Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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06.10.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Oktober > 02.10.17-08.10.17


LAUCH  

Lauch, auch Porree, Breitlauch, Winterlauch, Welschzwiebel, Gemeiner Lauch, Spanischer Lauch, Aschlauch, Fleischlauch genannt, ist eine Sortengruppe des aus dem  Mittelmeerraum stammenden  Ackerlauchs. Dieses  Gemüse zählt zur Gattung Allium in der Unterfamilie der  Lauchgewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Darmentzündung, Frühjahrsmüdigkeit, Geschwüre,  Gicht,  Hexenschuss, Husten, Insektenstiche, Magenentzündung, harntreibend, schleimlösend
wissenschaftlicher Name:
Allium porum
Pflanzenfamilie:
Liliengewächse = Liliaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Stängel
Sammelzeit:
Oktober bis Februar

Nutzung
Herkunft und Geschichte
Der Lauch ist eine Kulturform des Ackerlauchs, welcher wild im Mittelmeerraum vorkommt und in verschiedenen Formen kultiviert wird. Lauch war schon um  2100  v. Chr. bekannt. Der sumerische Herrscher  Urnammu ließ ihn in den Gärten der Stadt  Ur anbauen. Auch im alten  Ägypten war Lauch in Verwendung. Nach Herodot soll er den Arbeitern, die die Pyramiden erbauten, als Nahrung gedient haben. Danach war Lauch in der  Antike im gesamten Mittelmeergebiet geschätzt. Wahrscheinlich ist der Lauch im Mittelalter aus Italien nach Mitteleuropa gekommen.
Anbau und Ernte
Lauch wird hauptsächlich im Mittelmeerraum und in Europa angebaut, wobei in Deutschland der Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen liegt. Der Anbau von Sorten für die Ernte im Herbst oder Winter erfolgt durch Aussaat in ein Freiland-Saatbeet von März bis April und in der Regel Verpflanzung auf den endgültigen Standort zwischen Ende Mai/Anfang Juni bis Ende Juli. Zwecks Ernte von Lauch bereits im Zeitraum zwischen Juni und August/September erfolgt die Aussaat in einem kalten Gewächshaus von Anfang Januar bis Anfang März an; die so gewonnenen Jungpflanzen werden zwischen Ende März und Ende Mai ins Freiland ausgepflanzt. Bei der Verpflanzung setzt man abhängig von der angestrebten Bestandsdichte die Lauchpflänzchen in Reihenabständen von 30 bis 50 cm und Pflanzenabständen zwischen 10 und 15 cm. Die Bestandsdichte je Hektar variiert zwischen 200.000 Pflanzen bei Frühsorten und 100.000 Pflanzen bei Wintersorten. Der Ertrag liegt bei Wintersorten um 25t pro Hektar. Aufgrund der hohen Frosthärte der meisten Lauchsorten für den Winteranbau können diese oft über den Winter auf dem Feld verbleiben.
Krankheiten und Schädlinge
Als wichtigste und vor allem Qualität mindernde Schädlinge sind Zwiebelthripse, die durch Saugtätigkeit die Blätter silbergrau werden lassen, und die Lauchmotte, welche Löcher in Blatt und Lauchstange frisst, zu nennen. Seltenere Schädlinge sind Zwiebelminierfliege und Zwiebelfliege. Bei den Pilzkrankheiten sind es  Porree-Rost, der durch rostige „Pusteln", Papierfleckenkrankheit durch papierartige Verfärbung der Blätter und Wachstumsverlust und  Purpurfleckenkrankheit durch seine Blattflecken die Qualität mindern oder Lauch unverkäuflich machen. Seltener tritt auch der Pilz Samtfleckenkrankheit, die Viruserkrankung Gelbstreifigkeit an Lauch auf, die durch mehrere Viren verursacht werden kann. Wichtig ist eine weit gestellte Fruchtfolge, die den Aufbau einer erhöhten Schadpopulation in einem Feld oder in einer Region verhindert. Dem kann im Hausgarten mit Mischkulturen etwas entgegengewirkt werden. Dabei spielen Nachbarpflanzen eine gewisse Rolle. Ein wichtiger Faktor hierfür ist die  Allelopathie. Günstige Nachbarn wie  Endivie, Erdbeere,  Kamille,  Kohl, Kohlrabi, Kopfsalat, Möhre, Schwarzwurzel,  Sellerie und  Tomate mindern, schlechte Nachbarpflanzen wie  Bohne,  Erbsen oder  Rote Bete können Wachstum und Krankheitsdruck fördern.
Verwendung in der Küche
Lauch wird sowohl als Gemüse (meist Winterlauch) als auch als Küchengewürz (meist Sommerlauch) genutzt; man kann ihn als Gemüse oder Salat kalt oder warm essen. Zusammen mit  Karotten und  Sellerie wird Lauch als  Gewürz in Suppen als sogenanntes  Suppengrün verwendet. Weitere Verwendung findet er auch in der  nordhessischen Spezialität  Speckkuchen oder als Lauchtorte in kalter und heißer Ausführung. Lauch führt bei der Verdauung – ähnlich wie  Zwiebeln – zu  Blähungen.
Inhaltsstoffe
Lauch enthält unter anderem  Vitamin C,  Vitamin K und  Folsäure sowie die Mineralstoffe  Kalium, Calcium,  Magnesium und die Spurenelemente  Eisen und Mangan. Die Schwefelverbindung  Propanthial-S-oxid, die aus  Isoalliin und dem katalysierenden Enzym Alliinase entsteht, verursacht den intensiven Geruch und Geschmack von Lauch. Das  Sulfoxid Cycloalliin kommt ebenfalls in diversen Laucharten vor.

