Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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07.08.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > August > 06.08.18-12.08.18


WEISSDORN   

Der Weißdorn fällt an Wegrändern und Hecken durch seine üppigen Frühlingsblüten und später durch die glänzenden roten Früchte auf. Seine milde Wirkung zur Stärkung des Herzens macht ihn zu einer ganz besonderen Heilpflanze, denn er wirkt messbar, aber praktisch frei von Nebenwirkungen. Daher ist der Weißdorn das Mittel der Wahl, um ein schwaches Altersherz sanft zu behandeln. So findet man ihn in zahlreichen Präparaten zur Herzstärkung.
Die Weißdorne sind eine Gattung von Sträuchern oder kleinen Bäumen der Kernobstgewächse innerhalb der  Familie der  Rosengewächse. In den gemäßigten Klimazonen der Nordhalbkugel gibt es 200 bis 300  Arten. Der Verbreitungsschwerpunkt liegt in Nordamerika, insbesondere im östlichen Teil. In Europa werden etwa 22 Arten unterschieden, in Deutschland drei, deren Unterschiede meist nur von Fachleuten wahrgenommen werden. Da die Arten innerhalb der einzelnen Regionen leicht miteinander bastardieren, ist eine sichere Bestimmung schwierig.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Herzschwäche
Heilwirkung:
beruhigend, durchblutungsfördernd, gefäßerweiternd
Anwendungsbereiche:
Altersherz, Angina Pectoris, Arteriosklerose, Augenringe, Bluthochdruck, Erschöpfung, Herzrhythmusstörungen, Kreislaufstörungen, Nervosität, Niedriger Blutdruck, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Schwindel,  Wechseljahresbeschwerden
wissenschaftlicher Name:
Crataegus monogyna, Crataegus laevigata, früher: Crataegus oxyacantha
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
 Hawthorn
andere Namen:
Christdorn, Haakäsen, Hagapfel, Hagäpfli, Hagedorn, Hägele, Hagewiepkes, Heckendorn, Heinzelmännerchen, Mehlbaum, Mehlbeere, Mehldorn, Mehlfässchen, Müllerbrot, Weißheckdorn, Wibelken, Wubbelken, Wyßdorn, Zaundorn
Falsche Schreibweisen:
Weisdorn
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten, Blätter, Früchte
Inhaltsstoffe:
Oligomere Proanthocyanidine, Crataeguslacton (Crataegussäure), ätherisches Öl, Trimethylamin, Glykosid Oxyacanthin, Gerbstoff, Saponin, Fructose, Aluminium, Kalium, Natrium, Calcium, phosphor-saure Salze
Sammelzeit:
Blüten: Mai und Juni, Blätter: Mai bis September, Früchte: August und September

