Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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07.02.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Februar > 04.02.19-10.02.19


AUFRECHTES GLASKRAUT

Das Glaskraut ist ein Verwandter der Brennnessel und ist in den Subtropen heimisch. Glaskräuter haben jedoch keine Brennhaare und Blätter mit glattem Rand. Man kann das Kraut vor allem zur Stärkung der Harnorgane und gegen deren Entzündungen einsetzen. Es soll jedoch auch gegen Husten, Verstopfung und Frauenkrankheiten helfen. Äußerlich angewandt soll es Sommersprossen bleichen, die Haut klären und gegen Impetigo helfen.
Das Aufrechte Glaskraut ist eine Pflanzenart in der Familie der Brennnesselgewächse. Der botanische Gattungsname Parietaria leitet sich vom lateinischen paries, parietis für Wand ab, da diese Art oft an Mauern wächst. Den deutschen Namen Glaskraut erhielten die Arten der Gattung, weil man das Kraut früher zum Reinigen von blinden Gläsern benutzte.

Steckbrief
Heilwirkung:
harntreibend, Husten, Verstopfung, Nierenschwäche, Nierenentzündung, Blasenentzündung, Rheuma, Gicht, Unterleibskrankheiten, Hautunreinheiten, Sommersprossen, Impetigo
wissenschaftlicher Name:
Parietaria officinalis
Pflanzenfamilie:
Brennnesselgewächse = Urticaceae
englischer Name:
Pellitory
volkstümliche Namen:
Glaskraut, Mauerglaskraut
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Schwefel
Sammelzeit:
Sommer

Nutzung
Die grünen Pflanzenteile junger Pflanzen können roh oder gegart gegessen werden.
Nutzung als Heilpflanze
Als Heildroge dient die getrocknete ganze Pflanze. Als bisher wenig unter-suchte Wirkstoffe werden genannt: Flavonoide, Kaffeesäure-Derivate, Bitterstoffe, viel Kaliumnitrat. Anwendungen: Der Droge wird eine gewisse harntreibende Wirkung nachgesagt. Sie ist zwar noch in wenigen Teemischungen und Fertigpräparaten enthalten, hat aber darüber hinaus heute als Heilpflanze keine Bedeutung mehr.

Merkmale
Das Aufrechte Glaskraut ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 80, selten bis 150 Zentimeter erreicht. Brennhaare sind nicht vorhanden. Der Stängel ist aufrecht, einfach oder spärlich verzweigt. Die wechselständigen Laubblätter sind groß und glänzen grasartig, ihre länglich-eiförmig Spreite ist meist 10 bis 15, selten 5 bis 20 Zentimeter lang. Parietaria officinalis ist überwiegend zweihäusig getrennt geschlechtig. Es gibt männliche, weibliche und zwittrige Blüten. In den Blattachseln befinden sich dichte, kugelige Blütenstände, die am Grunde freie Hochblätter besitzen. Die unscheinbaren Blüten sind vierzählig. Die Staubblätter sind anfangs wie Uhrfedern gespannt und strecken sich beim Aufblühen. Die Früchte sind schwarz, wenn sie reif sind. Die Blütezeit reicht von Juni bis September




GUARANA

Die südamerikanische Liane Guarana trägt koffeinreiche Früchte, die noch stärker als Kaffee, aber etwas milder wirken. Vor allem in Alternativ- und Fitnesskreisen ist Guarana sehr beliebt, um munter zu werden und die Leistungsfähigkeit zu steigern. Da Guarana auch das Hungergefühl verringert, wird es auch gerne als Unterstützung zum Abnehmen verwendet.
Guaraná ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Seifenbaumgewächse. Sie ist im Amazonasbecken beheimatet. Der Name Guaraná bezieht sich auf das südamerikanische indigene Volk der  Guaraní. Sie besitzt eine lange ethnobotanische Tradition und ihre coffeinhaltigen Samen werden häufig als  Nahrungsergänzungsmittel und Zusatz in Getränken verwendet.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Müdigkeit,  Kopfschmerzen
Heilwirkung:
anregend, fiebersenkend, harntreibend, vitalisierend
Anwendungsbereiche:
Darmbeschwerden, Depressionen, Durchfall, Konzentrationsschwäche, Leistungsschwäche, Magenbeschwerden, Migräne, Übergewicht
wissenschaftlicher Name:
Paulinia cupana
Pflanzenfamilie:
Seifenbaumgewächse = Sapindaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Pulver aus Samen
Inhaltsstoffe:
Coffein, Guanin, Gerbstoffe, Tanine, Proanthocyanidine, Theophyllin, Theobromin, Roter Farbstoff, Catechin, Catechu, Cholin, Saponine, Schleimstoffe, Xanthin, Mineralstoffe

