Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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07.02.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Februar > 05.02.18-11.02.18


MUTTERKRAUT


Das Mutterkraut, dessen Blüten an Kamille erinnern, ist heutzutage nahezu unbekannt. Aus wohlgepflegten Gärten ist die ehemalige Heil- und Zierpflanze weitgehend verschwunden und fristet ihr Dasein als verwildertes Unkraut. Dabei stand das Mutterkraut schon im Altertum und auch im Mittelalter in hohem Ansehen. Vor allem in der Frauenheilkunde wurde es viel verwendet. Heutzutage hat man außerdem eine medizinisch nachweisbare Wirkung bei Migräne entdeckt. Auch in vielen anderen Gebieten kann das Mutterkraut helfen, beispielsweise bei Erkältungen, Asthma, Rheuma und Verdauungsbeschwerden.
Mutterkraut ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler. Andere Trivialnamen sind Falsche Kamille, Zierkamille und Fieberkraut. Der Trivialname Mutterkraut wird regional für viele weitere Pflanzenarten verwendet, etwa die Alpen-Mutterwurz, die zumeist als Heilkraut Verwendung fanden.

Steckbrief
Heilwirkung: anregend, beruhigend, entzündungshemmend, krampflösend, Husten, Asthma, Erkältungen, Fieber, Magenschwäche, Blähungen, Verstopfung, Rheuma, Gicht, Gelenkentzündungen, Kopfschmerzen, Migräne, Durchblutungsfördernd, Gefäß erweiternd, Ohrensausen, Depressionen, Geburtsfördernd, Menstruationsfördernd, Menstruationsregulierend, Eisprung fördernd, Leukämie, Eitrige Wunden, Insektenstiche
wissenschaftlicher Name: Tanacetum Parthenium, Chrysanthemum Parthenium, Matricaria odorata, Matricaria Parthenium, Pyrethrum Parthenium
Pflanzenfamilie: Korbblütler = Asteraceae
englischer Name: Fewerfew
volkstümlicher Name: Falsche Kamille, Fieberkraut, Römische Kamille
Verwendete Pflanzenteile: Kraut (= oberirdische Pflanze)
Inhaltsstoffe: Chrysanthenol, ätherische Öle, Stigmasterol, Beta-Sitosterol, Borneol, Kampfer, Carvacrol, Eugenol, Gerbstoff, Pyrethrin, Sabinol, Santamarin, Thymol

