Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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07.12.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Dezember > 03.12.18-09.12.18


CHLORELLA

Chlorella ist eine grüne Mikro-Alge, sie ist so groß wie ein Blutkörperchen. Seit etwa 3,5 Milliarden Jahren gibt es Chlorella. Chlorella ist eine der chlorophyllreichsten Pflanzen. Seit fast 40 Jahren wird Chlorella in den Industrienationen als Nahrungsergänzung genutzt, vor allem in Japan.
Chlorella ist eine  Gattung von Süßwasseralgen. Sie sind weit verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
entgiftend, ausleitend, Krebs vorbeugend, Immunsystem stärkend, Stress
wissenschaftlicher Name:
Chlorella Pyrenoidosa
Verwendete Pflanzenteile:
Die gesamte Alge
Inhaltsstoffe:
Planzeneiweiß (alle 8 essentielle Aminosäuren), Mineralien (Calcium, Magnesium, Silizium, ...), Spurenelemente (Eisen, Chrom, Zink, ...), Vitamine (Vitamin B-Komplex, Vitamin E und D, Folsäure), Provitamin A (Beta Carotin), Vitamin B12 (sinnvoll für Veganer), ungesättigte Fettsäuren, Omega-6- und Omega-9-Fettsäuren, Polycaccharide, sekundäre Pflanzenstoffe (Chlorophyll)

Anwendung
Bei Chlorella erforschte  Melvin Calvin die Photosynthese, wofür er 1961 den  Nobelpreis erhielt. Chlorella wird verwendet für die Herstellung von Lebensmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetika. Seit dem Jahr 1999 existiert in Deutschland eine Produktionsanlage für Mikroalgen in Klötze/Altmark. In dieser wird die Alge in einem 500 km langen Glasröhrensystem kultiviert. Chlorella wird in der Alternativmedizin häufig als Mittel zur  Schwermetallausleitung angewendet, vor allem während und nach  Amalgam-Entfernungen. Werbeaussagen mit dem Tenor „volles Nährstoffspektrum an Vitaminen, Mineralstoffen, Eiweiß und Fettsäuren" werden von den Überwachungsbehörden in Deutschland als irreführend eingestuft, da Nahrungsergänzungsmittel aus Algen nur wenige Nährstoffe in relevanten Mengen enthalten. Ebenso die Aussagen, dass Chlorophyll für den Menschen ernährungsphysiologisch von Bedeutung sei.
Chlorella wird meistens durch Trockensprühverfahren getrocknet und in Tablettenform verkauft. Durch die Kombination in einem günstigen Verhältnis können die Inhaltsstoffen gut vom Körper aufgenommen werden. Im Gegensatz zu Meeresalgen ist der Jodanteil sehr gering und damit eine Überversorgung durch Jod nicht möglich. Clorella werden folgende Fähigkeiten nachgesagt: Schadstoffe schon im Darm zu binden,
Schwermetalle auszuleiten (Ausleitung von Amalgam, Cadmium, ...), Den Körper im Kampf gegen Krebs zu stärken, Stärkung des Immunsystems, Stress zu mildern,

Pflanzenbeschreibung
Chlorella-Arten bilden kugelförmige, einzeln vorliegende Zellen und sind durch Chlorophyll a und b grün. Die Zellen sind mit 2 bis 10 µm Durchmesser sehr klein. Die Zellwand dieser Algengattung besteht aus einem mehrschichtigen Cellulosegerüst, in das Schichten aus polymeren Kohlenwasserstoffketten eingelagert sind. Die Zellen enthalten einen einzelnen Chloroplasten und verstreut im Zytoplasma liegende Mitochondrien. Die Vermehrung geschieht offenbar ausschließlich ungeschlechtlich, es wurde jedenfalls noch keine  Gametenbildung beobachtet. Das  Genom ist  haploid.
Die Mikroalge Chlorella ist grün, denn sie ist besonders chlorophylhaltig. Angebaut wird Chlorella in Aquakulturen. Die Anbaumethoden reichen von indutriellem Anbau mit synthetischem Dünger, Pestiziden u.a. bis hin zum streng überwachten ökologischem Anbau, entsprechend groß ist die Bandbreite der Produkte.