Anwendung
Weißdorn kann man wahlweise als Tee, als Tinktur oder als Fertigpräparat anwenden. Die häufigste Art, Weißdorn anzuwenden sind inzwischen wohl Weißdorntabletten, aber Tee und Tinktur haben nach wie vor ihre Berechtigung.
Tee
Blüten oder Blätter
Für einen Weißdorntee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Weißdornblüten und/oder Blätter mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und den Weißdorntee in kleinen Schlucken trinken. Wer will, kann den Tee mit Honig süßen. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Anders als bei den meisten Heilpflanzen, braucht man beim Weißdorntee keine Pause nach sechs Wochen einlegen, sondern kann ihn dauerhaft täglich trinken.
Früchte (Beeren)
Einen Tee aus den Früchten bereitet man als  sanfte Abkochung zu. Bevor man die Früchte ins Wasser gibt, sollte man sie leicht zerstoßen, damit sich die Wirkstoffe besser im Teewasser lösen können. Dann gibt man ein bis zwei Teelöffel der zerstoßenen Früchte zusammen mit einer Tasse Wasser in einen Topf und lässt das Wasser kurz aufkochen. Danach lässt man den Tee zehn Minuten ziehen und seiht ihn anschließend ab. Wie beim Weißdornblütentee kann man den Tee süßen und ein bis drei Tassen täglich in kleinen Schlucken trinken.
Herztee Teemischung
Mit Weißdorn als Hauptbestandteil kann man eine Teemischung zur Stärkung des Herzens zusammenstellen.
50g Weißdornblüten (evtl. plus Blätter), 30g  Herzgespann, 20g  Verbene (Zitronenverbene)
Von dieser Mischung nimmt man ein bis zwei Teelöffel pro Tasse Tee und übergießt die Kräuter mit kochendem Wasser. 10 bis 15 Minuten ziehen lassen und dann abseihen.
Für einen verbesserten Geschmack, eine aktivierende Wirkung auf den Stoffwechsel und ein hübscheres Aussehen kann man folgende Kräuter ergänzen:
10g Zimtblüten (oder Zimtrinde), 10g Ingwerstücke, 2g Kornblumenblüten
Diese Ergänzung ist vor allem dann sinnvoll, wenn man den Herzkraft-Tee regelmäßig als wohlschmeckenden Haustee mit Heilwirkung trinken will.
Tinktur
Um eine Weißdorntinktur selbst herzustellen, übergießt man zerstoßene Weißdornfrüchte, und auf Wunsch getrocknete Weißdornblüten, in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von diesen auch als "Craetaegus-Tinktur" bezeichneten, Herztropfen nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Küche
Die Knospen der Weißdornblüten kann man im Salat essen. Zusammen mit den jungen Blättern kann man die Knospen auch als Gemüse zubereiten und leicht andünsten.
Homöopathisch
Weißdorn wird, unter dem Namen "Crataegus", in niedrigen Potenzen ab D1 auch gerne homöopathisch angewendet. Die homöopathische Urtinktur von Crataegus wird aus den Früchten hergestellt, also ähnlich wie die selbstgemachte Tinktur. Vom homöopathischen Mittel Crataegus (D1 bis D3) nimmt man 3 Mal täglich 15 bis 20 Globuli oder Tropfen. Wie in der Kräuterheilkunde wird Crataegus auch homöopathisch gegen Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen verwendet. Leitsymptome und Modalitäten für die Auswahl von Crataegus sind: Schmerz unter dem linken Schlüsselbein, brennender Ausschlag und Verschlimmerung durch Wärme.
Verwendung von Früchten, Blüten, Blättern und Holz
Die Früchte des Weißdorns sind roh essbar und schmecken säuerlich-süß, sind allerdings sehr mehlig. Sie können zu Kompott oder Gelee verarbeitet werden und eignen sich dabei zum Mischen mit anderen Früchten, da sie gut gelieren. Gemischt mit anderen Früchten lassen sie sich auch zu  lt vitaminreichem Saft  oder  Sirup verarbeiten. In Notzeiten wurden die Früchte als Mus gegessen und das getrocknete Fruchtfleisch als Mehlzusatz beim Brotbacken verwendet. Die Kerne dienten als  Kaffeeersatz. Die getrockneten Blüten, Blätter und Früchte werden als Tee oder alkoholischer Auszug bei Herz- und Kreislaufstörungen angewendet. In China werden die Früchte oft zu Süßigkeiten verarbeitet. Das Holz ist sehr hart und fest (Rohdichte 0,8–0,9 g/cm³) und wurde früher häufig für Werkzeugstiele verwendet, gelegentlich auch für Schnitz- und  Drechslerarbeiten.

Wirkung
Der Weißdorn enthält eine Vielzahl unterschiedlicher Substanzen, die wohl zusammenwirken, um die einzig-artige Wirkungsweise des Weißdorns zu erzielen. Eine besonders wichtige Rolle dabei spielen vermutlich die oligomeren Proanthocyanidine, die zur großen Gruppe der Polyphenole gehören. Auch Crataeguslacton, die Crataegussäure, spielt wohl eine große Rolle bei der Herzwirksamkeit des Weißdorns. Das Besondere der Weißdornwirkung ist, dass das Herz gestärkt wird, und praktisch keine Nebenwirkungen auftreten. Die herzstärkende Wirkung wird im Fachjargon als "positiv inotrop" bezeichnet. Auch der Fingerhut (Digitalis), die wichtigste Heilpflanze zur Herzstärkung, wirkt positiv inotrop, aber er hat zahlreiche Nebenwirkungen, kann sich ansammeln und ist potentiell tödlich giftig. Der Weißdorn ist in dieser Hinsicht klar im Vorteil, allerdings wirkt er auch schwächer und hat nicht die starke Durchschlagkraft, die der Fingerhut bzw. Präparate daraus, in sehr schweren Fällen haben kann. Durch den Weißdorn werden die Blutgefäße erweitert und da-durch die allgemeine Durchblutung verbessert, vor allem die des Herzens. So kann der Weißdorn auch bei Angina pectoris helfen und gegen Herzinfarkt vorbeugen. Eine weitere Besonderheit des Weißdorns ist, dass er den Blutdruck reguliert, das heißt zu hoher Blutdruck wird gesenkt und zu niedriger Blutdruck wird erhöht. Er kann also auch Menschen mit niedrigem Blutdruck helfen, für die es nur wenige wirksame Heilpflanzen gibt. Als Nebeneffekt wirkt der Weißdorn leicht beruhigend, was unter anderem bei nervösen Herzbeschwerden hilfreich ist. Die Wirkung des Weißdorns setzt eher langsam ein, weshalb man den Weißdorn eine Weile anwenden muss, bevor man die Wirkung deutlich spürt. Dann kann man ihn langfristig nutzen, um eine dauerhafte Wirkung zu erzielen. Die Wirkung des Weißdorns ist in wissenschaftlichen Studien so gut untersucht worden, dass die Kommission E ihn für die Behandlung von Herzinsuffizienz empfiehlt.
Nebenwirkungen
Nebenwirkungen sind beim Weißdorn nicht bekannt.

