Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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07.11.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > November > 06.11.17-12.11.17


ESCHE

Der Eschenbaum ist in der nordischen Mythologie der heilige Weltenbaum Yggdrasil, auch Weltenesche genannt. Die Esche kann sehr groß werden, bis zu vierzig Meter und sie wird bis zu 250 Jahre alt. Ihre Blätter und Samen haben vielfältige Heilwirkungen, so stärken sie den Stoffwechsel, wodurch rheumatische Erkrankungen gelindert werden können. Sie senkt auch den Blutzuckerspiegel und stärkt das Herz. Dadurch ist sie eine wertvolle Heilpflanze für typische Zivilisationskrankheiten.
Die Gemeine Esche, Gewöhnliche Esche oder Hohe Esche ist eine in Europa heimische  Baumart, die mit einer Wuchshöhe von bis zu etwa 40 Metern zu den höchsten Laubbäumen Europas zählt; an exponierteren Standorten erreicht sie jedoch oftmals nur um 15 bis 20 Meter. Durch die hohe Konkurrenzkraft der Buche, mit der sie häufig vergesellschaftet vorkommt, ist sie in größeren Beständen überwiegend in Waldgesellschaften auf feuchteren (Hartholzaue, Auwald) oder trockeneren Standorten (flachgründige Kalkböden) anzutreffen, auf denen die Konkurrenzkraft der Buche nachlässt. Aufgrund der positiven Eigenschaften wird Eschenholz zu den Edellaubhölzern gezählt. Nach Buche und Eiche gehört es zu den wichtigsten Laubnutzhölzern Mitteleuropas. Eschenholz wird besonders dann eingesetzt, wenn höchste Ansprüche an Festigkeit und Elastizität gestellt werden. So wird es häufig bei der Herstellung von Werkzeugstielen, Sportgeräten und von Biegeformteilen verwendet. Seit Beginn der 1990er Jahre wird die Esche durch ein zuerst in Polen aufgetretenes und inzwischen in weiten Teilen Europas verbreitetes Eschensterben bedroht, das von dem  Schlauchpilz Hymenoscyphus fraxineus verursacht wird. Im Jahr 2001 wurde die Esche in Deutschland durch die Dr. Silvius Wodarz-Stiftung Menschen für Bäume und deren Fachbeirat, das Kuratorium Baum des Jahres, zum  Baum des Jahres bestimmt

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, harntreibend, schweißtreibend, tonisierend, Fieber, Appetitlosigkeit, Blähungen, Verstopfung, Blasen- und Nierenleiden, Rheuma,  Gicht, Blutzucker senkend,  Diabetes, Wassersucht, Bluthochdruck, Insektenstiche, Wunden
wissenschaftlicher Name:
Fraxinus excelsior
Pflanzenfamilie:
Ölbaumgewächse = Oleaceae
englischer Name:
Ash
volkstümliche Namen:
Asche, Geisbaum, Oesch, Wundbaum
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Samen, Rinde
Inhaltsstoffe:
Fraxin, Fraxidin, Ätherisches Öl, Bitterstoff, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Glykoside, Cumarine
Sammelzeit:
Mai bis Juli

Verwendung
Esche in der Heilkunde
Schon in der Antike wurden verschiedene Teile der Esche zu Heilzwecken verwendet. So ist sie im Corpus Hippocraticum erwähnt, und auch im De Materia Medica des griechischen Arztes  Dioskurides. Im zwölften Jahrhundert beschreibt die Äbtissin Hildegard von Bingen die Anwendung von Eschenblättern zur Zubereitung eines harntreibenden Tees. Konrad von Megenberg empfahl die Asche der Rinde zur Behandlung von Knochenbrüchen. Im 16. Jahrhundert verwendete der deutsche Arzt  Hieronymus Bock das Destillat der Eschenrinde bei Gelbsucht und Steinleiden und Tee aus Eschenfrüchten als Diuretikum. Pietro Andrea Mattioli, der Hofarzt von Kaiser Maximilian II., beschreibt in seinem New Kreuterbuch die Rindenasche der Esche als Heilmittel. Hufeland empfiehlt Teeaufgüsse aus Rinde und Blättern bei Muskelrheuma und Gicht. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde auch überlegt, die Rinde der Esche als Ersatz für Chinarinde als fiebersenkendes Mittel zu verwenden, das aufgrund der weiten Verbreitung der Malaria sehr gefragt war. Auch das aus dem Holz der Esche gewonnene Öl fand seit der Antike als Heilmittel Verwendung.

