Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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07.09.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > September > 02.09.19-08.09.19


FEIGE

Als Trockenfrucht in der Weihnachtszeit ist die Feige allen wohlbekannt. Doch auch als frische Frucht wird sie immer häufiger angeboten. Sogar die Feigenbäume verbreiten sich in warmen Ecken Deutschlands immer mehr und sie tragen sogar süße Früchte. Dass der Genuss von Feigen gegen Verstopfung hilft, ist wohl recht vielen bekannt. Mit Feigen kann man jedoch auch Husten und andere Beschwerden lindern. Manche sprechen der Feige sogar eine Wirksamkeit gegen Tumoren zu.
Die Feigen sind die einzige Gattung der Tribus Ficeae innerhalb der Pflanzenfamilie der  Maulbeergewächse. Die wohl bekannteste Art ist die Echte Feige, deren Früchte als Feigen bekannt sind. Die große Gattung besteht aus 750 bis 1000 Arten immergrüner und laubabwerfender Bäume, Sträucher oder Kletterpflanzen, die weltweit in den tropischen und subtropischen Regionen beheimatet sind. In frostfreien Gebieten werden einige Arten wegen ihrer dekorativen Blätter oder als Schattenspender in Parks und Gärten angepflanzt. Einige Arten und ihre Sorten sind beliebte Zimmerpflanzen.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, Hustentee, Verstopfung, wurmtreibend, Skorbut, Hämorrhoiden, Leberschwäche, Geschwüre, Hautausschläge, Rekonvaleszenz
wissenschaftlicher Name: Ficus carica
Pflanzenfamilie:
Maulbeergewächse = Moraceae
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte
Inhaltsstoffe:
Ficine (Enzyme), Benzaldehyd, Invertzucker, Pektin, Vitamine, Fruchtsäuren, Fermente, Schleim
Sammelzeit:
September, Oktober

Anwendung
Die Feige kann man frisch oder getrocknet essen. Sie wirkt mild abführend, ist also bei leichter Verstopfung geeignet. Auch gegen Vitaminmangelerscheinungen kann sie helfen. Zudem wirkt sie stärkend. Getrocknet kann man sie Hustenteemischungen beifügen. Der Tee wird dadurch leicht süß und trinkt sich angenehmer.
Auch einen Sirup kann man aus Feigen herstellen. Äußerlich angewandt hilft die Feige auch bei verschiedenen Hauterkrankungen. In alten Schriften wird die Feige sogar für ihre Wirkung gegen Krebs gerühmt, aber mit solchen Beschreibungen sollte man immer zurückhaltend sein. Allerdings haben sogar medizinische Forschungen in Japan in der Feige einen Wirkstoff entdeckt, der unter bestimmten Umständen Tumoren schrumpfen lassen kann. Sogar Remissionen bei menschlichen Krebspatienten wurden beobachtet.
Nutzung in der Küche
Die Feigen einiger Arten werden gegessen. Am bekanntesten ist die Echte Feige. Verwendet werden beispielsweise auch die Feigen von Ficus macrophylla, Ficus palmata.  In Österreich verkaufte Feigen sind in der Regel getrocknet und braun. Handelsform waren ehemals Ringe zu denen die axial flach gepressten Früchte auf einer Biogenen Faser aufgefädelt und diese verknotet wurden. Heute werden je 250g Feigen zu einem länglichen Ziegel verpresst, mit Zellophan foliert und in eine Holzkiste oder stabilen Karton geschlichtet. Zumeist verbleibt dabei bis vor dem Verzehr ein 4–8 mm kurzer Stängelrest an der Frucht, der nicht mitgegessen wird doch das Eindringen von Keimen während des Trocknens verhindert. Lieferländer sind Türkei und Italien, 2018 werden jedoch auch  schon in Wien-Simmering Feigen kultiviert.   
Nutzung als Heilpflanze
Die medizinische Wirkung der Echten Feige wurden untersucht.

