Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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07.06.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Juni > 03.06.19-09.06.19


MAIS

Der Mais ist eine verbreitete Nutzpflanze, die in Mitteleuropa vorwiegend als Futterpflanze verwendet wird. In Italien, den USA und anderen Ländern ist der Mais jedoch auch für Menschen eine wichtige Nahrungspflanze. In Form von Corn Flakes hat der Mais auch hierzulande Einzug in den Lebensmittelgeschäften gefunden. Der Bart der Maispflanze ist jedoch auch eine gute Heilpflanze, denn er fördert die Ausscheidung, regt den Stoffwechsel an und hilft dadurch beim Abnehmen, wenn man unter zu vielen Pfunden leidet. Auch bei hohen Blutdruck und Verstopfung kann man Maisbart-Tee versuchen.
Mais, in  Österreich und Teilen  Altbayerns auch Kukuruz (aus dem Slawischen) genannt, ist eine  Pflanzenart innerhalb der Familie der Süßgräser. Das  Getreide stammt ursprünglich aus  Mexiko und ist eine einhäusig getrenntgeschlechtige Pflanze. Über 60 Prozent davon wird, zu  Maissilage verarbeitet, an Nutztiere verfüttert. Dazu kommt der Einsatz von Energiemais als  nachwachsender Rohstoff für die Erzeugung von Bioethanol und Biogas. Der Körnermais ist eines der Grundnahrungsmittel der Bevölkerung Afrikas und Lateinamerikas. Das glutenfreie Getreide ist zudem auch für Personen mit Überempfindlichkeit gegen Klebereiweiß (Zöliakie) tauglich. Neben der Verarbeitung in der Lebensmittelindustrie wird die aus Mais gewonnene Stärke als nachwachsender Rohstoff für die Herstellung von biobasierten Kunststoffeneingesetzt.

Steckbrief
Heilwirkung:
harntreibend, Verstopfung, Nierensteine, Ödeme, Übergewicht, Bluthochdruck
wissenschaftlicher Name:
Zea mays
Verwendete Pflanzenteile:
Maisgriffel, Körner
Sammelzeit:
Juni bis Oktober

Anwendung
Etwa 15% der globalen Maisernte werden als  Lebensmittel verwendet. Global werden 63% des verbrauchten Mais an Nutztiere verfüttert, 11% werden verarbeitet, 10% werden andersartig genutzt, 1% als Saatgut. In Entwicklungsländern liegt der Anteil von Lebensmitteln an der Maisnachfrage bei 25%, in Ost- und Südafrika bei 73%, während er in Industrieländern 3% beträgt. In Industrieländern wird 23% des verbrauchten Mais verarbeitet, vor allem zu Bioenergie. Der Rest wird in Form von Körnermais als Lebensmittel verwendet und dazu zum Großteil in der Lebensmittelindustrie verarbeitet. Die Verarbeitung dieser Körner erfolgt dann entweder in der Trockenmüllerei (Mehle und Grieße) oder in der Nassmüllerei (Stärke) zu Produkten wie Maisstärke und Maismehl bzw. Maisgrieß. Aus diesen Produkten erfolgt die Weiterverarbeitung zu  Glukosesirup, Maiskeimöl, Cornflakes, Popcorn, Polenta, Erdnussflips, Tortillas u. v. m. Neben dem in Europa vielfach angebauten gelben Mais gibt es auch rote und blaue Sorten, die interessante Farbeffekte in Nahrungsmitteln geben können.
Nutzung als Heilpflanze
Als Heilmittel dienen die Maisstärke und das raffinierte Maiskeimöl. Im Öl finden sich Glyceride der  Linolsäure (40–60%), der Ölsäure (25–35%) und der Palmitinsäure (9–12%), Vitamin E und Phytosterole. Maisdtärke dient als Pudergrundlage mit hohem Wasseraufnahmevermögen und als Hilfsstoff in der pharmazeutischen Technologie, z. B. bei der Tablettenherstellung. Gleichzeitig ist sie auch Ausgangsstoff für weitere Produkte wie Sorbit und Dextrin. Das Maisöl verwendet man in Haut- und Körperpflegemitteln und als Trägerlösung für ölige Injektionen. Mit dem hohen Gehalt an Linolsäure und Vitamin E gilt das Maiskeimöl als wertvolles Speiseöl.
Maiskeimöl
Ein weiteres wichtiges Produkt stellt das aus den Maiskeimlingen gewonnene Maiskeimöl dar, das vor allem als Salatöl verwendet wird.