Beschreibung
Es ist eine zweijährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 60 bis 80 cm erreicht. Im Gegensatz zur Wildform hat Lauch keine Zwiebel. Die linealischen bis lanzettlichen Laubblätter sind 1 bis 5 cm breit. Der Blütenstand steht auf einem glatten Blütenstandschaft und hat eine vielblättrige, lang geschnäbelte Hülle, welche länger als der große, kugelige, vielblütige, doldige Blütenstandist. Die zwittrigen Blüten sind  radiärsymmetrisch. Die weißen bis hellpurpurnen  Blütenhüllblätter sind 4,5 bis 5 mm lang und 2 bis 2,3 mm breit. Es werden eirunde  Kapselfrüchte gebildet. Manchmal werden im Blütenstand Brutknollen gebildet.




MISPEL


Die Mispel ist ein mittelkleiner Baum, der schon von den Römern nach Mitteleuropa und in die Klostergärten gebracht wurde. Die Früchte sind unbehandelt nicht gerade wohlschmeckend, aber wenn man bis nach dem Frost mit der Ernte wartet, die Früchte einige Wochen lagern lässt und sie dann zu Marmelade verkocht oder Getränke damit zubereitet, entfaltet die Mispel ihre wahren Fähigkeiten. Der Genuss der Mispel fördert die Verdauung und lindert Entzündungen des Darms. Auch Arteriosklerose kann mit Mispelfrüchten behandelt werden.
Die Mispel oder Echte Mispel ist eine Pflanzenart der  Kernobstgewächse in der Familie der Rosengewächse. Es handelt sich um einen sommergrünen Baum mit krummem Stamm und breiter Krone, der essbare Früchte trägt. Weitere deutsche Namen sind: Deutsche Mispel, Mispelche; Asperl, Aschperln, Hespelein; Dürgen, Dörrlitzen, Dürrlitzen; Hundsärsch.


Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Darmentzündungen
Heilwirkung:
entzündungshemmend, harntreibend
Anwendungsbereiche:
Verdauungsschwäche, Gastritis, Morbus Crohn, Arteriosklerose
wissenschaftlicher Name: Mespilus germanica
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse
englischer Name:
Medlar
volkstümlicher Name:
Nispel, Nespoli, Asperl, Aschperln, Dörrlitzen, Dürgen, Dürrlitzen, Hespelein, Hundsärsch, Mispelche
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte, Blätter
Inhaltsstoffe:
Pektin, Gerbsäure, Vitamine
Sammelzeit:
Oktober, November

Anwendung
Die Früchte der Mispel sind nach Frosteinwirkung oder längerer Lagerung essbar und haben einen typischen säuerlich-aromatischen Geschmack. Sie können dann auch zu  Marmelade oder Gelee verarbeitet werden, die Art war daher früher als Obstbaum weit verbreitet. Durch das Lagern werden Tannine und Fruchtsäuren abgebaut, der Zuckergehalt steigt und die Früchte werden mürbe, sonst sind sie hart und adstringierend. Heute ist die Mispel nur noch selten in Kultur. Der Gehalt an Nähr- und Mineralstoffen ändert sich mit zunehmender Fruchtreife. In den Jahren 1984 und 1985 wurden folgende Werte für homogenisierte Früchte angegeben: Aufgrund ihrer harntreibenden und adstringierenden Wirkung wurden die Früchte volksmedizinisch eingesetzt. Unreife Früchte haben einen Tannin-Gehalt von etwa 2,6 % und wurden mit Blättern und Borke zum  Gerben genutzt. Auch können sie zum Verringern der Trübung von Wein, Apfel- und Birnenmost verwendet werden, da das Tannin das Ausflocken von Proteinen bewirkt. Das Mispelholz eignet sich für die  Kunsttischlerei, zum Drechseln und für  Intarsien. Es wird als Feuerholz und zur Herstellung von  Holzkohle genutzt. Vor allem die  panaschierten Formen haben eine gärtnerische Bedeutung als Ziergehölz.
Von Mispeln werden in erster Linie die Früchte verwendet. Diese werden zu Marmeladen verkocht oder zu Säften und Getränken verarbeitet. Die Mispelfrüchte können zur Förderung der Verdauung genossen werden. Außerdem verlangsamen sie Verkalkungsprozesse und können deshalb gegen Arterienverkalkung verwendet werden. In Russland werden Mispelfrüchte sogar gegen Morbus Crohn eingesetzt. Die Mispelfrüchte sind bis zum ersten Frost nahezu ungeniessbar. Erst nach Frosteinwirkung und einer mehrwöchigen Lagerung werden die Früchte wohlschmeckend. Im Rahmen einer Ito-Thermie (Japanische Kräuterwärme) werden die Blätter des Mispelbaums verglüht und in einer Metallhülse am Körper entlang geführt. Diese Behandlungsart kann man gegen Schmerzen und zur Stärkung der Selbstheilungskräfte anwenden.

