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Veilchen
Wie kleine violette Äuglein blinzeln die Veilchen im Frühling aus dem Gras. In der Antike war das Veilchen sogar eine heilige Blume. Es war dem Gott Pan geweiht und zu Ehren des Saturn wurden Veilchenkränze auf dem Kopf getragen. Schon Hippokrates setzte das Veilchen für allerlei Beschwerden eingesetzt, unter anderem bei Sehstörungen, Kopfschmerzen und Melancholie. In der heutigen Naturheilkunde wird das Veilchen vorwiegend bei Beschwerden der Atemwege, z.B. Husten und Bronchitis eingesetzt.
Veilchen oder Violen sind eine Pflanzengattung in der Familie der Veilchengewächse. Von den etwa 500 Arten gedeihen die meisten in den gemäßigten Zonen der Erde. Die Zentren der Artenvielfalt liegen in Nordamerika, den Anden und Japan. Man findet sie jedoch auch in Australien und Tasmanien. Bekannte Arten sind Stiefmütterchen, Hornveilchen und Duftveilchen.
 
Steckbrief
Heilwirkung: abschwellend, antibakteriell, beruhigend, blutreinigend,  durchblutungsfördernd, entzündungshemmend, erweichend, harntreibend,  krampflösend, schleimlösend, schmerzlindernd, schweißtreibend,  Bronchitis,  Husten, Reizhusten,  Keuchhusten, Atembeschwerden, Katarrhe der oberen Luftwege, Halsentzündung, Fieber, Grippe, Magenkatarrh, leicht abführend, Rheumatismus, Gicht, Blasenentzündung, Nierenentzündung, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Epilepsie, Nervosität, Angstzustände, verschiedene Hautkrankheiten, Ekzeme, Pickel, Hautschuppen, Verrenkung, Quetschungen
wissenschaftlicher Name: Viola odorata
Pflanzenfamilie: Veilchengewächse = Violaceae
englischer Name: Violets
volkstümliche Namen: Heckenveigerl, Marienstengel, Oeschen, Osterveigel, Schwalbenblume, Vegeli, Vieli, Viole
Verwendete Pflanzenteile: Das blühende Kraut, Wurzel
Inhaltsstoffe: Saponine, Bitterstoffe, Alkaloid Violin, Cyamin (blauer Farbstoff), Eugenol, Flavonoide, Glykoside, Salizylsäure, Salizylsäuremethylesther, Schleim, Odoratin
Sammelzeit: Kraut: März bis Mai
 