Anwendung
Das Mutterkraut ist als Heilpflanze nahezu in Vergessenheit geraten. Doch in letzter Zeit wurde von der Schulmedizin seine Fähigkeit, Migräne zu lindern, entdeckt und daher wird es allmählich wieder häufiger verwendet.
Mutterkraut wurde bereits von Dioskurides im 1. Jahrhundert als Heilkraut beschrieben. Im Mittelalterwurde es bei Fieber und Kopfschmerzen eingesetzt. Der Name kommt von seiner Verwendung bei Schwangerschaftsbeschwerden – es löst die Menstruation aus und fördert die Ablösung der Plazenta, ist also ein Abortivum.
Heutige naturheilkundliche Verwendung
Die Blätter des Mutterkrauts können das Auftreten von Migräneanfällen vermindern, wenn sie über Wochen regelmäßig prophylaktisch eingenommen werden. Sie sollen außerdem beruhigend und verdauungsfördernd wirken und Parasiten im Darm bekämpfen. Äußerlich angewendet sollen sie auch bei Hauteiterungen helfen und Insekten abwehren. Die enthaltenen Parthenolide hemmen die Bildung von Prostaglandinen sowie die Freisetzung von Serotonin aus den Blutplättchen. Sie werden neuerdings auch als mögliche Grundlage eines neuen Medikamentes gegen Leukämie angesehen. Mutterkraut ist als Fertigpräparat erhältlich. Es lässt sich leicht im eigenen Garten ziehen, um die Blätter direkt zu verwenden. Wegen des bitter-aromatischen Geschmacks werden sie gerne mit auf Brot gelegt. Für Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine genauen Erfahrungen vor.
Frauenheilkunde
Das Mutterkraut ist traditionell ein Heilkraut der Frauenheilkunde. Es fördert Monatsblutungen und reguliert den Menstruationszyklus, wenn dieser unregelmäßig geworden ist. Auch der Eisprung wird gefördert. Periodenkrämpfe werden durch das Mutterkraut gelindert, denn es wirkt krampflösend. Während der Geburt stärkt es die Arbeit der Gebärmutter und löst zugleich unnötige Verkrampfungen, die den Geburtsvorgang erschweren. Nach der Geburt fördert das Mutterkraut die Austreibung der Nachgeburt. In den Wechseljahren gleicht das Mutterkraut den Hormonmangel aus und lindert dadurch die typischen Wechseljahresbeschwerden. Man kann das Mutterkraut entweder als Tee oder als Tinktur einnehmen.
Achtung! Das Mutterkraut sollte nicht in der Schwangerschaft verwendet werden, vor allem nicht im ersten Drittel.
Migräne
Schon früher wurde das Mutterkraut gegen Kopfschmerzen verwendet. In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde jedoch herausgefunden, dass das Mutterkraut effektiv bei Migräne helfen kann. Das Mutterkraut hilft jedoch nicht so sehr bei akute Migräneattacken, sondern vor allem, wenn man es vorbeugend regelmäßig einnimmt. Wahlweise als Tee, Tinktur oder man kaut täglich ein bis vier frische Blätter.
Achtung! Bei manchen Menschen verursachen die frischen Blätter Brennen im Mund. In diesem Fall sollte man das Mutterkraut besser getrocknet als Tee verwenden.
Leukämie
Forscher haben entdeckt, dass das Mutterkraut Stoffe (Parthenolide) enthält, die möglicherweise gegen Leukämie helfen können. Ein Mittel für diesen Einsatzzweck muss jedoch erst noch entwickelt werden.
Erkältungen
Das Mutterkraut ist ein gutes Heilkraut bei Erkältungen und Fieber. Bei Asthma und Husten erleichtert es die Atmung. Dazu kann man den Mutterkrauttee mit Honig süßen und in kleinen Schlucken trinken.
Verschiedene innerliche Einsatzbereiche
Das Mutterkraut fördert die Verdauung, lindert Blähungen und wirkt leicht abführend. Zudem hilft es Würmer zu bekämpfen. Auch bei rheumatische Erkrankungen, Depressionen und Ohrensausen soll das Mutterkraut helfen.
Äußerlich
Gegen die Folgen von Insektenstichen kann man Mutterkrauttinktur auf die Stichstelle auftragen. Wenn man die Tinktur mit Wasser verdünnt und den ganzen Körper damit einreibt, werden lästige Insekten dadurch vertrieben. Mit einem konzentrierten Mutterkrautauszug in heißem Seifenwasser (vor der Anwendung abkühlen lassen) kann man versuchen, Läuse zu bekämpfen, wenn man keine anderen Mittel gegen Läuse zur Verfügung hat. Die Anwendung muss mehrmals wiederholt werden und bedarf der Nachkontrolle. Ob es funktioniert hängt davon ab, ob die jeweiligen Läuse empfindlich sind oder robust. Mutterkrauttee als Waschung oder Umschlag hilft gegen eitrige Wunden. Ein Fußbad mit Mutterkrauttee verdünnt mit Wasser hilft bei geschwollene Füße.

Geschichtliches
Schon Dioskurides berichtete in der Antike von der Heilkraft des Mutterkrautes. Damals und auch noch im Mittelalter war das Mutterkraut eine hochgeschätzte Heilpflanze. Wie der Name der Pflanze schon sagt, wurde das Mutterkraut vorwiegend in der Frauenheilkunde eingesetzt. Es galt als Mittel, um Geburten zu erleichtern und Menstruationsbeschwerden zu linden. Auch gegen Fieber und Kopfschmerzen wurde das Mutterkraut schon im Mittelalter verwendet. Außer dem Mutterkraut tragen auch viele andere Heilpflanzen den volkstümlichen Beinamen "Mutterkraut". Man muss also bei volkstümlichen Benennungen von Pflanzen darauf achten, ob es sich wirklich um die kamillen-ähnliche Pflanze "Mutterkraut" handelt. Auch die wissenschaftlichen Namen des Mutterkrautes sind nicht einheitlich. Es gibt mindestens fünf verschiedene offizielle Bezeichnungen, von denen vier den Artnamen "Parthenium" aber unterschiedliche Gattungsnamen tragen. Es handelt sich aber jeweils um die gleiche Pflanze.