Beschreibung
Erscheinungsform
Die Gemeine Esche erreicht eine Höhe von bis zu 40 Metern und einen Stammdurchmesser von zwei Metern. Nach 100 Jahren hat sie durchschnittlich eine Höhe von 30 Metern und einen  Brusthöhendurchmesser von 30 bis 40 Zentimetern. Das Höchstalter beträgt etwa 250 bis 300 Jahre. Die Stammachse ist meist gerade und gabelt sich nicht. In Randbereichen des Verbreitungsgebiets werden die zuvor genannten Werte jedoch deutlich unterschritten, oder sie kommt sogar nur  strauchförmig vor, etwa in Norwegen.Das Wachstum ist gewöhnlich gebunden, das heißt, der Austrieb eines Jahres ist vollständig in der Knospe des Vorjahres angelegt. Nur unter günstigen Bedingungen erfolgt das Wachstum frei und die Triebanlagen entfalten sich ohne Ruheperiode noch im selben Jahr. Bei jungen Bäumen kann das Auftreten von  Bereicherungstrieben und Johannistrieben beobachtet werden. Neben Lang- und Kurztrieben bildet die Esche noch sogenannte Lineartriebe, die länger sind als Kurztriebe, aber keine Verzweigungen bilden, wie Langtriebe dies tun. Die  Äste stehen rechtwinkelig zum Stamm; die Zweige zeigen senkrecht nach oben. Zweige, die nicht genügend Licht bekommen, sterben und brechen in Folge ab. Das beginnt üblicherweise nach etwa drei bis fünf Jahren.
Rinde und Holz
Die  Borke junger Bäume ist grünlich bis glänzend grau mit nur wenigen Korkporen. Nach etwa 15 bis 40 Jahren setzt die Verkorkung ein; eine Netzborke wird gebildet. Die Rinde selbst ist dick und reich an  Sklerenchym,  Bastfasern fehlen.
Das Holz ist ringporig, das Frühholz zeigt meist mehrreihige, grobe Ge-fäße, die sich deutlich vom Spätholz abheben. Dadurch sind die Jahresringe deutlich erkennbar. Die Gefäße des Spätholzes sind zerstreut angeordnet, klein und gerade noch erkennbar. Die Holzstrahlen sind schmal. Die Esche ist ein Kernholzbaum, deren Kern sich kaum vom breiten, hellgelblichen Splint unterscheidet. Erst ältere Bäume von 70 bis 80 Jahren und darüber zeigen einen hellbraunen Kern, der bei Nutzung des Holzes als Farbfehler angesehen wird. Eschen, die auf trockenen, kalkhaltigen Böden wachsen, zeigen schmalere Ringe und können im Alter einen Kern bilden, der dem Holz des Olivenbaums ähnelt. Man spricht dann von Oliveschen; ihr Holz ist, abhängig vom Modetrend zur Möbelherstellung, besonders beliebt.
Wurzeln
Die Hauptwurzel wächst zuerst senkrecht in den Boden, stellt sich aber nach wenigen Zentimetern auf ein waagrechtes Wachstum um und entwickelt ein typisches Senkerwurzelsystem mit kräftigen, nahe der Oberfläche verlaufenden Seitenwurzeln. Von diesen und vom Stamm entspringen kräftige, senkrecht nach unten wachsende Wurzeln. Die Feinwurzeln treten in bestimmten Bereichen konzentriert auf und fehlen in anderen. Das Wurzelsystem einer 90-jährigen Esche breitet sich maximal etwa 350 Zentimeter von der Stammbasis aus und gelangt in eine Tiefe von 140 Zentimeter.
