Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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06.11.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > November > 06.11.17-12.11.17


CALABAR ttt

Die Kalabarbohne auch Gottesurteilbohne ist eine Pflanzenart in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler. Sie ist in Westafrika beheimatet und vor allem auf Grund ihrer Giftigkeit bekannt.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden. Verwendet in der Tiermedizin, Koliken
wissenschaftlicher Name: Physostigma venenosum
Verwendete Pflanzenteile: Samen

Anwendung
Achtung! Stark giftig. Calabar nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.

Nutzung
Extrakte aus der Kalabarbohne wurden in der Vergangenheit in der Augenheilkunde als Miotikum zur Pupillenverengung eingesetzt. In der europäischen Medizin wird sie erstmals im Jahr 1855 als Miotikum erwähnt. Auch ist Physostigmin ein wirksames Gegengift bei Atropinvergiftungen. Kalabarbohnen wurden auch als Cholinergikum (Parasympathomimetikum) eingesetzt, da Physostigmin als ein Acetylcholinesteraseinhibitor wirkt.

Beschreibung und Ökologie
Sind mehrjährige Kletterpflanzen mit verholzendem Stamm (Lianen), die eine Länge von bis zu 15 Meter erreichen. Der Stammdurchmesser beträgt bis zu 5 Zentimeter. Die Laubblätter sind unpaarig, dreiteilig gefiedert. Die Blattspreiten sind eiförmig und zugespitzt. Die seitenständigen, gestielten, herabhängenden traubigen Blütenstände sind bis zu 2,5 Zentimeter lang. Die Blütenstandsrhachis ist mit knöllchenförmigen Knoten übersät. Die Tragblätterfallen in einem frühen Stadium der Anthese ab. Die typischen Schmetterlingsblüten sind schneckenartig eingerollt. Schiffchen und Flügel der Blüten sind dunkelpurpurfarben. Die Fahne ist gefaltet, zurückgebogen und von hellerer Färbung. Schiffchen und Flügel sind fast vollständig von der Fahne verdeckt. Das Schiffchen ist an der Spitze spiralig verdreht. Der Stempel hat einen gestielten Fruchtknoten mit einem schlanken Griffel, der mit dem Schiffchen gebogen ist. Er ist auf der Innenseite bartartig behaart. Das einzige Fruchtblatt ist gestielt. Der Griffel hat eine geweitete, dreieckige, flügelartige Verlängerung hinter der Narbe. Die dicken, braunen Hülsenfrüchte sind bis zu 15 Zentimeter lang. Jede Frucht enthält zwei oder drei Samen. Die tief schokoladenbraunen Samen sind bei einer Länge von etwa 2,5 Zentimeter schwach nierenförmig mit abgerundeten Enden. Die Oberfläche ist rau aber zumindest teilweise glänzend. An der Stelle, wo der Same an der Plazenta angewachsen war, bleibt eine Narbe zurück. Die Früchte schwimmen und die Ausbreitung der Diasporen findet so hydrochor statt.



WIRBELDOST


Der Wirbeldost ist ein rosa blühender Lippenblütler mit schwachem aromatischem Duft. Die Blätter eignen sich für Tees und Salate, die eine schwache Verdauung und empfindlichen Magen stärken. Auch bei Bienen und Schmetterlingen ist der Wirbeldost beliebt, daher ist diese anspruchslose sonneliebende Pflanze gut für den Naturgarten geeignet.
Der Gemeine Wirbeldost, auch Gewöhnlicher Wirbeldost genannt, ist eine Pflanzenart der Gattung Wirbeldost in der Familie der Lippenblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Verdauungsschwäche
Heilwirkung:
adstringierend, appetitfördernd, herzwirksam, magenstärkend, schleimlösend, schweißtreibend, windtreibend
Anwendungsbereiche:
Blähungen, Herz, Magen, Verdauung
wissenschaftlicher Name:
Clinopodium vulgare, Satureja vulgaris
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:
Common Savory, Wild Basil
volkstümlicher Name:
Borsten-Bergminze, Borstige Bergminze, Gemeine Kölme, Wirbeldost
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Betulin, Caryophyllene, Germacren
Sammelzeit:
April-Juli