Anwendung
Guaraná ist den Indios im  Amazonasgebiet schon seit Jahrhunderten bekannt. Ähnlich Kakao/Schokolade wurde die Guaraná-Paste verwendet. Sie wurde vielfältig in der Volksmedizin verwendet. Heute wird Guaraná als Kletterpflanze in Plantagen in Brasilien, Venezuela und Paraguay angebaut. Die Nachzucht aus Samen ist schwierig. Die geschälten und getrockneten Samen werden zu einem hellbraunen Pulver zermahlen, in Wasser aufgeschwemmt und mit Honig gesüßt getrunken. Das Getränk wirkt ähnlich wie Kaffee anregend und dämpft  Hungergefühle. Heute wird aus Guaranáextrakten von vielen brasilianischen Getränkeherstellern (unter anderem Antarctica, Brahma, Kicos, Kuat) ein für Brasilien typisches limonadeähnliches Erfrischungsgetränk hergestellt, welches  homonym als  Guaraná bezeichnet wird. Verbreitung finden auch  Schokolade,  Kräuter- und  Früchtetees, Kaugummi, Energy-Drinks sowie  Gleitgels mit Guaranáanteil. Die Substanz ist aber auch separat als  Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Der Anteil der Gerbstoffe liegt bei etwa 25 Prozent, was die Wirkung des enthaltenen Coffeins verzögert und verlängert. Die Produkte werden als „Wachmacher" und „Energiespender" beworben. Außerdem gelten Guaraná-Produkte in Fitnesskreisen und bei  Bodybuildern als leistungsfördernd.
Guaraná hat einen äußerst herben bis sehr bitteren Geschmack, weshalb es in der Regel nicht pur konsumiert, sondern verschiedenen Lebensmitteln, wie den zuvor genannten, zugesetzt wird. Die Samen von Paullinia cupana var. sorbilis werden pulverisiert und mit Cassava-Mehl gemischt. Daraus stellt man die sogenannte „pasta guarana" her, die nach Belieben in heißem oder kaltem Wasser gelöst wird. Der Coffein-Gehalt der „pasta guarana" beträgt 3 bis 6%, der Tannin-Gehalt 2 bis 3%. Das Getränk ist  adstringierend.
Das bitter schmeckende Guarana-Pulver, das aus den Guarana-Samen gewonnen wird, kann man als Getränk, in Jogurt eingerührt oder als Nahrungsergänzungsmittel aus dem Handel einnehmen. Im Handel erhält man Guarana-Kapseln, Guarana-Tabletten, aber auch Kaugummi, Süßigkeiten und Fitnessdrinks. Im Allge-meinen ist Guarana besser verträglich als Kaffee, weil die darin enthaltenen Gerbstoffe die Aufnahme des Koffeins verlangsamen und somit abmildern. Durch Guarana wird man nicht nur wacher, sondern im Allgemeinen auch konzentrierter und leistungsfähiger, sowohl körperlich als auch geistig. Daher wird Guarana gerne von Menschen im Lernstress oder in Prüfungssituationen verwendet, aber auch bei starker sportlicher Beanspruchung. Man sollte jedoch darauf achten, dass man sich unter Guarana-Wirkung nicht überfordert und anschließend erschöpft zusammenbricht. Das gilt für alle stark anregenden Substanzen. Durch Guarana-Anwendung werden auch Hunger- und Durstgefühle gedämpft. Der verminderte Hunger kann in manchen Fällen dabei helfen, leichter abzunehmen. Der verminderte Durst ist jedoch potentiell gefährlich, weil man dadurch zur Austrocknung neigt, was vor allem bei starken sportlichen Leistungen oder in der Sommerhitze zur bedrohlichen Dehydrierung führen kann. Man sollte bei Guarana-Nutzung also unbedingt darauf achten, ausreichend zu trinken. Wegen der starken Wirkung von Guarana, sollte man täglich nicht mehr als drei bis fünf Gramm des Guarana-Pulvers zu sich nehmen. Die normale Tagesdosis liegt zwischen ein und zwei Gramm.
Nebenwirkungen
Als natürliche Folge der Wirkung des Guaranas kann es auch zu Nebenwirkungen kommen, beispielsweise zu Schlafstörungen, Reizbarkeit, Herzrasen oder Kopfschmerzen. Diese Nebenwirkungen treten vor allem dann auf, wenn man sehr viel Guarana zu sich nimmt. Bei längerem, regelmäßigen Gebrauch kann es zu Entzugserscheinungen kommen, wenn man das Guarana absetzt. Dieses Phänomen entspricht den Problemen, die ein starker Kaffeetrinker haben kann, wenn er aufhört, Kaffee zu trinken.
Gegenanzeigen
Für Menschen mit Bluthochdruck ist Guarana nicht geeignet. Ebenso für Menschen mit chronischen Kopfschmerzen. Auch Schwangere und stillende Mütter sollten auf Guarana verzichten.