Pflanzenbeschreibung
Der Feigenbaum wächst bevorzugt im Mittelmeerraum bis nach Indien, aber je wärmer es wird, desto mehr verbreitet er sich auch in Deutschland, zumal es inzwischen auch winterharte Sorten gibt. Er wird bis zu zehn Meter hoch. Schon aus religiösen Abbildungen sind die großen, gelappten Blätter bekannt, groß genug, um die Geschlechtsteile der abgebildeten Adam und Eva zu bedecken. Die Blüten sieht man kaum, doch die kleinen Feigenwespen, die die einzigen Befruchter sind, finden die Blüten und befruchten sie auf komplizierte Weise. Die befruchteten Blüten entwickeln sich im Laufe des Sommers zu Früchten. Die Früchte im Süden werden blauviolett zur Reifezeit, Früchte aus Mitteleuropa bleiben häufig grün, obwohl sie saftig und süß werden.
Vegetative Merkmale
Alle Ficus-Arten sind verholzende Pflanzen: immergrüne und laubabwerfende Bäume, Sträucher und  Kletterpflanzen. In den Pflanzen befindet sich weißer  Milchsaft. Die meist wechselständigen Laubblätter sind meistens einfach. Es ist ein Nebenblatt zu erkennen, das aus zwei verwachsenen Nebenblättern entsteht. Nur selten sind diese nicht verwachsen. Das Nebenblatt schützt die Blattknospen und fällt beim Entfalten des Laubblattes ab.
Generative Merkmale
Die Blüten sind immer eingeschlechtig und apetal (ohne Kronblätter). Es gibt einhäusige und gynodiözische aber funktionell  diözische; zweihäusig getrenntgeschlechtige Arten mit zwittrigen Blüten die als männliche funktionieren. Jeweils viele Blüten sind in einem Blütenstand, einem krugförmigen, ausgehöhlten Achsengewebe, eingesenkt. Nur eine kleine, durch Schuppen-, Hochblätter verengte, distale Öffnung bleibt als Verbindung ins Freie. In einem Blütenstand können drei Blütentypen vorkommen: männliche und  fertile weibliche Blüten und steril weibliche (Gallblüten). Die männlichen Blüten besitzen zwei bis sechs  Kelchblätter und meist ein bis drei (selten mehr)  Staubblätter. Die fertilen weiblichen Blüten besitzen keinen bis sechs Kelchblätter und einen freien Fruchtknoten mit einem oder zwei ungleichen Griffeln.
Die Früchte sind samenähnliche  Achänen, gewöhnlich im vergrößerten, hohlen Blütenboden eingeschlossen oder von einem fleischigen Perianth umgeben. Es ist ein Fruchtverband (Achänenfruchtverband), genauer ein Sykonium, Hypanthodium (Scheinfrucht; Pseudocarp) da die vielen weiblichen Blüten sich zu Achänen entwickeln und in den fleischigen, krugförmigen Blütenboden integriert sind.