Anwendungsgebiete
Das wichtigste Anwendungsgebiet für den Weißdorn ist die Behandlung des geschwächten Herzens, vor allem, wenn das Herz im Laufe des Älterwerdens schwächer geworden ist. Man spricht dann vom Altersherz. Auch die viele andere Erkrankungen rund ums Herz können mithilfe des Weißdorns erfolgreich behandelt werden, z.B. Herzrhythmusstörungen, Angina Pectoris (Herzenge), nervöse Herzbeschwerden, hoher oder niedriger Blutdruck, Durchblutungsstörungen. Dazu kann man den Weißdorn wahlweise als Tee, Tinktur oder in Tablettenform anwenden. Neben-Anwendungsgebiete des Weißdorns sind Beschwerden, die mit Unruhe in Verbindung stehen, beispielsweise Nervosität, Schlafstörungen, Reizbarkeit oder Stimmungsschwankun-gen.

Magische Anwendung
Dem Weißdorn wird eine große Kraft zur Abwehr des Bösen, seien es Geister oder Verhexung zugespro-chen. Dieser Umstand hat wohl dazu beigetragen, dass der Weißdorn gerne als Hecke angepflanzt wird und wurde. Sein dichter Wuchs und seine Dornen machen den Weißdorn aber auch ganz ohne Geisterabwehr zu einer sinnvollen Heckenpflanze. Schon seit dem Altertum, bis hinein ins 18. Jahrhundert, wurde im Falle einer schweren Krankheit aus Weißdornzweigen ein Tor gewunden, durch das der Kranke gehen oder kriechen musste. Die bösen Geister der Krankheit sollten dabei abgestreift werden, sodass der Kranke gesunden konnte. Im alten Rom trug man Amulette aus Weißdornholz, um sich zu schützen. Weißdornzweige an die Stalltür genagelt, sollten das Vieh vor bösen Geistern bewahren. Wenn man einen Weißdorn-Zweig an das Fenster des Kinderzimmers stellt, soll das gegen Dämonen helfen. Eine Kinderwiege, die aus Weißdornholz hergestellt war, sollte die Kinder vor bösen Feen schützen und davor, gegen ein Wechselbalg ausgetauscht zu werden. In vielen Kulturen steht der Weißdorn im engen Zusammenhang mit der Fruchtbarkeit, aber auch mit der Keuschheit. Bei Hochzeiten dient er als Raumschmuck, damit die Ehe fruchtbar wird. Wenn man je-doch will, dass jemand enthaltsam bleibt, werden ihm Weißdornblätter ins Schlafzimmer oder unter die Ma-tratze gelegt. Der Weißdorn ist aber auch ein Hort für gute Elfen. Die Menschen banden Stoffstreifen und Haare um Weißdornzweige, in der Hoffnung auf gute Taten von Seiten der dankbaren Elfen. In England ist der Weißdorn Teil der Baumfeen-Dreiheit. Wenn Weißdorn, Eiche und Esche zusammen stehen, kann man dort Feen sehen. Manchmal sollen Feen auch unter einzeln stehenden Weißdornbäumen leben.

Geschichtliches
Der Weißdorn wird erstmals von dem berühmten Arzt Dioscurides im 1. Jahrhundert n.Chr. als Heilpflanze erwähnt. Insgesamt spielte er im Altertum aber vermutlich keine sehr große Rolle in der Medizin, denn man findet bis zum späten Mittelalter nur wenig Hinweise auf ihn. Sein Holz ist sehr hart, weswegen es früher ger-ne für Werkzeugstiele verwendet wurde. In Notzeiten wurden bis ins 20. Jahrhundert hinein die mehligen Früchte als Mus und Mehlersatz verwendet. Die gerösteten Kerne dienten als Kaffeeersatz. Im 19. Jahrhundert wurde der Weißdorn und seine Heilkräfte erstmals wissenschaftlich untersucht und zwar von französischen und englischen Ärzten. Im Jahr 1990 war der Weißdorn die Heilpflanze des Jahres.