Knospen und Blätter
Die kurzen Knospen sind mit dichten, schwarzen und filzigen Haaren besetzt, die zum Schutz vor Frost und Verdunstung gebildet werden. Die Endknospen sind mit einer Länge und Breite von etwa einem Zentimeter deutlich größer als die Seitenknospen, die nur bis zu einem halben Zentimeter erreichen. Blütenknospen sind stumpfer und kugeliger als andere Knospen. Die Knospen sind Ende Juli fertig angelegt. Häufig sind an Haupttrieben die Knospen eines Knotens gegeneinander versetzt. Die Blätter stehen kreuzweise gegenständig, nur an besonders wüchsigen Trieben finden sich dreizählige Blattquirle. Die Blätter werden mit dem 5 bis 10 Zentimeter langen Stiel bis zu 40 Zentimeter lang und sind üblicherweise 9- bis 15-zählig gefiedert, selten treten weniger Fiederblättchen auf. Die einzelnen Fiederblättchen sind 4 bis 10 Zentimeter lang und 1,2 bis 3,5 Zentimeter breit. Sie sind  eilanzettlich, lang zugespitzt und am Grunde keilförmig, klein und scharf gesägt. Die Oberseite ist kahl und sattgrün. Die Unterseite ist hellbläulich grün, der Mittelnerv und zum Teil die Seitennerven können lockerfilzig behaart sein. Die Seitenblättchen sind kurz gestielt oder sitzend, das Endblättchen ist länger gestielt. Die Blattspindel weist eine behaarte und mit  Korkporen besetzte Furche auf,  Nebenblätter fehlen. Die Blätter fallen meist noch grün vom Baum, nur im kontinentalen Osten des Verbreitungsgebiets verfärben sich die Blätter manchmal gelblich.
Blüten und Früchte
Die Esche wird frei stehend mit 20 bis 30 Jahren  mannbar, in Gruppen mit anderen Bäumen nach 30 bis 35 Jahren. Sie ist zwittrig, wobei abhängig vom Individuum ein Geschlecht reduziert sein kann (Triözie). Die  Blüten haben einen grünlichen, aus zwei Fruchtblättern entstandenen, synkarpen Fruchtknoten und zwei  Staubblätter. Die Staubbeutel stehen auf kurzen Staubfäden und sind zunächst purpurrot. Kelch- und  Kronblätter fehlen. Die Gemeine Esche wird als einzige Art in der Familie der Ölbaumgewächse durch Wind bestäubt. Als Blütenstände werden seitenständige Rispen gebildet, die bereits vor den Laubblättern an den Sprossen des Vorjahres erscheinen. Sie stehen zuerst aufrecht und hängen später über. Als  Früchte werden einsamige, geflügelte  Nussfrüchte an dünnen Stielen gebildet. Sie sind 19 bis 35 Millimeter lang und 4 bis 6 Millimeter breit, schmal länglich bis länglich verkehrt-keilförmig, glänzend braun und schwach gedreht. Die Nuss ist 8 bis 15 Millimeter lang und 2 bis 3 Millimeter breit, an der Basis rundlich und oben gewölbt zusammengedrückt. Der Flügelsaum ist zungenförmig, oft ausgerandet, seltener zugespitzt und läuft maximal bis zur Hälfte der Nuss herab. Die Früchte werden von Oktober bis November reif und fallen während des ganzen Winters ab. Sie sind Schraubenflieger und erreichen dabei Entfernungen von 60 Meter, in seltenen Fällen bis zu 125 Meter.