Anwendung
Manche Veilchenarten und -sorten werden als Zierpflanzen verwendet. Einige Arten und Sorten dienen als Heil- sowie Küchenpflanzen und werden zu kosmetischen Zwecken genutzt.
Veilchen als Zierpflanzen
In Parks und Gärten in Beeten oder Pflanzgefäßen findet man als Zierpflanzen vorwiegend das Duftveilchen, das Hornveilchen und, wohl am häufigsten kultiviert, das Gartenstiefmütterchen, außerdem das Hain-Veilchen mit der Form 'Purpurea', das Pfingstveilchen mit den Sorten 'Albiflora' und 'Freckles' sowie einige alpine Arten für den Steingarten. Das Parma-Veilchen ist heute eher selten in Gärten anzutreffen. Nicht zur Gattung der Veilchen gehören dagegen die Alpen- und die als Zimmerpflanzen bekannten Usambaraveilchen.
Veilchen als Heil- und Küchenpflanzen
Duftveilchen, insbesondere März- und Parmaveilchen, spielten lange Zeit eine wichtige Rolle in der Kräuterkunde. Außer im Bereich der Naturheilkunde, insbesondere der Aromatherapie, finden sie keine Verwendung mehr. Blüten von Duft und Hornveilchen lassen sich ebenso wie Stiefmütterchenblüten auch kulinarisch verwerten und gehören beispielsweise zu den Zutaten des ursprünglichen Birne Helene-Rezepts. Die bekannten Veilchenpastillen werden allerdings mit synthetischen Veilchenduftstoffen aromatisiert. Mit Veilchen aromatisierter Likör heißt Crème de Violette und wird mindestens seit dem frühen 19. Jahrhundert hergestellt.
Veilchen in der Parfümerie
Die Blüten von März- und Parmaveilchen sind seit Jahrhunderten zu kosmetischen Produkten verarbeitet worden. Das natürliche Veilchenblütenabsolue ist heute praktisch verschwunden und wird von der Kosmetikindustrie durch die synthetischen Jonone ersetzt. Veilchenblätterabsolue (von Viola odorata) wird dagegen weiterhin in großem Umfang bei der Parfümproduktion eingesetzt. Sogenanntes "natürliches Veilchenparfüm" wird überdies seit langer Zeit aus der so genannten Veilchenwurzel/Iriswurzel gewonnen, dabei handelt es sich um getrocknete Rhizome verschiedener Irisarten.
Veilchentee innerlich
Innerlich wird Veilchen vorwiegend als Tee (Aufguss) bei Husten und Bronchitis. Weil das Veilchen auch schweißtreibend wirkt, ist es auch förderlich bei fieberhaften Erkältungen. Der Einsatz bei Magenkatarrh ist eher unüblich, macht aber Sinn, weil sich die Wirkstoffe des Veilchens günstig auf die Schleimhäute auswirken. Tees aus den Blättern sind auch bei Verstopfung geeignet, weil die Blätter leicht abführend wirken. Da das Veilchen beruhigend und entspannend wirkt, kann man es als mildes Schlafmittel verwenden. Es hilft aber auch gegen ständige Müdigkeit und Nervosität. Durch die entspannende Wirkung lindert Veilchentee auch die Neigung zu Epilepsie, wenngleich Veilchen natürlich nicht anstelle starker Antiepileptika verwendet werden, sondern sie nur ergänzen kann.
Veilchentee äußerlich
Äußerlich kann man Veilchentee bei allen Arten von Hautentzündung als Bad oder Kompresse einsetzen. In dieser Form eignet es sich auch zur lokalen Behandlung von Rheuma und Gicht (zusätzlich zum innerlichen Tee).
Wurzel
Die Wurzel wirkt in höherer Dosierung als Brechmittel und sollte daher nur in kleinen Dosen eingesetzt werden. In kleiner Dosierung ist sie jedoch als Blutreinigungsmittel und bei Husten sehr geeignet. Die getrocknete und zurechtgeschnittene Wurzel wird gerne für kleine Kinder zum Draufbeißen benutzt, wenn diese unter Zahnungsschmerzen leiden. Solche Veilchenwurzeln kann man in Apotheken bestellen.
Veilchen-Sirup
Nimm eine Hand voll frischer Veilchenblüten und lasse sie in 300ml Wasser mit 300g Zucker einen Tag lang ziehen. Dann werden die Blüten abgeseiht und das "aromatisierte Zuckerwasser" wird ca. 1 Stunde lang im Wasserbad verkocht und eingedickt. Der entstandene Sirup wird anschließend in eine Flasche gegossen und gut verschlossen im Kühlschrank aufgehoben. Der Sirup eignet sich für Husten bei Kindern.
Blütenessenz
Aus den Blüten des Veilchens kann man auch eine Blütenessenz herstellen, die für Selbstbewusstsein und die Fähigkeit zu sich selbst zu stehen steht.
 
