Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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07.06.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Juni > 05.06.17-11.06.17


GEMEINES SONNENRÖSCHEN  

Das Gemeine Sonnenröschen ist ein kleine buschige Pflanze, die auf sonnigen Kalkmagerrasen zu finden ist. Die Blüten sind leuchtend gelb und sehen zerknittert aus, ein typisches Zeichen für Zistrosengewächse. An den vielen Zweigen blühen meist nur wenige Blüten gleichzeitig. In der normalen Pflanzenheilkunde wird das Gemeine Sonnenröschen kaum genutzt, in der Bachblüten-Therapie ist es jedoch eine sehr wichtige Pflanze.
Das Gelbe Sonnenröschen, auch Gewöhnliches Sonnenröschen, Gemeines Sonnenröschen, Sonnenröschen und Sonnenwendröschen genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Sonnenröschen innerhalb der Familie der Zistrosengewächse. Sie gehört zu den Lichtanzeigern (Zeigerpflanzen).

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Bachblüte, Hautpflege
Heilwirkung:
adstringierend
Anwendungsbereiche:
Bachblüte: Angst, Panik
wissenschaftlicher Name:
Helianthemum nummularium Mill.
Pflanzenfamilie:
Zistrosengewächse = Cistaceae
englischer Name:
Common Rockrose, Rock Rose
volkstümlicher Name:
Gelbes Sonnenröschen, Gemeines Sonnenröschen, Sonnenwendröschen
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe
Sammelzeit:
Juni-September

Anwendung
Das Gelbe Sonnenröschen wird als  Steingartenpflanze verwendet und in der  Bachblütentherapie eingesetzt. In der normalen Pflanzenheilkunde kaum genutzt, in der  Bachblüten-Therapie sehr wichtig.
Äußerlich
Wird in Cremes zur Hautpflege und kleineren Verletzungen in Kombination mit anderen Pflanze (z.B.  Arnika) eingesetzt.
Bachblüte
Als Bachblüte 26 ( Rock Rose) gegen Angst- und Panikzustände.

Geschichtliches
In der Pflanzenheilkunde in Kombination mit anderen Kräutern ab- und zu bei Hautkrankheiten und kleinen Hautverletzungen eingesetzt. Eine wichtige Bachblüte seit etwa Mitte des 20. Jahrhunderts genutzt. Die Blüten werden als essbare Verzierung Salaten beigegeben.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Das Gelbe Sonnenröschen ist eine immergrüne,  ausdauernde, an der Basis verholzende Pflanze, wächst als niederliegender selten bis aufsteigender Halbstrauch und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 30 Zentimetern. Die gegenständigen  Laubblätter sind elliptisch-eiförmig, ganzrandig und bewimpert. Die lan-zettlichen  Nebenblätter sind länger als der Blattstiel.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Mai bis September. Der meist einseitswendige, traubige  Blütenstand ist wenigblütig. Die zwittrigen Blüten sind bei einem Durch-messer von 8 bis 18 Millimetern radiärsymmetrisch und fünfzählig mit einer doppelten Blütenhülle. Die  Kelchblätter sind oft rötlich-streifig. Die fünf Kronblätter sind zitronen- bis goldgelb. Es sind viele  Staubblätter vorhanden. Die lokulizide  Kapselfrucht enthält viele Samen.
Das Gemeine Sonnenröschen ist in Mittel- und Südeuropa heimisch. Es wächst bevorzugt auf sonnigen Kalkmagerrasen und felsigen Böden. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 10 und 30 Zentimeter hoch. Der Stängel der älteren Pflanzen ist holzig. Die eiförmigen bis länglichen Blätter sind lederig und etwa 1-2cm lang. Die Blüten erscheinen zwischen Mai und September. Die Blüten sind leuchtend gelb, sehen zerknittert aus und haben einen Durchmesser von 15-25mm. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die vielsamigen Kapseln.

Anbautipps
Am besten ab im frühen Frühling in Töpfen vorziehen und später auspflanzen. Der Standort sollte sonnig und trocken sein. Der Boden sollte kalkreich, steinig und ohne Staunässe sein.

Sammeltipps
Für Salben und Cremes werden getrocknete Blüten und blühendes Kraut genutzt. Für die Bachblüten werden die Blüten gesammelt, dabei dürfen diese nicht mit den Fingern berührt werden.




NACHTKERZE


An steinigen Stellen, Wegrändern und im Ödland wächst die Nachtkerze, dort wo man kaum das Wachsen einer so schönen Pflanze erwartet. Im Gegensatz zu anderen Pflanzen blüht die Nachtkerze auch in der Dunkelheit, was besonders auffällt, wenn man einen warmen Sommerabend im Freien verbringt. Daher ist mir die Nachtkerze schon aus meiner Kindheit in sehr angenehmer Erinnerung. Erst in letzter Zeit wurde die Nachtkerze als vielseitiges Heilmittel entdeckt, denn bis vor wenigen Jahren war nicht bekannt, dass die Samen ausgesprochen viel Gamma-Linolensäure enthalten, die gut für Blutgefäße und Haut ist.
Die Nachtkerzen sind eine  Pflanzengattung innerhalb der Familie der Nachtkerzengewächse. Die 120 bis 200  Arten sind ursprünglich in gemäßigten bis tropischen Gebieten in der  Neuen Welt verbreitet. Bereits im 17. Jahrhundert wurden einige Arten als  Zierpflanzen nach Europa eingeführt. Sie verwilderten und sind seitdem als Neophyten oder neu entstandene Arten und Formen Bestandteil der mitteleuropäischen Flora. Diese entstehen überwiegend durch eine gattungsspezifische Hybridisierung spezieller  Ringchromosomen.

