Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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07.06.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Juni > 04.06.18-10.06.18

PARANÜSSE  

Der Paranussbaum gehört zu den Topffruchtbaumgewächsen. Den botanischen Gattungsnamen Bertholletia erhielt der Baum zu Ehren des französischen Chemikers  Claude Louis Berthollet (1748–1822). Die  Samen sind als Paranuss, auch Amazonenmandel, Brasilianische Kastanie, Marahonkastanie, Brasilnuss, Juvia- oder Yuvianuss, Rahmnuss, Steinnuss oder Tucanuss bekannt. In Brasilien heißt die Paranuss castanha-do-pará, nach dem nördlichen Bundesstaat Pará; die deutsche Bezeichnung ist davon abgeleitet.

Anwendung
Die Kapselfrüchte stammen nicht aus Pflanzungen, sondern fast ausschließlich aus Wildsammlungen. Sie werden vom Boden aufgelesen und zu Sammel-stellen gebracht; die Erntezeit erstreckt sich über ein halbes Jahr während der Regenzeit. Neben dem hohen  Eiweiß- und  Fettgehalt – bis zu 70 % – besitzt die Paranuss im Vergleich zu anderen Nussarten auch noch einen sehr hohen Anteil an Mineralstoffen (Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium, Phosphor, Selen und Zink). Sie ist der größte pflanzliche Lieferant von Selen. Paranüsse sind ein Beispiel für Extraktivismus. Durch die langlebigen und lange produktiven Bäume machen sich Entnahmen von Früchten zunächst kaum bemerkbar. Dennoch führt eine zu intensive Sammlung der Nüsse nach einiger Zeit zu einem Mangel an nachwachsenden jungen Bäumen.
Paranussöl
Das Paranussöl wird aus den getrockneten geschälten Samen gewonnen, normalerweise durch Kaltpressung. Kaltgepresstes Paranussöl ist hellgelb und angenehm im Geruch. Die Fettsäurezusammensetzung besteht aus Palmitinsäure (14–16%), Stearinsäure (6–10%), Ölsäure (29–48%), Linolsäure (30–47%). Die physikalischen Kennzeichen sind Dichte (0,914–0,917 g/cm 3), Erstarrungs-punkt (0–4 °C), Verseifungszahl (193–202), Iodzahl (94–106) und Unverseifbares (0,5–1 %).

Pflanzenbeschreibung

Paranussbäume sind bis zu 50m hohe Bäume. Der Stamm ist zylindrisch mit rissiger Borke, er erreicht  Brusthöhendurchmesser bis drei, in Ausnahmen bis fünf Meter. Das  Kernholz ist bräunlich rosa und färbt sich unter Lichteinfluss hell kastanienfarben. Die Farbe des Splintholzes ist heller und gelblich, es ist 4–6 cm breit. Das Holz weist eine Dichte von etwa 737 kg/m3 auf. Die Tracheen sind gleichmäßig über den Querschnitt zerstreut, nur einzelne Wachstumsperioden lassen sich durch eine Zone mit geringerer Porenanzahl ablesen. Die Poren sind recht groß und nicht sehr zahlreich, sie sind meist einzeln, seltener zu zweit oder zu dritt, angeordnet. Die Länge der Tracheen beträgt etwa 0,5 mm, die Fasern werden etwa 1,7 mm lang. Die  Holzstrahlen sind relativ klein und nicht sehr zahlreich. Im Parenchym tritt Kristallsand auf, die Kristalle enthaltenden Zellen treten dabei nicht einzeln, sondern zu mehreren faserförmig angeordnet auf. Quarzkristalle gibt es, im Gegensatz zu verwandten Arten, nicht. Die Äste sind wenig verzweigt, die  Blätter stehen wechselständig, gedrängt an den Zweigenden. Die Blätter sind länglich, die Länge beträgt etwa 20–35 cm und die Breite der Blätter beträgt 7–15 cm. Der Blattstiel ist 2–3,5 cm lang. Die Blätter enden mit einer kleinen aufgesetzten Spitze. Der Blattrand ist glatt oder leicht gekerbt und gewellt. Die Unterseite der Blätter erscheint weißlich, da sie dicht mit Papillen besetzt ist. Der Blütenstand steht endständig am Zweig oder erscheint aus einer Blattachsel. Er ist  traubig oder etwas verzweigt. Der Fruchtknoten ist unterständig, meist vierkammrig, ein Blütenstiel ist kaum auszumachen. Die zygomorphen  Blütensind hellgelb bis weiß, etwa 3cm im Durchmesser. Der Kelch umschließt die gesamte Blütenknospe und öffnet sich entlang eines Schlitzes in zwei einander nicht überlappende Hälften. Die sechs Blütenblätter bilden mit ihren unteren Hälften eine schüsselförmige Blüte, die oberen Hälften sind weit ausgebreitet. Die fruchtbaren  Staubblätter stehen in einer Vielzahl ringförmig zusammen. Ausgehend von diesem Ring wölbt sich eine Haube halbkugelförmig über die fruchtbaren Staubblätter. Im Innern ist diese Haube zuerst glatt, am Ende trägt sie unfruchtbare staubblattähnliche Anhängsel. An der Ansatzstelle dieser Anhängsel wird Nektar produziert. Die Frucht ist rund, etwa 10–12, gelegentlich auch bis 16 cm im Durchmesser. Jede Frucht enthält in einer harten Schale 10–25 Samen. Die mehrsamige Nussfrucht ähnelt von Größe und Härte der Schale etwas einer von ihrer Außenschicht befreiten Kokosnuss. Bei der Reife öffnet sich die Frucht an der stängelabgewandten Seite. Allerdings ist die Öffnung deutlich kleiner als die Samen, so dass die Frucht samt Samen zu Boden fällt. Die Samen sind etwa 2 × 5 cm groß, sie besitzen eine verholzte  Samenschale, Keimblätter sind nicht vorhanden. Die Reservestoffe des Samens sind hier im großen  Hypokotyl gespeichert. Im Gegensatz zu den meisten verwandten Arten fehlt ein  Samenmantel.