Pflanzenbeschreibung
Als  Gattung sind Weißdorne vergleichsweise einheitlich und einfach zu bestimmen. Weißdorne finden sich in den gemäßigten Klimazonen der Nordhalbkugel in Wäldern und Gebüschen, kultiviert auch in Parks und Gärten. Sie sind sommergrüne Sträucher oder kleine, rundkronige Bäume, die dicht verzweigt und normalerweise dornig sind. Ihre Rinde ist glatt, grün-braun bis dunkelbraun und im Alter schuppig-rissig. Die Stämme alter Bäume sind oft  spannrückig (mit Längswülsten und Furchen versehen – „muskelbepackt"). Ihr  Holz ist hart und schwer. Die wechselständigen  Blätter sind häufig auffällig gesägt, tief eingeschnitten oder gebuch-tet. Die auffälligen weißen, seltener rosa oder roten  Blüten stehen in  Dolden rispen; die Einzelblüten sind 0,7 bis 2,5 Zentimeter breit. Die meist „Beeren" genannten, kleinen Apfelfrüchte sind 0,7 bis 2,0 Zentimeter groß und normalerweise rot oder orange, bei einigen Arten blau, schwarz oder gelb. Sie enthalten einen bis fünf aneinander geballte Steinkerne. Ihr  Fruchtfleisch ist meist trocken und mehlig, nur bei wenigen Arten auch saftig. Die einzelnen  Arten sind dagegen sehr schwer zu unterscheiden, da sie sich zum einen in viele  Unter-arten und  Varietätenaufspalten (Sippenbildung), zwischen denen es wiederum  Übergangsformen gibt, und zum anderen sämtliche Arten – zumindest innerhalb der einzelnen Regionen – leicht und oft miteinan-der  bastardieren. Je nach Zählung kann sich so die in Beschreibungen der Gattung angegebene Zahl der Arten bis auf ein Mehrfaches des oben angegebenen Zahlenbereichs von 200 bis 300 steigern. Weißdorn ist auf der gesamten Nordhalbkugel im gemäßigten Klima heimisch. Er wächst bevorzugt an Waldrändern oder Hecken an möglichst sonnigen Standorten. Am liebsten wächst er auf Lehmboden, Kalkböden mag er weniger gern. Weißdorne können sehr alt werden. Einige Exemplare sind über 500 Jahre alt. In einigen Bundesländern ist der Weißdorn sehr selten geworden, sodass man ihn als bedrohte Art bezeichnen kann. In anderen Gegenden gehärt der Weißdorn zu den häufigen Sträuchern. Eigentlich kann man gar nicht von "dem" Weißdorn sprechen, denn es gibt viele Weißdorn-Arten, die sich gerne miteinander kreuzen. Daher gibt es auch zahlreiche Mischlinge (Hybriden), die sich für den Laien oft kaum erkennbar von den eigentlichen Arten unterscheiden. In Deutschland gibt es vorwiegend zwei richtige Arten, den eingriffeligen Weißdorn und den zweigriffeligen Weißdorn. Ersterer hat Blüten mit einem Griffel (ein Teil der Blüte) und letzterer hat Blüten mit zwei und mehr Griffeln. Ansonsten unterscheiden sich die beiden Arten kaum voneinander. Daher werden sie und ihre Mischlinge auf dieser Webseite wie eine einzige Heilpflanze beschrieben. Der mehrjährige Strauch oder Baum wird bis zu 5 Meter hoch. Die Äste sind weit verzweigt und tragen eine gräuliche, glatte Rinde. Die Zweige haben Dornen, die etwa 2 Zentimeter lang sind. Der ganze Strauch riecht ein wenig nach Bittermandeln, sodass der feinnasige Kenner ihn schon von weitem riechen kann. Die glänzenden Blätter sind insgesamt eiförmig, haben aber mehrere Ausbuchtungen, sodass sie gelappt aussehen. Die Blatträn-dern sind häufig etwas gesägt. Kurz nachdem im Frühjahr die Blätter gewachsen sind, erscheinen im Mai bis Juni die weißen Blüten, die in Trugdolden stehen. Diese Blüten sehen ähnlich aus wie Apfel- und Kirschblüten und zeigen die Verwandtschaft zu diesen Bäumen. Sie haben fünf weiße, manchmal rosa angehauchte Blü-tenblätter. Die Blüten werden bis zu 1,5 cm groß und riechen nach Mäuseurin, wie das Deutsche Arzneibuch schreibt. Aus den Blüten entwickeln sich bis August oder September rote, glänzende Früchte, die ein wenig wie Mini-Äpfel aussehen. Der Geschmack die Früchte ist vor allem mehlig und ein wenig säuerlich.

Anbautipps
Weißdorn ist unkompliziert in Hinblick auf die Bodenqualität. Lehmboden ist ihm lieber als kalkreicher Boden. Er jedoch einen weitgehend sonnigen Standort. Am einfachsten ist der Anbau des Weißdorns, wenn man fertige Pflanzen kauft und einpflanzt. Diese Pflanzen setzt man am besten im Frühling in den Boden. Könner können Stecklinge vom halbreifen Holz schneiden, und den Weißdorn so vermehren. Diese Vorgehensweise ist beim Weißdorn jedoch nicht einfach.