ENGELWURZ

Die mannshohe Angelika ist eine alte Heilpflanze aus dem Norden. Früher stand sie in jedem Garten, inzwischen findet man sie jedoch häufiger verwildert als in Hausgärten. Sie gehört zur großen Familie der Doldenblütler und ist eine von den großen Vertretern dieser Familie. Trotz der Größe besteht Verwechslungsgefahr mit dem tödlich giftigen Wasserschierling. Sie sieht auch dem Kümmel oder Anis sehr ähnlich. Man sollte die Pflanze also sehr gut kennen, bevor man sie sammelt.
Die Angelika hat einen angenehmen aromatischen Geruch und einen süßen Geschmack. Es gibt noch weitere Angelika-Sorten, insbesondere in der Chinesischen Medizin z.B. chinesische Angelika (Angelica dahurica) und Taiwan Angelika, diese sind aber keine Alternative zur heimischen Angelika. Die Angelika wird in Deutschland, Frankreich und Belgien landwirtschaftlich angebaut.
Die Arznei-Engelwurz oder Echte Engelwurz ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Doldenblütler. Sie ist in den kühlgemäßigten bis subarktischen Breiten auf der Nordhalbkugel weitverbreitet und wird in der  Heilkunde verwendet und sollte nicht mit dem Riesen-Bärenklau verwechselt werden.

Steckbrief
Heilwirkung:
antiseptisch, abwehrsteigernd, blähungstreibend (karminativ), galletreibend (cholagog), kraftspendend, krampflösend (spasmolytisch),  magensaftfördernd, Appetitlosigkeit,  Appetitmangel, Blähungen,  Erkältungskrankheiten, Erschöpfungszustände, Kreislauf stabilisierend, Migräne, Rheuma, Gicht, Leberschwäche, Magen-Darm-Krämpfe, Magenschwäche, Magersucht (Anorexie), Menstruationsbeschwerden,  Verdauungsprobleme, Verstopfung,  Wechseljahresbeschwerden
wissenschaftlicher Name: Angelica archangelica L.
volkstümliche Namen:
Artelkleewurz, Brustwurz, Dreieinigkeitswurzel, Edle Angelika, Engelwurz, Engels-wurz, Engelbrustwurz, Gartenangelik, Geistwurz, Giftwürze, Glückenwurzel, Gölk, Heiligenbitter, Heiligen-geistwurz, Heiligenwurzel, Luftwurz, Theriakwurz, Waldbrustwurz, Zahme Angelika, Zahnwurzel
Pflanzenfamilie:
Doldenblütler = Apiaceae
englischer Name:
 Angelica
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Blätter, Samen
Gegenanzeigen: nicht bei Schwangerschaft
Nebenwirkungen:
Erhöht die Empfindlichkeit für Sonnenlicht.
Anwendungsdauer:
3 Wochen, länger nur bei medizinischer Betreuung
Tages-Dosis:
Wurzel 4 Gramm, Extrakt 2 Gramm
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Angelicin, Bergapten, Bitterstoffe, Furanocumarine, Imperatorin, Pentadecanolid, Umbelliferon, Xanthotoxin
Sammelzeit:
Wurzel: zeitiges Frühjahr oder Spätherbst, Blätter: Vor der Blüte, Samen: Oktober-Dezember

Wirkung
Die Inhaltsstoffe entfalten schon im Mund ihre Wirkung, im Mund beginnt Speichel zu fließen. Im Magen werden Verdauungssäfte freigesetzt und die Gallenblase gibt ihre Gallenflüssigkeit frei. Auf dem Weg durch die Verdauungsorgane wirken die verschiedenen Wirkstoffe direkt am Ort der Probleme. Einige Inhaltsstoffe (Furanocumarine) erhöhen die Empfindlichkeit für Sonnenlicht und können bei empfindlichen Menschen eine Entzündung der Haut und Ekzeme verursachen.

