Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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06.11.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > 04.11.19-10.11.19


BRECHNUSS
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Die Gewöhnliche Brechnuss, auch kurz Brechnuss oder Krähenaugenbaum, Strychninbaum oder Brechnussbaum genannt, ist eine Baumart aus der Familie der Brechnussgewächse, die in Südostasien beheimatet ist.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Homöopathisch ab D4! Gastritis, Hexenschuss, Ischias, Menstruationsschmerzen, Migräne, Neuralgien, Verstopfung, Übelkeit
wissenschaftlicher Name: Strychnos nux-vomica
Verwendete Pflanzenteile: Samen

Anwendung
Achtung! Stark giftig.
Brechnuss nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
In der Medizin
Früher wurde die Arzneidroge bei Schwächezuständen verordnet, sowie bei Herz-Kreislauf-Beschwerden und als appetitanregendes Mittel. Aufgrund der geringen therapeutischen Breite und der Nebenwirkungen (Anhäufung von Strychnin im Körper), besonders bei Lebergeschädigten, sind solche Arzneimittel fast vollkommen verschwunden. Die Brechnusssamen sind aber noch heute der Ausgangsstoff zur Gewinnung von Strychnin.
In der Homöopathie
Das Homöopathikum Nux vomica war eines der ersten Mittel, die von Samuel Hahnemann geprüft und im ersten Band seiner Reinen Arzneimittellehre1805 veröffentlicht wurden. Die Urtinktur wird aus den reifen, getrockneten und feingepulverten Brechnusssamen, die mindestens fünf Tage in Alkohol angesetzt werden, gewonnen. Bis zur Verabreichung in der typischen D6-„Potenzierung“ wird es allerdings so lange verdünnt, dass schließlich die Menge der Verunreinigungen im Lösungsmittel die Menge der noch vorhandenen Urtinktur übersteigt und eine pharmakologische Wirkung ausgeschlossen werden kann. Aus Sicht der Homöopathie ist Nux vomica eines der größten, zuverlässigsten und gut geprüften Polychreste. Charakteristische Anwendungsgebiete von Nux vomica, auch bekannt unter Strychnos nux vomica, sind die Aufhebung von Schäden (z. B. Einnahme unpassender homöopathischer Mittel, Missbrauch von Genussmitteln (Alkohol (Einnahme führt zum schnellen Erbrechen)), Tabak, Kaffee, Überessen), Nebenwirkungen von nicht-homöopathischen Medikamenten (z. B. Antibiotika, Narkotika, Kortison, Chemotherapeutika, etc.) sowie für Menschen, die eine sehr geringe Toleranzgrenze (sehr schnell zornig, schnell unzufrieden, schnell überreizt, schnell ungeduldig, leicht gekränkt, leicht überempfindlich auf geringste Geräusche, Gerüche oder Schmer-zen) aufweisen. Die Samen können auch zum Färben verwendet werden. Auch die Rinde, das Holz und die Blätter werden als Arznei genutzt.