HOLUNDER

Der Holunderbusch wächst besonders gerne in der Nähe von Behausungen, daher ist es meistens recht einfach, ihn zu finden. Von Mai bis Ende Juni entfaltet er seine weißen Blüten-Dolden, die weithin duften. Als Tee werden seine Blüten gerne für Schwitzkuren bei Fieber und Erkältung eingesetzt. Die schwarzen Holunderbeeren sind sehr Vitamin C haltig und können als Saft, Mus oder Marmelade eingenommen werden. Im Volksglauben hausen die guten Hausgeister in Holunder-Bäumen, daher überlegt sich der abergläubische Landbewohner ganz genau, ob er einen Holunder fällen soll oder nicht. Da der Holunder innerhalb weniger Jahre sehr groß werden kann (bis zu 7 m Höhe und sehr breit), nimmt er im Garten oft sehr viel Platz ein, darum kommt man um das Fällen eines Holunders manchmal kaum herum, vor allem wenn mehrere Holunder im Garten wachsen.
Die Holunder bilden eine  Pflanzengattung in der Familie der  Moschuskrautgewächse. Die Gattung enthält weltweit etwas über zehn  Arten, von denen drei in  Mitteleuropa heimisch sind. Am bekanntesten von diesen drei Arten ist der Schwarze Holunder, der im heutigen Sprachgebrauch meist verkürzt als „Holunder", in Norddeutschland oft auch als „Fliederbeerbusch" und in Altbayern und Österreich als „Holler" oder in der Schweiz und im Schwäbischen als „Holder" bezeichnet wird. Daneben gibt es den ebenfalls strauchförmigen  Roten Holunder und den staudenförmigen Zwerg-Holunder. Die Arten wachsen im gemäßigten bis  subtropischen Klima und in höheren Lagen von  tropischen Gebirgen.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Erkältungen,
Heilwirkung:
anregend, blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, erweichend, harntreibend, krampflösend, pilztötend, schleimlösend, schweißtreibend
Anwendungsbereiche:
Abwehrschwäche, Abszesse, Akne, Angina pectoris, Arteriosklerose, Arthritis, Asthma, Atemwegserkrankungen, Augenentzündung, Bindehautentzündung, Blähungen,  Blasenentzündung, Bronchitis, Cellulite,  Diabetes, Ekzeme, Erkältung, Erschöpfung, Erysipel, Falten, Fieber, Furunkel, Fußschweiss, Gelenkentzündung, Geschwollene Füße, Gicht, Grippe, Gürtelrose, Hämorrhoiden, Halsschmerzen, Harndrang, Hautentzündungen, Hautpflege, Heiserkeit, Herpes, Heuschnupfen, Hexenschuss, Husten, Insektenstiche, Ischias, Juckreiz, Kehlkopfentzündung, Kniegelenksentzündung, Knieschmerzen, Knochenschwäche,  Kopfschmerzen, Kreislaufschwäche, Leberschwäche, Luftröhrenkatarrh, Magen-Darm-Entzündung, Migräne, Milchbildung, Müdigkeit, Nebenhöhlenentzündung, Nervosität, Neuralgien, Nierenschwäche, Ödeme, Ohrenschmerzen, Orangenhaut, Osteoporose, Quetschung, Prellung, Rheuma, Schlafstörungen, Schmerzen, Schnupfen, Schweißfüße, Sommersprossen, Sonnenbrand, Überanstrengte Augen, Übergewicht, Verbrennungen, Verstauchung, Verstopfung, Wassersucht, Wunden, Zahnschmerzen, Zellulite
wissenschaftlicher Name:
Sambucus nigra
Pflanzenfamilie:
Geissblattgewächse = Caprifoliaceae
englischer Name:
 Elder
volkstümliche Namen: Alhorn, Backholder, Betschel, Eiderbaum, Elder, Eller, Ellhorn, Flieder, Hölder, Holder, Holderbusch, Hollerbusch, Holler, Hollunder, Huskolder, Keilken, Kelkenbusch, Kischke, Schwarzholder
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten, Beeren Achtung! Das Grüne der Pflanze ist giftig
Inhaltsstoffe:
Glycoside, ätherisches Öl, Flavonoide, Cholin, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Gerbsäure, Vitamin C
Sammelzeit:
Blüten: Juni und Juli, Beeren: September und Oktober