SCHAFGARBE

Die Schafgarbe ist eine beliebte klassische Heilpflanze, die für die Verdauungsorgane und Frauenleiden eingesetzt werden kann. Äußerlich kann sie ähnlich wie die Kamille verwendet werden. Sie wächst auf Wiesen und an Wegrändern und ist mir schon aus der frühen Kindheit bekannt, weil ihre Stängel so zäh sind, und sie deshalb schlecht für kindliche Blumensträuße geeignet ist.
Die Gemeine Schafgarbe oder Gewöhnliche Schafgarbe ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler. Sie ist auch die namensgebende Art für die schwierige Gruppe Achillea millefolium agg.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Frauenkrankheiten
Heilwirkung: blutreinigend, blutstillend, krampflösend, gefäßtonisierend
Anwendungsbereiche: Afterjucken, Akne, Angina Pectoris (unterstützend), Appetitlosigkeit, Aufgesprungene Hände, Augenringe, Blähungen,  Bluthochdruck, Blutungen, Diabetes, Durchblutungsstörungen, Durchfall,  Ekzeme, Erkältung, Erysipel, Gesichtsrose, Gicht, Gürtelrose, Gallenkoliken, Gastritis, Geschwüre,  Hämorrhoiden, Herzschwäche, Kopfschmerzen, Krampfadern, Kreislaufschwäche, Menstruationsbeschwerden,  Neuralgien, Nierenschwäche, Östrogen-Dominanz, Pfortaderstauungen, Rheuma, Schaufensterkrankheit, Schnupfen, Schuppenflechte, Sonnenbrand, Verdauungsschwäche,  Verstopfung, Wechseljahresbeschwerden , Weißfluss, Wunde Brustwarzen beim Stillen, Wundheilung
wissenschaftlicher Name: Achillea millefolium
Pflanzenfamilie: Korbblütler = Asteraceae
englischer Name: Yarrow
volkstümlicher Name: Augenbraue der Venus, Bauchwehkraut, Blutkraut, Blutstillkraut, Frauenkraut, Frauendank, Gotteshand, Grillengras, Katzenkraut, Margaretenkraut, Katzenschwanz, Lämmerzunge, Schafrippen, Schafzunge, Tausendblatt, Teekraut
Falsche Schreibweisen: Scharfgarbe, Schafsgarbe, Schafsgabe
Verwendete Pflanzenteile: das ganze blühende Kraut, Blüten
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Azulen, Eukalyptol, Gerbstoffe, Flavone, Bitterstoffe, antibiotische Substanzen
Sammelzeit: Hochsommer