Pflanzenbeschreibung
Der Kulturmais ist durch die lange Züchtungsgeschichte formenreich.
Vegetative Merkmale
Kulturmais ist eine kräftig gebaute, sommergrüne, einjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von einem bis zu drei Metern erreicht. Der runde, nicht oder nur selten verzweigte  Halm ist auf ganzer Länge von glatten  Blattscheiden bedeckt. Er ist innen  markhaltig und kann am Grund einen Durchmesser von fünf Zentimetern aufweisen. Die zahlreichen Knoten stehen insbesondere bodennah in dichter Folge. Aus ihnen entwickeln sich sprossbürtige Wurzeln, die der Wasser- und Nährstoffaufnahme, vor allem aber auch der Standfestigkeit der Pflanze dienen. Die Laubblätter sind wechselständig am Halm angeordnet. Das drei bis fünf Millimeter lange Blatthäutchen ist zerschlitzt oder bewimpert. Die einfache, leicht raue, mitunter zerstreut behaarte, dunkelgrüne Blattspreite ist bei einer Länge von bis zu einem Meter und einer Breite von vier bis zehn Zentimeter flach und zum Rand hin wellig.
Generative Merkmale
Kulturmais ist einhäusig getrenntgeschlechtig. An der Sprossspitze befinden sich die endständigen männlichen  rispigen  Blütenstände, die sie sich an den Rispenästen aus paarweise angeordneten Ährchen mit jeweils zwei männlichen Blüten zusammensetzen. Ein bis drei weibliche Blütenstände wachsen in  Blattachseln am unteren bis mittleren Bereich des Halmes. Diese seitenständigen, kurz gestielten Kolben werden vollständig von Hüllblättern umhüllt und tragen paarweise Ährchen in 8 bis 16 Längszeilen. Dabei enthält jedes Ährchen zwei Blüten, von denen aber nur eine voll entwickelt ist. Der  Fruchtknoten ist mit drei Millimetern sehr klein, jedoch zur Anthese mit 20 bis 40 Zentimeter langen Griffeln ausgestattet. Später ragen die vertrockneten Griffel als bräunliches Bündel aus der Spitze des Kolbens zwischen den Blattscheiden hervor. Da sich die Deck- und Vorspelzen der weiblichen Blüten nicht weiterentwickeln, können sich die Früchte unbespelzt vorwölben. Der kolbenförmige Fruchtstand enthält zur Reifezeit Maiskörner (Karyopsen), die je nach Sorte weißlich, goldgelb, rot oder auch schwarzviolett sein können, das Tausendkorngewicht beträgt 250 bis 400 Gramm.




NACHTKERZE

An steinigen Stellen, Wegrändern und im Ödland wächst die Nachtkerze, dort wo man kaum das Wachsen einer so schönen Pflanze erwartet. Im Gegensatz zu anderen Pflanzen blüht die Nachtkerze auch in der Dunkelheit, was besonders auffällt, wenn man einen warmen Sommerabend im Freien verbringt. Daher ist mir die Nachtkerze schon aus meiner Kindheit in sehr angenehmer Erinnerung. Erst in letzter Zeit wurde die Nachtkerze als vielseitiges Heilmittel entdeckt, denn bis vor wenigen Jahren war nicht bekannt, dass die Samen ausgesprochen viel Gamma-Linolensäure enthalten, die gut für Blutgefäße und Haut ist.
Die Nachtkerzen sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Nachtschattengewächse. Die 120 bis 200 Arten sind ursprünglich in gemäßigten bis tropischen Gebieten in der Neuen Weltverbreitet. Bereits im 17. Jahrhundert wurden einige Arten als  Zierpflanzen nach Europa eingeführt. Sie verwilderten und sind seitdem als Neophyten oder neu entstandene Arten und Formen Bestandteil der mitteleuropäischen Flora. Diese entstehen überwiegend durch eine gattungsspezifische  Hybridisierung spezieller  Ringchromosomen.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blätter: adstringierend, beruhigend, Durchfall, Husten, Asthma, Bluthochdruck,  Gicht, Ekzem, Quetschung, Magenbeschwerden, Darmbeschwerden, Prämenstruelles Syndrom, Wechseljahresbeschwerden, Samen: Arteriosklerose, Hautprobleme, Ekzeme, Wurzeln: stärkend, Rekonvaleszenz
wissenschaftlicher Name:
Oenothera biennis
Pflanzenfamilie:
Nachtkerzengewächse = Onagraceae
englischer Name:
Common evening-primrose
volkstümlicher Name:
Abendblume, Nachtstern, Rapontika, Sommerstern, Süßwurzel
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Wurzel, Öl
Inhaltsstoffe:
Samen: Gamma-Linolensäure (10%), Blätter: Gerbstoffe, Wurzeln: Stärke, Eiweiß, Mineralstoffe
Sammelzeit:
Blätter: Juni bis Oktober, Wurzel: Herbst, Samen (für die Ölgewinnung): Spätsommer und Herbst

