Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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06.10.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Oktober > 30.09.19-06.10.19


STERNANIS

Aus der Weihnachtsbäckerei ist der Sternanis wohlbekannt. Sein Geschmack und Duft ähnelt dem Anis, dem der Sternanis auch seinen Namen verdankt. In Teemischungen ist der Sternanis nicht nur ein wohlschmeckender Geschmacksgeber, sondern er hat auch eine ausgeprägte eigene Heilwirkung auf den Atmungsapparat und das Verdauungssystem. Auch gegen Bakterien wirkt der Sternanis.
Der Echte Sternanis gehört zur Familie der Sternanisgewächse. Es ist ein immergrüner Baum, der in tropischen Gebieten wächst, dessen reife Früchte als Gewürz und Heilpflanze genutzt werden.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Nervenschmerzen
Heilwirkung:
antibakteriell, anregend, entspannend, schleimlösend, harntreibend
Anwendungsbereiche:
Blähungen, Bronchitis, Darmkrämpfe,  Hexenschuss,  Ischias, Juckreiz, Magenbeschwerden, Magenkrämpfe, Mandelentzündung, Mundgeruch, Zahnschmerzen
wissenschaftlicher Name:
Illicium verum
Pflanzenfamilie:
Sternanisgewächse = Schisandraceae
englischer Name:
Star anise
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte, Samen
Inhaltsstoffe:
Shikimisäure, ätherische Öle, Anethol, Anisol, Foeniculin, Cineol, Carvon, Gerbsäure, Limonen, Linalool, Rutin, Saponine, Terpene, Safrol, Kamphen
Sammelzeit:
Oktober

Anwendung
Man kann die zerkleinerten Sternanis-Früchte als Tee oder in Teemischungen gegen Verdauungsbeschwerden oder Husten trinken. Durch seine antibakterielle Wirkung kann man Sternanis-Tee unterstützend bei Bronchitis, Mandelentzündung (Angina) oder Entzündungen des Verdauungsapparates verwenden. Auch gegen Hexenschuss kann man Sternanis-Tee trinken, weil er entspannend wirkt. In Teemischungen fördert Sternanis den Wohlgeschmack. Gegen Mundgeruch kann man die Hüllen der Sternanis-Samen kauen. Ge-kaut fördern die Samenhüllen auch die Verdauung nach schweren Mahlzeiten. Das ätherische Öl kann man gegen Zahnschmerzen auf die betroffene Stelle reiben. In der Küche und Weihnachtsbäckerei wird Sternanis aufgrund seines Wohlgeschmacks eingesetzt. Der Wirkstoff Shikimisäure ist die Grundlage des Grippemittels Tamiflu.
Küche
Zusammen mit  Fenchel, Cassiazimt, Gewürznelke und Szechuanpfeffer wird der Echte Sternanis in der chinesischen Küche als Fünf-Gewürze-Pulver verwendet. Darüber kann es Bestandteil des indischen Currys sein. Asiatische Fleischgerichte wie die  Pekingente werden mit Sternanis aromatisiert. Auch für eine würzige Brühe namens Lu-shui, die vielseitig in der chinesischen Küche verwendet wird, wird Sternanis als eines der zahlreichen Gewürze verwendet. Da die Hülle aromatischer ist als die Kerne, wird der Sternanis samt Hülle verwendet oder gemahlen. In geschlossenen Behältern aufbewahrt beträgt die Haltbarkeit etwa drei Jahre. Echter Sternanis schmeckt anhaltend süß und lakritzartig, aber auch ein wenig pfeffrig und säuerlich. Pflanzen mit sehr ähnlichem Aroma sind  Anis, Fenchel und die heutzutage selten verwendete  Süßdolde.
Medizinische Nutzung
Als Heildroge dienen die getrockneten Sammelfrüchte, die 70ml/kg  ätherisches Öl enthalten. Das Aroma des Sternanis wird von trans-Anethol bestimmt, welches mit mindestens 86% den größten Anteil des ätherischen Öls ausmacht. Die Wirkstoffe des Ätherischen Öls sind Anethol (80–90%), Methylchavicol (bis 6%), Foeniculin, Anisaldehyd, Monoterpene, wie Limonen, Pinen und Linalool sowie Flavonoide und geringe Mengen  Veranisatine. Sternanis hat wie  Anis schleimlösende, Auswurf fördernde und leicht krampflösende Eigenschaften und wird wie dieser, allerdings viel seltener, bei Katarrhen der Atemwege sowie bei Verdauungsbeschwerden mit Völlegefühl, Blähungen und leichten Krämpfen in Teemischungen eingesetzt. Medizinisch genutztes  Anisöl, das in vielen Hustenmitteln enthalten ist, wird sowohl aus Echtem Sternanis als auch aus Anis gewonnen.
Sonstiges
Der nahe Verwandte und im Geruch und Aussehen ähnliche  Japanische Sternanis, Illicium anisatum, wird in Japan traditionell als  Räucherwerk verbrannt, er ist aber nicht als Gewürz geeignet, da er giftig ist und Leber, Nieren und Blase dauerhaft schädigen kann. Teilweise ist es durch ungewollte Vermischungen von Echtem mit Japanischem Sternanis zu Vergiftungen gekommen.

