Direkt zum Seiteninhalt

07.02.2020

tägliche News > 03.02.20 - 09.02.20
Calabar ttt
 
Die Kalabarbohne, auch Gottesurteilbohne, ist eine Pflanzenart in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler. Sie ist in Westafrika beheimatet und vor allem auf Grund ihrer Giftigkeit bekannt.

 
 
Steckbrief
 
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
 
Verwendet in der Tiermedizin, Koliken
 
wissenschaftlicher Name: Physostigma venenosum
 
Verwendete Pflanzenteile: Samen

 
 
Anwendung
Achtung! Stark giftig. Calabar nur in   verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Extrakte aus der Kalabarbohne wurden in der Vergangenheit in der Augenheilkunde als Miotikum zur Pupillenverengung eingesetzt. In der europäischen Medizin wird sie erstmals im Jahr 1855 als Miotikum erwähnt. Auch ist Physostigmin ein wirksames Gegengift bei Atropin-Vergiftungen. Kalabarbohnen wurden auch als Cholinergikum eingesetzt, da Physostigmin als ein Acetylcholinesterase-Inhibitor wirkt.

 
 
Beschreibung
 
Die Laubblätter sind unpaarig, dreiteilig gefiedert. Die Blattspreiten sind eiförmig und zugespitzt. Die seitenständigen, gestielten, herabhängenden traubigen Blütenstände sind bis zu 2,5 Zentimeter lang. Die Blütenstandsrhachis ist mit knöllchenförmigen Knoten übersät. Die Tragblätter fallen in einem frühen Stadium der Anthese ab. Die typischen Schmetterlingsblüten sind schneckenartig eingerollt. Schiffchen und Flügel der Blüten sind dunkelpurpurfarben. Die Fahne ist gefaltet, zurückgebogen und von hellerer Färbung. Schiffchen und Flügel sind fast vollständig von der Fahne verdeckt. Das Schiffchen ist an der Spitze spiralig verdreht. Der Stempel hat einen gestielten Fruchtknoten mit einem schlanken Griffel, der mit dem Schiffchen gebogen ist. Er ist auf der Innenseite bartartig behaart. Das einzige Fruchtblatt ist gestielt. Der Griffel hat eine geweitete, dreieckige, flügelartige Verlängerung hinter der Narbe. Die dicken, braunen Hülsenfrüchte sind bis zu 15 Zentimeter lang. Jede Frucht enthält zwei oder drei Samen. Die tief schokoladenbraunen Samen sind bei einer Länge von etwa 2,5 Zentimeter schwach nierenförmig mit abgerundeten Enden. Die Oberfläche ist rau aber zumindest teilweise glänzend. An der Stelle, wo der Same an der Plazenta angewachsen war, bleibt eine Narbe zurück. Die Früchte schwimmen und die Ausbreitung der Diasporen findet so hydrochor statt.

Dill
 
Vor allem als Würzkraut für Gurken und Salate ist uns der Dill bekannt. Er hat jedoch, ähnlich wie sein Bruder, der Fenchel, zahlreiche Heilfähigkeiten. Besonders hervorzuheben ist seine milchfördernde Eigenschaft. Außerdem lindert er die Blähungen von Säuglingen.

 
 
Steckbrief
 
Heilwirkung: Appetitlosigkeit, Blähungen, Hämorrhoiden, Magenbeschwerden, Milchfördernd, Schlaflosigkeit, Gebärmutterkrämpfe, Menstruationsbeschwerden, Geschwüre
 
wissenschaftlicher Name: Anethum graveolens
 
Pflanzenfamilie: Doldenblütler = Apiaceae
 
englischer Name: Dill
 
andere Namen: Däll, Gurkenkräutel, Kappernkraut, Till
 
falsche  Schreibweisen: Dille
 
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Samen
 
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, bisher unbekannte Wirkstoffe
 
Sammelzeit: Juni bis September

 
 
Anwendung
 
Dillsamen kann man als Tee oder in Wein gekocht gegen Blähungen, Magenkrämpfe und zur Milchförderung einsetzen. Als milder Tee hilft der Tee auch gegen Blähungen bei Babys, ähnlich wie der Fenchel. Wenn man das Kraut als Sitzbad benutzt, hilft es gegen Krämpfe der Gebärmutter, beispielsweise bei schmerzhafter Menstruation. Äußerlich als warme Kompresse in Olivenöl hilft Dill bei Geschwüre. Der häufigste Einsatzzweck des Dills ist jedoch die Küche. Dort würzt man damit Gurken, Salate und Saucen.
 