Beschreibung
Baum
Die Gewöhnliche Brechnuss wächst als ein immergrüner Laubbaum, der gewöhnlich Wuchshöhen von 25 m erreicht. Er besitzt eine schwarzgraue bis gelblichgraue, im Alter feinwarzige Rinde. Die bräunlichen Zweige sind wiederholt gabelteilig und tragen ledrige und gestielte, gegenständige, obseits glattglänzende, dunkelgrüne, unterseits fahlgrüne Blätter. Die Blätter sind etwa 5–18 × 4–12,5 cm groß, elliptisch bis eiförmig oder verkehrt-eiförmig, die Blattränder sind ganz, die Spitze ist abgerundet oder spitz bis zugespitzt. Die Spreite ist unterseits feinhaarig, die Nervatur ist drei- bis fünfzählig und weißlich bis hellgrün. Es sind keine Nebenblätter vorhanden. Die Blütenstände sind Thyrsen. Die grünlich-weißen bis weißen, zwittrigen Blüten sind etwa 1,3 cm lang, fünfzählig und stieltellerförmig, mit ausgebreiteten Kronzipfeln. Der feinhaarige, kurze, grüne Kelch hat fünf, eiförmige, spitzige Lappen. Der Fruchtknoten ist oberständig mit einem langen vorstehenden Griffel mit zweilappiger Narbe. Die knapp vorstehenden Staubblätter sind in der Kronröhre mit kurzen Filamenten befestigt. Als Frucht trägt der Brechnussbaum anfangs grüne, bei Reife orangerote, 3–6 cm große, glatte, rundliche Beeren mit einer dünnen, leicht zerbrechlichen, harten, trockenen Schale, deren weißliches, bitter schmeckendes, aber essbares und gallertartiges, klebriges Fruchtfleisch meist (1)2 bis 4(6) knopfähnliche, fast flache, kurz seidenhaarigen Samenenthält.
Samen
Der Brechnusssamen, werden auch Krähenauge oder Brechnuss genannt. Die sehr giftigen Samen sind etwa 1,5–3 cm groß und 4–6 mm dick, sie wiegen etwa 1,2–2,4 g. Die graugrünlich-bräunliche Schale des Samens ist äußerst hart und steht unter starker Spannung. Bei Witterungswechsel, speziell wenn es feucht wird, platzen die Brechnusssamen explosionsartig an den Längsseiten auf und keimen dann aus. Die Krähenaugen sind geruchlos, weisen aber einen sehr bitteren und scharfen, Übelkeit erregenden Geschmack auf.



TULSI-BASILIKUM

Diese Art des Basilikums kommt aus Indien und wird dort verehrt. Der Name Tulsi kommt aus dem Sanskrit und bedeutet: "Die Unvergleichliche". Es ist bei den Hindus die heiligste aller Pflanzen. Bei uns sind die verschiedenen Basilikumarten mehr als Gewürz in er guten südlichen Küche bekannt und dienen zur Verdauungsförderung und als Salzersatz. Die Pflanze hat nicht nur viele Heilwirkungen sondern stärkt auch das Immunsystem. Tulsi-Basilikum kann ohne weiteres als Zimmerpflanze gehalten werden.
Indisches Basilikum, auch Tulsi bzw. Tulasi, Königsbasilikum oder Heiliges Basilikum genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Basilikum innerhalb der Familie der Lippenblütler. Ihr natürliches Vorkommen ist im tropischen und  subtropischen  Asien sowie in Nord- Australien.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Abwehrschwäche
Heilwirkung:
Pflanzenheilkunde: beruhigend, entspannend, immunsystemstärkend, verdauungsfördernd, Volksheilkunde: antiseptisch, beruhigend, blähtreibend, entspannend, immunsystemstärkend, krampflösend, schlaffördernd, verdauungsfördernd, wärmend, wurmtreibend
Anwendungsbereiche: Pflanzenheilkunde: Tonikum, Immunsystem, Verdauung, Volksheilkunde: Angina, Antibiotika, Arthritis, Asthma, Bronchitis, Grippe, Hautkrankheiten, Heiserkeit, Insekten, Insektenstiche, Kehlkopfentzündung, Koliken, Kopfschmerzen, Krämpfe, Migräne, Mundschleimhautentzündung, Nebenhöhlenentzündung, Rheuma, Schmerzen, Stress, Tonikum, Überanstrengung, Unterleibsschmerzen
wissenschaftlicher Name:
Ocimum sanctum L., Ocimum tenuiflorum
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:
Holy Basil
volkstümlicher Name:
Heiliges Basilikum, Indisches Basilikum, Königsbasilikum, Tulassi, Tulsi, Tulsi-Basilikum
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Ganze Pflanze, Saft, Samen, Stängel
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Eugenol, Flavanoide, Gerbstoffe, Kaffeesäure, Kampfer, Methylchavicol, Pinen
Sammelzeit:
April - November
Kontraindikation:
Schwangerschaft, Stillzeit, Kleinkinder
Nebenwirkungen:
Müdigkeit, bei Langzeitgebrauch vermutlich krebsfördernd

