil der 35 bis 70 Arten in der  Alten Welt und der  Neuen Welt.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Bronchospasmolytikum, Husten
Heilwirkung:
anregend, antitussiv, antiviral, appetithemmend, blutdrucksteigernd, bronchienerweiternd, gefäßverengend, harntreibend, hustenlindernd, kreislaufanregend, schweißtreibend, wärmend, zentral stimulierend
Anwendungsbereiche:
Pflanzenheilkunde: Asthma, Atemwegserkrankungen, Bronchospasmus, Heuschnupfen, Katarrh, Krampf der Bronchialmuskulatur, TCM: Erkältungskrankheiten, Leistungssteigerung
wissenschaftlicher Name:
Ephedra sinica
Pflanzenfamilie:
Meerträubelgewächse = Ephedraceae
englischer Name:
Chinese Ephedra
volkstümlicher Name:
Meerträubel, Ma-Huang
Verwendete Pflanzenteile:
junge Rutenzweige (Ephedrae herba)
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Alkaloide, Catechine, Flavonoide, L-Ephedrin, Methylephedrin, Norephedrin, Phenolcarbonsäuren, Pseudoephedrin
Sammelzeit: Das ganze Jahr, vorzugsweise Herbst
Nebenwirkungen:
Abhängigkeit, Bewegungsdrang, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen, Kopfschmerzen, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Übelkeit
Kontraindikation:
Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, Kreislaufproble-me, Leistungssport, Schlaflosigkeit ...
Wechselwirkungen:
Herzglykoside und vielen anderen Medikamenten ...

Anwendung
Wird in Form von Pulver, Absude, Tinkturen, Flüssigextrakte eingesetzt. Der Handel unterliegt in vielen Ländern gesetzlichen Auflagen.
Tee
1 Teelöffel Kraut mit 250ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Maximal 2 Tassen pro Tag und maximal 3 Tage hintereinander. Hilft bei Atemwegserkrankungen.
Räucherpulver
Wird in der TCM gegen sehr viele Krankheiten eingesetzt.
Fertigpräparate
Die Arznei ist verschreibungspflichtig. Meist in Kombination mit Thymian, Sonnentau, Efeu oder Schlüsselblume (Primel) gegen Asthma bronchiale und Husten.

Geschichtliches
Wird seit etwa 5000 Jahren in der traditionellen chinesischen Medizin zur Leistungssteigerung eingesetzt. In der Volksheilkunde vor allem gegen Asthma und Atemwegserkrankungen. Da die Inhaltstoffe unerlaubte Leistungssteigerung ermöglichen, sind die Meerträubelmittel in vielen Ländern verschreibungspflichtig und sind im Wettkampfsport verboten. Wegen der vielen Nebenwirkungen in der Pflanzenheilkunde fast nicht mehr im Gebrauch. Der Wirkstoff Ephedrin wird heute für medizinische Zwecke synthetisch hergestellt.

Pflanzenbeschreibung
Meerträubel-Arten sind verholzende Pflanzen: meist Ruten sträucher, manchmal Kletterpflanzen. Die gegenständig oder zu dritt quirlig angeordneten  Blättersind schuppenartig reduziert. Die  Photosyntheseübernehmen die verzweigten, grünlichen Zweige. Die  Blüten sind immer eingeschlechtig. Meist sind die Arten zweihäusig, selten die Blüten einhäusig getrenntgeschlechtig. Die männlichen Zapfen stehen einzeln oder zu zweit bis dritt an den Knoten. In den männlichen Zapfen stehen die häutigen Hochblätter in zwei bis acht Wirteln paarweise oder zu dritt zusammen. Die weiblichen Zapfen stehen sich gegenständig gegenüber oder zu dritt bis viert in Wirteln in den Knoten. In den weiblichen Zapfen stehen die sich überlappenden Hochblätter in zwei bis zehn Wirteln paarweise oder zu dritt zusammen. Die Hochblätter werden bei Samenreife meist fleischig und rot (selten bleiben sie häutig und werden bräunlich). Die weiblichen Blüten besitzen ein Paar verwachsener, ledriger Schuppen. Die Meerträubel werden zu den  Nacktsamern gerechnet; ihre  Samenanlagen sind also nicht von Fruchtblättern geschützt. Je Zapfen werden ein bis drei gelbe bis dunkelbraune  Samen gebildet.
Das chinesische Meerträubel Ma-Huang (Ephedra) ist in Asien heimisch. Sie sind gut an Hitze und Trockenheit angepasst und winterhart. Die mehrjährige Pflanze wird von 30 bis 60 cm hoch. Hat schachtelhalmartige, rutenartige Stiele und gegenständige Schuppenblätter, aber meist blattlos. Die unscheinbaren Blüten erscheinen zwischen März und Mai. Aus den Blüten entwickeln sich fleischige rote Zapfenbeeren.

Anbautipps
Im Herbst aussäen. Pflanze im Frühling oder Herbst teilen. Sonniger Standort, der Boden trocken, keine Staunässe.

Sammeltipps
Stängel (junge Rutenzweige) können jederzeit geerntet werden, meistens aber im Herbst, da dann der Wirkstoffgehalt am größten ist. An einem luftigen schattigen Ort trocknen.




