Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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07.10.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Oktober > 02.10.17-08.10.17


MÖNCHSPFEFFER

Schon im Mittelalter war der Mönchspfeffer hochgeschätzt und in den Klöstern wurde er hochdosiert als Würzmittel serviert, um die Libido der Mönche und Nonnen zu dämpfen. Heutzutage wird der Mönchspfeffer vor allem gegen Frauenbeschwerden eingesetzt.
Der Mönchspfeffer ist eine  Pflanzenart aus der Gattung Vitex in der Familie der Lippenblütler. Er wird in der  Umgangssprache auch Keuschbaum, Keuschlamm oder Liebfrauenbettstroh genannt, weil er angeblich den  Geschlechtstrieb abschwächt. Der Mönchspfeffer wird heute in der Naturheilkunde vor allem beim  prämenstruellen Syndrom, bei Zyklusstörungen und unerfülltem Kinderwunsch eingesetzt. Der ursprüngliche Verbreitungsraum des Mönchspfeffers erstreckt sich vom  Mittelmeerraum über Südwestasien bis zur  Krim.

Steckbrief
Heilwirkung:
Wechseljahre, Prämenstruelles Syndrom (PMS),  Östrogen-Dominanz, Hyperprolaktinämie, Blutungsstörungen, Mastodynie, Schmerzen während der Periode, Zyklusunregelmäßigkeiten, Übererregbarkeit, Hodenentzündung, Prostataentzündung
wissenschaftlicher Name:
Vitex agnus castus
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:
Chasteberry, Chastetree
volkstümlicher Name:
Keuschlamm
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Früchte
Inhaltsstoffe:
Fettes Öl, ätherisches Öl, Flavone, Iridiode, Aucubin, Agnusid, Casticin
Sammelzeit:
Herbst

Anwendung
Im Mittelalter wurde der Samen in Köstern zerstoßen und in großen Dosen als Gewürz serviert, um den Mönchen und Nonnen die Enthaltsamkeit zu erleichtern. In geringen Dosen bewirkt er das Gegenteil. Der wichtigste Einsatzzweck des Mönchspfeffers in heutiger Zeit ist jedoch die Frauenheilkunde. Denn er hilft sowohl gegen Periodenprobleme als auch bei Wechseljahresbeschwerden. Diese Wirkung hängt mit seiner Funktion als Phytohormon zusammen, denn der Mönchspfeffer kann die körpereigene Progesteronbildung anregen.
Medizinische Verwendung
Mönchspfeffer ist eine Heilpflanze, deren Früchte zur Behandlung des Prämenstruellen Syndroms eingesetzt werden kann. Wirksamkeitsbestimmende Inhaltsstoffe sind bizyklische  Diterpene, Iridoidglykoside, lipophile  Flavonoide, Triglyceride, Öl- und Linolsäure sowie ätherisches Öl.
Mönchspfeffer fördert die  Hormonregulation bei unregelmäßigem Zyklus. Getestet wurde u. a. die Wirkung bei  Mastodynie. Hierbei zeigte sich unter Behandlung mit Agnus-Castus-Präparaten eine Besserung der prämenstruellen Mastodynie, welche wahrscheinlich dem Ansteigen des Progesteronspiegels geschuldet ist. Da Mönchspfeffer die Bildung des  Gelbkörperhormons fördert, werden die entsprechenden Arzneimittel mit zum Teil belegbaren Erfolgen auch bei Unfruchtbarkeit infolge von Gelbkörperschwäche oder erhöhten Gelbkörperspiegeln angewendet. Eingesetzt wird industriell hergestellter und standardisierter Extrakt, der kontinuierlich während des gesamten  Menstruationszyklus eingenommen wird. Als Nebenwirkung kann es zu Juckreiz kommen. Durch die  gestagenartige Wirkung verlängert sich häufig die Follikularphase, sodass der Nutzen bei verlängerten Zyklen fraglich ist. Außerdem wurde eine vertreibende Wirkung bei  Zecken und andere blutsaugende Arthropoden nachgewiesen.

Pflanzenbeschreibung
Der Strauch kann eine Höhe von bis zu vier Metern erreichen und hat hellbraune Zweige. Die  Blätter stehen kreuzweise gegenständig und sind handförmig fünf- bis siebenzählig. Die  Blüten sind klein, bestehen aus dichten, endständigen Blütenständen und haben eine violette, blaue, rosa oder weiße Farbe. Optisch ist er dem Hanf sehr ähnlich, weshalb es leicht zu Verwechselungen kommen kann. Die  Frucht besteht aus einer viersamigen Scheinbeere. Blütezeit ist Juli bis August. Die Treibzeit ist je nach Ortsbedingungen unterschiedlich, meist von April bis Juni. Die bevorzugten Standorte sind feuchte Plätze und Flussufer.
Ursprünglich war der Mönchspfeffer im Mittelmeerraum beheimatet. Doch schon im Mittelalter brachten ihn die Mönche und Nonnen nach Europa, um in ihren Klostergärten ein Mittel gegen die fleischliche Lust zu kultivieren. Der Mönchspfeffer bevorzugt Ufernähe, wächst bei guter Pflege aber auch ohne Gewässer. Er ist ein bis zu 5 m hoher Strauch. Seine Blätter sind handförmig gefiedert. Im Spätsommer blüht der Mönchspfeffer zartblau bis violett. Seine Blüten stehen in dichten Ähren. Später reifen 0,5 cm große Steinbeeren heran, die pfeffrig scharf schmecken.