Anwendung
Blüten
Bei Erkältungskrankheiten und Fieber kann man die Holunderblüten als Tee trinken und sich danach zum Schwitzen ins Bett legen. Auch zur Stärkung des Immunsystems eignet sich ein Holunderblüten-Tee. Aufgrund der harntreibenden und blutreinigenden Wirkung, ist Holunderblüten-Tee auch bei Krankheiten wie z.B. Rheuma und Hautunreinheiten geeignet. Allerdings ist die Wirkung hier nicht medizinisch nachgewiesen. Die entgiftenden Eigenschaften der Holunderblüten unterstützen Schlankheitskuren. Äußerlich kann man Holunderblüten-Tee zur Hautpflege einsetzen. Leichte Verbrennungen und Hautentzündungen können gelindert werden.
Beeren
Da die Beeren viel Vitamin-C enthalten, sind sie, als Saft getrunken, geeignet die Abwehrkräfte im Winter zu steigern, sodass es gar nicht erst zu Erkältungen kommt. Der Beerensaft wirkt auch leicht abführend.
Blätter und Rinde
Eine stärkere abführende Wirkung wird den Blättern und der Rinde zugesprochen. Diese sind jedoch leicht giftig, sodass man besser auf andere abführende Mittel zurückgreifen sollte. Die Blätter haben auch eine heilende Wirkung auf die Haut. Man kann sie als Salbe gegen Quetschungen, Verstauchungen und Hautwunden einsetzen. Auch als Breiumschlag kann man die Blätter anwenden.


Pflanzenbeschreibung
Der schwarze Holunder ist in Mitteleuropa heimisch. Er ist eine häufige Pflanze. Der Holunder ist ein Strauch oder Baum, der ca. 7 m hoch werden kann und häufig sehr buschig und breit ist. Sehr gerne wächst der Holunder in der Nähe von Häusern. Oft schmiegt er sich richtiggehend an die Häuser an. Die Rinde der Stämme und Äste ist warzig und riecht leicht unangenehm. Die Zweige sind hohl und enthalten ein weiches Mark. Daher sind Holunderzweige auch zum Bauen von einfachen Flöten beliebt. Die Blätter sind unpaarig gefiedert. Zwischen Mai und Juli blühen die großen weiß-gelblichen Blüten in Trugdolden. Sie duften fruchtig-würzig mit dem unverwechselbaren Holunder-Aroma. Im Spätsommer bis Herbst reifen die Blüten zu schwarzen Beeren heran.
Achtung! Roh sind die Beeren leicht giftig. Auch die Blätter, Zweige und Rinde sind leicht giftig.
Vegetative Merkmale
Holunder-Arten sind meist verholzende Pflanzen und wachsen als Halbsträucher, Sträucher oder kleine  Bäume. Sie erreichen meist Wuchshöhen von 1 bis 15 Metern und sind oft sommergrün. Die gegenständigen  Laubblätter sind unpaarig gefiedert und bestehen aus drei bis neun elliptischen, meist gesägten Fiederblättchen. Manchmal kann man an den basalen Fiederpaaren Ansätze zu sekundärer Fiederung erkennen. Die  Nebenblätter sind groß bis unauffällig oder fehlen, manchmal sind sie zu Drüsen oder einem Haarsaum reduziert.
Generative Merkmale
In endständigen, schirmtraubigen oder rispigen Blütenständen stehen viele Blüten zusammen. Die zwittrigen  Blüten sind meist radiärsymmetrisch und drei- bis fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die drei bis fünf winzigen Kelchblätter sind zu einer kurzen Röhre verwachsen. Die drei bis fünf meist weißen Kronblätter sind kurz verwachsen. Es ist nur ein Kreis mit fünf Staubblättern vorhanden, die in der Basis der Krone inseriert sind. Die Staubbeutel sind länglich. Drei bis fünf Fruchtblätter sind zu einem drei- bis fünfkammerigen  Fruchtknoten verwachsen. Je Fruchtblatt ist nur eine Samenanlage vorhanden. Der sehr kurze Griffel endet in drei bis fünf kopfigen Narben.