Pflanzenbeschreibung
Der Echte Sternanis wächst als immergrüner Baum, der Wuchshöhen von bis zu 20 m erreichen kann. Die  Laubblätterstehen dicht an den Spitzen der Zweige. Sie sind umgekehrt eiförmig bis umgekehrt lanzettlich, 5 bis 11 cm lang und 1,6 bis 4 cm breit. Die Blattspitze ist spitz oder kurz zugespitzt, die Blattbasis ist keilförmig spitz, der Blattrand ist ganzrandig. Die tiefroten  Blüten stehen einzeln in den Blattachseln. Die Blütenhülle besteht aus sieben bis zwölf  Blütenhüllblättern. Es sind elf bis 20  Staubblätter vorhanden, acht oder neun  Fruchtblätter stehen in einem  Quirl und sind nicht miteinander verwachsen. Die rötlich-braune Frucht besitzt einen Durchmesser von etwa 3,5 cm und besteht aus acht oder neun verholzenden Balgfrüchten. Die Samen sind braun und glänzend.  
Der Sternanis ist in China und Vietnam heimisch. In gemäßigten Breiten wächst er nur in Kübeln oder Gewächshäusern, weil er nicht frostfrei ist. Er bevorzugt leichte, sandige Böden, die eher sauer sind. Außerdem mag er Halbschatten oder sonnige Standorte. Der Sternanis-Baum wird bis zu 18 m hoch. Seine Blätter sind immergrün. Zwischen März und Mai blühen die gelblichen Blüten mit vielen Blütenblätter. Die charakteristisch geformten sternförmigen Samen reifen im Oktober.




GINSENG

In seiner asiatischen Heimat gilt der Ginseng als Allheilmittel. In der Tat hilft die Ginsengwurzel bei vielerlei gesundheitlichen Problemen, wie beispielsweise Rekonvaleszenz nach schweren Krankheiten, zur allgemeinen Stärkung und gegen Impotenz oder Frigidität.
Ginseng, auch Asiatischer Ginseng oder Koreanischer Ginseng genannt und  trivial unter anderem als Gilgen, Samwurzel oder Kraftwurz bezeichnet, ist eine Pflanzenart aus der  Familie der  Araliengewächse. Sie kommt hauptsächlich in Gebirgs- und Waldregionen im nördlichen  Korea, im nordöstlichen China und im südöstlichen Sibirien vor. Zur Gewinnung der Wurzeln als Basis für die Erzeugung von medizinisch-pharmazeutischen Produkten wird sie weltweit kultiviert. Neben dieser ostasiatischen Art werden weitere Arten der Gattung Panax und einige gattungsfremde Pflanzenarten trivial ebenfalls als Ginseng bezeichnet.