Pflanzenbeschreibung
Veilchen wachsen bevorzugt auf schattigen Wiesen, an Zäunen, Hecken und an Waldrändern. Sie haben einen ausdauernden Wurzelstock, der sich von Jahr zu Jahr mehr ausbreitet. Im zeitigen Frühjahr sprießen die herzförmigen Blätter und von März bis April blüht die Pflanze. Klassische Veilchen haben violette Blüten mit zwei Blütenblättern oben und drei Blütenblättern unten. Sie duften sehr angenehm. Daher wird das echte Veilchen auch wohlriechendes Veilchen genannt.
Veilchenarten wachsen als ein- oder zweijährige oder meist ausdauernde krautige Pflanzen, sowie selten Halbsträucher mit sehr wechselndem Habitus. Oft werden Rhizome als Überdauerungsorgane gebildet. Es können mehr oder weniger lange, kriechende bis aufrechte, oberirdische Sprossachsen ausgebildet sein oder fehlen. Die Laubblätter können alle grundständig zusammen stehen oder an der Sprossachse wechselständig verteilt angeordnet sein. Die Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreiten sind einfach oder geteilt. Der Blattrand ist glatt oder gezähnt. Die bleibenden, klei-nen bis großen, zuweilen laubblattähnlichen Nebenblätter sind frei oder mehr oder weniger lang mit den Blattstielen verwachsen und häufig gewimpert oder gefranst und tragen dann an ihren Enden nicht selten braune Drüsen. Einige Violaarten haben Blätter die +/- dicht, meist an der Unterseite behaart und am Rande und der Basis gewimpert sind. Die Behaarung besteht aus einfachen, einzelligen oder einzellreihigen Trichomen, die bei einigen Arten gegen das Ende hin keulig verdickt sind. Von äußeren Drüsen sind bisher nur Drüsenzotten bekannt. Sie sitzen an den Enden der Nebenblätter, an den Zähnen der Laubblätter und an den Spitzen der Sepalen, und bestehen aus einem ziemlich kurzen dicken Stiel und einem vielzelligen, sezernierenden Köpfchen. Die Drüsenzotten der Nebenblätter verschleimen frühzeitig und überziehen das in der Entwicklung begriffene Laubblatt mit ihrem Sekret. Der Schleimaustritt erfolgt nur an einzelnen Stellen der Cuticula und kann wiederholt vor sich gehen, da die subcuticulare Schleimbildung andauert. Eine Regeneration der Cuticula dieser Schleimdrüsen findet jedoch nicht statt, sondern es kommt nur zur Bildung sehr widerstandsfähiger, sogenannter Grenzhäutchen. Ausscheidung von Kalk ist an den Randzähnen einiger Arten (z. B. Viola scandens) beobachtet worden.
Die Blüten stehen einzeln in den Blattachseln auf Blütenstielen, die zwei Deckblätter besitzen. Oft sind die Blüten dimorph, die kleistogamen (geschlossen bleibenden) Blüten entwickeln sich später als die chasmogamen (sich öffnenden). Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fast gleichen fünf freien oder fast freien Kelchblätter besitzen meist krautige Öhrchen (Anhängsel) an ihrer Basis. Die fünf freien Kronblät-ter sind deutlich ungleich. Das unterste Kronblatt ist das größte und an seiner Basis gespornt. Es ist ein Kreis mit fünf Staubblättern vorhanden. Die freien Staubfäden sind relativ kurz. Die aufrechten Staubbeutel sind frei oder meist bilden eine Umhüllung um den Fruchtknoten. Die beiden unteren Staubbeutel ragen in den Sporn hinein und besitzen sporn- oder warzenartige, nektarsekretierende Anhängsel an ihrer Basis. Drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, einkammerigen Fruchtknoten verwachsen. Jeder Fruchtknoten enthält viele anatrope Samenanlagenin parietaler Plazentation. Der fast aufrechte oder meist mehr oder weniger nach unten gekrümmte Griffel ist mehr oder weniger verdickt oder manchmal allmählich nach oben hin verschmälert und ist glatt oder besitzt unterschiedliche Anhängsel. Die Narbe ist je nach Art unterschiedlich geformt. Für die Färbung der Blüten sind Farbstoffe der Petalen verantwortlich, die in der Familie meist gelb bis rot, violett und blau, seltener weißlich, bräunlich oder +/- schwarz gefärbt sind. Die oft intensiven gelben Farbtöne werden durch kleine Farbstoffkörnchen gebildet, die in dem farblosen Zellsaft der Epidermiszellen in verschiedener Menge vorkommen. Die Körnchen bestehen z. B. bei Viola primulaefolia aus Quercetin, einem den Gerbstoffen verwandten Pflanzenfarbstoff aus der Flavongruppe. Bei Viola tricolor und Viola arvensis dagegen bestehen sie aus Rutin (Violarutin oder Violaquercitrin), einem glykosidischen Farbstoff der Formel C-27 H-30 O-16. Die blauen Farbtöne werden durch im Zellsaft der Epidermiszellen gelöstes Anthocyan hervorgerufen, und zwar ist dessen Farbe je nach der sauren, neutralen oder alkalischen Reaktion des Zellsaftes rot, violett oder blau. Oft finden sich in unmittelbar benachbarten Zellen die verschiedensten blauen Farbtöne. Liegen in der Epidermis zwischen den blauen Zellen solche ohne gefärbten Zellsaft, so entstehen hellblaue Nuancen. Bei den Varietäten des Stiefmütterchens beruhen die schwarzen Farben einzelner Kronblattteile auf einem Zusammenwirken von tiefblauer Anthocyanlösung und gelbroten Farbstoffkörnchen. Die tiefblau-violetten Sorten enthalten den Farbstoff Violanin.
Die lokuliziden Kapselfrüchte öffnen sich mit drei elastischen Klappen, die gekielt oder unterseits verdickt sind. Die kugeligen bis eiförmigen Samen besitzen eine helle bis dunkle, meist glatte Oberfläche. Es kann ein Arillus vorhanden sein. Die Samen enthalten reichlich Endosperm und einen geraden Embryo mit zwei sehr dicken, planokonvexen Keimblättern (Kotyledonen).