SCHWERTLILIE


Die Schwertlilien bilden eine Pflanzengattung in der Unterfamilie Iridoideae in der Familie der  Schwertliliengewächse innerhalb der Einkeimblättrigen Pflanzen. Die an Arten umfangreiche Gattung mit gelben, blauen oder mehrfarbigen Blütenblättern wurde wie die griechische Göttin des Regenbogens (Iris) nach dem Regenbogen benannt. Der wissenschaftliche Name ist auch im deutschen Sprachgebrauch geläufig. Die Iris-Arten werden wegen ihrer schönen und auffälligen Blüten als Zierpflanzen geschätzt. Schwertlilien sind trotz ihres Namens nur entfernt mit  Lilien verwandt.

Steckbrief
Heilwirkung:
Bauchspeicheldrüsen-Schwäche, Brandwunden, Darmentzündung, Erbrechen, Gallenstörungen, Geschwüre, Leberschwäche, Magenentzündung, Magenstörungen, Migräne, Nervenschmerzen, Phantomschmerzen, Sodbrennen, Stirnhöhlenkatarrh, Wassersucht, menstruationsfördernd, Ödeme
wissenschaftlicher Name:
Iris versicolor
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock, Blätter (nur frisch)
Sammelzeit:
Oktober

Verwendung

Aus der Wurzel der Veilcheniris oder „Florentinischen Schwertlilie", auch Veilchenwurz oder Violwurtz genannt, wurden die im 19. Jahrhundert beliebten Veilchen parfümsgewonnen und in alten Zeiten daraus auch ein  Brechmittel hergestellt. Der Name kommt von den Wurzelsprossen, die ätherisches Öl enthalten, das mit zunehmendem Alter einen feinen Veilchenduft verströmt und in der Antike zur Würze des Weins oder zur Beseitigung von Mund- beziehungsweise Schweißgeruch diente. Als Fixativ wird die Wurzel in der  Kosmetik und bei Herstellung von Potpourris benutzt. Außerdem wird sie auch als Zusatz zu Likören (Benediktiner, Danziger Goldwasser, Cordial Medoc) und zum Aromatisieren von Weinen und Tabaken verwendet. In seinem Ratgeber für Landwirtschaft, Gewerbe und privates Leben, "Georgica Curiosa", von 1682 rät  Wolf Helmhardt von Hohberg die Schwertlilie schal gewordenem  Bierbeizumischen. Noch bis in unsere Zeit wird sie zahnenden Kindern zum Beißen gegeben, da sie in Verbindung mit Speichel eine weiche, gummiartige Konsistenz entwickelt.

Beschreibung  
Vegetative Merkmale
Schwertlilie-Arten sind  ausdauernde  krautige Pflanzen. Diese  Geophyten bilden  Rhizome oder  Knollen, die oft unzutreffend „Zwiebeln" genannt werden, als Überdauerungsorgane. Neuerdings werden auch die Arten der Gattung Belamcanda  zu Iris gerechnet. Die hier folgende Beschreibung gilt für alle Iris-Arten, die nicht zur Gattung Belamcanda gehört haben.
Generative Merkmale
Die zwittrigen Blüten der Schwertlilien sind dreizählig. Es sind sechs Blütenhüllblätter vorhanden, die trompetenförmig verwachsen sind; drei äußere als sogenannte „Hängeblätter", die bei einigen Arten auffällige Kämme oder Bärte tragen, sowie drei innere, häufig aufrecht stehende „Domblätter". Über jedem „Hängeblatt" steht ein ebenfalls wie ein Blütenhüllblatt geformter und gefärbter  Narbenast. Es sind nur drei  Staubblätter vorhanden. Der Griffel „dreiästig", wobei jeder „Griffelast" über der Narbe zweilappig ist. Bestäubungsbiologisch bildet jedes „Hängeblatt" mit einem Narbenast und dem dazwischenliegenden Staubblatt eine Blume, d. h. jedes Drittel der Blüte kann unabhängig voneinander von Insekten (insbesondere  Hummeln) angeflogen werden. Die lokuliziden Kapselfrüchte reißen bei Reife an den Rückennähten jedes  Fruchtblattes auf. Außer bei Schwertlilien treten solche Kapselfrüchte auch bei Narzissen sowie Nachtkerzen und vielen Liliengewächsen auf. Es befinden sich 4 bis 20 Samen in ein bis zwei Reihen je Kapselfach. Die Samen sind mit oder ohne Arillus.



BACHBLÜTEN
In der Absicht, eindringlich zu sein, rückt man beim Sprechen anderen auf die Pelle, hält sie am Ärmel fest, lässt sie nicht entkommen (14 Heather)
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Diese Menschen haben die Absicht, eindringlich zu sein und rücken beim Sprechen dem anderen an die
 Pelle und halten sie sogar am Ärmel fest, dass sie nicht weggehen können
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dieses Verhalten allmählich ablegen


BACHBLÜTEN
Man kann schwer vergeben und vergessen (8 Chicory)
-
Diese Menschen haben ein schweres Laster, dass sie schwer jemanden vergeben können und Geschehnisse
 vergessen können
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen diese Menschen allmählich, dass sie auch vergeben und
 vergessen können


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