Anwendung
Für einen Tee nimmt man einen halben TL trockene Wurzel auf eine Tasse Wasser. Der Tee wird kalt angesetzt, dann kurz aufgekocht und fünf Minuten ziehen gelassen. Davon trinkt man täglich bis zu zwei Tassen. Auch als Tinktur ist die Angelika geeignet. Von der Tinktur nimmt man 2-3 mal täglich 20 Tropfen.
Statt der Wurzel kann man die sanfter wirkenden Samen oder getrockneten Blätter benutzen. Verwendung finden vor allem die unterirdischen Pflanzenteile, die Bitterstoffe und ätherische Öle enthält, also zu den Amara-Drogen gehört. Alkoholische Auszüge oder Tees werden gegen Appetitlosigkeit, leichte Magen- und Darmkrämpfe, Völlegefühl und Blähungen eingesetzt. Engelwurz wirkt karminativ, antimikrobiell bzw. antibiotisch und regt die Magensaft- und Bauchspeicheldrüsen-Sekretion an. In der Volksmedizin wird das ätherische Öl aus den Wurzeln innerlich gegen Schlaflosigkeit und äußerlich gegen  Rheuma und  Neuralgien angewendet. In größeren Mengen ist das ätherische Öl toxisch. Das Öl aus Wurzeln und Samen ist Bestandteil von  Kräuterlikören und Bitterschnäpsen, wie  Boonekamp,  Bénédictine und  Chartreuse. Kandierte Stängel werden als Süßigkeit und als Verzierung für Backwaren angeboten. Engelwurz ist auch Bestandteil des Schneeberger Schnupftabaks. Mit den Früchten werden Wermutwein, Gin und Chartreuse aromatisiert.  Madaus nennt auch einen „Choleralikör". Bei Wildsammlungen besteht eine Gefahr der Verwechslung mit anderen Doldenblütlern, etwa dem giftigen  Gefleckten Schierling. Der kommerzielle Anbau erfolgt vorwiegend in Polen, den Niederlanden und Deutschland, in geringerem Ausmaß auch in Belgien, Frankreich, Italien, Schweiz und Tschechien. Angebaut werden vornehmlich Landrassen, die der Varietät sativa der Unterart archangelica zugerechnet werden und die manchmal als eigene Art Angelica sativa bezeichnet wird. Die Ernte erfolgt in der Regel im Oktober und November des zweiten Anbaujahres nach Eintritt der Vegetation-sruhe. Die Erträge liegen zwischen 2,5 und 4 Tonnen pro Hektar.
Der Sage nach zeigte ein Engel den Menschen die Pflanze, daher der Name. Die Lappen essen sie noch heute, bei den Grönländern sei sie nach Rikli fast die einzige pflanzliche Kost. Madaus empfiehlt besonders die frische, im Frühjahr gegrabene Wurzel der Pflanze, von ihm zitierte Autoren z. T. auch Kraut und Samen. Die Ärzte der Renaissance lobten die Hilfe der Engelwurz gegen die Pest, Paracelsus auch bei inneren Infektionen, als Herzmittel und bei Blähungen. Nach Lonicerus treibt sie Gift aus, wärmt u. a. bei Bauch- und Brustaffektionen, der Geruch soll das Herz stärken. Matthiolus schloss Fisteln mit dem Wurzelsaft. Hufeland verordnete Angelica bei Schwächezuständen während Typhus, Dysenterie, Peripneumonie und Nervenfiebern, Renner bei Hydrops, von Schwarz bei Febris puerperalis putrida, Clarus als Antiparalytikum und Stomachikum.  Kneipp berichtet Erfolge bei Ruhr und Cholera, das Pulver reinige Magen und Darm, aber auch die Lunge und wirke wundheilend, bei  Kolik, Unterbauchschmerzen, Hals- und Kehlkopfbeschwerden. Nach  Leclerc helfen Aufguss oder Tinktur vor jeder Mahlzeit bei Appetitlosigkeit. Die Volksmedizin schätzt Engelwurz als schweißtreibendes, magenstärkendes, katarrh- und krampflösendes Mittel, in der Schweiz als Antidot und bei zähem Schleim. Kommission E empfiehlt Angelicawurzel bei Appetitlosigkeit und Verdau-ungsbeschwerden. Die Tagesdosis beträgt 4,5 g Droge bzw. 10–20 Tropfen ätherisches Öl. Kontraindikatio-nen und Interaktionen sind nicht bekannt. Die enthaltenen Furanocumarine wirken UV-sensibilisierend.

