Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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06.09.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > September > 02.09.19-08.09.19


DOLDIGER MILCHSTERN
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Der doldige Milchstern kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und wurde wahrscheinlich wegen seines hübschen Aussehens in Mitteleuropa eingeführt wo er aus den Gärten entkam und sich wild verbreitete. In der Naturheilkunde wird der Milchstern kaum eingesetzt, weil er leicht giftig ist. Jedoch wird er in der Homöopathie und als Bachblüte benutzt.
Der Dolden-Milchstern, auch Doldiger Milchstern oder auch Stern von Bethlehem genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung der  Milchsterne innerhalb der  Familie der  Spargelgewächse. Er gehört zu einer als Ornithogalum umbellatum- Aggregat bezeichneten, sehr vielgestaltigen und bislang auch in Mitteleuropa nicht völlig geklärten Artengruppe.

Steckbrief
Heilwirkung:
Nur äußerlich, weil giftig! Haarwuchs fördernd, Haar kräftigend
wissenschaftlicher Name:
Ornithogalum umbellatum
Pflanzenfamilie:
Liliengewächse = Liliaceae
englischer Name:
Star of Bethlehem
volkstümlicher Name:
Stern von Bethlehem
Verwendete Pflanzenteile:
Zwiebeln
Inhaltsstoffe:
Saponine, Cardenolide, Glykoside, Convallatoxin, Convallosid, Schleim
Sammelzeit:
Frühherbst
Homöopathie:
Manche Krebsformen
Bachblüte:
 Infos über die Bachblüte Star of Bethlehem

Anwendung
In der Pflanzenheilkunde wird der doldige Milchstern kaum angewandt, weil seine Glykoside giftig sind. Vor allem Tiere und Kinder können sehr unter Vergiftungserscheinungen beim Verzehr von Milchstern-Zwiebeln leiden. Prinzipiell dürfte die Wirkung der Milchstern-Zwiebel mit der Wirkung von Maiglöckchen vergleichbar sein, deren Glykoside herzwirksam sein sollen. Aber auch das Maiglöckchen wird kaum bei Herzbeschwerden angewandt, wohl weil die Glykoside des Fingerhuts wirksamer sind. In antiken Schriften wird zwar davon berichtet, dass die Zwiebeln des Milchsterns mit Genuss verspeist wurden, aber möglicherweise beziehen sich diese Angaben auf weniger giftige Sorten. Die äußerliche Anwendung des Milchsterns ist jedoch nicht so riskant, daher kann man es durchaus wagen, den in Wasser gelösten Saft der Zwiebel zur Stärkung der Haare einzusetzen. In der Homöopathie wird eine potenzierte Zubereitung des Milchsterns gegen manche Krebsarten eingesetzt. Dieser Einsatzzweck sollte jedoch unbedingt mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Als Bachblüte ist der Milchstern unter dem Namen "Star of Bethlehem" sehr beliebt und soll bei der Bewältigung von alten Traumas helfen.

Pflanzenbeschreibung
Der doldige Milchstern ist eine Zwiebelpflanze, die im westlichen Mittelmeerraum heimisch ist. In Mitteleuropa wurde sie in Gärten angebaut und ist teilweise verwildert. Die Pflanze wird etwa 30 cm hoch. Ihre Blätter haben linzealische Form und sind weiß gestreift. Im April blühen die Blüten in einer doldigen Traube. Die sternartige Form hat der Pflanze den Namen Milchstern gegeben.
Vegetative Merkmale
Der Dolden-Milchstern im engeren Sinne wächst als ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen zwischen 10 und 30 cm. Diese Geophyten bilden  Zwiebeln als Überdauerungsorgane aus, die von vier bis fünf relativ großen, spitzen, schon im ersten Jahr austreibenden und Laubblätter tragenden Brutzwiebeln umgeben sind. Die vorjährigen Zwiebelblätter sind miteinander verwachsen. Die im Februar erscheinenden meist vier bis sechs (selten bis zu neun) grundständigen  Laubblätter sind 2 bis 6 Millimeter breit, einfach parallelnervig und besitzen einen weißen Mittelstreif. Während die Blätter vor der Blütezeit meist kräftig grün gefärbt sind und aufrecht stehen, werden sie zur Blüte länger und weicher, so dass sie beginnen herabzuhängen. Nach der Blütezeit vergilben die Blätter bald und sterben ab.
Generative Merkmale
Fünf bis zwölf Blüten sind in einer kurzen Schirmtraube zusammengefasst. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind dreizählig. Die sechs gleichgestalteten Blütenhüllblätter (Tepalen) sind weiß, unterseits grünlich oder mit grünem Mittelstreif, sind 15 bis 22 Millimeter (selten bis 30 mm) und 4 bis 8 Millimeter breit. Es sind zwei Kreise mit je drei  Staubblättern vorhanden, von denen die äußeren eine Länge von 5 bis 7 mm und die inneren eine Länge von 6 bis 8 mm aufweisen. Die einfachen bis zu 3 mm breiten Staubfäden sind abgeflacht. Drei Fruchtblätter sind zu einem 5 bis 6 mm langen  Fruchtknoten verwachsen, der sechs deutliche, abgerundete Längsleisten  aufweist und an der Spitze gelb ist. Der Griffel ist 3 bis 4 mm lang. Die Blütezeit reicht von April bis Juni. Die unteren Fruchtstiele sind auch zuletzt aufrechtabstehend und nicht zurückgeschlagen. Die dreifächerige, geflügelte, fleischige Kapselfrucht ist gestutzt und enthält viele Samen.