Anbau
Normalerweise braucht man den Holunder nicht gezielt anbauen, weil er sich in Gärten häufig von selber ansiedelt. Früher war man sogar der Meinung, dass man den Holunder nicht anpflanzen sollte, sondern dass man ihm die Chance geben sollte, sich seinen Platz selbst zu suchen. Doch was tut man, wenn in der heimischen Gegend nicht so viele wilde Holunder-Bäume wachsen, dass ihre Abkömmlinge von selbst in den eigenen Garten kommen? Dann spricht aus heutiger Sicht nichts gegen den gezielten Holunder-Anbau.
Die Pflege bestehender Holunder-Bäume ist einfach, doch ihre Anzucht ist relativ kompliziert. Holunder liebt die Nähe zu menschlichen Siedlungen, das vereinfacht den Anbau im Garten. Der Holunder toleriert die meisten Boden-Arten, am liebsten ist ihm jedoch ein lehmiger Boden, aber auch auf sehr kalkreichem Boden gedeiht der Holunder. in sonniger Standort wird vom Holunder bevorzugt, auch die Früchte profitieren vom Sonnenlicht, aber man kann den Holunder auch an halbschattigen Standorten pflanzen. Da der Holunder bis zu 7 Meter hoch und sehr breit werden kann, sollte man ihm einen Platz geben, an dem er sich ausbreiten kann. Im Umkreis des Holunders haben die meisten anderen Pflanzen Probleme zu gedeihen. Daher sollte man den Holunder nicht direkt am Gemüsebeet anbauen.
Anzucht
Der Holunder kann aus Samen angezogen werden. Holunder-Samen sind Kaltkeimer, daher brauchen sie eine Kälteperiode, um zu keimen.
Am besten sät man die Holunder-Samen gleich nach der Reifung, also im frühen Herbst. Zur Ansaat eignet sich beispielsweise ein kaltes Frühbeet. Wenn man den Holunder erst im Frühjahr säen will, sollte man die Anzuchtkästen zunächst zwei Monate warm stellen, bei etwa 20°C, und anschließend zwei Monate kalten stellen, unter 0°C. Danach stellt man die Holunder-Anzuchtkästen in die normale Sommer-Wärme. Sobald die Samen gekeimt haben und kleine Pflänzchen herangewachsen sind, kann man sie in größere Töpfe vereinzeln. Mit etwa 20 bis 50 cm Größe kann man die jungen Holunder-Pflanzen dann ins Freiland an ihren endgültigen Standort pflanzen. Wenn die Pflanzen im Verlauf des Sommers nicht groß genug werden, überwintert man sie im Anzuchtgefäß an geschützter Stelle und pflanzt sie erst im nächsten Sommer aus.
Stecklinge
Anstelle der Ansaat kann man Holunder auch durch Stecklinge vermehren. Dazu schneidet man im Hochsommer Triebe bis in den halb-verholzten Bereich, etwa 10cm lang. Die Blätter des Triebes kürzt man etwa auf die Hälfte, damit sie nicht soviel Nahrung brauchen. Dann stellt man den abgeschnittenen Trieb bzw. die Triebe in ein Wasserglas und stellt es an einen warmen, hellen Platz. Sobald die Triebe gut durchwurzelt sind, kann man sie in Töpfe pflanzen. Alternativ steckt man den abgeschnittenen Trieb in feuchte Erde und hüllt den Trieb samt Töpfchen in eine Plastikhülle, damit der Steckling in hoher Luftfeuchtigkeit gedeihen kann.
Pflege
Ein Holunder-Baum braucht kaum Pflege. Beschneiden der Äste verträgt der Holunder meistens problemlos, ist aber für das normale Gedeihen der Pflanze nicht notwendig. Man sollte jedoch nicht zu viel auf einmal schneiden, sonst bilden sich senkrechte Wassertriebe, die in Höhe schnellen. Wenn man den Holunder fällt, treibt der Stumpf meistens wieder neue Triebe aus. Nach wenigen Jahren ist ein neuer Baum herangewachsen.