Pflanzenbeschreibung
Die Angelika ist eine zweijährige Pflanze. Im ersten Jahr bildet sie Blätter am Boden aus und im zweiten Jahr wächst sie hoch und blüht. Im blühenden Zustand wird die Angelika bis zu 2 m hoch. Wie andere Doldenblütler bestehen ihre Blüten aus Dolden, die bei der Angelika eher rund als flach sind. Da sie nur sehr langsam keimt, ist es nicht so einfach, sie anzubauen. Wenn sie sich in einem Garten jedoch eingelebt hat, sät sie sich auch von selbst aus und kommt dann immer wieder.
Erscheinungsbild und Blätter
Die Arznei-Engelwurz ist eine sommergrüne, zwei- bis vierjährige, nur einmal blühende Staude und erreicht Wuchshöhen von 1,2 bis 3 Meter, selten nur 50 Zentimeter. Sie besitzt eine dicke, manchmal gegabelte  Pfahlwurzel, die bei Wildpflanzen oft rübenförmig ausgebildet ist, bei Kulturpflanzen meist kurz und mit vielen  Adventivwurzeln besetzt ist. Der aufrechte Stängel ist zumindest an seiner Basis stielrund, schwach gerillt, innen markig-hohl, oben verzweigt und schmeckt sowie riecht würzig. Die grundständigen  Laubblätter sind lang gestielt. Die Stiele der oberen Stängelblätter sind als weite, knospenumfassende Blattscheiden ausgebildet und haben eine weniger stark zerteilte Spreite als die unteren. Die meisten Blätter sind zwei- bis dreifach gefiedert, ihre Spreite ist hellgrün und oft 60 bis 90 Zentimeter lang. Die einzelnen Fiederabschnitte sind 5 bis 8 Zentimeter lang, eiförmig sowie am Rand grob und unregelmäßig gezähnt. Die Endfieder an der Blattspitze ist dreispaltig – im Gegensatz zur  Wald-Engelwurz. Die  Blattstiele sind rund und hohl. Die Blattscheiden sind fast ganz  krautig bzw. häutig.
Blütenstand, Blüte und Frucht
Die endständigen, halbkugeligen, doppeldoldigen Blütenstände enthalten viele Blüten. Die Doldenstiele sind nur in den obersten Bereichen behaart. Es gibt 20 bis 40 Doldenstrahlen, sie sind mindestens an den Innenseiten rauflaumig. Eine Doldenhülle ist meist nicht vorhanden. Die Hüllchenblätter sind zahlreich, von lineal-pfriemlicher Form und kürzer als bis gleich lang wie das Döldchen. Die  zwittrigen  Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf  Kelchzähne sind undeutlich ausgebildet. Die fünf grünlich-weißen bis gelbli-chen  Kronblätter sind nicht genagelt und bei einer Länge von 1 bis 1,5 Millimeter sowie einer Breite von 0,75 bis 1,25 Millimeter elliptisch und oben in eine eingebogene Spitze verschmälert. Die  Griffel sind während der  Anthese kurz. Die Blüten duften nach Honig und werden durch Insekten bestäubt. Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Die blassgelbe  Spaltfrucht, in dieser Familie auch  Doppelachäne genannt, ist bei einer Länge von 5 bis 8 Millimeter sowie einer Breite von 3,5 bis 5 Millimeter breit-elliptisch. Die rückenständigen Hauptrippen sind fädlich bis leicht gekielt und leicht vorspringend. Die Randrippen sind flügelig ausgebildet und relativ dick. Die Ölstriemen sind zahlreich, klein und umgeben das Nährgewebe ringförmig. Die  Griffel sind zur Fruchtreife zurückgebogen, bis 2 Millimeter lang, dabei doppelt so lang wie das Griffelpolster.

Ernte
Bei der Ernte sollten Handschuhe getragen werden, weil die Pflanzensäfte die Haut stark reizen. Die Wurzeln dürfen nicht bei Wärme oder im Backofen getrocknet werden, so sonst die wertvollen ätherischen Öle verdunsten. Gut geeignet ist ein trockener und luftiger Dachboden. Die Blätter erntet man vor der Blüte und trocknet diese sanft ohne zu erhitzen. Die Samen werden im Spätherbst oder frühen Winter geerntet und werden ohne starke Wärme oder gar Hitze sanft nachgetrocknet.

Geschichte
Die Angelika wurde nicht nur als Heilmitteln, sondern auch als Nahrungsmittel genutzt. Dazu wurden die Samen mit Milch in Därmen als eine Art gewürzte Käsewurst verarbeitet, die lange lagerbar war. In Zeiten der Cholera und Pest war die Angelika ein wichtiges Heilmittel. Bauern setzten die Wurzeln auch bei ihren Tieren ein, um Koliken und andere Verdauungsprobleme zu heilen.



BACHBLÜTEN
Unaufmerksam, zerstreut, träumt mit offenen Augen (9 Clematis)
- Diese Menschen sind unaufmerksam, zerstreut und träumen oft mit offenen Augen
- Mit der dementsprechender Bachblüte werden Sie aufmerksamer, sind nicht mehr zerstreut und träumen fast nicht mehr mit offenen Augen


BACHBLÜTEN
Ich fühle mich verunreinigt (10 Crab Apple)
- Diese Menschen fühlen sich fast ständig verunreinigt
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie dieses Gefühl des verunreinigt sein bekämpfen


ERNÄHRUNG
Disaccharide
Saccharose (Glucose + Fructose)
- aus Zuckerrohr und Zuckerrüben als Haushaltszucker gewonnen
- wird in Knollen und Früchten
Maltose (Glucose + Glucose)
- Malzzucker
- entsteht durch enzymatischen Abbau von Stärke


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