Anwendung
Die Blätter kann man als Tee innerlich oder äußerlich als Kompresse anwenden. Die Wurzel soll, als Gemüse gegessen, besondere Stärke verleihen und Kranken neue Kraft geben und zu ihrer Genesung beitragen. Besondere Aufmerksamkeit hat jedoch das Nachtkerzenöl aus den Samen gewonnen, weil es mehr Gamma-Linolensäure enthält, als jede andere bekannte Pflanze. Gamma-Linolensäure ist eine besondere ungesättigte Fettsäure, die in vielen Organen hilft, die Prostaglandine zu bilden.

Pflanzenbeschreibung
Die Nachtkerze ist zweijährig und wächst an sonst unfruchtbaren, steinigen Stellen. Sie wird bis zu über einen Meter hoch. Manchmal ist ihr Stängel teilweise rötlich. Im unteren Bereich sind die Blätter eiförmig mit der Spitze am Stängel, weiter oben werden die Blätter kleiner. Die leuchtend gelben Blüten sitzen in den Blattachseln, meistens mehrere auf einer Ebene gemeinsam, sodass sie den Blütenstand oft wie ein Kranz umgeben. Schon von weitem kann man die kräftig gefärbten Blüten sehen. Sie erinnern ein wenig an die Königskerze, aber sie recken sich nicht kerzenartig in die Höhe, sondern umkränzen eher die Pflanze.
Vegetative Merkmale
Nachtkerzenarten sind ein-, zweijährige und ausdauernde  krautige Pflanzen. Einige Arten bilden  Rhizome als Überdauerungsorgane sowie Ausläufer und Kriechtriebe zur Nahverbreitung. Viele Arten bilden Pfahlwurzeln. Die langen, ungeteilten Laubblätter stehen in einer grundständigen Rosette oder wechselständig und spiralig am  Stängel verteilt. Der Blattrand ist glatt bis gelappt.  Nebenblätter fehlen.
Generative Merkmale
Die Blüten stehen einzeln in den Blattachseln oder in unterschiedlich aufgebauten Blütenständen zusammen. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrischund vierzählig mit doppelter Blütenhülle. Die vier grünen bis gelblichen  Kelchblätter besitzen oft eine rote oder purpurfarbene Zeichnung und sind röhrig verwachsen. Die vier freien Kronblätter sind weiß, gelb oder rosa- bis purpurfarben. Es sind zwei Kreise mit je vier  Staubblättern vorhanden. Die vier Fruchtblätter sind zu einem unterständigen, vierfächerigen  Fruchtknoten verwachsen, der viele Samenanlagen enthält. Die Narbe ist vierlappig. Es werden gestielte oder ungestielte  Kapselfrüchte mit vielen Samen gebildet



BACHBLÜTEN
Babys weinen morgens beim Aufstehen, ohne erkennbare Ursache (20 Mimulus)
- Diese Babys weinen morgens nach dem Aufstehen , ohne erkennbare Ursache
- Mit der dementsprechender Bachblüte weinen sie kaum noch mehr beim Aufstehen

BACHBLÜTEN
Man schaut mehr auf seine Grenzen als auf seine Möglichkeiten, untergräbt sich selbstzerstörerisch  durch negative Selbstkonzept (24 Pine)
- Diese Menschen schauen mehr auf seine Grenzen, als auf seine Möglichkeit, untergraben sich selbstzerstörerisch durch negative Selbstkonzept
- Mit der dementsprechender Bachblüte schauen sie auch auf deren Möglichkeiten  


ERNÄHRUNG
Ernährungslehre nach Hildegard
Ähnlich anderer alternativer Ernährungsformen unterscheidet Hildegard bei Lebensmittel genau und v.a. individuell. So sind manche zwei für alle gesund, andere, aber nur gesunde verträglich! Nahrungsmittel sollen nicht nur als Energiequellen nähren, sondern sind auch Heilmittel. Daher kann die Ernährungslehren nach Hildegard in die persönlichen Lebensgewohnheiten integriert werden oder auch als Kur angewendet werden.


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