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Bohnen
Die Gartenbohne ist nicht nur ein beliebtes Gartengemüse und eine eiweißreiche Hülsenfrucht. Die getrockneten Hülsen der Bohnen kann man auch als Heilpflanze verwenden. Sie helfen gegen juckende Hautprobleme und erleichtern den Kampf gegen Diabetes. Als Bohne bezeichnet man sowohl die runden, teils länglichen oder nierenförmigen Samen als auch die sie umgebende Hülse mitsamt den eingeschlossenen Samen (grüne Bohnen, Prinzessbohnen) und ebenfalls die gesamte solche Samen bildende Pflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Es gibt zahlreiche Gattungen und Arten von Pflanzen mit unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Eigenschaften und Verwendungszwecken, die alle als Bohnen bezeichnet werden. Verschiedene Bohnen sind bedeutende Nutzpflanzen. Die wichtigsten Bohnen in Mitteleuropa sind die Samen der Gartenbohne. Manche Bohnen sind nur nach dem Garen genießbar; durch das Erhitzen werden die gesundheitsschädlichen Lektine zerstört.
Steckbrief
Heilwirkung: Ausschläge, Blasenprobleme, Blutzucker senkend, Diabetes, Ekzeme, Hautjucken, Ischias, Nierengries, Nierenleiden, Nierensteine, Rheumatismus, Wassersucht, Ödeme, Bluthochdruck
wissenschaftlicher Name: Phaseolus vulgaris
Pflanzenfamilie: Schmetterlingsblütler = Faboideae
Verwendete Pflanzenteile: Hülsen der Samen, Samen
Sammelzeit: Herbst

Knoblauch
Knoblauch ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lauch. Sie wird als Gewürz- und Heilpflanze genutzt. Knoblauch wurde in Deutschland zur Arzneipflanze des Jahres 1989 gewählt. Knoblauch ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lauch (Allium). Ursprünglich von Zentralasien bis zum nordöstlichen Iran beheimatet, ist sie als Kulturform heute weltweit verbreitet. Sie wird als Gewürz-und Heilpflanze genutzt.
Als leckere Kochzutat vor allem in der mediterranen Küche ist Knoblauch allen bekannt, wobei nicht alle den Geschmack des Knoblauchs mögen. Knoblauch ist jedoch auch ein hervorragendes Mittel für die Gesundheit. Nicht nur, dass er antibakteriell wirkt, er wirkt auch gegen Arteriosklerose, was ihn sehr wertvoll macht, denn es gibt nur wenige Heilpflanzen, die bei Gefäßverengung wirken.
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Arteriosklerose
Heilwirkung: antibakteriell, desinfizierend, krampflösend, sekretionssteigernd
Anwendungsbereiche: Bluthochdruck, Resistenzsteigerung, Immunsystem stärkend, Infektionen, Lungenschwäche, Asthma, Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen, Blähungen, Magen- und Darminfektionen, Magenschwäche, Verstopfung, Durchfall, Würmer, Herzschwäche, Vorbeugend gegen Krebs (bedingt), Wechseljahresbeschwerden, Warzen
wissenschaftlicher Name: Allium sativum
Pflanzenfamilie: Zwiebelgewächse = Alliaceae
englischer Name: Garlic
volkstümliche Namen: Knofel, Knöblich, Knuflook, Knuflauk
Verwendete Pflanzenteile: Knollen
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Allicin
Sammelzeit: September bis Oktober
Anwendung
In erster Linie kann man die Knoblauchzehen essen, am besten roh im Salat. Aber auch gekocht ist der Knoblauch förderlich für die Gesundheit. Der typische Knoblauchgeruch lässt sich leider nicht ganz umgehen, aber wenn alle Menschen, mit denen man direkten Kontakt hat, auch Knoblauch gegessen haben, dann stört der Geruch nicht. Ganz frisch geernteter Knoblauch riecht übrigens deutlich weniger streng als abgelagerter Knoblauch. Regelmässig angewendet wirkt Knoblauch gegen Arteriosklerose, das heißt, er verringert Ablagerungen in den Blutgefäßen und verhindert, dass sich neue bilden. Dadurch wirkt der Knoblauch indirekt gegen Bluthochdruck und kann Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen. Außerdem wird die Verdauung gestärkt und das Immunsystem gefördert.