Wald-Geißbart
Der Wald-Geißbart ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Spiraeoideae innerhalb der Familie der Rosengewächse.
Der seltene Wald-Geißbart ist ein Bewohner von Bergwäldern und in ganz Europa verbreitet. Schaut man nicht genau hin, so kann man ihn auf den ersten Blick für das wesentlich häufigere Mädesüß halten, das auch Geißbart genannt wird. Bei genauerem Hinschauen sieht man jedoch die großen Blütenrispen. Vor allem die Wurzel wurde in der Volksheilkunde genutzt, die leicht giftigen Blätter als Frühlingsgemüse gegessen. Heute spielt der Wald-Geißbart in der Pflanzenheilkunde keine Rolle mehr, dafür ist er in einigen Gegenden eine beliebte Zierpflanze geworden, da sie ansehnliche große aber pflegeleichte Büsche mit schönen Blütenständen bildet.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Fieber, Magenbeschwerden
Heilwirkung: adstringierend, beruhigend, fiebersenkend, magenberuhigend, tonisierend
Anwendungsbereiche: Fieber, Geburtshilfe, Gelenkschmerzen, Geschlechtskrankheiten, Insektenbisse, Insektenstiche, Magenbeschwerden, Schwellungen, Tonikum, Venenkrankheiten
wissenschaftlicher Name: Aruncus dioicus, Aruncus sylvestris
Pflanzenfamilie: Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: Buck's beard, Goat's beard
volkstümlicher Name: Wald-Geißbart, Waldgeißbart
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel, Kraut, Samen
Inhaltsstoffe: Blausäureverbindungen, Saponine
Sammelzeit: Wurzel: September-März, Kraut: April-Juli (Blütezeit)
 
Anwendung
Der Wald-Geißbart ist eine empfehlenswerte Garten- und Parkpflanze, sie ist auch für Wildpflanzengärten sehr geeignet. Ihre Vermehrung kann durch Teilung erfolgen. In Norditalien werden die jungen Triebe als essbares Gemüse auf den Markt gebracht.
Die Blätter und Stängel enthalten in geringen Mengen Blausäureverbindungen, daher eignet sich das Kraut nicht zum Dauergebrauch oder in größeren Mengen. Schwangere und Stillende sollten die Pflanze nicht benutzen, obwohl das in der Volksheilkunde teilweise empfohlen wird.
Tee
1 Teelöffel Kraut mit 250ml heißem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen. Wirkt beruhigend auf den Magen und fiebersenkend.
Wurzel-Brei
Der frische Brei der Wurzel hilft gegen Insektenbisse und Insektenstiche.
Wurzel-Tee
1 Teelöffel getrockneter Wurzeln mit 250ml kalten Wasser ansetzen, aufkochen, 15 Minute ziehen lassen und abseihen. Hilft gegen Blutungen nach der Geburt, Magenprobleme, ...
Umschläge
Umschläge mit dem Wurzel-Tee helfen bei schmerzende Rheumagelenke.
Fußbad
Fußbad mit dem Wurzel-Tee hilft bei geschwollene Füße.
 