Steckbrief
Heilwirkung:
tonisierend, stimulierend, herzstärkend, immunstimulierend, Rekonvaleszenz, Anämie, Arteriosklerose, Gedächtnisschwäche, Steigerung der Leistungsfähigkeit, Stärkung der Libido, Regulierung des Blutzuckerspiegels, Förderung der Wundheilung, Beschleunigung der Regenerationsfähigkeit des Gewebes, Nach Vergiftungen,  Wechseljahresbeschwerden
wissenschaftlicher Name:
Panax Ginseng
Pflanzenfamilie:
Araliengewächse = Araliaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Inhaltsstoffe:
Panaxsäure, Panacen (ähterisches Öl), Vitamin B1 und B2, östrogene Stoffe, Panaquilon (Glykosid), Ginsenin (Glykosid), Schwefel
Sammelzeit: Oktober

Anwendung
Meistens erhält man die Ginseng-Wurzel als Fertigpräparat. Dieses nimmt man nach Anweisung auf dem Beipackzettel ein. Wenn man die Ginseng-Wurzel erhalten kann, kann man sie als Tee oder Pulver verwenden. Auch eine Tinktur oder einen Kräuterwein kann man aus der Wurzel herstellen.
Medizin
Als Medizin verwendet werden die Wurzeln der vier bis sieben Jahre alten Pflanzen. Je nach Verarbeitung unterscheidet man zwei Sorten: Der weiße Ginseng: die Wurzel wird nach der Ernte geschält, gebleicht und getrocknet. Heutzutage gibt es aber auch weißen Ginseng, der nicht geschält und gebleicht wird, dadurch behält er mehr Inhaltsstoffe. Der rote Ginseng: die frische Wurzel wird nach der Ernte mit Wasserdampf behandelt und dann getrocknet.  Roter Ginseng wird öfter für Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente verwendet. Entgegen der weit verbreiteten Meinung enthält das Konzentrat aus weißem Ginseng etwa doppelt so viel Ginsenoide wie jenes aus rotem Ginseng. Die Bezeichnung der  Droge ist Ginseng Radix. Die dem Ginseng zugeschriebene gesundheitliche Bedeutung beruht unter anderem auf den enthaltenen Saponinen. Es handelt sich vorwiegend um Triterpene vom Dammaren-Typus mit Ginsenosiden als Hauptkomponente. Das  Europäische Arzneibuch gibt einen Mindestgehalt von 0,4 % Ginsenosid Rg1 und Rb1, bezogen auf die getrocknete Droge, vor. Ginseng findet auch in der  traditionellen chinesischen Medizin seine Bedeutung.