Sammeltipps
Beim Sammeln von Weißdorn-Pflanzenteilen sollte man besonders darauf achten, dass der Weißdorn ab-seits der Straßen wächst und auch nicht in der Nähe von konventionell bewirtschafteten Feldern. Wenn man solche abseits wachsende Weißdorne gefunden hat, kann man zwei bis drei Mal im Jahr davon sammeln, denn drei verschiedene Pflanzenteile sind heilkräftig. Zwischen Mai und Juni sammelt man die weißen Blü-ten, eventuell auch zusammen mit Blättern. Die Blätter kann man zwischen Mai und September sammeln, also deutlich länger als die Blüten. Die Zeit für die roten Früchte kommt zwischen August und September. Wenn man Weißdorn-Teile für Tee verwenden will, sollte man sie zügig und schonend trocknen. Für die Blüten und Blätter heißt das, dass man sie geschützt im Halbschatten trocknet. Danach sollte man sie gut verschlossen aufbewahren, weil sich die Wirkstoffe durch lange Lagerung mit Luftkontakt leicht verflüchtigen.
Die Früchte werden zunächst ein paar Tage, nebeneinander liegend, in einem warmen Raum vorgetrocknet. Dann beendet man die Trocknung bei sanfter Hitze (ca. 40°) im Backofen oder im Dörrgerät. Alle heilkräftigen Teile des Weißdorns sollten jährlich neu gesammelt werden, weil sich die Wirkstoffe schnell verflüchtigen.




ZWIEBEL

In jedem Supermarkt kann man sie spottbillig kaufen, und weil sie etwas derb riecht, gilt die Zwiebel als eher unfeines Alltagsgemüse, das halt einfach so dazugehört. Dabei strotzt die Zwiebel nur so vor Heilkräften. Fast gegen jedes Leiden hat die Zwiebel Abhilfe zu bieten. Sie hält nicht nur das Gefäßsystem jung, sondern lindert auch Husten, Verdauungsbeschwerden, Entzündungen aller Art und sogar Haarausfall. Es gibt kaum eine bessere Hausapotheke, die leicht verfügbar ist, als ein Beutel mit Zwiebeln in der Vorratskammer. So hat man immer ein Heilmittel zur Hand, selbst wenn am Wochenende die Apotheken geschlossen haben.
Die (in Österreich auch der) Zwiebel, auch Zwiebellauch, Bolle, Zipolle, Speisezwiebel, Küchenzwiebel, Gartenzwiebel, Sommerzwiebel, Hauszwiebel oder Gemeine Zwiebel genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung Lauch. Der Ausdruck Zwiebel bezeichnet sowohl die Pflanzenart als auch ihr typisches Speicherorgan, das auch von anderen Pflanzenarten gebildet wird. In der Umgangssprache wird die genaue Bedeutung oft nicht beachtet. In der Botanik muss immer klar sein, ob von der Art Allium cepa oder von einem Pflanzenorgan die Rede ist.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, auswurffördernd, blutbildend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, tonisierend, Husten, Bronchitis, Halsentzündung, Heiserkeit, Mittelohrentzündung, Infektionen, Fieber, Kopfschmerzen, Magen anregend, Verdauungsschwäche, Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Würmer, Ödeme, Geschwollene Füße, Arteriosklerose, Herz stärkend, Bluthochdruck, Skorbut, Diabetes, Blutzucker senkend, Nierenschwäche, Rheuma,  Gicht, Haarausfall, Insektenstiche, Brandwunden, Erfrierungen, Furunkel, eitrige Wunden, Hämorrhoiden, Scheidenentzündung, Gebärmutterentzündung, Eierstockentzündung
wissenschaftlicher Name:
Allium cepa
Pflanzenfamilie:
Zwiebelgewächse = Alliaceae
englischer Name:
Onion
volkstümlicher Name:
Bolle, Fölle, Gartenzwiebel, Zibel, Zippel, Zwaibel, Zwiefel, Zwiewel
Verwendete Pflanzenteile:
Zwiebelknolle
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Vitamine, u.a. Vitamin C, Allicin, Asparagin, Kalziumoxalate, Carotin, Cholin, Zitronensäure, Essigsäure, Phosphor, Fumarsäure, Gerbstoff, insulinähnliches Pflanzenhormon, Jod, Kaffeesäure, Linolsäure, Lithium, Lutein, Oleanolsäure, Oxalsäure, Rutin, Salicylate, Senfölähnliches Glykosid, Schwefel, Trigonellin, Zink
Sammelzeit:
August bis Oktober

