Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

07.03.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > März > 04.03.19-10.03.19


KUH-/KÜCHENSCHELLE
tt

Die Kuhschelle ist eine sehr selten gewordene Pflanze, die noch manchmal an trockenen, sonnigen Hängen anzutreffen ist. Da sie unter Naturschutz steht, sollte man wildwachsende Kuhschellen in Ruhe lassen. Mit ihren violett-gelben Blüten sieht sie sehr schön aus, aber besonders empfindliche Menschen können durch die Berührung der Pflanze blasenbildende Ausschläge bekommen. Bei den meisten Menschen wirkt sie sich aber nicht stark aus. Als Heilpflanze wird die Kuhschelle aufgrund ihrer Giftigkeit kaum verwendet, aber in der Homöopathie spielt sie eine wichtige Rolle und wird gegen ein breites Spektrum von Beschwerden eingesetzt.
Die Gewöhnliche Kuhschelle, auch Gewöhnliche Küchenschelle genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Hahnenfußgewächse. Sie ist in West- und Mitteleuropa verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur niedrig dosiert oder homöopathisch anwenden. Die Pflanze ist geschützt! Homöopathisch ab D4! Erkältungen, Verdauungsbeschwerden, Magenschmerzen, Gallenschwäche, Leberschwäche, Gicht, Rheuma, Nierenschwäche, Blasenschwäche, Kopfschmerzen, Migräne, Depressionen, unregelmäßige Periode, Menstruationsbeschwerden, Nesselsucht, Ekzeme
wissenschaftlicher Name: Pulsatilla vulgaris
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
englischer Name: Pasque Flower
volkstümliche Namen: Bocksbart, Däiwelsbaart, Osterblume, Schlafblume, Teufelsbart, Windblume, Wolfspfote
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Anemonol, Protoanemonin, Ranunculin, Saponine
Sammelzeit: Achtung! Die Pflanze ist geschützt! März bis Mai

Anwendung
Achtung! Giftig
. Kuhschelle nur niedrig dosiert oder homöopathisch anwenden.
Getrocknete Pflanze
Da die Kuhschelle nicht nur giftig, sondern auch stark hautreizend ist, wird sie weder in der Phytotherapie noch in der Volksheilkunde häufig eingesetzt. Durch das Trocknen der Pflanzenteile verliert sich jedoch die Giftigkeit, wie das bei vielen Hahnenfußgewächsen der Fall ist. Die getrocknete Pflanze kann man niedrig dosiert bei Menstruationsbeschwerden und Blasenentzündungen verwenden. Auch eine Tinktur aus der getrockneten Pflanze kann man einsetzen.
Homöopathische Anwendung
In der Homöopathie ist die Kuhschelle sehr beliebt und stellt auch einen eigenen Konstitutionstyp dar. Homöopathisch ab D4 soll die Kuhschelle unter der Bezeichnung "Pulsatilla" bei vielerlei Beschwerden helfen, vorwiegend bei Frauen. Der Einsatzbereich reicht von Migräne zusammen mit Magenschmerzen, unregelmäßiger Periode, bis hin zu Störungen der Harnorgane und Erkältungen. Passend zu ihrer hautreizenden Wirkung im unverdünnten Zustand wird die homöopathische Kuhschelle gegen Ekzeme und Nesselsucht verwendet. Bei akuten Problemen werden Potenzen von D4 bis D12 empfohlen, bei chronischen eher D30.
Verwendung als Zierpflanze
Unter den Arten der Gattung der Kuhschellen ist die Gewöhnliche Kuhschelle die einzige, die häufiger Verwendung in Gärten findet. Die übrigen Arten stellen so spezifische Anforderungen, dass sie im Wesentlichen auf Botanische Gärten beschränkt bleiben. Die Kräuterbuchautoren des 16. Jahrhunderts kannten die Gewöhnliche Kuhschelle als Pflanze, die nur in der freien Natur vorkommt. Der Pflanzenliebhaber und Nürnberger Stadtarzt Joachim Camerarius zählte sie allerdings bereits 1588 zu den in seinem Garten gepflegten Blumen, wobei er eine Ausnahme darstellen dürfte. Ihre Verwendung blieb äußerst selten, selbst gegen Ende des 19. Jahrhunderts war sie nur sehr selten in Blumengärten zu finden. Erst als die Anlage von Steingärtenpopulär wurde, hat die Gewöhnliche Kuhschelle als Gartenzierpflanze eine größere Verbreitung gefunden und ist heute häufig im Angebot von Staudengärtnereien und Gartencentern zu finden. Mittlerweile sind durch Auslese und durch die Einkreuzung weiterer Arten mehrere Sorten der Gewöhnlichen Kuhschelle ent-standen. Diese unterscheiden sich von der ursprünglichen Art durch ihre Blütenfarbe, die von weiß über rosa bis rot reicht.