Tinktur
Man kann mit den Knoblauchzehen auch eine Tinktur ansetzen. Schneide den Knoblauch dazu in kleine Stücke und setze ihn in Alkohol an. Zehn Tage ziehen lassen und regelmäßig schütteln. Dann abseihen und einige Tropfen Angelikawurzelöl hinzugeben.  Das Angelikawurzelöl schwächt den Geruch ab. Nimm von der Knoblauch-Tinktur 20 Tropfen täglich ein. Knoblauch wird im Handel auch in Kapseln angeboten, so dass man ihn ohne Geruchsrisiko einnehmen kann.
Verwendung als Heilpflanze
Knoblauch wirkt antibakteriell und soll der Bildung von Thromben vorbeugen. Eine Vielzahl von Untersuchungen ergab, dass die Inhaltsstoffe die Blutfettwerte senken und daher vorbeugend gegen arteriosklerotische Veränderungen der Blutgefäße wirken könnten. Eine Senkung des schädlichen LDL-Cholesterins konnte zwar nicht nachgewiesen werden, jedoch zeigten Metaanalysen, dass Knoblauch die Cholesterinwerte insgesamt signifikant senkt. Metaanalysen von statistischen Erhebungen der vorbeugenden Ernährung sowie von Tierversuchen legen eine vorbeugende bzw. lindernde Wirkung gegen Darmkrebs nahe. Knoblauch wurde in Deutschland zur Arzneipflanze des Jahres 1989 gewählt.
Äußerlich
Äußerlich kann man aufgeschnittene Knoblauch-Zehen in Scheiben gegen Warzen verwenden. Mit einem Pflaster klebt man einzelne Scheiben auf die Stelle mit der Warze und lässt sie über Nacht einwirken. Solch ein Pflaster muss man mehrmals hintereinander anwenden, bevor es Wirkung zeigt.
Knoblauch in der Küche
Knoblauch eignet sich am besten, um ihn zu essen. So kann man einen leckeren Geschmack mit einer guten gesundheitlichen Wirkung verbinden.
Küche
Knoblauch ist in weiten Teilen der Welt als Gewürz und Gemüse bekannt und ver-breitet. Knoblauchzehen sind in vielen Ländern frisch oder eingelegt in eine Salzlake oder in Öl erhältlich. Einen besonderen Stellenwert genießt er in der Küche des gesamten Mittelmeerraums, des Nahen Ostens und weiten Teilen Asiens. Er kommt in Gerichten mit ausgeprägtem Knoblauchgeschmack, wie etwa dem italienischen Spaghetti aglio e olio, den spanischen Gambas al ajillo, Knoblauchbrot, verschiedenen Würzsaucen oder Dips wie Aioli und Tzatziki vor, wirkt jedoch auch allgemein geschmacksverstärkend und wird deshalb zu verschiedensten Braten-, Schmor-, Fisch- oder Eintopfgerichten hinzugefügt. Beim Anbraten darf er nicht zu braun werden, weil er sonst bitter schmecken kann. Mit einer Knoblauchpresse oder einem guten Kochmesser lassen sich die Knoblauchzehen fein zerteilen. Damit sich der Geschmack optimal entfalten kann, sollte der Knoblauch zerdrückt zugegeben werden, dennoch nur kurz mitgekocht und anschließend ziehen gelassen werden. In manchen Gegenden Österreichs wird Knoblauch auch als „Vanille des armen Mannes" bzw. "der armen Frau“ bezeichnet. Der dort bekannte „Vanillerostbraten“ wird daher nicht mit Vanille, sondern mit Knoblauch gewürzt. Vor allem von Menschen aus Kulturbereichen, in deren traditioneller Küche wenig bis gar kein Knoblauch verwendet wird, werden die körperlichen Ausdünstungen von Menschen, die ihn gegessen haben, als störend empfunden; dagegen wird der Geruchsentwicklung in vielen Kulturen keine Bedeutung beigemessen. Die strengriechenden Stoffe kommen dabei nicht, wie oft angenommen, aus dem Magen. Tatsächlich werden die schwefelhaltigen Abbauprodukte über die Lungenbläschen an die Atemluft abgegeben. Der medizinische Fachbegriff dafür ist Halitosis. Diese Gerüche werden von Personen, welche selbst Knoblauch gegessen haben, in der Regel nur schwach oder gar nicht wahrgenommen. Eine geschmacklich sehr verwandte Alternative zum Knoblauch stellt der Bärlauch dar.
Geschichte
Altertum
Knoblauch war schon im Altertum als Nahrungs- und Heilmittel bekannt. Herodot behauptet, dass die Arbeiter an den Pyramiden eine tägliche Ration von Zwiebeln, Knoblauch und Rettich erhalten hatten. Dies gehe aus einer Hieroglypheninschrift hervor, die ihm sein Reiseführer „übersetzt“ hatte. Im 4. Buch Mose erinnern sich auswandernde Israeliten in der Wüste wehmütig an Fische, Gurken, Melonen, Lauch, Zwiebeln und Knoblauch, die sie in Ägypten gegessen hatten. Eine Paste aus Knoblauch, Öl und Salz wurde gegen Aussatz eingesetzt. Knoblauch am Vorabend des Sabbat zu essen machte unrein (taḳḳanot), entweder weil der Knoblauch als Aphrodisiakum galt oder weil er bei der Ernte mit potentiell unreinem Wasser begossen sein konnte.
Aus den Fragmenten des Eupolis wissen wir, dass Knoblauch in Griechenland auf dem Markt verkauft wurde. Plinius beschreibt den Anbau. Römer und Griechen wussten auch um die Heilkraft der Pflanze. Die Schrift De materia medica des antiken Arztes Pedanios Dioskurides aus dem ersten Jahrhundert empfiehlt den Knoblauch ausführlich für vielfältige Einsätze in der Medikation.
Mittelalter
Knoblauch wurde seit dem Mittelalter durch den Anbau in Klöstern verbreitet. In dem vermutlich Ende des achten Jahrhunderts von Karl dem Großen erlassenen Capitulare de villis wird der Knoblauch unter den zu kultivierenden Nutzpflanzen genannt. Die Empfehlungen von Dioskurides blieben für das gesamte Mittelalter maßgeblich, wo etwa Bisswunden durch Hunde oder Schlangen, Haarausfall, Zahnschmerzen, Hautausschläge, Lungenleiden oder Menstruationsstörungen damit behandelt wurden. Ein eher magisch anmutendes Verfahren zur Zahnschmerzlinderung wird im Circa instans Mitte des 12. Jahrhunderts erwähnt, das auf die Pulsader gelegte gestampfte Knoblauchknollen empfiehlt. Auch in der angelsächsischen Medizin fand Knoblauch (garleac) Verwendung.
Aberglaube
Knoblauch wurde in der Türkei, in Jerusalem, bei den Arabern, in Griechenland und in Ägypten als Abwehrmittel gegen den „bösen Blick“ verwendet, genaue zeitliche Angaben darüber fehlen. Im persischen Volksglauben wird Knoblauch in zahlreichen Formen verwendet.
Pflanzenbeschreibung
Die ursprüngliche Heimat des Knoblauchs ist Südeuropa und der nahe Osten. Dort wird der Knoblauch auch im großen Stil angebaut. Auch in Mitteleuropa wird Knoblauch gerne in den Gärten angebaut, manchmal kommt er auch verwildert vor, aber eher selten. Im zeitigen Frühjahr sprießt aus den Knoblauchzehen ein Trieb mit flachen Stängeln. Schon diese Stängel schmecken zart nach Knoblauch und können, solange sie jung sind, im Salat verwendet werden. Im Hochsommer verdorren diese Stängel, während die Zehe sich verdickt und zur Knolle wird, die ihrerseits mehrere Zehen enthält. Im Spätsommer kann die Knolle dann geerntet werden. Eine lustige Verwandte des Knoblauchs ist die Rockenbolle, die auf ihrem geringelten Blütenstängel eine Knoblauchknolle statt Blüten trägt. Der gewöhnliche Knoblauch ist eine ausdauernde, krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 90 Zentimetern. Die flachen, bläulich grünen Laubblät-ter sind bis zu 15 Millimeter breit. Als Überdauerungsorgan wird eine Zwiebel gebildet, die von einer dünnen, weißen oder rötlichen Hülle umgeben ist und aus einer Hauptzehe besteht, um die etwa fünf bis zwanzig Nebenzehen angeordnet sind. Der Geschmack der Zehen ist sehr scharf-aromatisch, der Saft der Zehen von klebriger Konsistenz. Aus der mittleren Hauptzehe treibt ein stielrunder Stängel aus. Der stielrunde Blütenstand-schaft trägt einen scheindoldigen Blütenstand mit wenigen Blüten. Neben den un-fruchtbaren Blüten entwickeln sich in einem zylindrischen Hütchen etwa zehn bis zwanzig runde Brutzwiebeln. Die weißen oder rosa Blüten sind dreizählig.
Der Knoblauch ist eine ausdauernde, krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 90 Zentimetern. Die flachen, bläulich grünen, spitzen und linealischen, kahlen Laubblätter mit Blattscheide sind bis zu 15–30 Millimeter breit und bis 50–80 Zentimeter lang. Als Überdauerungsorgan wird eine 5–7 Zentimeter große Zwiebel gebildet, die von einer dünnen, weißen oder rötlichen, papierigen, trockenen Hülle (Tunika) umgeben ist. Sie besteht aus den etwa fünf bis zwanzig Beiknospen der Blätter (Zehen, Klauen). Eine solche Zehe setzt sich aus dem von einem fleischigen, verdickten Niederblatt umgebenen Vegetationskegel und dem schützenden, zähen Hüllblatt zusammen. Jeweils drei bis fünf dieser Zehen sind dann von einem trockenen Zwiebelblatt (Niederblatt) umgeben, welche alle zusammen die Tunika bilden.
Die Pflanze besitzt ausdauernde Zwiebeln, die sich ausschließlich vegetativ vermehren; zum einen bilden sich um die Zwiebel Tochterzwiebeln, die sogenannten Zehen, zum anderen bildet sich bei einem Teil der Population im Sommer ein Stängel, der ein Paket der deutlich kleineren Brutkörper (auch Bulbillen genannt) ausbildet.
Der Geschmack der Zehen ist sehr scharf-aromatisch, der Saft der Zehen von klebriger Konsistenz. Aus der Mitte der Zwiebel treibt ein stielrunder Stängel aus. Die Blattscheiden der Blätter formen einen langen Pseudostängel, der kurze, echte Stängel ist nur an der Zwiebelbasis.
Der stielrunde, sehr lange (50–100 Zentimeter) und aufrechte Blütenstandsschaft trägt einen fast kugeligen scheindoldigen Blütenstand mit einigen Blüten. Neben den meist unfruchtbaren Blüten entwickeln sich in einem spitzen, papierigen Blatthütchen (Spatha) etwa zehn bis zwanzig runde Brutzwiebeln (Bulbillen). Die lang gestielten, grünlich, weißen oder rosa, rötlichen, zwittrigen Blüten sind dreizählig mit einfacher Blütenhülle. Die sechs Tepalen und die Staubblätter, mit länglichen Anhängseln am Grund, stehen in zwei Kreisen. Der Fruchtknoten ist oberständig.
Es werden selten dreiklappige Kapselfrüchte mit schwärzlichen, skulptierten Samen gebildet.

Bachblüten
Du neigst zu hysterischen Ausdrücken (Cherry Plum)
- Diese Menschen neigen zu sehr, zu hysterischen Ausdrücken
- Mit der dementsprechenden Bachblüte werden diese Ausdrücke gedämpft
Bachblüten
Ich muss ständig in Gesellschaft sein (Chicory)
- Diese Menschen müssen ständig in Gesellschaft sein
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen sie wieder alleine zu sein
Lebensmittelpyramide
Bei der Lebensmittelpyramide, steht das Basissegment für die Getränke, gefolgt von dem breiten Fundament der Gemüse und des Obstes. An diesen Lebensmitteln sollte man sich satt essen. Die kohlenhydratreichen Lebensmittelgruppen, alle voran Getreide und produkte einschließlich der Kartoffeln, stehen an dritten Stelle der empfohlenen Lebensmittel. Dementsprechend folgen jetzt die Lebensmittel, die nur mit Augenmaß verzehrt werden dürfen. Milch und fettarme Milchprodukte sollen ebenfalls täglich auf den Speiseplan stehen.
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