Sammelhinweise
Die Sammelzeiten für die verschiedenen Teile des Holunders sind unterschiedlich:
Blüten: Mitte Mai bis Juli
Beeren: August bis Oktober
Blätter: Mai bis Juni
Rinde: Februar bis März und Oktober bis November
Wurzel: Februar bis März und Oktober bis November
Blüten
Die Blüten sammelt man in den ganzen Dolden. Diese Dolden legt man auf eine saubere Unterlage in einem zum Trocknen geeigneten Behälter, beispielsweise in eine Pappkiste. Zum Trocknen stellt man die Blüten an einen luftigen, schattigen Platz. Die Doldenform sorgt dafür, dass die Blüten ziemlich locker liegen und dadurch gut trocknen können. Sobald die Blüten getrocknet sind, rebelt man sie von den Doldenstengeln ab und bewahrt sie trocken und lichtgeschützt auf.
Beeren
Die Früchte der Holunderbeeren reifen nicht zur gleichen Zeit, daher gibt es an vielen Dolden reife und unreife Beeren. In diesem Fall erntet man entweder nur einen Teil der Dolde oder man entfernt nach dem Sammeln die unreifen Beeren. Die Färbkraft des Beerensaftes ist so stark, dass sich die Finger verfärben. Daher sollte man auch auf seine Kleidung achten. Die Beeren müssen sehr bald nach der Ernte verarbeitet werden, weil sie zum Schimmeln neigen. Meistens werden die Beeren zu Saft, Marmelade oder anderen feuchten Zubereitungen verarbeitet. Mit einem Dörrgerät kann man sie jedoch auch trocknen. Alternativ zum Dörrgerät kann man die Beeren auch im Backofen trocknen. Dieser sollte dazu aber maximal 40°C heiß sein. Die Backofentür lässt man offen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
Blätter
Die Blätter werden gesammelt, solange sie in gutem, makellosen Zustand sind. Dann verwendet man sie entweder frisch für Salben oder man trocknet sie. Man legt sie auf eine saubere Unterlage in einem zum Trocknen geeigneten Behälter, beispielsweise in eine Pappkiste. Zum Trocknen stellt man die Blätter dann an einen luftigen, schattigen Platz. Sobald die Blätter getrocknet sind bewahrt man sie trocken und lichtgeschützt auf.
Rinde
Die Rinde wird von den jungen aber schon verholzten Zweigen geschabt. Die Legende besagt, dass Rinde, die man von oben nach unten schabt, als Abführmittel dient und Rinde, die man von unten nach oben schabt, als Brechmittel dient.  Nach der Ernte wird die Rinde möglichst zügig getrocknet. Wenn es warm und trocken ist, kann man sie einfach im Zimmer oder an einem luftigen, schattigen Ort trocknen. Bei feuchtem, kühlen Wetter kann man die Rinde auch im Dörrgerät oder Backofen bei bis zu 40°C trocknen.
Wurzel
Die Wurzel wird im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr geerntet. Wenn man von einem kräftigen Baum nur wenige, kleine Wurzelstücke erntet, verkraftet der Baum die Prozedur meistens problemlos.
Die Wurzel wird zunächst trocken saubergerieben und dann mit kaltem Wasser gereinigt. Anschließend schneidet man sie in Stücke und trocknet sie an einem warmen Platz, im Dörrgerät oder im Backofen bei bis zu 40°C.



BACHBLÜTEN
Kinder; die ständig Zuwendung fordern (8 Chicory)
- Diese Menschen fordern von jedem ständige Zuwendung
- Mit der dementsprechender Bachblüte können diese ihre Forderungen nach Zuwendung abklingen lassen  

BACHBLÜTEN
Das Herz ist verhärtet (15 Holly)
- Diese Menschen haben ein verhärtetes Herz, da sie höchstwahrscheinlich verletzt wurden
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie ihr Herz wieder erweichen  


ERNÄHRUNG
Zucker und Salz in Maßen! (Regel 6)
Zucker, Süßigkeiten, süßes Gebäck liefern überwiegend „leere Kalorien", d.h., sie enthalten einerseits resorbierbare Kohlenhydrate, unter Umständen im Verbund mit reichlich Fettkalorien, dagegen andererseits oft nur geringe Mengen an Vitaminen, Mineralstoffen oder Faserstoffen.


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