Anwendung
Für viele der pharmakologischen Wirkungen des indischen Basilikums können das enthaltene Eugenol und andere antioxidativ wirksame  Phenole und Flavonoide verantwortlich gemacht werden. Sowohl ätherisches Öl als auch Eugenol allein haben im Laborversuch anthelminthische Wirkung. In mehreren Laborstudienwurden antibakterielle Wirkungen von indischem Basilikum, insbesondere bei Staphylococcus aureus, bestätigt. Auch nachgewiesene radioprotektive Effekte sind mit Sicherheit auf antioxidative Mechanismen zurückzuführen. Zudem konnte in mehreren Versuchen (Tierversuche wie klinische Studien) gezeigt werden, dass die Pflanze eine Antistress-Wirkung hervorruft. Die Pflanze wirkt außerdem schmerzlindernd und bei stressbedingten Bluthochdruck. Eine antidiabetische Wirkung des Saatöls aus indischem Basilikum konnte dagegen nicht bestätigt werden. In einem Tierversuch mit Ratten wurden mit alkoholischem Extrakt aus der Pflanze die schädlichen neurologischen Effekte von Lärm verhindert. Zuletzt war wässriger Extrakt aus getrocknetem indischem Basilikum in der Lage, bei Mäusen gewisse Koordinationsleistungen zu verbes-sern, was auf möglichen Einsatz als  Nootropikum deutet.
Tee
1TL getrocknetes Kraut auf 250ml Wasser. Kochendes Wasser über das Kraut gießen und 10 Minuten ab-gedeckt ziehen lassen, abseihen. 1-2 Tassen pro Tag helfen bei Verdauungsproblemen, Stress und stärken das Immunsystem.
Mundspülung
Die Mundspülung/Gurgeln mit dem Tee hilft bei Entzündungen im Mundraum und Heiserkeit.
Speisen
Die Blätter in Salaten und Speisen geben. Die Blätter vertragen es nicht, mitgekocht zu werden. Fördert die Verdauung, verhindert Blähungen und Völlegefühl.
Saft
Der frische Saft aus den Blättern oder die zerquetschten Blätter helfen bei Insektenstichen und Hautkrankheiten.
Samen
Die Samen sind ein Stärkungsmittel oder in einem Absud gekocht gegen Haut-krankheiten einsetzbar.
Öl
Das Öl vertreibt Insekten.

Geschichtliches
Seit tausenden von Jahren ist Basilikum nicht nur wichtige Heilpflanze, sondern auch Ritualpflanze. Es findet sich als Grabbeigabe bei den Ägyptern und in indischen Überlieferungen. Auch im Christentum hat Basilikum eine religiöse Bedeutung, zeitweise wurden aus Tulsi Rosenkränze hergestellt. In Europa ist Basilikum den meisten eher als gut schmeckende Ergänzung von Speisen bekannt geworden.