Pflanzenbeschreibung
Die Ginseng-Pflanze kommt ursprünglich aus dem Urwald von Nord-Korea. Seit langer Zeit wird sie aber auch in China, Japan und Zentralasien angebaut. Seit Ginseng so beliebt ist, wird sie sogar ein den USA, Russland und der Ukraine angebaut. Die wilde Ginsengwurzel aus Nordkorea wächst 150 bis 200 Jahre bis sie geerntet wird. Dann enthält sie die volle Palette der Wirkstoffe und ist fast unbezahlbar. Die kultivierte Ginsengwurzel wird schon nach sieben Jahren geerntet und ist nicht ganz so wirkstoffreich. Die Pflanze wird bis zu 40cm hoch und hat eine Blüte, die Rosen ähnelt. Die Früchte sind leuchtend rot. Die Wurzel, der Pflanzenteil, der in der Kräuterheilkunde eingesetzt wird, ist pfahlförmig und verzweigt. Botanisch gesehen ist der Ginseng ein Verwandter des Efeus. Sie gehören beide zur Familie der Araliazeen.
Vegetative Merkmale
Ginseng wächst als ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von etwa 30 bis 60 cm. Der „Wurzelstock" besteht meist aus ein bis zwei Bündeln spindelförmiger oder zylindrischer Wurzeln. Drei bis sechs langgestielte  Laubblätter stehen in nur einem  Wirtel zusammen an der Spitze des Stängels. Die häutige Blattspreite ist drei- bis fünffingrig geteilt. Die Blattoberseite ist kahl und auf der Blattunterseite sitzen spärlich etwa 1 mm lange Haare ( Trichome). Die Blattränder sind stark gesägt. Das zentrale Teilblatt ist mit einer Länge von 8 bis 12 cm und einer Breite von 3 bis 5 cm elliptisch bis länglich-elliptisch. Die seitlichen Teilblätter sind mit einer Länge von 2 bis 4 cm und einer Breite von 1,5 bis 3 cm eiförmig bis rhombisch-eiförmig.
Generative Merkmale
Jede Pflanze bildet einen endständig auf einem 15 bis 30 cm langen (meist länger als die Blattstiele) Blütenstandsschaft einen  doldigen Blütenstand mit 30 bis 50 Blüten. Die Blütenstiele sind 0,8 bis 1,5 cm lang. Die kleinen, weißlich-grünen Blüten sind fünfzählig. Es ist nur ein Kreis mit fünf Staubblättern vorhanden. Zwei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen  Fruchtknotenverwachsen. Es sind zwei freie Griffel vorhanden. Die bei Reife scharlachrote Steinfrucht ist mit 4 bis 5 mm × 6 bis 7 mm zusammengedrücktkugelig. Die nierenförmigen Samen sind weiß.
Identifizierung
Panax ginseng ähnelt den anderen Arten der Gattung, besonders dem Amerikanischen Ginseng Panax quinquefolius und einigen Varietäten des Japanischen Ginseng Panax japonicus, mit denen er eine Artengruppe bildet. Er kann von Panax japonicus durch den Wurzelstock unterschieden werden (bei diesem horizontal wachsend), von Panax quinquefolius am längeren Blattstiel und der feineren Zähnung des Blattrands. Die anderen Arten der Gattung kommen in den Gebirgen Südchinas und Nordvietnams bzw.in Nordamerika, weitab vom Verbreitungsgebiet des echten Ginsengs, vor. Die angebauten Pflanzen des Ginseng sind Kultivare, die sich von der Wildform unterscheiden. Es sind eine Reihe von Zuchtlinien entwickelt worden, die z. T. als Sortenregistriert worden sind. Vor allem zur Identifizierung verarbeiteter Pflanzen wurden molekulare Methoden zur Sortenbestimmung entwickelt.  



BACHBLÜTEN
Man ist fest davon überzeugt, dass man es nicht schafft und versucht es deshalb auch gar nicht erst (19 Larch)
- Diese Menschen sind derart davon überzeugt, dass man es nicht schaffen können und versuchen es deshalb erst gar nicht
- Mit der dementsprechender Bachblüte sind sie nicht mehr überzeugt, dass sie es nicht schaffen

BACHBLÜTEN
Man weigert sich innerlich, die eigene Negativität zu akzeptieren (38 Willow)
- Diese Menschen weigern sich innerlich, die eigene Negativität zu akzeptieren, deshalb können sie nicht daran ändern

- Mit der dementsprechender Bachblüte weigern sie sich nicht mehr die Negativität zu akzeptieren  

ERNÄHRUNG
Regeln für die abwechslungsreiche, vollwertige Ernährung in der Schwangerschaft
- Vielseitig, aber nicht zu viel, nicht für zwei essen!
- Weniger Fett und fettreiche Lebensmitteln! Bevorzugen sie kaltgepresstes Oliven- oder Rapsöl, meiden sie gehärtete Fette!
- Mehrmals am Tag (5-6) kleine, ausgewogene Mahlzeiten, um Heißhungerattacken vorzubeugen, alle 2-4 Stunden!
- Mehr Vollkornprodukte!
- Weniger tierisches Eiweiß! Wenig Fleisch und Wurst. Kein rohes Fleisch, keine Rohwurst. Eier nur durchgegart oder hartgekocht. Keine Innereien!
- Würzig, aber nicht salzig!


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