Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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06.10.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Oktober > 01.10.18-07.10.18


GOLDDISTEL  

Die Golddistel ist die kleine Schwester der Silberdistel. Die Golddistel ist auf Kalkmagerwiesen in den Bergen schon von weitem an ihren golden leuchtenden Blüten zu erkennen. Die goldenen Blüten schließen sich bei feuchtem Wetter, daher auch der Name kleine Wetterdistel. Auch wenn die goldene Farbe der Hüllblätter einen höheren Wert gegenüber der Silberdistel verspricht, so besitzt die Golddistel deutlich weniger Heilkraft als die silberne Schwester.
Die Golddistel, auch Gemeine Eberwurz oder Kleine Eberwurz genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung  Eberwurzen in der Familie der  Korbblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Abführmittel
Heilwirkung:
abführend, brecherregend, harntreibend, schweißtreibend, wurmtreibend
Anwendungsbereiche:
Abführmittel, Brechmitteln, Diuretikum, Wurmmittel
wissenschaftlicher Name:
Carlina vulgaris L.
Pflanzenfamilie:
Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name:
Carline Thistle
volkstümlicher Name:
Gemeine Eberwurz, Gemeine Wetterdistel, Golddistel, Kleine Eberwurz, Kleine Wetterdistel
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Bitterstoffe, Carlinaoxid, Carlinen, Enzyme, Flavonoide, Gerbstoffe, Harze, Inulin
Sammelzeit:
Spätherbst

Anwendung
Tee
1 Teelöffel getrockneter Wurzeln mit 250 ml Wasser ansetzen, zum Sieden bringen, einige Minuten kochen lassen, abkühlen lassen, abseihen. Leicht warm mit oder ohne Honig schluckweise trinken. Hilft gegen Würmer, ist abführend, schweiß- und harntreibend. Erwachsene maximal 2 Tassen täglich.
Umschläge
Ein starker Tee (2 Teelöffel) oder in Essig gekocht als Umschläge hilft bei Hauterkrankungen.

Geschichtliches
Die frischen jungen Blätter wurde seit der Steinzeit zu einem Gemüse gekocht, die Blütenböden wie Artischockenböden zubereitet oder roh verzehrt, allerdings ist die Nahrungsausbeute gering. Die Wurzeln wurden als gekochtes Wintergemüse gegessen.

Pflanzenbeschreibung
Die Golddistel ist auf der Nordhalbkugel heimisch. Sie wächst bevorzugt auf sonnigen Magerwiesen und Halbtrockenrasen. Die zweijährige/mehrjährige Pflanze wird zwischen 10 bis 50 Zentimeter hoch. Die schmalen wechselständigen Blätter sind behaart und dornig. Im ersten Jahr und nur in diesem wächst eine Blattrosette. Der Stängel ist mehrköpfig. Die distelartigen Blüten erscheinen zwischen Juli und September. Die 2-3 cm großen Blüten haben goldene Hüllblätter und Röhrenblüten. Wird das Wetter feuchter und damit schlecht, so schließt sich die Blüte (Wetterdistel). Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen mit federartigem Pappus.
Vegetative Merkmale
Die Golddistel ist eine ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 15 bis 60 Zentimetern. Die Laubblätter sind fiederlappig bis fiederschnittig und stachelig gezähnt.
Generative Merkmale
Die Blütezeit liegt im Hochsommer. Ein Stängel kann mehrere (ein bis drei) körbchenförmige Blütenstände ausbilden. Im Gegensatz zur  Silberdistel sind ihre Blütenstände wesentlich kleiner (etwa 1,5 bis 2,5 cm). Die häutigen Hüllblättchen sind bei ihr goldgelb glänzend (daher auch der Trivialname Golddistel). In jedem Blütenkorb befinden sich viele Röhrenblüten. Bereits zur Blütezeit sind die trockenhäutigen Hüllblätter abgestorben und verbleiben dauerhaft an der Pflanze. Die Golddistel ist eine der wenigen Pflanzen, die aufgrund ihres steifen, skleromorphen (austrocknungstoleranten) Stängels bis weit in das Frühjahr hinein aufrecht stehen bleiben. Die inneren Hüllblätter reagieren auf Luftfeuchtigkeit. Bei feuchtem Wetter krümmen sie sich nach oben und schützen die Röhrenblüten vor Regen. Bei trockenem Wetter und Sonnenschein breiten sie sich wieder aus.

Anbautipps
Anspruchslos, wenn der Standort passt. Samen direkt an den gewünschten Standort aussäen oder im Topf vorziehen. Ideal für den Steingarten auf kalkigem Boden in voller Sonne.

Sammeltipps
Die Wurzel im Herbst ausgraben, reinigen, von Seitenwurzeln befreien, in Stücke schneiden und zügig aber schonend trocknen (Sonne oder Backofen).