Pflanzenbeschreibung
Die Mispel ist in Südeuropa und Kleinasien heimisch. In Mitteleuropa wurde sie schon von den Römern eingebürgert. Später wurde sie häufig in Klostergärten angebaut, aus denen sie entkam und verwilderte. Der strauchartige Baum wird über vier Meter hoch. Die dunkelgrünen Blätter sind filzig und länglich geformt. Die Unterseite ist heller als die Oberseite. Die dekorativen, weißen Blüten erscheinen zwischen Mai und Juni. Aus den Mispel-Blüten entwickeln sich bis zum Herbst die Früchte, die etwa fünf Zentimeter groß werden. Die Früchte ähneln rauhschaligen Äpfeln, aber sie haben am unteren Ende eine Öffnung und mindestens vier abstehende Fasern. Dieses Ende ist charakteristisch für die Mispel und man kann sie daran gut erkennen. Wegen dieses Auges wird die Mispel im Saarland auch "Hundsärsch" genannt.
Die Mispel ist ein kleinwüchsiger, bis 5 Meter hoher, laubabwerfender Baum mit unregelmäßig geformtem Stamm, der einen Durchmesser von 20 bis 25 Zentimeter, selten bis 50 Zentimeter erreicht. Die Krone ist ausladend und annähernd rund. Meist sind die Bäume breiter als hoch. Mispeln haben eine stark verzweigte, weitreichende und eher flache Bewurzelung. Das  Holz ist sehr hart, zerstreutporig und von feiner Textur. Das  Splintholz ist weiß mit leicht rosa Tönung, das  Kernholz ist bräunlich. Die  Jahresringe sind gut zu erkennen. Das Verzweigungssystem ist in Lang- und  Kurztriebe unterteilt, wobei nur letztere Früchte hervorbringen. Die schwach filzig behaarten Jungtriebe der Wildform tragen  Dornen, die bei Kulturformen fehlen.
Knospen und Blätter
Die  Winterknospen sind spitz eiförmig, werden 3 bis 5 Millimeter lang und haben gekerbte, rötlichbraune, am Rand fast schwarze, aber hell bewimperte  Knospenschuppen. Die wechselständigen, einfachen  Laubblätter sind länglich oval und etwas zugespitzt. Die Oberseite ist dunkelgrün, die Unterseite etwas heller und filzig behaart. Die  Blattspreite ist 6 bis 12 Zentimeter lang und 2 bis 4 Zentimeter breit. Die  Blattstiele sind kurz. Die zwei ovalen, bleibenden Nebenblätter besitzen eine aufgesetzte Stachelspitze und einen drüsig bewimperten Rand.
Blüten und Früchte
Die Blüten sind die normalen zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten mit doppelter Blütenhülle der Rosengewächse. Sie stehen einzeln an den Kurztrieben und sind auffallend groß, mit einem Durchmesser von 3 bis 5 Zentimeter. Die fünf  Kelchblätter sind schmal, lanzettlich und auf der Außen- und Innenseite behaart. Sie stehen zwischen den deutlich kürzeren  Kronblättern. Die fünf freien, rundlichen Kronblätter sind weiß oder etwas rosafarben. Die 30-40  Staubblätter besitzen rote  Staubbeutel (Antheren). Es sind üblicherweise fünf Griffel vorhanden. Der Fruchtknoten ist unterständig. Selbstbestäubung ist die Regel. Die deutsche Mispel blüht im Mai und Anfang Juni. Die  Apfelfrüchtewerden gegen Ende Oktober, Anfang November reif. Die Früchte sind dann bräunlich und haben die Form einer abgeflachten Kugel mit den deutlich erkennbaren Kelchblättern an der Spitze. Die Frucht ist stark von Stützgewebe durchsetzt, was ihr den Namen Steinapfel einbrachte. Die Früchte der Wildform haben einen Durchmesser von 1,5 bis 3 Zentimeter und eine Länge von 1,6 bis 2,4 Zentimeter, bei Kulturformen beträgt der Durchmesser 3 bis 6,5 Zentimeter, selten 7 bis 8 Zentimeter. Als Samen werden fünf Kerne gebildet, die vom fleischigen Gewebe umschlossen bleiben.



BACHBLÜTEN
Man verabscheut sich, weil man etwas getan hat, was nicht in Einklang mit seiner wahren inneren Natur steht (10 Crab Apple
-
Diese Menschen verabscheuen sich hochgradig, da sie etwas getan haben, was nicht im Einklang ihrer
 wahren inneren Natur ist
- Mit der dementsprechenden Bachblüte sie diese Verabscheuung allmählich beherrschen


BACHBLÜTEN
Man befürchtet, dass man gegen seinen Willen etwas Schreckliches anrichtet (6 Cherry Plum)
-
Diese Menschen befürchten, dass sie gegen ihren Willen etwas Schreckliches anrichten bzw. anrichten
 können
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Befürchtung ablegen ohne dass etwas geschieht


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