Anwendung
Es gibt vielerlei Möglichkeiten, die Zwiebel als Heilmittel einzusetzen, wobei das Essen der Zwiebel wohl am verbreitetsten ist.
Einreiben gegen Insektenstiche
Wenn man von einem Insekt, z.B. Wespe gestochen wurde, dann kann man eine Zwiebel aufschneiden und die Stichstelle damit einreiben. Sobald die Schnittkante der Zwiebel trocken geworden ist, drückt man die Zwiebel etwas zusammen, bis neuer Saft erscheint. Dann kann man die Behandlung des Insektenstiches wiederholen. Nach etwa fünf Minuten müsste der Schmerz nachlassen.  In den meisten Fällen kommt es später nicht zur Schwellung der Stichstelle.
Zwiebelsäckchen gegen Ohrenentzündung
Bei Ohrenentzündungen hackt man die Zwiebel fein und wickelt sie in ein dünnes Baumwolltuch. Zum Einwickeln geht auch ein Schlauchverband oder ein Teefilter aus dünnem Filterpapier. Die Zwiebelpackung wird erhitzt, beispielsweise über Wasserdampf (Achtung! Nicht die Finger verbrühen). Die erwärmte Zwiebelpackung legt man auf das schmerzende Ohr. Am besten mit einem Schal, einer Mütze oder einem Stirnband befestigen und eine gute halbe Stunde einwirken lassen. Danach noch etwas ausruhen. Diesen Vorgang drei mal täglich wiederholen. So ein Zwiebelsäckchen kann man auch gegen Schmerzen beim Wasserlassen auf die Blasengegend auflegen.
Zwiebeltampon gegen Unterleibsentzündungen
Gegen Scheidenkatarrh, Gebärmutterentzündung und Eierstockentzündung kann man einen Zwiebeltampon zubereiten. Dazu reibt man eine Zwiebel fein zu Mus und gibt diese Masse in Gaze. Dieses tamponartige Päckchen führt man in die Scheide ein und lässt es fünf Stunden lang einwirken. Zwei bis drei mal täglich wiederholen. Schon nach einem Tag sollte eine Besserung zu spüren sein.
Erwärmte Zwiebelscheiben
Angewärmte Zwiebelscheiben kann man auf Geschwüre, Nagelbettentzündungen und schlecht heilende Wunden auflegen. Bei grippalen Infekten kann man mehrere Zwiebelscheiben um den Hals herum festbinden und einwirken lassen. Nach einer halben Stunde den Umschlag erneuern.
Zwiebelsaft
Frischer Zwiebelsaft hilft gegen Wasser in den Beinen und anderen Körperteilen. Als Einreibung hilft Zwiebelsaft gegen Flechten, Haarausfall und Schuppen. Auch bei rheumatischen Schmerzen kann man durch Zwiebelsafteinreibung Erleichterung finden. Brüchige Finger- und Fußnägel gewinnen durch Zwiebelsaft-Einreibungen neue Elastizität.
Zwiebel im Salat
Allgemein gesundheitsfördernd, vor allem auch für die Gefäße und dadurch auch für das Herzkreislaufsystem und den Blutdruck ist es, die Zwiebel roh in den Speiseplan einzubauen. Bei  Diabetes hilft die Zwiebel, den Blutzucker zu senken und gehört daher bei jedem Diabetiker regelmäßig auf den Tisch. Damit die Zwiebel im Salat milder schmeckt, kann man sie fein würfeln und mit etwas Salz bestreuen. Das Salz lässt man eine viertel bis halbe Stunde einwirken. In dieser Zeit wird die Zwiebel-Salz-Mischung saftig. Anschließend kann man Essig dazugeben und wieder eine viertel bis halbe Stunde einwirken lassen. Nach dieser Zeit sind die Zwiebeln mild und süß.
Zwiebelgemüse