Pflanzenbeschreibung
Das Indische Basilikum wächst als ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von bis zu 100 Zentimeter. Der gerade Stängel kann an der Basis verholzen und besitzt viele fein behaarte Zweige. Die gegenständig angeordneten  Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattstiele sind 1 bis 2,5 Zentimeter lang. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von 2,5 bis 5,5 Zentimetern und einer Breite von 1 bis 3 Zentimetern  länglich mit dreieckiger Spreitenbasis, stumpfem oberen Ende und leicht gezähntem Blattrand. Die Laubblätter sind überall fein behaart, besonders aber an den  Blattadern. In endständigen, 6 bis 8 Zentimeter langen ährigen Blütenständen stehen je sechs Blüten in Scheinquirlen zusammen. Die  Hochblätter sind bei einer Länge sowie einer Breite von etwa 1,5 Millimeter herzförmig und zugespitzt. Die Blütenstiele sind 2,5 Millimeter lang. Die zwittrigen  Blüten sind  zygomorph und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die 2,5 Millimeter langen Kelchblätter sind glockenförmig verwachsen und der Kelch ist zweilippig. Die Kronblätter sind weiß bis rötlich. Die braunen  Nüsschen sind mit 1 mal 0,7 Millimeter leicht eiförmig und leicht buckelig.
Das Tulsi-Basilikum ist in den Tropen und Subtropen von Asien und Australien heimisch. Sie wächst bevorzugt auf nährstoffreichen und lockeren Böden. Die mehrjährige Staude wird zwischen 50 und 100 Zentimeter hoch. Die spitzen elliptischen Blätter sind gegenständig angeordnet und haben einen aromatischen Duft. Die weißen bis purpurnen Blüten erscheinen zwischen Juni und September an kerzenförmigen Blütenständen. Aus den Tulsi-Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen.

Anbautipps
Da die Pflanze keinen Frost verträgt: In Töpfen anpflanzen. Der Boden sollte nährstoffreich, humos und locker sein. Die Aussaat im Frühling auf die Erde und nur leicht andrücken (Lichtkeimer). Warm und feucht halten. Die Vermehrung über Stecklinge ist auch möglich. Die Pflanze kann im hellen Zimmer gehalten oder überwintert werden. Wird die Pflanze älter: ab und zu in geringen Mengen düngen. Bei der Ernte die Pflanze in Form schneiden. So kann man auch keinen kleinen Baum gestalten.

Sammeltipps
Das Kraut kann man ab April ernten. Man kann es frisch verwenden oder trocknen. Aus dem Kraut vor der Blüte wird das Öl durch Wasserdampf-Destillation gewonnen. Im Herbst kann man die Samen ernten (diese bleiben einige Jahre nutzbar und keimfähig).



BACHBLÜTEN
Man ist unklar in seinen Zielvorstellung, innerlich unzufrieden, weil man seine Lebensaufgabe nicht findet (36 Wild Oat)
- Diese Menschen sind in ihren Zielvorstellungen im Unklaren, sind innerlich unzufrieden, der seines Lebensaufgabe nicht findet
- Mit der dementsprechender Bachblüte sehen sie ihre Ziele wieder klarer und sind nicht mehr unzufrieden, dass sie die Lebensaufgabe finden

BACHBLÜTEN
Man fühlt sich apathisch, teilnahmslos, Resignation, innere Kapitulation (37 Wild Rose)
- Diese Menschen fühlen sich apathisch, auch teilnahmslos, sie resignieren und kapiturlieren auch
- Mit der dementsprechender Bachblüte fühlen sich kaum mehr apathisch, sind kaum teilnahmslos und kapitulieren kaum noch mehr


ERNÄHRUNG
Buchinger-Fasten
Ist aus gesundheitlich-medizinischen Gründen am meisten empfohlen. Dessen Wirksamkeit wurde seit fast dreißig Jahren von unzähligen fastenden Menschen erfahren. Bei den folgenden Erkrankungen kann Buchinger-Heilfasten nach Meinungen seiner Vertreter hilfreich sein:
-Rheumatischer Erkrankung
-Gelenkserkrankungen
-Diabetes
-Migräne
-Hauterkrankungen, wie Neurodermitis, Psoriasis, Ekzeme
-Fettsuche (Adipositas) zur Umstellung der Ernährungsgewohnheiten
-Gicht, erhöhte Harnsäurewerte
-Pilzinfektion
-Hyperlipidämie – erhöhtes Cholesterin und Triglyceride
-Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen wie Bluthochdruck und Durchblutungsstörungen
-Infektionsanfälligkeit
-Allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen und Asthma
Wer Medikamente nimmt,  darf nur unter ärztlicher Aufsicht fasten!!!


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