Verwendung in der Küche
 
Gartendill ist eine vielseitig verwendete Gewürzpflanze. Er wird für Salate ver-wendet. In Saucen auf Grundlage von Salatöl, Joghurt, Quark und in Gewürzbutter ist Dill beliebt und als Brotaufstrich geeignet. Des Weiteren dient er auch zum Würzen von Fisch- und Fleischspeisen. Durch Destillation wird das Dillöl auch für die Likörindustrie angereichert. Frisch und getrocknet kann es auch für Konserven und für Kräuteressenzen verwendet werden. Blätter wie Blütendolden sind ein wichtiges Gewürz für Gewürzgurken, insbesondere für Salz-Dill-Gurken. Meist werden die Dillspitzen verwendet, in frischem, getrockneten, tiefgefrorenem oder gefriergetrocknetem Zustand. Seltener wird das Dillkraut (das junge Kraut) oder die ganze oberirdische Pflanze verwendet. Das frische Dillkraut hat den besten Geschmack und wird auch auf gegarte Kartoffeln gestreut.
 
Verwendung als Arzneipflanze
 
Als Heildrogen dienen die getrockneten reifen Früchte und die ganze frische, blü-hende Pflanze. Wirkstoffe sind: Ätherisches Öl mit Carvon als Hauptbestandteil, Limonen und Dillapiol; den typischen Geruch geben Phellandren und Dilläther; weitere Wirkstoffe sind Cumarine und Kaffeesäure-Derivate. Anwendungen: Dill-früchte haben mäßig verdauungsanregende, blähungstreibende und krampflö-sende Eigenschaften. Sie werden heute noch überwiegend in der Volksmedizin wie Kümmel, allerdings mit schwächerer Wirkung, bei Verdauungsstörungen mit Völlegefühl und Blähungen sowie bei leichten krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich verwendet. Für die Dillfrüchte wurden progesteronfördernde Wirkungen im Versuch nachgewiesen, was die bisweilen beschriebene Anwendung bei Zyklusstörungen und Infertilität zumindest plausibel macht. Daten aus klinischen Studien liegen hierzu jedoch nicht vor. Dill wird im Papyrus Ebers gegen Kopfweh und zur Erweichung der Blutgefäße empfohlen. Schon vor Hippokrates galt er als stuhlerweichend und uterus reinigend. Nach Dioskurides hilft er bei Bauchweh, Erbrechen und Blähungen, treibt Harn und Milchsekretion, soll auf Dauer aber der Sehkraft schaden. Hildegard von Bingen verordnete das Kraut bei Lungenaffektionen, äußerlich bei Nasenbluten, Paracelsus als Diuretikum bzw. das Öl der Samen als Karminativum, Stomachikum, Galaktogogum, bei Erbrechen, Mundgeruch, Sinusitis, Hämorrhoiden und Kondylomen (Feigwarzen). Mattioli empfiehlt ihn als Dampfbad bei Uterusschmerzen, bei Genitalgeschwüren und Nabelbrüchen. Auch von Haller lobt ihn bei Uterusbeschwerden, Leclerc seine prompte Wirkung bei Schluckauf und Erbrechen. Von Grot zufolge wirkt er zwar stopfend, als Zäpfchen aber abführend. Dill wurde laut Madaus früher viel in Apotheken umgesetzt bei Erbrechen, Schluckauf und Unterbauchkrämpfe. Die Volksmedizin behielt auch die Nutzung zur Schlaf- und Milchanregung und bei Blähungen von Kindern. Im Volksglauben vertrieb er Dämonen und sollte der Braut zur Herrschaft in der Ehe verhelfen („Ich habe Senf und Dille, Mann, wenn ich rede, schweigst du stille.“). In einem Märchen nach Jenny von Droste-Hülshoff schützt Dill vor Verhexung.

 
 
Pflanzenbeschreibung
 
Die Stängel des einjährigen Dills werden zur Blütezeit bis zu einem Meter hoch. Die fadendünnen Blätter sind bläulich und zart doppelt gefiedert. Die gelben Blütendolden sind groß aber luftig. Die eigentlichen Blüten sind sehr zierlich. Die gesamte Pflanze riecht deutlich nach Dill. Daran kann man sie auch von anderen Doldenblütlern unterscheiden.

Bachblüte
 
Ich fühle mich verloren (30 Sweet Chestnut)
 
-        Diese Menschen fühlen sich extrem verloren
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte fühlen sie sich nicht mehr verloren
Bachblüte
 
Ich habe zu viel Durchhaltevermögen (31 Vervain)
 
-        Diese Menschen haben einfach zu viel Durchhaltevermögen
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte kann das Durchhaltevermögen heruntergeschraubt werden
Das Spät-Abend-Snack
 
Nach dem viele Menschen tagsüber heute sehr wenig essen, wird der Energiebedarf meist erst abends gedeckt. Dies geschieht in mehreren kleineren Mahlzeiten und häufig auch noch zu sehr später Stunde.
 
Es ist ein Mythos, dass sich Kalorien vor dem Schlafengehen besser „anlegen“. Die Kalorien-Wochenbilanz entscheidet über zu- oder abnehmen.
 
Trotzdem wird von zu spätem Essen abgeraten!
 Letzte Abendmahlzeit: 3 Stunden vor dem Zu-Bett-gehen!
Zurück zum Seiteninhalt