Anwendung
Die Gewöhnliche Schafgarbe wird als Gewürz- und Arzneipflanze verwendet. Als Arzneidroge werden oberirdische Teile der Gemeinen Schafgarbe wie Stängel, Blätter und die Blüten genutzt. Sie können als Aufguss oder als Frischpflanzenpresssaft verarbeitet werden. Zubereitungen aus Schafgarbenkraut wirken gallenflussanregend, antibakteriell, zusammenziehend und krampflösend. Innerlich wird Schafgarbenkraut vorwiegend bei Appetitlosigkeit und dyspeptischen Beschwerden verwendet (Völlegefühl, krampfartigen Erscheinungen im Magen-Darm-Trakt, Blähungen). Weitere Anwendungsgebiete sind schmerzhafte Krampfzustände psychovegetativen Ursprungs im kleinen Becken der Frau, hierzu werden aus dem Schafgarbenkraut Sitzbäder bereitet. Volksheilkundlich wird Schafgarbenkraut zur Anregung der Gallensaftproduktion eingesetzt sowie bei Blasen- und Nierenerkrankungen und Menstruationsbeschwerden. Äußerlich werden Schafgarbenauszüge aufgrund ihrer antibakteriellen und adstringierenden Wirkung bei Entzündungen, Wunden, Hämorrhoiden und zur Minderung übermäßiger Schweißbildung verwendet, eine Wirksamkeit ist nicht belegt. Gesichert gilt die hepatoprotektive (die Leber schützende) Eigenschaft von Achillea millefolium und deren Extrakten. Schon im Altertum war die Schafgarbe bekannt als Heilpflanze bei den Germanen, den Indianern Amerikas und den Chinesen, die sie auch für das Schafgarbenorakel verwendeten. In der Ilias wird sie genannt als Mittel zur Wundheilung und zur Stillung von Blutungen. Die Gemeine Schafgarbe enthält hauptsächlich folgende Inhaltsstoffe, da verschiedene Chemotypen existieren, in sehr variablen Mengen: ätherisches Öl, azulenogene Sesquiterpenlactone der Guajanolid-Reihe und nichtazulenogene Sesquiterpenlactone der Germacranolidreihe. Als Begleitstoffe treten Flavonoide, Cumarine, Polyine, Kaffeesäurederivate und stickstoffhaltige Verbindungen auf. Chamazulen und andere Azulene bilden sich erst bei der Wasserdampfdestillation aus Proazulenen. Für das Guajanolid Achillinin A wurden zytotoxische Eigenschaften beschrieben. In früheren Zeiten wurde Schafgarbe zum Gelbfärben von Wolle verwendet. Dazu verwendete man getrocknete Blätter, Stängel und Blüten. Die Wolle musste vor dem Gelbfärben mit Alaun gebeizt werden.
Schafgarbe kann man als Tee oder Tinktur anwenden. In diesen Zubereitungsformen eignet sie sich für die innere und äußerliche Anwendung. Auch in vielen Mischtees ist die Schafgarbe zu finden, vor allem in Frauentees. Besonders hervorzuheben ist auch die Fähigkeit der Schafgarbe bei den Venen den Rückfluss des Blutes zum Herzen zu fördern. Dadurch wird der Kreislauf verbessert und venöse Beschwerden wie Krampfadern, dicke geschwollene Füße, Durchblutungsstörungen des Herzens und die Schaufensterkrankheit werden positiv beeinflusst.
Frisch gepresster Saft
Besonders wertvoll ist der frisch gepresste Schafgarbensaft. Er muss aber sehr frisch sein und darf auf keinen Fall schon gären. Diesen Saft kann man einnehmen; 3 mal täglich einen Teelöffel in einem Glas Wasser verdünnt.
Äußerlich als Tee
Äußerlich kann man die Schafgarbe als Bäder, für Waschungen oder Kompressen verwenden. In Vollbädern eignet sich Schafgarbentee beispielsweise bei Neuralgien. Auch bei Geschwüre, schlecht heilende Wunden und Schuppenflechte eignet sich die äußerliche Anwendung. Traditionell wurde Schafgarbe bei Verletzungen, die durch Eisen hervorgerufen eingesetzt, beispielsweise bei Schnitten durch Messer.
Ätherisches Öl
Das ätherische Öl der Schafgarbe ist sehr kostspielig, aber eine wertvolle Rarität. Verdünnt kann man es einsetzen für Massagen, Kompressen, Sitzbäder, Fußbäder und in der Duftlampe. Verdünnt auf Stirn und Nacken gerieben, hilft es beispielsweise gegen Kopfschmerzen, aber auch gegen viele andere der oben aufgelisteten Einsatzzwecke.
Schafgarbe in Cremes
Aufgrund ihrer hautheilenden Wirkung eignet sich die Schafgarbe auch sehr für Cremes und Salben.
Achtung! Bei den schweren Erkrankungen, bei beispielsweise Angina Pectoris oder Blutungen darf man die Schafgarbe natürlich nur unterstützend einsetzen. Die sonstige Behandlung bleibt dem Arzt überlassen. Menschen mit empfindlicher Haut oder Allergieneigung können von der Schafgarbe eine Wiesendermatitis bekommen. In diesem Fall sollte man den Hautkontakt mit der Schafgarbe meiden.