Pflanzenbeschreibung
Die Kuhschelle wächst an kalkreichen, sonnigen Standorten in Europa, ist aber inzwischen so selten geworden, dass sie unter Naturschutz gestellt wurde. Aus einem Wurzelstock, der bis zu ein Meter in die Tiefe wächst, treiben im zeitigen Frühjahr gefiederte Laubblätter, die in der Frühphase behaart sind. Außerdem wachsen ein oder mehrere Blütenstängel, die um 15 cm hoch werden. Die Blüte hat violette Blütenblätter und leuchtend gelbe Staubgefäße, was einen attraktiven Kontrast ergibt. Am Anfang nickt die Blüte, später öffnet sie sich immer mehr und zeigt nach oben. Die Form der Blüte erinnert an eine Kuhglocke, was der "Kuhschelle" ihren Namen einbrachte. Als Verkleinerungsform bürgerte sich "Kühchen-Schelle", von "kleine Kuh" ein, das sich im Laufe der Zeit zu "Küchenschelle" wandelte. Nach der Blütezeit wächst der Stängel noch deutlich weiter und wird bis zu 40cm hoch. Die Blüte verwandelt sich zu einer Art Pusteblume mit vielen samentragenden Federschweifen.
Habitus und Blatt
Die Gewöhnliche Kuhschelle wächst als ausdauernde, krautige Pflanze, die während der Blütezeit Wuchshöhen von bis zu 15 Zentimetern, zur Fruchtzeit bis zu 40 Zentimetern aufweist. Sie ist ein Tiefwurzler und dringt über 1 Meter ins Erdreich ein. Die Laubblätter sind grundständig in einer Rosette angeordnet und er-scheinen gleichzeitig mit den Blüten. Die Blattspreite ist doppelt gefiedert mit (zwei bis) drei bis fünf (bis sechs) Paaren von fiederschnittigen bis fiederspaltigen Hauptfiedern. Die Blattspreite setzt sich aus etwa 100 bis 150 linealischen, meist 2 bis 4 (1 bis 6) mm breiten Abschnitten zusammen. Das unterscheidet sie von der Großen Kuhschelle, deren Laubblätter sich nur aus etwa 40 bis 90 lineal-lanzettlichen, meist 4 bis 7 (2 bis 12) mm breiten Abschnitten zusammensetzen und erst gegen Ende der Blütezeit austreiben.
Blüte
Die Blüten stehen einzeln am Ende des Stängels. In der oberen Hälfte des Blütenstängels befindet sich ein Quirl aus drei reduzierten, am Grund miteinander verwachsenen, zottig behaarten Hochblättern. Er übernimmt die übliche Schutzfunktion des fehlenden Kelches für die noch nicht entfaltete Blüte. Die anfangs nickenden Blüten erscheinen im März bis Mai. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch. Die dotter-gelben Staubblätter stehen in reizvollem Kontrast zur, aufgrund von Anthocyanen, innen und außen leuchtend purpur-farben oder violett gefärbten Blütenhülle. Die einfache, nicht in Kelch und Krone unterteilte Blütenhülle erweitert sich mit der Dauer der Blühzeit schüsselartig.
Achtung! Schon das Berühren der Kuhschelle kann bei empfindlichen Menschen zu Reizungen der Haut führen.


