Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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06.12.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Dezember > 03.12.18-09.12.18


ALLERMANNSHARNISCH

Der Allermannsharnisch ist ein wilder Zwiebelverwandter, der in Gebirgen wächst, vor allem in den Alpen, aber auch im Kaukasus. Eine Tinktur aus den Blättern der Pflanze kann man als Frühjahrskur zur Blutreinigung anwenden. Früher galt der Allermannsharnisch als magische Pflanze. Die Hülle der Zwiebel sollte vor bösen Geistern schützen, wie ein Kettenhemd, auch Harnisch genannt. Daher kommt auch der Name "Allermannsharnisch".
Der Allermannsharnisch, auch Siegwurz-Lauch, Bergknoblauch, Sigmarslauch, Siegmarsmännlein, Siegwurz, Schlangenwurz genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lauch in der Unterfamilie der Lauchgewächse. Sie ist in den  Hochgebirgen  Eurasiens verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutreinigend, harntreibend, Heiserkeit, Verdauungsschwäche, Blähungen, Leichtere Verbrennungen, Furunkel
wissenschaftlicher Name:
Allium victorialis
Pflanzenfamilie:
Zwiebelgewächse = Alliaceae
englischer Name:
Alpine leek
volkstümliche Namen:
Allmannsharnisch, Bergknoblauch, Siegwurz-Lauch, Sigmarslauch, Siegmarsmännlein, Siegwurz, Schlangenwurz
Inhaltsstoffe:
schwefelhaltig ätherisches Öl

Anwendung
Für die innerliche Anwendung werden die Blätter des Allermannsharnisch in Weingeist angesetzt, um als vermeintliches Blutreinigungsmittel verwendet zu werden. Demnach soll die Droge im Frühjahr eingesetzt werden, um eine sogenannte  Entschlackung der im Winter angesammelten Gifte zu bewirken. Untersuchungen zur tatsächlichen Wirksamkeit dieses Hausmittelchens liegen nicht vor.

Beschreibung
Vegetative Merkmale

Der Allermannsharnisch ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 60 Zentimetern erreicht. Dieser (netzwurzelige Lauch) Geophyt hat eine schief aufsteigende, fast zylindrische Zwiebel mit netzigfaserig aufgelösten äußeren und fleischigen, knoblauchartig riechenden und schmeckenden inneren Zwiebelschalen. Die Laubblätter sind in kurzen Blattstiel und eine Blattspreite gegliedert. Die einfache, ganz-randige Blattspreite ist bei einer Länge von 10 bis 20 Zentimetern sowie einer Breite von 3 bis 6 Zentimetern lanzettlich oder elliptisch.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juni bis August. In dichten kugeligen,  doldigen  Blütenständen, ohne Brutzwiebeln, stehen die zahlreichen Blüten, sie werden von den Hochblättern nicht überragt. Die zwittrigen Blüten sind  radiärsymmetrisch und dreizählig. Die gelblich-grünen bis weißen Perigonblätter sind etwa 5 Millimeter lang. Die  Kapselfrüchte enthalten meist sechs Samen.



BAYBAUM

Der Baybaum wächst in Südamerika und in der Karibik. Er ist ein Verwandter des Piments.  Der Strauch wird bis zu zwanzig Meter hoch, in der Kultur jedoch meistens nur vier Meter, um die Ernte zu erleichtern. Die Blätter des Bay-Baums enthalten ätherische Öle, die durch Destillation gewonnen werden. Der Duft des ätherischen Öls erinnert an Nelken-Öl. Man kann das ätherische Bay-Öl gegen Erkältungen und Bronchitis verwenden. Verdünnt kann man es auch zur Massage der Kopfhaut benutzen.
Bay, Bayrumbaum oder Westindischer Lorbeer ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Myrtengewächse. Sie ist auf den karibischen Inseln Anguilla, Antigua und Barbuda, Barbados, Kuba, Dominica, Grenada,  Guadeloupe, Hispaniola, Martinique, Montserrat, Puerto Rico, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen,  Trinidad sowie den Jungferninseln beheimatet und kommt in Guyana sowie  Venezuela vor. Beispielsweise auf Hawaii und Fidschi wird er angebaut und ist dort verwildert. Englischsprachige Trivialnamen sind: Bayrum tree und West Indian bay.

Steckbrief
Heilwirkung:
beruhigend, durchblutungsfördernd, Bronchitis (als Einreibung), Erkältungen, Arteriosklerose, Haarwasser
wissenschaftlicher Name:
Pimenta racemosa
Pflanzenfamilie: Myrtengewächse = Myrtaceae
englischer Name:
West Indian bay
volkstümliche Namen:
Bay, Westindischer Lorbeer
Verwendete Pflanzenteile:
Öl der Blätter
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Kampfer, Eugenol, Terpinene, Linalool, Thujon

Anwendung
Der Westindische Lorbeer wird zur Ölproduktion als Strauch auf maximal 4 Meter geschnitten, damit er leichter beerntet werden kann. Verwendet werden die Blätter, die ätherisches Öl enthalten, das durch  Destillation gewonnen wird. Hauptkomponente des Öls ist  Eugenol, das auch in der  Gewürznelke zu finden ist. Zusätzlich enthält es Estragol und Chavicol. Bayöl wurde um 1900 zur Pflege der Kopfhaut verwendet und galt als Haarwuchsmittel. Bayblatt-Destillat wird unter der Bezeichnung Bay Rum als After Shave, Eau de Cologne und  Haarwasser verkauft. Bay-Öl zeichnet sich durch einen starken, würzigen Duft aus, der an Nelkenöl erinnert. Die antiseptische Wirkung ist nachgewiesen, und daher wird das Öl häufig bei  Erkältungen zusammen mit Eukalyptusöl für Inhalationen und Bäder verwendet. Eine beruhigende Wirkung auf das neurovegetative Nervensystem wird dem Öl ebenfalls nachgesagt. Die Früchte sind ähnlich wie die von Piment, jedoch von schlechterer Qualität und daher weniger als  Gewürz geeignet.

Pflanzenbeschreibung
Pimenta racemosa wächst natürlich als immergrüner Baum und erreicht Wuchshöhen von meist 4 bis 12 Meter. Die gegenständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 3 bis 10 mm lang. Die einfache, ledrige Blattspreite ist bei einer Länge von meist 4 bis 10 (1,5 bis 12,5) Zentimeter und einer Breite von 2,5 bis 6 Zentimeter verkehrt-eiförmig bis verkehrt-lanzettlich oder elliptisch mit stumpfer oder spitzer Spreitenbasis. Es sind fünf bis sechs Paare relativ undeutlicher Seitennerven und dazwischen eine feine Netznervatur vorhanden. Die Blattoberseite ist glänzend und die Blattunterseite hell sowie matt. Auf einem Blütenstandsschaft steht ein zymöser Blütenstand. Die weißen Blüten sind bei einem Durchmesser von etwa 10 Millimeter radiärsymmetrisch. Es sind fünf  Kelchblätter vorhanden. Die bei Reife schwarzen Früchte sind mit einer Länge von 7 bis 12 Millimeter eiförmig.



BACHBLÜTEN
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ERNÄHRUNG
Monosaccharide
Galaktose (Schleimzucker)
- ist Bestandteil des Milchzucker und wird von der Milchdrüse aus Glucose gebildet. Bestandteil pflanzlicher Polysaccharide
- ist im Körper in Schleimstoffen
- schmeckt nur wenig süß

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