Geschichte
Im Amazonasbecken, der Heimat des Guaranas, werden die zermahlenen Samen seit Jahrhunderten verwendet. Dort wird das Guarana-Pulver meistens als Paste zubereitet oder als gesüßtes Getränk getrunken. In Brasilien gibt es mehrere handelsübliche Erfrischungsgetränke mit dem Namen Guaraná. Eine Guarana-Paste wird in der Herkunftsländern häufig mit Cassava-Mehl vermischt. Diese Paste wird dann in Wasser aufgelöst und getrunken. In Europa ist Guarana seit einigen Jahren wegen seiner belebenden Wirkung sehr beliebt. Man findet es in Energy-Drinks, in Süßigkeiten und Nahrungsergänzungsmitteln.

Pflanzenbeschreibung
Die immergrüne Guarana-Pflanze ist in Südamerika heimisch, vor allem im Amazonasgebiet. Angebaut wird sie inzwischen aber auch in anderen Ländern Südamerikas. Sie ist eine mehrjährige Rankpflanze, deren Stängel verholzen. Man kann sie auch als Liane bezeichnen. In ihrer Heimat wird Guarana bis zu 12 Meter hoch. Die Rinde der Guaranapflanze ist bräunlich und trägt in ihrer Jugend eine weiche Behaarung. Später wird sie jedoch kahl. Bei manchen Unterarten bilden sich Ranken, die aus den Blattachseln wachsen. Die meisten Guaranasorten kommen jedoch ohne Ranken aus. Die unpaarig gefiederten Blätter sind wechselständig und werden bis zu 35 Zentimeter lang. Ihre Form ist länglich oder eiförmig. Die weißlichen Blüten hängen in Trauben. Sie haben jeweils fünf Blütenblätter. Aus den Blüten entwickeln sich rote Kapselfrüchte, die 2 bis 3 cm groß sind. In der roten Kapsel befinden sich bis zu drei schwarz-grüne Samen, die am Ansatz weiß sind. Wenn die Frucht reif ist, öffnet sie sich und aus der roten Hülle schauen die dunklen Samen hervor. Diese Früchte mit dunklen Samen in der Mitte erinnern an Augen. Es gibt viele Legenden der Amazonasvölker, die davon handeln.
Erscheinungsbild und Rinde
Guaraná ist eine verholzende Pflanze; sie wächst als  rankender  Strauch oder  Liane, die an den tropischen Naturstandorten Wuchshöhen von bis zu 12 Meter erreichen kann. Die Rinde ist anfangs bräunlich weich behaart und verkahlt bald. Nur bei Paullinia cupana var. sorbilis sind Ranken vorhanden, sie stehen in den Blattachseln.
Blatt
Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind 20 bis 35 Zentimeter lang und in Blattstiel sowie Blattspreite gegliedert. Blattstiel und Blatt rhachis sind oben rinnenförmig, konvex und dazwischen etwas gestreift. Die ledrige, kahle, unpaarig gefiederte Blattspreite enthält fünf 10 bis 20 cm lange sowie 4,5 bis 9cm breite Blattabschnitte. Die oberen Blattabschnitte sind länglich und die unteren eiförmig. Die Endfieder besitzt eine spitze oder fast keilförmige Basis und bei den Seitenfiedern ist sie gerundet bis mehr oder weniger stielförmig. Der Blattrand ist mehr oder weniger deutlich bis kaum erkennbar gezähnt. Die  Nebenblätter sind 2 bis 3 Millimeter lang.