LEBERBLÜMCHEN
t

Das Leberblümchen ist eine kleine blaublühende Pflanze, die bevorzugt in Wäldern im Halbschatten wächst. Sie war und ist eine wichtige Pflanze in der Volksheilkunde. Alle Teile der frischen Pflanze sind giftig, getrocknet ist sie ungiftig. Da die Pflanze selten geworden ist, steht sie unter Naturschutz und darf nicht mehr in der Natur gesammelt werden. Das Leberblümchen wurde zur Blume des Jahres 2013 gewählt.
Das Leberblümchen, genauer Gewöhnliches Leberblümchen, auch Dreilappiges Leberblümchen genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der  Hahnenfußgewächse. H. nobilis ist die verbreitetste von insgesamt sieben Arten in der Gattung  Hepatica. Alle Arten sind mehrjährige, niedrige Kleinstauden mit einer oftmals ganzjährig sichtbaren Blattrosette. Sie blühen zeitigen Frühjahr bzw. zu Beginn der Vegetationsperiode in höheren Gebirgslagen. Die Blütenfarbe ist oft ein auffälliges Azurblau. Es treten blau, rosa, violett oder weiss blühende Pflanzen auf, sehr selten auch mit gefüllten Blüten. In Mitteleuropa ist nur die Unterart H. nobilis var. nobilis weit verbreitet. Ihre 6 bis 8 beschriebenen Unterarten kommen in Europa, O-Asien (z.B. var. japonica) und in O-Nordamerika (z.B. var. acuta) vor.
Der Gattungsname Hepatica wie auch der deutsche Trivialname beziehen sich auf die Gestalt der Laubblätter. Die Laubblätter erinnern im Umriss an die Form der menschlichen Leber und begründeten früher nach der Signaturenlehre den Glauben an die Heilkraft bei Leberleiden. Typischerweise wächst es in der Humusschicht über lehmigen kalkhaltigen Waldböden in Buchen und Eichenwäldern (z.B. Thüringen) aber auch auf Sandböden (z.B. Mecklenburg, Branden-burg). Es bevorzugt schattige bis halbschattige Lagen. Die Stiftung Naturschutz Hamburg kürte das Leberblümchen zur  Blume des Jahres 2013. Bei  Förster findet sich der Ausspruch: Hepatica nobilis, das heimische Leberblümchen, ein ewiger Schatz halbschattiger Vorfrühlingsgärtchen.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Leberkrankheiten, Gallenkrankheiten
Heilwirkung:
blasenziehend, harntreibend, leberschützend, schleimlösend, schmerzlindernd
Anwendungsbereiche:
Pflanzenheilkunde: Blasenprobleme, Bronchitis,  Gallensteine, Husten, Kehlkopfentzündung, Leberschwellung, Leberschwäche, Lungenprobleme, Milzschwellung, Nierenprobleme, Rheuma, Tuberkulose, Verdauungsbeschwerden, Wunden, Homöopathie: Bronchitis, Rachenkatarrh
wissenschaftlicher Name:
Anemone hepatica, Anemone tribola, Hepatica nobilis, Hepatica tribola
Pflanzenfamilie:
Ranunculaceae = Hahnenfußgewächse
englischer Name:
Hepatica, Liver Flower, Liverleaf
volkstümlicher Name:
Auswärts, Blaumblume, Ebenauskraut, Edel-Leberkraut, Fastenblume, Feigerl, Guldenleberkraut, Güldenleberkraut, Haselmünichkraut, Hasenwurz, Blaue Herzblume, Blaues Herzblumenkraut, Herzfreude, Herzkraut, Herzleberkraut, Himmelsterndln, Hirschklee, Herzblümli, Hümmistern, Josefibleamel, Leberblattl, Leberblümchen, Leberkraut, Leberwindblume, Märzblom, Märzblümchen, Osterbleaml, Schneekadeln, Blaue Schlüsselblumen, Schwarzblätterkraut, Sohn-vorm-Vater, Staudenbleaml, Sternleberkraut, Vorwitzchen, Vorwitzerchen, Vorwitzkraut, Blaue Windblume, Windrosenkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten, blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Anemonin, Anthocyane, Emulsin, Flavonolglykoside, Gerbstoffe, Harz, Hepatisaponin, Lactonglucoside, Protoanemonin, Saponine
Sammelzeit:
März bis Mai
Kontraindikation:
Schwangere und Stillende