Für viele Gerichte gehören gebratene oder gedünstete Zwiebeln standardmäßig dazu. Aber nur selten wer-den Zwiebeln als eigenständiges Gemüse zubereitet. Dabei schmecken sie sehr zart und süß. Man kann sie entweder einfach ungeschält in Wasser kochen. Anschließend flutschen sie förmlich aus den Häuten. Sehr lecker schmecken sie so mit Pellkartoffeln und Quark. Oder man dünstet sie mit etwas Pflanzenöl an. Wer es mag gießt einen Schuss Wein dazu, sobald die Zwiebeln leicht glasig sind. Mit Salz, Pfeffer und Paprika abgeschmeckt, wahlweise auch mit Thymian und nach gut zwanzig Minuten ist ein leckeres Gemüse fertig.
Küche
Verwendet wird der Zwiebellauch oder die eigentliche Zwiebel meist fein gehackt oder in Ringe geschnitten, sie wird roh oder geröstet gegessen oder beim Garen anderer Speisen (so etwa im  Gemüse) mitgedünstet. Zwiebeln enthalten ein  sulfidhaltiges ätherisches Öl und wirken dadurch reizend auf den Magen. Durch Kochen, Dünsten oder Braten wird aus den  glykosidischen Verbindungen der Zwiebel der Zucker freigesetzt. Die Zwiebel wird dadurch süßer. Angeschnittene Zwiebeln sollten nicht oder nur in der Käseglocke im Kühlschrank aufbewahrt werden, da sich ihr Geruch auf alle anderen Lebensmittel und Verpackungen überträgt. Auch ihr Geschmack leidet. Zwiebelgerichte: Zwiebelkuchen,  Bollenfleisch.  Zwiebelsuppe,  Stifado
Zwiebeln als Fleischzartmacher
Vor allem in älteren Rezepten vom  Balkan, aus dem östlichen Mittelmeerbereich und dem Nahen Osten wird Zwiebelsaft als  Fleischzartmacher eingesetzt. Dazu werden Fleischwürfel, die sonst eher zäh sind, etwa Teile vom Hammel, über Nacht in einer Mischung aus Zwiebelsaft und (Oliven-)Öl oder in Milch nach Belieben mit Gewürzen eingelegt. Insbesondere für Grillfleisch empfiehlt sich das Verfahren. In der modernen Küche, die auf möglichst kurze Zubereitungszeiten Wert legt, wird diese Verfahrensweise in Hinblick auf die lange Marinierzeit und den Aufwand immer seltener genutzt. Auch der klassische Spießbraten profitiert von der Zwiebel als Weichmacher. In das Fleisch werden rohe Zwiebeln sowie Pfeffer und Salz eingewickelt. Nach einer Ruhezeit von wenigstens zwölf Stunden besitzt das Fleisch beste Voraussetzungen für einen durchgehend saftigen Braten und erhält zudem einen charakteristischen Geschmack.
Silberzwiebeln
Die Silberzwiebel (nicht zu verwechseln mit der Perlzwiebel) ist eine besonders kleine Sorte (15–35 mm Durchmesser), der ihre schützende Schale fehlt, weswegen sie besonders empfindlich ist. Im Handel sind sie nur in Gläsern erhältlich. Ihr Name kommt von der hellsilbrig scheinenden Außenhaut. Frische Silberzwiebeln werden hauptsächlich aus den Niederlanden importiert und zu Sauerkonserven, wie Mixed Pickles, verarbeitet.
Gemüsezwiebeln
Unter der Sammelbezeichnung „Gemüsezwiebeln" werden umgangssprachlich Sorten mit sehr großen und mild schmeckenden Zwiebeln zusammengefasst, die sich besonders zur Zubereitung bzw. zum Verzehr als Gemüsebeilage in den entsprechenden Portionen eignen. Eines der traditionellen österreichischen Anbaugebiete für die Gemüsezwiebel ist die Region rund um  Laa an der Thaya in Niederösterreich. Aus diesem Grund ist die Küchenzwiebel sowie die bis zu 15 cm durchmessende Gemüsezwiebel in das  Register der Traditionellen Lebensmittel aufgenommen worden. Auch die entsprechende Gegend ist als Laaer Zwiebel unter den  Genussregionen Österreichs registriert.  