Pflanzenbeschreibung
Das Mutterkraut wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht in seiner Wildform Wuchshöhen von 30 bis 80 Zentimeter. Es riecht stark aromatisch. Der Stängel ist gerippt und oben verzweigt. Die wechselständigen Laubblätter sind gestielt. Die zarte, hellgrüne, fast unbehaarte Blattspreite ist im Umriss eiförmig und fiederspaltig bis fiederteilig mit größerem Endabschnitt. Die Blütezeit reicht von Juni bis September. In lockeren doldenrispen Gesamtblütenständen stehen fünf bis 30 körbchenförmige Teilblütenstände zusammen. Die Blütenkörbchen weisen einen Durchmesser von 13 bis 22 Millimeter auf und enthalten Zungen- und Röhrenblüten. Die weiblichen Zungenblüten sind weiß und 5 bis 9 Millimeter lang. Die zwittrigen Röhrenblüten sind gelb.
Das Mutterkraut ist ursprünglich im östlichen Mittelmeerraum heimisch. Von dort wurde es schon vor langer Zeit nach Mittel- und Westeuropa gebracht, wo es in Gärten als Heil- und Zierpflanze angebaut wurde. Dadurch haben sich auch unterschiedliche Sorten des Mutterkrautes gebildet. Inzwischen kommt es eher verwildert vor und wird kaum noch angepflanzt. Es liebt nährstoffreiche Lehmböden und kommt daher häufig als Gartenunkraut oder in der Nähe von Feldern vor. In milden Gegenden ist das Mutterkraut eine winterharte Staude, wo die Winter härter sind, muss es jedes Jahr neu aus den Samen wachsen. Im Frühjahr wachsen zuerst die hellgrünen gelappten Blätter an verzweigten Stängeln. Das Mutterkraut wird bis zu 80 cm hoch, ist meistens aber eher 40-50cm hoch. Eine einzelne Pflanze kann sich so stark verzweigen, dass sie fast einen Quadratmeter bedeckt. Ab Ende Juni bis August blüht das Mutterkraut mit Blüten, die stark an Kamille oder Gänseblümchen erinnern. Zuerst bilden sich die Körbchen mit den gelben Blüten. Erst nach und nach wachsen die weißen Zungenblüten, die jedoch eher kürzer als die der Kamille sind. Die ganze Pflanze duftet stark würzig, etwas ähnlich wie die Kamille, aber dennoch unterschiedlich.

Anbautipps
Die Vermehrung des Mutterkrautes erfolgt durch Samen, Teilung des Wurzelstocks oder Ableger. Die Samen werden im Februar oder März an warmer Stelle in Anzuchterde gesät. Im Mai bis Juni pflanzt man die jungen Pflanzen ins Freiland. Das Mutterkraut braucht nährstoffreichen Boden, am besten lehmreich. Zwischen den einzelnen Pflanzen sollte man mindestens 30cm Platz lassen. Wenn man stattdessen durch Teilung der Wurzelstöcke vermehren will, dann teilt man die Wurzelstöcke am besten im März in drei bis fünf Teile, die man dann in den Boden pflanzt. Stecklinge werden von den jungen Trieben genommen, am besten mit einem Stück der alten Pflanze am unteren Ende. Die Blätter müssen dann etwas zurückgeschnitten werden, damit sie nicht zu viel Nährstoffe von den anfänglich wurzellosen Stängeln fordern. Nachdem sich Wurzeln gebildet haben, kann man die Pflanzen auspflanzen. Das Mutterkraut wird häufig Opfer von Blattläusen. In diesem Fall hilft es, wenn man Marienkäfer einfängt und beim Mutterkraut aussetzt. Die Larven der Marienkäfer es-sen viele Blattläuse.

Sammeltipps
Das Mutterkraut wird am besten zu Beginn der Blüte geerntet. Dazu schneidet man die ganze oberirdische Pflanze ab. Das geerntete Mutterkraut sollte dann zügig getrocknet werden. Für die Verwendung der Einzelblätter bei Migräne kann man die Blätter einzeln frisch von der Pflanze abpflücken, sofern man die frischen Blätter verträgt.