Anwendung
Das Leberblümchen wird überwiegend getrocknet eingesetzt, da das Gift (Protoanemonin) der frischen Pflanzenteile äußerlich die Haut reizt und innerlich Gastroenteritis (akute Magen-Darm-Entzündung) und Nephritis (Nierenentzündung) hervorrufen kann.
Tee
1 Esslöffel getrocknetes Kraut wird mit 250ml kaltem Wasser übergossen und 6-10 Stunden ziehen gelassen. Abseihen und schluckweise über den Tag verteilt trinken, wirkt bei Leber- und Gallenkrankheiten. Es wird kein heißes Wasser genommen, weil der Tee unerträglich bitter schmeckt.
Tinktur
5 gehäufte Esslöffel getrockneten blühenden Krautes werden zerkleinert und in 500ml Korn angesetzt. 3-4 Wochen bei Zimmertemperatur ziehen lassen, anschließend abseihen. Eingenommen werden 10 Tropfen auf einem Stückchen Zucker, wirkt bei Leber- und Gallenkrankheiten.
Wein
Das getrocknete Kraut wird in Wein aufgekocht und abgeseiht. Der sehr bittere Wein dient der Blasen- und Nierenreinigung.
Frische Pflanze
Die hautreizende Wirkung der frischen Pflanze wurde früher zum Blasenziehen bei Rheuma eingesetzt. Eine Methode, die heute nicht mehr angewendet wer-den sollte.
Homöopathie
Die frische Pflanze wird in der Homöopathie gegen den Bronchitis und Rachenkatarrh mit Fremdkörpergefühl eingesetzt.

Geschichtliches
Das Leberblümchen ist eine beliebte Heilpflanze in der Volksheilkunde, vor allem bei Leberleiden, was ihr den Namen gab. Auch die Blattform, die an die Leber erinnern soll, zeigt nach der mittelalterlichen Signaturenlehre die Wirksamkeit bei Leberleiden an. Die Leber wird geöffnet und geheilt. Auch als Zauberpflanze als Schutz gegen Krankheit war das Leberblümchen beliebt. Die ersten drei Blüten, die man findet, sollen gegessen das ganze Jahr bei Fieber schützen. Heute hat das Leberblümchen als Heilpflanze kaum noch eine Bedeutung, zumal die Pflanze in der Natur geschützt ist. In Gärten findet man das Leberblümchen als Zierpflanze, die als eine der ersten blühenden Pflanzen den Frühling ankündigt.

Pflanzenbeschreibung
Das Leberblümchen ist in fast ganz Europa heimisch, sowie in Nordamerika, Japan und Korea. Sie wächst bevorzugt auf kalkreichen Böden in Wäldern. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 5 und 20 Zentimeter hoch. Die blauweißen, blauen bis violetten Blüten erscheinen zwischen Februar und April, die Blüten haben 6-8 Blütenblätter. Die grundständigen Blätter sind 3-lappig, lederartig und erscheinen nach der Blüte. Alle Pflanzenteile sind giftig (Protoanemonin). Die Pflanze steht unter Naturschutz.
Vegetative Merkmale
Das Leberblümchen ist eine  überwinternd grüne, ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhe beträgt 10 bis 25 cm. Es übersteht den Winter mit Überdauerungsknospen, die sich unmittelbar an der Erdoberfläche in den Blattachseln und im Schutz der überdauernden Blätter befinden und gehört deshalb zu den wintergrünen  Hemikryptophyten. Es besitzt ein kurzes, schräg im Boden liegendes, dunkelbraunes Rhizom, das mit schuppenförmigen Niederblättern besetzt ist. Die Wurzeln des Leberblümchens reichen bis zu 30 Zentimeter tief ins Erdreich. Deshalb wird das Leberblümchen zu den Tiefwurzlern gezählt. Dem Rhizom entspringen nach der Blüte oder gegen Ende der Blütezeit die neu angelegten, grundständigen  Laubblätter. Die langen Blattstiele weisen bei jungen Blättern noch eine dicht glänzende, weiße und weiche Behaarung auf. Die Blattspreite ist in drei Lappen geteilt und erinnert im Umriss an die menschliche Leber, worauf der frühere Artname Hepatica triloba Chaix und nach der  Signaturenlehre der deutsche  Trivialname basiert. Die Lappen besitzen abgerundete oder leicht zugespitzte Blattzipfel und können bis zur Hälfte der Spreite eingeschnitten sein. Die Blattoberseite der leicht ledrigen Blätter ist dunkelgrün gefärbt; die Blattunterseite ist dagegen purpur-violett getönt.
Generative Merkmale
Die behaarten, rötlich-braunen Blütenstandsschäfte wachsen aufrecht. Beinahe direkt über den drei  kelchartigen, grünen Hochblättern, die die Blütenknospen schützend umhüllen und damit die Schutzfunktion des fehlenden Kelchs übernehmen, sitzen die langgestielten Blüten. Die endständigen Blüten sind zwittrig,  radiärsymmetrisch und besitzen einen Durchmesser von 15 bis 30 mm. Die sechs bis neun gleich gestalteten  Blütenhüllblätter sind blau bis blauviolett gefärbt, selten kommen Exemplare mit weißer oder purpur-farbener Blütenhülle vor. Die blaue Farbe wird durch den Anthocyanfarbstoff  Cyanidin erzeugt. Ein Kreis weißlicher  Staubblätter umgibt das Blütenzentrum. Im Zentrum der Blüte befinden sich zahlreiche freie Fruchtblätter. Sie sind grün gefärbt, länglich geformt und besitzen eine kopfige  Narbe. Die Blütezeit erstreckt sich von März bis April, womit das Leberblümchen zu den im Frühling am frühesten blühenden Pflanzen gehört. Bei Regenwetter und am Abend schließen sich die Blüten. Die häufige Öffnung erfolgt durch Wachstumsbewegungen der Blütenhüllblätter, wodurch diese sich täglich etwas verlängern und während der Gesamtblütezeit auf etwa das Doppelte der ursprünglichen Größe anwachsen. In einer  Sammelfrucht stehen mehrere einsamige Nüsschen zusammen.