Steckbrief
Heilwirkung: Blätter: adstringierend, beruhigend, Durchfall, Husten, Asthma, Bluthochdruck,  Gicht, Ekzem, Quetschung, Magenbeschwerden, Darmbeschwerden, Prämenstruelles Syndrom, Wechseljahresbwescherden, Samen: Arteriosklerose, Hautprobleme, Ekzeme, Wurzeln: stärkend, Rekonvaleszenz
wissenschaftlicher Name:
Oenothera biennis
Pflanzenfamilie:
Nachtkerzengewächse = Onagraceae
englischer Name:
Common evening-primrose
volkstümlicher Name:
Abendblume, Nachtstern, Rapontika, Sommerstern, Süßwurzel
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Wurzel, Öl
Inhaltsstoffe:
Samen: Gamma-Linolensäure (10%), Blätter: Gerbstoffe, Wurzeln: Stärke, Eiweiß, Mineralstoffe
Sammelzeit:
Blätter: Juni bis Oktober, Wurzel: Herbst, Samen (für die Ölgewinnung): Spätsommer und Herbst

Anwendung
Viele Oenothera-Arten wurden und werden in der Volksmedizin genutzt. Pharmakologische Untersuchungen bestätigen je nach Art unterschiedliche medizinische Wirkungen. Oenothera biennis wird auch vereinzelt wegen ihrer geschmacklich an  Schwarzwurzeln erinnernden Pfahlwurzeln angebaut. Dabei darf die Pflanze keine Blüte ansetzen, da die Wurzel sonst verholzt. Geerntet wird im Oktober. Als Speisepflanze ist sie auch unter den Namen Rapontika,  Rapunzelsellerie oder gelbe Rapunzel bekannt.
Die Blätter kann man als Tee innerlich oder äußerlich als Kompresse anwenden. Die Wurzel soll, als Gemüse gegessen, besondere Stärke verleihen und Kranken neue Kraft geben und zu ihrer Genesung beitragen. Besondere Aufmerksamkeit hat jedoch das Nachtkerzenöl aus den Samen gewonnen, weil es mehr Gamma-Linolensäure enthält, als jede andere bekannte Pflanze. Gamma-Linolensäure ist eine besondere ungesättigte Fettsäure, die in vielen Organen hilft, die Prostaglandine zu bilden.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Nachtkerzen-Arten sind ein-, zweijährige und ausdauernde  krautige Pflanzen. Einige Arten bilden  Rhizome als Überdauerungsorgane, sowie Ausläufer und Kriechtriebe zur Nahverbreitung. Viele Arten bilden  Pfahlwurzeln. Die langen, ungeteilten Laubblätter stehen in einer grundständigen Rosette oder wechselständig und spiralig am  Stängel verteilt. Der Blattrand ist glatt bis gelappt.  Nebenblätter fehlen.
Generative Merkmale
Die Blüten stehen einzeln in den Blattachseln oder in unterschiedlich aufgebauten  Blütenständen zusammen. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und vierzählig mit doppelter Blütenhülle (Perianth). Die vier grünen bis gelblichen Kelchblätter besitzen oft eine rote oder purpurfarbene Zeichnung und sind röhrig verwachsen. Die vier freien Kronblätter sind weiß, gelb oder rosa- bis purpurfarben. Es sind zwei Kreise mit je vier Staubblättern vorhanden. Die vier Fruchtblätter sind zu einem unterständigen, vierfächerigen  Fruchtknoten verwachsen, der viele Samenanlagen enthält. Die Narbe ist vierlappig. Es werden gestielte oder ungestielte  Kapselfrüchte mit vielen Samen gebildet.
Die Nachtkerze ist zweijährig und wächst an sonst unfruchtbaren, steinigen Stellen. Sie wird bis zu über einen Meter hoch. Manchmal ist ihr Stängel teilweise rötlich. Im unteren Bereich sind die Blätter eiförmig mit der Spitze am Stängel, weiter oben werden die Blätter kleiner. Die leuchtend gelben Blüten sitzen in den Blattachseln, meistens mehrere auf einer Ebene gemeinsam, sodass sie den Blütenstand oft wie ein Kranz umgeben. Schon von weitem kann man die kräftig gefärbten Blüten sehen. Sie erinnern ein wenig an die Königskerze, aber sie recken sich nicht kerzenartig in die Höhe, sondern umkränzen eher die Pflanze.



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