Blütenstand und Blüte
Guaraná ist einhäusig getrenntgeschlechtig. Jeweils wenige Blüten stehen in seiten-, endständigen oder an den Ranken initiierten,  traubigen  Blütenständen zusammen. Es kann ein Blütenstandsschaft vorhanden sein. Die Blütenstandsachse besitzt einen Durchmesser von etwa 2mm. Die  Tragblätter sind bei einer Länge von 1 bis 1,5 mm pfriemförmig. Die 4 bis 5 mm langen Blütenstiele sind unterhalb ihrer Mitte gegliedert. Die relativ kleinen, eingeschlechtigen  Blüten sind  zygomorph und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die fünf freien  Kelchblätter sind fast häutig und etwa 3 mm lang. Die fünf weißen  Kronblätter sind bei einer Länge von etwa 5 mm länglich. Die acht Staubblätter bestehen aus einem weich behaarten Staubfaden und kahlen Staubbeuteln. Es ist eine Art Nektardiskus an der Basis des Fruchtknotens vorhanden. Der kahle  Fruchtknoten ist dreikammerig.
Frucht und Samen
Die bei Fruchtreife 6 bis 8 mm lang gestielte, septizide, 2 bis 3,5 cm lange, tief eingeschnittene, dreifächerige Kapselfrucht färbt sich bei Reife orangerot, öffnet sich teilweise und enthält nur ein bis drei Samen. Die etwa 12 mm langen, kahlen, schwarzen bis grünlichen Samen besitzen an ihrer Basis einen weißen Arillus. Die aufgesprungene Frucht mit ihrem Samen darin wirkt wie ein Auge, daran knüpfen sich Legenden der indigenen Völker.



BACHBLÜTEN
Man hat eine Partnerschaft aufgegeben, fühlt sich aber trotz räumlicher Trennung, weiterhin im Bann des Partners (33 Walnut)
- Diese Menschen haben eine Partnerschaft aufgegeben, fühlen sich trotz räumlicher Trennung, weiterhin im Bann des Partners
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie trotz aufgegebener Partnerschaft, sich vom Bann des Partners lösen

BACHBLÜTEN
Man handelt manchmal ohne stolz (34 Water Violet)
- Diese Menschen handelt manchmal ohne stolz
- Mit der dementsprechender Bachblüte handeln sie nicht mehr ohne stolz


ERNÄHRUNG
Polysaccharide – Vielfachzucker
Je nachdem, ob Polysaccharide von den Verdauungsenzyme des Dünndarms abgebaut werden, können oder nicht, spricht man von verwertbaren bzw. unverwertbaren Kohlenhydrate.
Es werden zwei Arten von Ballaststoffen unterschieden:
Lösliche Ballaststoffe     unlösliche Ballaststoffe

Nicht verwertbare Polysaccharide = Ballaststoffe


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