YOHIMBE


Der Yohimbe ist ein im  tropischen  Westafrika (Kamerun,  Kongogebiet) beheimateter, immergrüner Baum aus der Familie der  Rötegewächse. Er wird bis zu 30 Meter hoch.  

Steckbrief
Heilwirkung:
Blutdruck senkend, Potenz steigernd
wissenschaftlicher Name:
Pausinystalla yohimba
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde

Yohimberinde
Auszüge aus der graubraunen bis rötlichbraunen Rinde von Stamm und Ästen des Baums werden volksheilkundlich als Aphrodisiakum verwendet. Als Ersatz für Yohimberinde findet auch die Rinde anderer  Pausinystalia-Arten und die kleinerer Bäume, den botanisch nahe verwandten Corynanthe-Arten, Verwendung. Sie enthalten ebenfalls Alkaloide aus der Yohimbin-Gruppe. Am bekanntesten ist die Rinde von Corynanthe pachyceras, die im Apothekenhandel als Pseudocinchonae africanae cortex bezeichnet wird.
Inhaltsstoffe
Yohimberinde enthält 0,5 bis 1,5% Gesamtalkaloide, hauptsächlich Yohimbin. Die übrigen sind im Wesentlichen strukturverwandte Substanzen wie etwa
α-Yohimbin und β-Yohimbin, die sich vom Yohimbin in der cistrans-Konfiguration unterscheiden. Die aphrodisierende Wirkung des Yohimbins soll einerseits auf die Blockade von α2-Adrenozeptoren in peripheren Blutgefäßen und andererseits auf die Blockade von α2-Adrenozeptoren im  Zentralnervensystem zurück-zuführen sein. Daraus soll eine erhöhte Durchblutung in den männlichen Geschlechtsorganen resultieren, im Gehirn fördert Noradrenalin die Wachheit und Reaktionsfähigkeit und damit die sexuelle Bereitschaft. Außerdem erweitert das freigesetzte Noradrenalin die Arterien im Genitalbereich und verbessert die Durchblutung. Yohimbin selbst soll zusätzlich die Venen im Penis verengen und den vorzeitigen Blutabfluss aus den Schwellkörpern verhindern. Ferner wirkt Yohimbin auf  Serotonin-(5-HT)-Rezeptoren. Yohimbin wird in höheren Dosen eine psychoaktive Wirkung nachgesagt. Wirkstoffe vom Typ der Yohimbinalkaloide wurden auch in anderen Pflanzen nachgewiesen, außer in den botanisch verwandten Corynanthe-Arten ferner in der Rinde des weißen Quebracho blanco, der Rinde verschiedener Alstonia-Baum-Arten, untergeordnet in der Schlangenwurz und anderen.
Ethnomedizinische Verwendung
Die indigene Bevölkerung Westafrikas setzen Auszüge der Yohimberinde seit langem als Aphrodisiakum und Potenzmittel ein. Einerseits soll es den Geschlechtstrieb verstärken, andererseits gegen organisch verursachte Erektionsstörungen wirken. Die Massai benutzen Yohimbe bei ihren Initiationsriten. Dabei werden Yohimberinde und  Wurzelstücke einer  Acokanthera-Art in frischem Rinderblut gekocht. Nach der Einnahme kommt es zu epilepsieartigen Starrkrämpfen. Zudem durchleben die Konsumenten grauenvolle Horrorvisionen und Angstzustände, was gelegentlich zu Selbstverletzungen, Amokläufen und Todesfällen führt.
Verwendung in der westlichen Medizin
Yohimberinde wird als Ausgangsstoff für die industrielle Gewinnung des  Arzneistoffes Yohimbin verwendet. Yohimbinhaltige Tabletten werden zur Behandlung von Erektionsstörungen verwendet, bis in die 1980er Jahre wurde auch Bluthochdruck mit Yohimbin behandelt. Die für den Inhaltsstoff Yohimbin festgestellten Effekte auf die Potenz sind jedoch nicht für die Anwendung von Yohimberinde bzw. deren Zubereitungen beschrieben worden und können somit nicht übertragen werden. Yohimberinde ist als lose Teedroge in Apotheken erhältlich. Die früher in Deutschland käuflichen Fertigarzneimittel mit Extrakten der Yohimberinde zur Potenzsteigerung hingegen gibt es nicht mehr im Markt; die Kommission E hat für Yohimberinde eine Negativmonografie ausgestellt aufgrund der unzureichend belegten Wirksamkeit und des nicht abschätzbaren  Nutzen-Risiko-Verhältnisses. In den USA sind pharmazeutische Extrakte aus der Yohimberinde, auch in Kombination mit anderen Pflanzenauszügen, frei verkäuflich und werden in Health Food Stores angeboten.
Nebenwirkungen
Eine Reihe unerwünschter Wirkungen wurde nach der Anwendung von Yohimbin beobachtet: Zittern, Unruhe, Herzrasen, Schlafstörungen, Blutdruckstörungen und Schwindel sowie Übelkeit und starker Speichelfluss. Besondere Vorsicht ist in Kombination mit Coffein geboten, da dieses die anregende Wirkung der Yohimbeinhaltsstoffe verstärken kann.



BACHBLÜTEN
Man wirkt verträumt, verschlafen, nie ganz wach
-
Diese Menschen wirken verträumt und oftmals auch verschlafen, nie so richtig munter
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie sich verändern und sehen nicht mehr verschlafen und
 verträumt aus


BACHBLÜTEN
Gefühlsmäßige Erpressung
-
Diese Menschen fühlen sich erpresst und wissen oft nicht warum und wieso
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das gefühlsmäßig erpresst sein ablegen


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