PIMPINELLE


Die Pimpinelle bietet Anlass zu vielen Verwechslungen, denn der Name Pimpinelle wird sowohl für das Küchenkraut kleiner Wiesenknopf benutzt als auch für die Bibernelle, ein Doldengewächs. Hier auf dieser Seite wird der kleine Wiesenknopf beschrieben, ein mildwürziges Salatkraut, das in vielen Gärten heimisch ist. Da die Pimpinelle pflegeleicht ist, sich selbstständig vermehrt und Jahr für Jahr wiederkommt, bleibt sie auch in den Gärten, wenn viele andere Pflanzen schon nicht mehr dort wachsen. Selbst in milden Wintermonaten sind die Blätter der Pimpinelle grün und können geerntet werden.
Der Kleine Wiesenknopf, auch Pimpinelle oder Pimpernell genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung  Wiesenknopf innerhalb der Familie der Rosengewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, blutstillend, harntreibend, schweißtreibend, Mundschleimhautentzündung, Verdauungsschwäche, Darmentzündungen, Leberschwäche, Frühjahrsmüdigkeit, Blasensteine, Innere Blutungen, Milch fördernd, Hautprobleme, Schnittwunden, Sonnenallergie, Sonnenbrand
wissenschaftlicher Name:
Sanguisorba minor
englischer Name:
Salad Burnet
volkstümlicher Name:
Blutstillerin, Blutströpfchen, Braunelle, Drachenblut, Falsche Bibernelle, Herrgottsworte, Körbelskraut, Költeltskraut, Rote Bibernelle, Sperberkraut, Wiesenbibernelle, Wurmkraut, Becherblume, Kleine Bibernelle, Welsche Bibernelle, Gartenbibernelle, Kleines Blutkraut, Megenkraut, Nagelkraut, Pimpernelle
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Gallussäure, Gerbstoff, Gerbsäure, Kampferol
Sammelzeit:
Frühjahr und Sommer

Anwendung
Die Blätter und Blüten haben einen leicht gurkenähnlichen Geschmack, beide können in kalten Getränken und auch in Salaten Verwendung finden. Auch sind sie zum Würzen von Marinaden, Saucen sowie Geflügel- und Fischgerichten zu benutzen. Der Kleine Wiesenknopf ist als Pimpinelle ein Bestandteil der Frankfurter  Grünen Sauce sowie der Kasseler und mittelhessischen Rezeptur. Er gehört zu den Kräutern einer klassischen Bauerngartenbepflanzung und dient auch heute noch als  Zierpflanze. Auch die Verwendung als Viehfutter ist üblich, zumal der Kleine Wiesenknopf häufig im Heu zu finden ist.
Die Hauptanwendung der Pimpinelle ist ihr Einsatz in der Küche. Man kann sie als Salatgewürz, für Grüne Sauce, Kräuterquark oder Kräuterbutter benutzen und mit ihrer Hilfe die Frühjahrsmüdigkeit austreiben und den Stoffwechsel anregen. Als Tee hilft die Pimpinelle innerlich gegen Schwächen der Verdauungsorgane und des Harnapparates. Äußerlich angewandt lindert sie Hautprobleme und Sonnenbrand.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Der Kleine Wiesenknopf ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchs-höhen von 20 bis 100 Zentimetern erreicht. Der Stängel ist aufrecht mit rosettig angeordneten Laubblättern. Die unpaarig gefiederten Laubblätter besitzen drei bis zwölf Paare Fiederblätter. Die Blättchen sind bei einer Länge von 0,5 bis 2 Zentimetern eiförmig bis elliptisch und tragen jederseits drei bis neun Zähne.
Generative Merkmale
Die Blüten stehen in kugeligen köpfchenförmigen Blütenständen von 1 bis 3 Zentimeter Durchmesser. Sie besitzen einen grünen (bis rötlichen) Kelch. An den Köpfchen stehen oben die weiblichen Blüten mit roten pinselförmigen Narben, darunter zwittrige Blüten und zuunterst die zuletzt reifenden männlichen Blüten mit lang gestielten, hängenden Staubbeuteln. Der Fruchtbecher ist netz-runzelig oder mit grob gezähnten Netzleisten.



BACHBLÜTEN
Ich habe Selbstzweifel (19 Larch)
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Diese Menschen haben sehr große Selbstzweifel
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese ihre Selbstzweifel aufräumen


BACHBLÜTEN
Man kann sich schlecht durchsetzen (4 Centaury)
-
Diese Menschen können sich in fast keiner Situation nur sehr schlecht durchsetzen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen diese sich durchzusetzen


ERNÄHRUNG
7. reichlich Flüssigkeit
Wasser ist absolut lebensnotwendig. Trinken sie rund 1,5l Flüssigkeit jeden Tag. Bevorzugen sie Wasser – ohne oder mit Kohlensäure – und andere energiearme Getränke. Alkoholische Getränke sollten nur gelegentlich und nur in kleinen Mengen konsumiert werden.


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