KIRSCHLORBEER
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Die Lorbeerkirsche, auch Pontische Lorbeerkirsche und populär Kirschlorbeer genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Rosengewächse. Sie stammt ursprünglich aus Kleinasien. Ihren Trivialnamen erhielt diese Pflanzenart aufgrund ihrer kirschartigen Steinfrüchte und wegen der lorbeerähnlichen Blätter. Ihre Sorten werden als weitgehend frostharte Ziersträucher in Parks und Gärten verwendet. 2013 wurde sie Giftpflanze des Jahres.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Beruhi-gend, krampflösend
wissenschaftlicher Name: Kirschlorbeer
Verwendete Pflanzenteile: Blätter

Anwendung
Achtung! Giftig. Kirschlorbeer nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Lorbeerkirsch-Sorten werden als weitgehend frostharte Ziersträucher in Parks und Gärten verwendet. Abgesehen von kleinwüchsigen Sorten ist das Gehölz aufgrund seiner Wuchsfreudigkeit ohne regelmäßigen Schnitt ungeeignet für kleine Gärten, da es in kurzer Zeit einen großen Standraum belegen und sich zudem durch Selbstaussaat bei günstigen Standortbedingungen schnell zu einer Art „Unkraut“ entwickeln kann. Dies ist besonders problematisch, wenn sich die Pflanze im Unterholz der Wälder ausbreitet und so die einheimische natürliche Vegetation verdrängt. Darum ist die Lorbeerkirsche in vielen Gegenden auf der Schwarzen Liste der Neophyten aufgeführt und sollte außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets nicht mehr angepflanzt werden. Lorbeerkirsch-Pflanzen gedeihen auch auf unwirtlichen Plätzen. Sie werden sowohl solitär oder als Heckenpflanzen verwendet. Neben der Nutzung als Zierpflanze hat die Lorbeerkirsche auch eine wichtige Funktion in der Restaurierung und Präparation erlangt. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts dienen die Blätter mit einem möglichst hohen Anteil an Blausäure dem Aufweichen oder Geschmeidigmachen organischer Materialien – ohne dabei Wasserschäden zu verursachen. Beispielsweise kann man getrocknete Insekten wieder beweglich bekommen, wenn man sie einige Tage über den zerschnittenen Blättern in einem geschlossenen Gefäß aufbewahrt (Blätter täglich austauschen und direkten Kontakt vermeiden). Auch lange gefaltete Stoffe, wie man sie aus Gräbern kennt, lassen sich mit dieser Methode wieder geschmeidig machen. Wiederentdeckt wurde die Methode in den 1990er Jahren von Klaus Wechsler (Überseemuseum).

Beschreibung
Die Lorbeerkirsche ist ein immergrüner Strauch oder Baum, der Wuchshöhen bis zu 7 Metern erreicht. In strengen Wintern mit Temperaturen im Bereich von −20 °C erfrieren alle Blätter und ein großer Teil der Äste. In den meisten Fällen treibt die Pflanze wieder neu aus. Die 8 bis 15 Zentimeter langen Laubblätter ähneln in ihrer Form dem Echten Lorbeer, worauf die inkorrekte Bezeichnung als „Kirschlorbeer“, in erster Linie durch Landschaftsgärtner ("Lorbeer" hört sich edler an als "Kirsche"), zurückgeht. Die Blütezeit reicht von April bis Juni. Viele angenehm duftende Blüten stehen in einem endständigen, traubigen Blütenstand zusammen. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die kugeligen Früchte sind anfangs grün und bei Reife schwarz.


BACHBLÜTEN
Zieht dich vom Leben zurück, ist dich für banale Freuden des Lebens zu schade (34 Water Violet)
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BACHBLÜTEN
Man denkt wieder und wieder, was man hätte sagen sollen oder was man sagen müsste (35 White Chestnut)
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ERNÄHRUNG
Veränderungen, die Auswirkungen auf die Nahrungsaufnahme im Alter haben
- Appetitverlust: im Alter wird ein Appetitverlust beobachtet, der eine unregelmäßige Einnahme der Mahlzeiten zur Folge haben kann.
- nachlassen des Geschmackssinns: der Geschmackssinn ist bei älteren Menschen für alle vier Geschmacksrichtungen deutlich reduziert.
- nachlassen des Geruchssinns: auch der Geruchssinn lässt im Alter nach, was sich wiederum nachteilig auf den Appetit und Nahrungsaufnahme auswirkt
- verminderte Speichelsekretion, Mundtrockenheit, Schluckstörungen: die Nahrungsaufnahme kann auch  durch die verminderte Speichelsekretion und dadurch bedingte Mundtrockenheit sowie Schluckstörungen verringert sein.
- Kaustörungen: mit zunehmendem Alter erhöht sich die Wahrscheinlichkeit von Zahnverlusten und Zahnprothesen. Die dadurch ein wesentlicher Risikofaktor für Mangelernährung
- vermindertes Durstempfinden: mit zunehmendem Alter lässt das Durstempfinden nach, wodurch es zu Austrocknungszuständen kommen kann
- Bewegungseinschränkung: Bewegungseinschränkung der Arme, Hände und Finger tragen zu einer verminderten Nahrungsaufnahme bei.

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