Anwendung
Medizinische Verwendung
Der Wirbeldost wird in der Volksmedizin als stopfendes, herzstärkendes, wind- und schweißtreibendes, schleimlösendes Mittel eingesetzt. In der bulgarischen Volksmedizin wurde der Wirbeldost zur Wundheilung verwendet. Opalchenova und Opreshkova untersuchten seine antibakteriellen Wirkungen. Ein anderes bulgarisches Team, Dzhambazov, Daskalova, Monteva und Popov untersuchte die Wirkungen eines Clinopodium vulgare-Extraktes zur Hemmung des Tumorwachstums. Junge Triebe vom Wirbeldost enthalten  Betulin. Betulin ist antientzündlich, antibakteriell, antiviral, hepatoprotektiv und antitumoral. Damit wird der Wirbeldost zu einer interessanten  Heilpflanze.
Weitere Verwendungen
Die frischen oder getrockneten Blätter können als Gewürz Speisen zugegeben werden, sie helfen bei der Verdauung. Die frischen Blätter können Salaten beigefügt werden. Außerdem kann das Kraut als Teerersatz und zur Gewinnung von gelben und braunen Farbstoffen verwendet werden.
Gewürz
Die frischen oder getrockneten Blätter können als Gewürz Speisen zugegeben werden, hilft bei der Verdauung. Die frischen Blätter können Salaten beigegeben werden.
Tee
1 Teelöffel mit 250ml kochendem Wasser übergießen, abdecken und 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Stärkt die Verdauung.

Geschichtliches
Wurde vor allem als Gewürz und zum Aromatisieren von Tees oder als Teeersatz genutzt. Die Blätter dienten als gelb-brauner Farbstoff. Wird heute in Natur- und Wildgärten als Nektarquelle für Schmetterlinge und Bienen angebaut.

Pflanzenbeschreibung
Der Wirbeldost ist in Europa heimisch. Er wächst bevorzugt an sonnigen Stellen, Wegrändern, Gebüschsäumen und Waldlichtungen. Die mehrjährige behaarte Pflanze wird zwischen 40 und 80 Zentimeter hoch. Die gegenständigen Blätter sind oval bis länglich und bis 5cm lang. Die rosaroten bis dunkelrosaroten Lippenblüten erscheinen zwischen Juli und September. Die Blüten sind etwa 2cm groß und befinden sich an dichten Scheinquirlen. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen in Nüßchen.
Vegetative Merkmale
Der Gewöhnliche Wirbeldost wächst als  ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis, meist 30 bis 60 Zentimetern. Vom holzigen „Wurzelstock" gehen  Ausläufer aus. Der Wirbeldost ist schwach aromatisch. Der aufsteigende Stängel ist mehr oder minder ästig und abstehend behaart. Die Blätter sind kreuzgegenständig, kurz gestielt, eiförmig und schwach gekerbt bis ganzrandig. Die ein bis vier Scheinquirle werden von einer Hülle umgeben, die aus langbewimperten borstigen Blättern besteht und von den tragenden Laubblättern überragt wird.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reich von Juli bis Oktober. 10 bis 20 Blüten stehen zu in dichten Scheinquirlen zusammen. Meist blühen nur wenige Blüten eines Quirls gleichzeitig. Neben zwittrigen Blüten kommen auch kleinere weibliche Blüten oder auch rein weibliche Pflanzenexemplare vor. Die Blüten sind zygomorph mit doppelter  Blütenhülle. Die purpurfarbenen, oder gelegentlich weißen Kronblätter sind 10 bis 15 Millimeter lang, außen flaumig behaart, mit leicht gekrümmter Kronröhre. Die Klausenfrüchte zerfallen in Klausen. Die kastanien-braunen  Klausen sind kugelig und etwa 1 Millimeter lang.
Verwechslungsmöglichkeit
Nichtblühende Pflanzen ähneln dem Oregano. Im Unterschied zum Oregano sind beim Wirbeldost die Laubblätter auf der Unterseite nicht punktiert.

Anbautipps
Im Frühling aussäen und nur ganz leicht mit Erde bedecken. Der Standort sollte sonnig sein und keine Staunässe haben. Der Wirbeldost verbreitet sich über den ausläuferartigen Wurzelstock von selbst weiter.

Sammeltipps
Die frischen Blätter für Salate. Kraut mit den Blätter für Tees an einem luftigen Ort im Bündel trocknen. Die getrockneten Blätter vom Kraut abstreifen.



BACHBLÜTEN
Ich kann andere gut manipulieren (8 Chicory)
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Diese Menschen können gut ihre Mitmenschen manipulieren
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen sie, dass sie ihre Mitmenschen nicht manipulieren sollten


BACHBLÜTEN
Man legt übertriebenen Wert auf die Meinung anderer (5 Cerato)
-
Diese Menschen legen sehr großen Wert (wenn es nicht schon übertrieben ist) auf die Meinung ihrer
 Mitmenschen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen ihre eigenen Meinungen akzeptieren und
 legen kaum mehr Wert auf die Meinungen ihrer Mitmenschen


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