INDISCHER LOTOS


Der Lotus ist ein Seerosengewächs aus Asien mit sehr schöner und gut duftender Blüte. Die selbstreinigende Eigenschaft von Blättern und Blüten hat sie zu einer wichtigen religiösen Pflanze in mehreren Kulturen gemacht. Alle Teile der Pflanze werden in der asiatischen Heilkunde genutzt und helfen z.B. bei Blutungen unterschiedlicher Art.
Die Indische Lotosblume ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Lotosblumen in der Familie der  Lotosgewächse.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Blutungen
Heilwirkung:
adstringierend, beruhigend, blutdrucksenkend, blutgefäßerweiternd, blutstillend, fiebersenkend, herzstärkend, kühlend, magenstärkend, tonisierend
Anwendungsbereiche:
Bluthochdruck, Blutungen, Fieber, Herzschwäche, Krebs, Magenschwäche, Menstruationsbeschwerden, Milz, Nierenschwäche, Schlaflosigkeit, Tonikum, Verdauungsschwäche, Aromatherapie: Erkenntnis, Frieden, Mediation
wissenschaftlicher Name:
Nelumbo nucifera
Pflanzenfamilie:
Lotosgewächse = Nelumbonaceae
englischer Name:
Indian lotus
volkstümlicher Name:
Indische Lotosblume, Indischer Lotos, Lotus, Lotos
Verwendete Pflanzenteile:
ganze Pflanze
Inhaltsstoffe:
Armepavin, Fettsäuren, Gerbsäure, Linolensäure, Linolsäure, Nornuciferin, Nuciferin, Pronuciferin, Roemerin
Sammelzeit:
Wurzeln: Herbst, Winter, Blätter: Sommer

Anwendung
Die Wurzelknollen werden getrocknet und zu Mehl verarbeitet oder gekocht und mit Essig und Sojasauce als Beilage serviert. Junge Blätter und Blattstiele werden als Gemüse gekocht. Die Samen werden frisch, kandiert oder geröstet als Knabberzeug verzehrt bzw. als Suppenbeilage gekocht. Bisher nur in Myanmar wird aus den Pflanzenfasern auch  Lotusseide hergestellt.
Keimwurzel
Die Wurzel eines gerade keimenden Samenkorns hilft bei Bluthochdruck und Schlaflosigkeit.
Samen
Der Samen hilft bei Blutungen, Herzklopfen und Verdauungsproblemen.
Wurzeln
Rhizome als Salat oder in Sojasoße eingelegt hilft bei Blutungen und Menstruationsproblemen.
Aromatherapie
Der Duft hilft bei Meditationen und wirkt positiv auf das Bewusstsein. Er ermöglicht Frieden, Einsicht und Erkenntnis, hilft bei der Selbstfindung.

Geschichtliches
Von China bis Ägypten seit tausenden von Jahren für religiöse und spirituelle Zwecke genutzt. Ebenso lange auch als Heilpflanze gegen Blutungen und als Gemüse genutzt. Der Samen diente zeitweise als Schutz bei Liebeszauber. Der Samen wird als Kaffeeersatz genutzt. Heute eine beliebte Zierpflanze für Teiche in wärmeren Regionen.

Pflanzenbeschreibung
Die Indische Lotosblume ist eine Ausläufer bildende,  ausdauernde  krautige Wasserpflanze. Die gestielten  Laubblätter sind peltat. Die Blattstiele sind 2m oder mehr lang. Die runde Blattspreite weist einen Durchmesser von 60cm oder mehr auf. Die zwittrigen  Blüten sind  radiärsymmetrisch. Die vielen 1 bis 13cm langen  Blütenhüllblättersind rosa, rosa getönt oder weiß (bei manchen Sorten auch gelb) und hinfällig. Die  Staubbeutel sind 1 bis 2 cm lang. Es sind viele freie  Fruchtblätter vorhanden. Die  Bestäubung erfolgt durch Käfer. Die  Blütenachse verjüngt sich zur Fruchtzeit gleichmäßig gegen den Grund und ist über dem Blütenstielabsatz oft schwach abgerundet. Die eiförmige Frucht besitzt eine Größe von 10 bis 20 × 7 bis 13 mm. Die Nussfrüchtchen sind eiförmig oder ellipsoid, messen 10 bis 20 × 7 bis 13 mm und sind mehr als 1,5 mal so lang wie breit und in die Blütenachse eingesenkt.
Der Lotus ist in Asien heimisch. Er wächst bevorzugt in Seen und Teichen. Die mehrjährige Pflanze wächst in 60 cm bis 250 cm tiefen Wasser. Die Wurzeln sitzen im Seeboden. Die runden Blätter schwimmen auf dem Wasser und haben einen Durchmesser von bis zu 1 Meter. Die rosa Blüten mit gelben Inneren erscheinen das ganze Jahr über und haben einen Durchmesser bis 35 cm. An Blüten und Blättern perlen Verunreinigungen ab. Aus den Lotus-Blüten entwickeln sich bis die Samen.

Anbautipps
Vermehrung durch Aussaat im Frühling in kleinen Töpfchen die mit Wasser bedeckt sind oder durch Wurzelteilung. Der Teich muss mindestens 60 cm tief und sonnig sein. Der Teichboden sollte kompostartig und nährstoffreich sein. Der Lotus verträgt keinen Frost.

Sammeltipps

Die grünen Pflanzenteile im Sommer ernten. Die Wurzeln im Herbst oder Winter ernten. Wenn man die Keimwurzeln trocknen will, diese vor dem Trocknen vom Samen trennen.


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