Anbautipps
Die Pflanze ist schwierig zu kultivieren. Das Saatgut muss für etwa einen Monat zwischen -5°C und 0°C gelagert werden, erst dann ist es keimfähig. Die Keimzeit kann von einen Monat bis zu einem Jahr betragen, die Keimtemperatur liegt bei etwa 10°C. Sinnvoll ist daher die Anzucht in Töpfen. Statt Samen kann man das Leberblümchen durch Wurzelteilung vermehren. Das Leber-blümchen gerne eine Mischung aus kalkiger Erde, Lehm und Kompost aus Laub. Der Boden sollte feucht sein. Die kleinen Pflanzen erst dann auspflanzen, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind. Zwar kommt das Leberblümchen mit Sonne und Schatten klar, aber am liebsten mag es Halbschatten. Das Leberblümchen sondert über die Wurzel Stoffe ab, die Pflanzen in der Umgebung am Wachstum hindert. Mag das Leberblümchen den Standort, so vermehrt es sich zu einem großflächigen Bestand.

Sammeltipps

Das Sammeln in der Natur ist nicht erlaubt, da die Pflanze geschützt ist. Gesammelt werden nur die oberirdische Teile. Blüten zuerst im Jahr. Die Blüten werden schnell in den Schatten gebracht und dort getrocknet. Beim Sammeln muss man mit dem Hautkontakt vorsichtig sein, da das Protoanemonin zu heftigen Hautreaktionen (Hahnenfuß-Allergie, Hahnenfuß-Dermatitis oder Wiesen-Dermatitis) mit Blasenbildung führen kann. Wenn die Pflanze getrocknet wird, verliert sich das Gift.



BACHBLÜTEN
Man braucht im Gespräch oft entschuldigende Formulierungen (24 Pine)
- Diese Menschen brauchen im Gespräch oftmals entschuldigende Formulierungen
- Mit der dementsprechender Bachblüte brauchen sie keine entschuldigende Formulierungen

BACHBLÜTEN
Man glaubt, dass dem anderen etwas zugestoßen sein könnte, wenn er sich verspätet (25 Red Chestnut)
- Diese Menschen glauben, dass dem anderen etwas zugestoßen sein muss, wenn diese sich verspätet
- Mit der dementsprechender Bachblüte glauben nicht mehr, dass demjenigen etwas zugestoßen ist, nur wenn er sich verspätet hat


ERNÄHRUNG
Veränderung im Alter
Im Alter nimmt die Muskel- und Knochenmasse ab und der Gesamtkörperwassergehalt sinkt auf ca. 55%, wohingegen die Fettmasse häufig erhöht ist. Es kommt zu einer Verlangsamung des Stoffwechsels, während die körperliche Aktivität häufig geringer wird.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü