Direkt zum Seiteninhalt

06.12.2019

tägliche News > 2019 > 02.12.19 - 08.12.19
EDELGAMANDER
Der Edel-Gamander ist ein kleiner Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler, der heutzutage nahezu un-bekannt ist und weitgehen unbeachtet sein Dasein auf kalkhaltigen Magerböden fristet. Früher war der Ga-mander so beliebt, dass ihm der Beiname "edel" verliehen wurde. Die Volksheilkunde verwendet den Edelgamander zur Stärkung der Verdauung, gegen Gicht und gegen Husten. auch schlecht heilende Wunden sollen durch den Gamander zur Heilung finden können.
Der Edel-Gamander, Echte Gamander oder auch das Schafkraut ist ein Lippenblütler aus der Gattung der Gamander.
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Magenbeschwerden
Heilwirkung: adstringierend, anregend, entzündungshemmend, harntreibend, tonisierend
Anwendungsbereiche: Bronchitis, Husten, Asthma, Appetitlosigkeit, Magenschwäche, Blähungen, Darmschwäche, Gallenschwäche, Gicht, Rheuma, Kopfschmerzen, Hautentzündungen, Langsam heilende Wunden
wissenschaftlicher Name: Teucrium chamaedrys
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: Germander
volkstümliche Namen: Gamander, echter Gamander, breitblättriger Edelgamander, Kalenderkraut, Schaff-kraut
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Kraut
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe
Sammelzeit: Sommer
Anwendung
Der Edelgamander wurde ehemals bei Wechselfieber und Gicht verwendet. Nach der Einnahme der Droge als Tee zur Gewichtsreduktion wurden inzwischen Leberschäden bekannt, so dass man von der Verwendung von Edelgamander als Heilpflanze heute abrät. Furanoneo-Clerodane werden für die Giftwirkung verantwortlich gemacht. Edelgamander kann man wahlweise als Tee oder in Wein anwenden. Die häufigste Art, Edelga-mander anzuwenden ist der Tee, wenn man beim Edelgamander überhaupt noch von "häufig" sprechen kann. Früher wurde der Gamander gerne in Wein eingelegt.
Achtung! Nicht überdosieren! Eventuell könnte der überreichliche Gebrauch des Edelgamanders die Leber belasten.
Tee
Für einen Edelgamandertee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Edelgamander mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. An-schließend kann man wieder sechs Wochen lang Edelgamandertee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Edelgaman-der-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Würzwein
Früher wurde der Gamander gerne als Gewürz für Wein verwendet. Vielleicht findet man ihn deshalb hin und wieder auf Weinbergen. Möglicherweise ist es aber auch umgekehrt, nämlich dass die Winzer den Edelgamander in der Nähe ihrer Rebstöcke gefunden haben und sein wohlduftendes Aroma zum Würzen ihres Wei-nes verwendet haben. Um einen Edelgamanderwein herzustellen, legt man einige Gamanderblätter oder Triebe für zwei bis sechs Wochen in Wein ein. Dann abseihen und etwa dreimal täglich ein bis zwei Esslöffel des Gamanderweines einnehmen. Dieser Gamanderwein stärkt die Verdauung.
Innerlich
Edelgamander kann man innerlich, als Tee oder Tinktur gegen Verdauungsschwäche einsetzen. Außerdem hilft Edelgamander gegen Husten, vor allem wenn es ein asthmaähnlicher Krampfhusten ist.
Äußerlich
Äußerlich kann man Edelgamandertee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man schlecht heilende Wunden behandeln.
Pflanzenbeschreibung
Der Edel-Gamander ist ein Halbstrauch mit Ausläufern. Der Stängel ist 10 bis 30 (bis 35) cm hoch, aufstei-gend, im unteren Teil verholzt, unten verzweigt, ringsum oder auf den gegenüberliegenden Seiten kurz anlie-gend und lang abstehend behaart. Die Blätter sind kurz gestielt oder fast sitzend, oval, meist mit keilförmig verschmälertem Blattgrund, auf jeder Blattseite mit vier bis acht stumpfen oder spitzen Zähnen, meist beiderseits behaart. Die Blüten sind ca. 3 mm lang gestielt, zu einem bis sechs in den Achseln der oberen Blät-ter, und stehen einseitswendig. Der Kelch ist 6 bis 8 mm lang, mehr oder weniger regelmäßig fünfzähnig, behaart, oft rotviolett überlaufen. Die Blütenkrone ist 1 bis 1,5 cm lang, rosa (selten weiß). Die Teilfrüchte haben eine feinadrige Oberfläche und sind ca. 1,5 bis 2 mm lang. Die Pflanze riecht angenehm aromatisch.
Der Edelgamander ist in Europa heimisch. Er wächst bevorzugt auf kalkreichen mageren Böden. Nach dem Edel-Gamander ist eine ganze Gattung benannt, zu der auch der häufigere Salbeigamander gehört Der klei-ne Halbstrauch wird bis zu 30 cm hoch. Der untere Bereich der Stängel verholzt. Die Ausläufer des Gamanders kriechen am Boden entlang. Die Blätter sind etwa zwei bis fünf Zentimeter groß, haben kurze Stiele und ihre Form ist eiförmig. Der Rand der Blätter ist gezähnt. An der Oberfläche sind die Blätter glänzend dunkel-grün. Die rosafarbenen Blüten erscheinen zwischen Juli und September. Sie stehen in Scheinquirlen in den oberen Blattachseln. Aus den Edelgamander-Blüten entwickeln sich sogenannte Klausen-Früchte, die die Samen enthalten. Sie werden vom Wind und wahrscheinlich auch teilweise von Tieren verbreitet.

AULBAUM
Der Faulbaum ist ein Strauch, manchmal ein kleiner Baum. Er ist eine beliebte Zierpflanze in Parks und Gär-ten. Seine stinkende Rinde riecht faulig, daher auch die vielen Namen mit dem Hinweis auf den Geruch. Die-se Rinde wird geerntet, getrocknet und mindestens 1 Jahr lang gereift. Eingesetzt wird die Rinde als Abführmittel. Dieses milde aber sehr wirksame Abführmittel schont die Dickdarmschleimhaut und beansprucht den menschlichen Körper kaum. Es führt nur sehr langsam zu Gewöhnungseffekten und ist sicher in der abfüh-renden Wirkung. In Nordamerika wächst der Amerikanische Faulbaum, mit ähnlichen Wirkstoffen, lediglich bei Verstopfung soll die Wirkung stärker sein.
Der Faulbaum, genauer Echter Faulbaum genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Kreuzdorngewächse. Sie ist von Europa bis Westsibirien und in Marokko weitverbreitet. Der Name Faulbaum geht auf den leichten Fäulnisgeruch der Rinde zurück. Die Rinde wird medizinisch als Abführmittel verwendet, die aus dem Faulbaum gewonnene Holzkohlewurde früher für die Herstellung von Schwarzpulver verwendet.
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Verstopfung
Heilwirkung: Pflanzenheilkunde: abführend, antiabsorbtiv, ydragog, laxierend, stuhltreibend, Volksheilkunde: abführend, milzanregend, kreislaufstärkend, schleimlösend, wurmtötend
Anwendungsbereiche: Pflanzenheilkunde: Obstipation, Verstopfung, Volksheilkunde: Abszesse, Arterienverkalkung, Blutreinigung, Fettsucht, Gallenflußstauung, Gallensteine, Gallenschwäche, Grind, Hämorrhoi-den, Krätze, Leberschwellung, Mundschleimhautentzündung, Wassersucht, Verstopfung, Völlegefühl, Zahnfleischentzündung, Homöopathie: saure Diarrhö, Durchfall, Verdauungsschwäche
wissenschaftlicher Name: Rhamnus frangula, Frangula alnus
Pflanzenfamilie: Kreuzdorngewächse = Rhamnaceae
englischer Name: Alder Buckthorn
volkstümlicher Name: Amselbaum, Bauchberste, Brechwegdorn, Buckbeere, Buckstrauch, Buckthorn, Elsebaum, Faulbaum, Faulkersch, Faulkirsche, Gichtholt, Gichtholz, Glatter Wegdorn, Grindholz, Hexendorn, Hundsbeere, Pulverholz, Purgierbeere, Scheißbeere, Schusterholz, Spargelbaum, Spillbaum, Sprickel, Stinkbaum, Stinkbeere, Stinkboom, Stinker, Stinkstrauch, Teufelsbeere, Vogelbeere, Zapfenholz, Zweckenholz
Verwendete Pflanzenteile: Innenrinde, Rinde
Inhaltsstoffe: Anthrachinone, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Glukofranguline, Glykoside, Saponine
Sammelzeit: Mai - Juli
Nebenwirkung: Durchfall, Elektrolytverlust
Kontraindikation: Darmverschluss, Entzündungen im Magen-Darm-Bereich, Herzschwäche, Kinder, Schwangerschaft, Stillzeit
Anwendung
Die frische oder zu kurz gelagerte Rinde darf nicht benutzt werden, da die giftigen Bestandteile starkes Erbre-chen auslösen. Nach der Einnahme dauert es 8-10 Stunden bis die Wirkung im Dickdarm einsetzt. Die optimale Menge an Rinde ist dann erreicht, wenn nach der Anwendung der Stuhl weichgeformt ist. Nicht länger als 2 Wochen an einem Stück einsetzen, es drohen Herz- und Muskelprobleme durch Kaliumverlust. Die Faulbaumrinde wird oft als Abführmittel in der Schwangerschaft empfohlen, sollte aber keinesfalls eingesetzt werden, da bei falscher Anwendung eine Fehlgeburt die Folge sein kann.
Tee
1TL zerkleinerter Faulbaumrinde auf 250ml Wasser. Kalt aufsetzen und kurz aufkochen, dann 30 Minuten ziehen lassen. Tee vor dem Schlafengehen trinken, die abführende Wirkung setzt erst am nächsten Morgen ein.
Waschungen und Umschläge
Den Tee kann man in Waschungen und Umschlägen äußerlich bei Hautkrankheiten einsetzen.
Mundspülung
1TL zerkleinerter Rinde auf 25ml Essig. Kalt aufsetzen und einige Zeit kochen, nach dem Abkühlen zur Mundspülung eingesetzt hilft gegen Entzündungen im Mundraum.
Apfelwein-Abkochung
½ TL auf 250ml Apfelwein. Kalt aufsetzen und kurz aufkochen, trinken sobald die Temperatur es erlaubt. Hilft gegen Arterienverkalkung und beugt Schlaganfällen vor.
Tinktur
Mit 5TL auf 100ml Rotwein oder Obstler lassen sich Tinkturen herstellen. Etwa 1 Esslöffel vor dem Schlafengehen zu Abführzwecken einnehmen.
Räuchern
Holz und Rinde des Faulbaumes eignen sich als Räucherpulver in der Aromatherapie, um eine entspannen-de und beruhigende Atmosphäre im Raum herzustellen.
Homöopathie
In der Homöopathie wird die frische Rinde verarbeitet und als Rhamnus (D3) gegen Durchfall/saure Diarrhö eingesetzt.
Geschichtliches
Für die Antike gibt es keine Dokumentation einer Nutzung zu Heilzwecken. Aus dem Holz wurde im Mittelalter die Holzkohle für das Schießpulver/Schwarz-pulver hergestellt. Die Holzkohle aus dem Faulbaum hat den Vorteil, das der Aschegehalt sehr gering ist. Aus dem Faulbaum wurden auch Gehstöcke und Faßspunde hergestellt. Früchte und Rinde dienten als Färbemittel. Im 13./14. Jahrhundert wurde vermutlich die Rinde zu Heilzwecken (Haut- und Zahnerkrankungen) genutzt, geriet aber wieder in Vergessenheit. Im 16. Jahrhun-dert wurde die Pflanze neu entdeckt, diesmal gegen Verstopfung. Erst im 17. Jahrhundert wurde die Rinde in größerem Umfang genutzt. Zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert war der Faulbaum "die" Heilpflanze gegen Verstopfung. Die giftigen Früchte wurden zeitweise bei Magen-Darm-Erkrankungen eingesetzt. Die Früchte wurden im Backrohr getrocknet oder zu einer Marmelade verkocht.
Pflanzenbeschreibung
Der Faulbaum ist in Europa und Asien heimisch. Der Faulbaum wächst bevorzugt an feuchten Stellen, in Hecken, Mooren, lichten Laubwäldern und Auwäldern. Der mehrjährige und sommergrüne Strauch wird meist zwischen 2 und 3 Metern hoch, selten wird er zu einem Baum bis zu einer Höhe von 8 bis 9 Metern. Bei jungen Pflanzen ist die Rinde grün, mit zunehmenden Alter wird die Rinde braungrau. Die Blätter sind verkehrt eiförmig und vorne zugespitzt. Die weiß-grünlichen Blüten erscheinen zwischen Mai und Juni an 2-10 blütigen Trugdolden. Aus den Faulbaum Blüten entwickeln sich von Juli bis September zunächst grüne, dann rote und am Ende violett-schwarze kugelige Steinfrüchte. Das Fruchtfleisch ist grünbraun.
Erscheinungsbild
Der Faulbaum ist ein mehrstämmiger, unregelmäßig verzweigter Strauch, der meist Wuchshöhen von 2 bis 4 Metern erreicht. Die Stämmchen weisen einen Durchmesser von etwa 5 Zentimetern auf. Besonders auf nassen Standorten wächst er vielstämmig. Selten wächst er als kleiner Baum, der Wuchshöhen von bis zu 8 Metern und dann Brusthöhendurchmesser von höchstens 15 Zentimetern erreicht. Junge Sträucher sind schnellwüchsig.
Wurzel
Die Wurzeln sind zunächst rötlich-gelb und werden später rot; bei Trocknung werden sie rotbraun. Sie bilden eine endotrophe Mykorrhiza. Auf vernässten Standorten ist das Wurzelsystem ausgesprochen flach.
Holz
Das Holz ist halbringporig. Das Splintholz ist gelblich-weiß, das Kernholz gelb-rot bis rot. Die Rohdichte be-trägt 0,56 bis 0,6 g/cm3. Das Holz ist reich an Fasern. Die Holzstrahlen sind ein- bis dreireihig und 40 bis 50 Zellreihen hoch. Eine Borke wird nicht ausgebildet. Einzelne Literaturberichte sprechen von einer dunkel-grauen, schwach rissigen Borke bei dickeren Stämmen. Die Rinde ist rund 3,5 mm dick. Das Rindenparenchym bildet manchmal schmale, unregelmäßige Bänder. Sklereidenwerden nicht gebildet. Siebröhren ver-lieren ihre Funktion im zweiten Jahr.
Blatt
Die wechselständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 6 bis 14 Millimeter lang. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von 40 bis 70 Millime-tern sowie einer Breite von 25 bis 50 Millimetern oval bis eiförmig. Der Spreitengrund ist abgerundet. Die Spreitenspitze ist abgerundet bis kurz zugespitzt. Der Blattrand ist meist ganzrandig, selten undeutlich gezähnt. Beide Blattseiten sind kahl und gleich hellgrün gefärbt. Die Blattspreite besitzt sieben bis neun kräftige Blattadern-Paare, die bogig gekrümmt und parallel und an der Oberseite eingesenkt sind, während sie an der Unterseite deutlich hervorstehen. Im Herbst verfärben sich die Laubblätter gelb. Die Blätter sind die wohl wichtigste Raupennahrung der Zitronenfalter.
Blütenstand und Blüte
Zwei bis zehn Blüten stehen in einem seitenständigen trugdoldigen Blütenstand zusammen. Die zwittrigen, grünlich-weißen, fünfzähligen Blüten sind mit einer Größe von 6 bis 12 Millimetern relativ klein und unschein-bar. Die Blütenachse ist napfförmig und von einem Diskus ausgekleidet, das als Nektarium fungiert. Die fünf weißen Kelchblätter sind dreieckig und länger als die fünf weißen, schwach zweispaltigen Kronblätter. Die Staubblätter sind kurz und werden von je einem Kronblatt kapuzenartig umhüllt. Die Staubfäden sind kurz und die Staubbeutelrelativ groß. Die Narbe ist dreiteilig. Die Blütezeit reicht von Ende Mai/Anfang Juni bis in den September. Die Bestäubung erfolgt durch Bienen, Hummeln, Schlupfwespen und Käfer.
Frucht
Die bei einem Durchmesser von etwa 8 Millimetern kugeligen Steinfrüchte enthalten zwei bis drei Kerne. Die zunächst grünen Steinfrüchte färben sich ab Juli rot und werden zur Reife ab Mitte August dann schwarz. Wegen der langen Blütezeit trägt ein Strauch meist gleichzeitig grüne, rote und schwarze Früchte. Die Früchte fallen zwischen September und Dezember ab; dadurch gibt es unter einem Strauch reichlich Verjüngung. Die Fernausbreitung erfolgt durch Vögel wie Wacholderdrosseln, Misteldrosseln und Fasane.
Anbautipps
Aussaat im Herbst oder Stecklinge von im Sommer. Der Faulbaum mag einen feuchten Boden und Halb-schatten. Er ist pflegeleicht und bedarf keiner besonderen Aufmerksamkeit, der Faulbaum galt zeitweise als unnützes Unkraut.
Sammeltipps
Geerntet wird die Rinde im Mai bis Juli vor der Blüte von 2-3 Jahren alten Seitenzweigen. In diesem Alter ist der Gehalt an gewünschten Wirkstoffen am größten. Über dieses Alter hinaus nimmt der Wirkstoffgehalt schnell ab. Zur Ernte führt man mit dem Messer an zwei Stellen runde Schnitte durch, dann einen Längs-schnitt, dann die Rinde abschälen. Man schält aus der abgelösten Rinde die zweite feuchte glänzende Rinde mit dem Messer heraus. Diese Rin-de wird an einem sonnigen, warmen und luftigen Ort gut getrocknet, die getrocknete Rinde muss mindestens 1 Jahr lagern, damit sich die unerwünschten Verbindungen abbauen und die gewünschten bilden können. Im zweiten Jahr ist die Wirkstoffzusammensetzung am besten und lässt mit zunehmender Lagerzeit nach. Manchmal wird die Rinde bei etwa 100°C getrocknet um die Lagerzeit stark zu verkürzen. In Papierbeutel oder Glasbehälter aufbewahren und gut lesbar mit dem Datum der Ernte beschriften.

BACHBLÜTEN
Ich ärgere mich, weil mir alles zu langsam geht (18 Impatiens)
- Diese Menschen ärgern sich, da es ihnen alles zu langsam geht  
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie ihnen ärger abschütteln und es ist ihnen egal ob es langsamer geht
BACHBLÜTEN
Selbstvertrauen, Kreativität (19 Larch)
- Diese Menschen haben kaum, wenn überhaupt kein Selbstvertrauen, auch die Kreativität lässt zu wünschen übrig
- Mit der dementsprechender Bachblüte steigt deren Selbstvertrauen und die Kreativität kommt zurück  
ERNÄHRUNG
Wann und wie oft esse ich richtig?
Zwischenmahlzeiten
Ein Stück Obst, ein Joghurt, bei größerem Appetit evtl. ein Stück Brot mit Aufstrich, … So kommt man ohne Heißhunger zur nächsten Mahlzeit und kann sich dann in Ruhe ein gesundes ausgewogenes Gericht zubereiten.
Die in den Medien manchmal propagierte Pausen für die Verdauung sind angesichts der Tatsache, dass man an eine fett- und eiweißhaltigen Mahlzeit sowieso 5 und mehr Stunden verdaut, nicht nachvollziebar. Der Magen dient dabei als „Zwischenpuffer“ und gibt nach und nach verdaubare Portionen an den Dünndarm weiter. Trotzdem ist eine Verdauungspause unumstritten wichtig – NACHTS!!!
Zurück zum Seiteninhalt