Pflanzenbeschreibung
Die Küchenzwiebel ist eine ausdauernde  krautige Pflanze, die in der Kultur jedoch meist nur ein- oder zweijährig gehalten und dann geerntet wird. Ihre  Sprossachse bleibt bis zur Blütenbildung zu einem flachen scheibenförmigen Gebildegestaucht, das Zwiebelscheibe oder Zwiebelkuchen genannt wird. Das  Apikalmeristem auf der Oberseite der Zwiebelscheibe bringt an seinem Rand, abwechselnd gegenüberliegend und daher scheinbar zweizeilig (nach botanischer Terminologie aber grundständig), etwa 10 bis 15 ungestielte, deutlich in Unter- und Oberblatt gegliederte  Laubblätter hervor. Die Unterblätter sind von weißlicher Farbe mit grüner Aderung, ähnlich wie  Blattscheiden geformt, und umgreifen einander straff, sodass sie in ihrem oberen Teil einen mehrere Zentimeter langen  Scheinspross bilden, im unteren Teil fleischig verdickt die bekannte „Zwiebel" als  Speicherorgan. Die rein grünen Oberblätter verwachsen zu Röhren mit geschlossener Spitze, die hohl und im Querschnitt annähernd oval sind. Ihre Zellanordnung ist die eines  bifazialen Blattes, die Außenseite der Röhre entspricht der Oberseite. Sind die biologischen Voraussetzungen für eine Blütenbildung gegeben, gewöhnlich erst ab der zweiten  Vegetationsperiode, streckt sich die Zwiebelscheibe zu einem 20 bis 120cm langen, unbeblätterten, röhrig-hohlen, im Querschnitt kreisförmigen  Infloreszenzschaft, der im unteren Teil bauchig aufgetrieben erscheint. Das Apikalmeristem verbleibt an seiner Spitze und bildet keine neuen Laubblätter mehr. Der Blütenstand ist eine fast kugelförmige Scheindolde aus 20 bis mehr als 100 Einzelblüten, die vor dem Aufblühen noch von einem Hochblatt umhüllt sind. Die Blüten sind 20 bis 40 mm lang gestielt, ihre Blütenhüllblätter sind weißlich mit grünem Mittelnerv.
Die Blütenbildung setzt voraus, dass die Pflanze zunächst eine gewisse Zahl von Blättern entwickelt hat und außerdem gegen Ende der vorigen Vegetationsperiode oder in der  Ruheperiode für gewisse Zeit niedrigen Temperaturen ausgesetzt war. Im Pflanzenbau nennt man derartige Vorgänge Vernalisation. Die nötige Temperatur und deren Einwirkungsdauer sind von der Sorte und von der Trockenmasse der einzelnen Zwiebel abhängig. Bei handelsüblichen mitteleuropäischen Sorten rechnet man mit ungefähr 6 °C über mindestens zwei Wochen. Relativ hohe Temperaturen während der Ruheperiode können einen bereits initiierten Blütenansatz wieder vernichten. Davon wird im Ertragsanbau Gebrauch gemacht, wenn eine Blütenbildung unerwünscht ist. Die Nährstoffspeicherung und damit die Ausbildung des Speicherorgans wird von der  Photoperiode bestimmt, d. h., sie kommt nur bei einem bestimmten Verhältnis von Tag- und Nachtlänge in Gang. In Anpassung an die entsprechenden Gegebenheiten verschiedener geographischer Breiten hat die Züch-tung zur Differenzierung in sogenannte Langtag- und Kurztagsorten geführt. Diese Bezeichnungen sind nicht gleichzusetzen mit den sogenannten Langtag- und Kurztagpflanzen der biologischen Terminologie, bei denen es ausschließlich um die Blütenbildung geht. Wenn die Belichtungsansprüche der jeweiligen Sorte nicht erfüllt sind, kann die Zwiebelpflanze zwar Blätter, Blüten und Samen bilden, aber keine oder nur eine unterentwickelte Zwiebel.
Das Speicherorgan wird von der Botanik als Schalenzwiebel eingestuft, weil sie aus Teilen normaler Laubblätter entsteht, im Unterschied zu Schuppenzwiebeln, die aus  Niederblättern hervorgehen. Neben den voll ausgebildeten Laubblättern kommen bei der Küchenzwiebel jedoch auch solche vor, die nur aus dem Unterblatt bestehen. Dadurch ist die Zahl der in einer Zwiebel anzutreffenden Schalen meist größer als die der zuvor ohne weiteres sichtbaren Blätter. Zwischen den Blatt- bzw. Schalenansätzen, d. h. achselständig, werden auf der Oberfläche der Zwiebelscheibe außerdem eine oder mehrere Knospen angelegt, die das Wachstum in der nächstfolgenden Vegetationsperiode fortsetzen und dabei die in den vorjährigen Schalen gespeicherten Nährstoffe aufbrauchen. Die ausgezehrten Schalen vertrocknen zu papierdünnen Häuten, die sich noch lange Zeit halten und eine schützende Hülle um die neue Zwiebel bilden. Die Züchtung hat sich auch dieses Merkmals angenommen und darauf orientiert, dass die „gewöhnliche" Küchenzwiebel möglichst nur eine einzige Erneuerungsknospe und damit eine einfache Zwiebel bildet. Bei den als Schalottenbezeichneten Sorten sind dagegen mehrere Knospen und somit Tochterzwiebeln erwünscht, weil sie zur vegetativen Vermehrung benötigt werden.
Ursprünglich kommt die Zwiebel wohl aus Indien. Doch schon im Mittelalter wurde sie auch in Europa bekannt. Heutzutage ist sie aus den Gärten nicht mehr weg zu denken und gehört zu den wichtigsten Gemüsen, die man überall preiswert kaufen kann. Beim Anbau der Zwiebeln kann man entweder kleine Mutterzwiebeln in den Boden stecken oder man kann sie auch säen. Die Methode mit den Steckzwiebeln bringt schneller dickere Zwiebelknollen als Ergebnis. Die Zwiebelstängel sind gleichzeitig auch die Blätter. Sie sind rund, hohl und fleischig und wachsen etwa einen halben Meter in die Höhe. Diese sogenannten Schlotten kann man als frisches Grüngemüse essen. Aber wenn man zu viele davon abschneidet, wird das Wachstum der Knolle beeinträchtigt. Im Hochsommer wird einer der Stängel besonders dick und lang und bildet eine Knospe aus. Wenn man die Zwiebelknolle ernten will, muss man diese Blütenstängel abschneiden. Aber wenn man Saatgut gewinnen will oder eine schöne Blüte genießen will, kann den Blütenstängel stehen lassen. Zuerst ist die Knospe von einer Hülle umgeben, die sich allmählich ablöst und einer kugelrunden Blü-te Platz macht.



BACHBLÜTEN
Ich fühle mich kraftlos (28 Scleranthus)
- Diese Menschen fühlen sich sehr oft kraftlos und können sich für etwas aufraffen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie die Kraftlosigkeit umwandeln


BACHBLÜTEN
Man kann in einer tröstungsbedürftigen Situation keinen Trost annehmen (29 Star of Bethlehem)
- Diese Menschen können in manchen Situationen wo sie Trost bräuchten, keinen Trost annehmen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie den Trost auch annehmen, den Sie brauchen


ERNÄHRUNG
Lebensmittelgruppen
-
Getränke                                                   - Getreide, Getreideerzeugnisse, Kartoffeln
- Süßungsmittel                                          - Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Soja, Würzmittel
- Fleisch, Wurst, Geflügel, Eier, Fisch        - Milch, Milchprodukte, Käse
- Öle und Fette                                           - Schad- und Zusatzstoffe, Überwachung, Hygiene


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