Geschichtliches
Vor allem die Wurzel wurde in der Volksheilkunde für verschiedene Krankheiten genutzt, Blätter wurden als Frühjahrsgemüse gegessen. Von der Nutzung als Gemüse sollte man aber absehen, da die Blätter eine giftige Blaussäureverbindung enthalten. Öfters wurde der Wald-Geißbart wie Mädesüß eingesetzt, da das Mädesüß auch Geißbart genannt wird. Vermutlich sind einige historische Anwendungen auf diese Verwechslung zurück zu führen. In der modernen Pflanzenheilkunde spielt der Wald-Geißbart keine Rolle. Als Solitär- und Beetpflanze in Ziergärten und als dankbarer Vasenschmuck in einigen Gegenden sehr beliebt.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Wald-Geißbart ist in Europa und Asien heimisch aber selten. Er wächst bevorzugt in Bergwäldern und halbschattigen Hochstaudenfluren. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 80 und 200 Zentimeter hoch. Die doppelt gezähnten Blätter sind eiförmig und gefiedert. Die weißen bis elfenbeinweißen Blüten erscheinen zwischen Mai und Juni. Die kleinen Blüten haben einen Durchmesser von 2-4mm. Der Blütenstand ist rispig und bis 50 cm lang. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die sehr kleinen Samen, die leicht durch kleinste Luftbewegungen verbreitet werden.
Beim Wald-Geißbart handelt es sich um eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 80 bis 150 Zentimetern erreicht. Sie besitzt ein kurzes, kräftiges, unterirdisches Rhizom. Aus diesem wachsen aufrechte und bis hinauf zum Blütenstand unverzweigte Stängel, die oft am Grunde verholzen. Die bis zu 1 Meter langen Laubblätter sind zwei- bis dreifach dreiteilig oder fünfteilig. Die Fiederblättchen sind oval und vorne zugespitzt. Ihre Ränder sind scharf unregelmäßig bis doppelt gesägt. Es sind keine Nebenblätter vorhanden.
Die Blütezeit reicht von Juni bis Juli. Die relativ kleinen, weißen Blüten stehen in großen, 20 bis 30 Zentimeter langen, endständigen, oft leicht überhängenden Gesamtblütenständen, die aus rispig angeordneten schmalen ährigen Teilblütenständen bestehen. Der Wald-Geißbart sind meist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die kurz gestielten, eingeschlechtigen Blüten haben einen Durchmesser von etwa 3 Millimetern. Die weiblichen Blüten sind reinweiß, die männlichen eher creme-weiß.
Je Blüte entstehen drei meist gedrehte Balgfrüchte mit je drei bis fünf Samen. Die Samen sind etwa 2 Millimeter lang und nur 0,1 mg schwer, lanzettlich, und an den Enden geflügelt.
 
Anbautipps
Wenn der Standort passend ist, ist die Pflanze anspruchslos und vermehrt sich auch von selbst weiter. Den sehr kleinen Samen mit feinem Sand mischen. Am besten im Herbst in Töpfe aussäen und ab einer Größe von 10-15 cm ins Freiland. Der Wald-Geißbart mag keine volle Sonne, ein Wanderschatten ist ideal. Der Boden sollte locker, humusreich und feucht (ohne Staunässe) sein. Ältere Pflanze erst im frühen Frühling zurückschneiden.
 
Sammeltipps
Da die Pflanze selten ist, soll sie nicht in der Natur gesammelt werden. Das oberirdische blühende Kraut ernten, bündeln, an einem luftigen schattigen Ort zügig trocknen. Die Blüten und wenige Blätter als Kraut für Tees in Papiertüten aufheben. Für Tees die Wurzeln reinigen, zerkleinern und an einem warmen Ort trocknen.

Bachblüten
Ich neige zur Unzuverlässigkeit (Cerato)
- Diese Menschen neigen zu oft, fast schon immer zur Unzuverlässigkeit
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Unzuverlässigkeit umkehren
Bachblüten
Entgegen der normalen Veranlagung kommen gewalttätige Impulse in einem hoch: man fürchtet etwas tun zu müssen, was man sonst nie tun würde (Cherry Plum)
- Diese Menschen kommen öfters einmal gewalttätige Impulse in ihnen hoch und fürchten, etwas zu tun, was sie ansonsten nie tun würden
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese gewalttätige Impulse besser kontrollieren
Getränke
Mineralwasser, Leitungswasser, Kräuter- und Früchtetees, stark verdünnte Säfte
-     Unverdünnte Fruchtsäfte sind wegen ihres Energiegehaltes ungünstig und zählen nicht zu den Getränken. Stark verdünnt als Schorle (1 Teil Saft, 3 Teile Wasser) sind sie ok.
-     Unverdünnte, zuckerhaltige Getränke wie Limonade, Colagetränke, Eistee und Fruchtsaftgetränke sind wegen ihres Zuckeranteils keine gute Durstlöscher. Sie sind wie Süßigkeiten zu behandeln
-     Milch und Kakao sind nicht in erster Linie Wasserlieferant, sondern für die Versorgung mit Eiweiß, Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen wichtig. Milch zählt deshalb nicht zu den Getränken, sondern zu den Milchprodukten
-         Kaffee und schwarzer Tee tragen zur Flüssigkeitszufuhr bei. Gegen bis zu vier kleinen Tassen ist bei Erwachsenen nichts einzuwenden
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