Pflanzenbeschreibung
Es sind ausdauernde, krautige Pflanzen oder Halbsträucher, die eine Wuchshöhe von sieben bis 100 Zentimetern erreichen. Das dünne und waagrechte Rhizom bildet bis zu 50 Zentimeter lange unter- oder oberirdische Ausläufer mit sterilen Trieben. Die Laubblätter sind zwei bis vierfach fiederteilig und haben über 15 Fiederpaare erster Ordnung. Die unteren Blätter sind gestielt, die oberen sind sitzend und haben vergrößerte basale Fiedern. Die Stängelblätter haben einen lanzettlichen bis linealischen Umriss und sind drei- bis zwölfmal so lang wie breit. Ihre Fiedern sind einander genähert oder berühren sich sogar. Die Grundblätter sind stärker geteilt als die Stängelblätter. Der doldenrispige Gesamtblütenstand enthält zahlreiche körbchenförmige Teilblütenstände. Die Blütenkörbchen besitzen eine 3 bis 6 Millimeter hohe becherförmige Hülle, deren Durchmesser breiter als 2 Millimeter ist. Die mehrreihig angeordneten Hüllblätter sind hautrandig. Die Blütenkörbchen enthalten Röhren- und Zungenblüten. Es gibt vier bis sechs Zungenblüten, deren Zunge circa so lang wie breit ist und ein Drittel so lang bis gleich lang wie die Hülle. Die Kron-röhre der Zungenblüten ist höchstens so lang wie die Zunge. Die Zungenblüten sind oberseits weiß, selten rosa. Die Röhrenblüten sind ebenfalls weißlich oder rötlich. Die Blütezeit reicht meist von Mai bis Juni.
In ganz Europa ist die Schafgarbe heimisch, bis hoch zum Polarkreis. Sie bevorzugt sonnige, trockene Standorte auf Wiesen, Weiden und Wegrändern. Die Schafgarbe ist eine mehrjährige, ausdauernde Pflanze, d.h. ein Teil der Blätter bleibt sogar im Winter oberhalb der Erdoberfläche. Sie gehört zur Familie der Korbblütler. Im Frühling treibt der Wurzelstock eine Rosette aus fiederigen Blätter aus. Später wächst ein Stängel, auf dem sich die Blüten bilden. Der Stängel ist zäh und innen markhaltig. Die Blüten bilden eine Scheindolde. Sie sind klein, weiß und manchmal sogar leicht rosa.

Anbautipps
Der Gartenanbau der so häufig wild anzutreffenden Schafgarbe ist schwieriger als man denkt. Die Schafgarbe mag gerne sonnige Standorte. Der Boden kann sandig oder lehmig sein. Wenn man Samen der Schafgarbe erhält, kann man sie auch im Frühjahr ansäen, am besten in kleinen Töpfchen. Die Samen sind nur ein Jahr lang keimfähig, daher sollte man sie zügig verwenden. Sobald die jungen Pflanzen etwas herangewachsen sind, kann man sie ins Freiland setzen. Wenn sie sich an einem Standort wohlfühlt, kommt sie in den nächsten Jahren wieder. Da sie relativ spät austreibt, wird sie aber manchmal vorher vom Unkraut überwuchert. Ausgewachsene Pflanzen kann man auch durch Teilung der Wurzelstöcke vermehren.

Sammeltipps
In der Blütezeit schneidet man das ganze blühende Kraut etwa eine Handbreit über dem Boden ab. Dann bindet man kleine Bündel aus den Pflanzen und hängt sie mit den Blüten nach unten an einen trockenen, schattigen Ort. Sobald die Pflanzen trocken sind, hängt man sie ab, zerkleinert sie (am besten mit einer Schere) und bewahrt sie kühl, trocken und lichtgeschützt auf.



BACHBLÜTEN
Ich habe vor allem Angst (20 Mimulus)
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Diese Menschen hat vor allem und alles Angst  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Angst ablegen   


BACHBLÜTEN
Ich fühle mich ohne Grund depressiv (21 Mustard)
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Diese Menschen fühlen sich ohne irgendwelchen Grund depressiv
- Mit der dementsprechenden Bachblüte fühlen sich kaum mehr noch depressiv und wann kennen sie den
 Grund


ERNÄHRUNG
Ernährungsempfehlung für Morgens/Frühstück
In der Nacht kommet es zu einer Absenkdung der Yang-Qualitätsowie zu einer Ansammlung des Yin/Verdichtung des Stofflichen.
Deshalb muss morgens das Yang bewegt und dynamisiert werden, z.B. durch körperliche Bewegung und durch ein warmes dynamisierendes Frühstück.


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