EIBISCH

Der Eibisch gehört zur Familie der Malvengewächse und ist daher wie seine Verwandten eine Zierde für jeden Garten. Schon seit der Antike gehört der Eibisch zu den hoch geschätzten Heilpflanzen. Sein wichtigster Inhaltsstoff ist der Schleim, der in großen Mengen vorkommt. Daher darf man den Eibisch auch nicht kochen, sondern nur als Kaltauszug ansetzen, um die Kräfte des Schleimes zu erhalten. Der Schleim des Eibischs wirkt lindert auf alle Schleimhäute, weshalb man ihn hauptsächlich für Erkrankungen der Atmungsorgane und des Verdauungsapparates einsetzt. Auch auf Probleme der Haut kann der Eibisch lindernd wirken, wenn man ihn als Umschlag oder Bad verwendet.
Der Echte Eibisch, auch Arznei-Eibisch genannt, gehört zur Familie der  Malvengewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
beruhigend, blutstillend, entzündungshemmend, erweichend, harntreibend, tonisierend, Bronchitis, Husten, Luftröhrenentzündungen, Halsentzündungen, Heiserkeit, Erkältungen, Mundschleimhautentzündungen, Magenschleimhautentzündungen, Darmschleimhautentzündungen, Magenübersäuerung, Magengeschwür, Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Mundgeruch,  Blasenentzündung, Blasensteine, Epilepsie, Wunden, Leichte Verbrennungen, Rissige Haut, Trockene Haut, Feuchte Ekzeme, Bisse, Insektenstiche, Splitter, Furunkel, Quetschungen, Muskelkater
wissenschaftlicher Name:
Althea officinalis
Pflanzenfamilie:
Malvengewächse = Malvaceae
englischer Name:
Marsh Mallow
volkstümliche Namen:
Adewurzel, Allee, Altee, Alter Thee, Alte Eh, Driantenwurzel, Eibsche, Flusskraut, Heilwurz, Heimischwurzel, Hilfwurz, Ibsche, Ipsche, Sammt-Pappel, Samtpappel, Schleimwurzel, Weiße Pappel, Weißwurzel
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Blätter, Blüten
Inhaltsstoffe:
Schleim, ätherisches Öl, Saponine, Asparagin, Ephedrin, Gerbstoff, Gerbsäure, Cumarine, Zink
Sammelzeit:
Wurzel: September bis November

Anwendung
Aus Substanzen des Eibischs wurde ursprünglich die Süßware  Marshmallow hergestellt, die heute vor allem mit den USA assoziiert wird, die aber auf die französische pâte de guimauve bzw. den sogenannten Eibischteig zurückgeht. Der Name Marshmallow leitet sich von der englischsprachigen Bezeichnung marsh mallow (deutsch: Sumpf- Malve) für den Eibisch ab. Verwendet wurden dafür sowohl die  Stängel und  Blätter als auch die  Wurzel; heute verwendet die  Industrie dafür  Ersatzstoffe. Gegessen hat man früher auch die Wurzeln, die zuerst gekocht und dann gebraten wurden. Essbar sind auch die Blüten, und die jungen Blätter können im Salat mitgegessen werden. Die  Römer verwendeten die Pflanze als  Suppenkraut und zur Füllung von Spanferkeln. Bei Hungersnöten hat man die weiße mohrrübenähnliche Wurzel als Nahrung verwendet. Die einzige Bezugnahme in der Bibel spielt auf den faden Geschmack des Eibischschleims an (Hi 6,6  EU): „Wird Fades ohne Salz gegessen, oder ist Geschmack im Eibischschleim?" Das weist darauf hin, dass man Eibischschleim keinesfalls ohne Gewürz oder in Zeiten des Wohlstands gegessen hätte.
Die wichtigste Eigenschaft des Eibischs ist sein Reichtum an Schleimen, vor allem von der Wurzel. Daher kann man sie überall einsetzen, wo eine einhüllende, schützende Wirkung erwünscht ist. Der Eibisch hilft in erster Linie gegen Atemwegserkrankungen und gegen Entzündungen und Reizungen der Verdauungsorgane.
Eibisch Tee
Damit der Schleim der Eibisch-Wurzel gut erhalten bleibt, wird Eibisch-Tee als  Kaltauszug zubereitet. Dazu übergießt man 3 Teelöffel der geschnittenen Eibisch-Wurzel mit einer Tasse kaltem Wasser und lässt den Ansatz mindestens acht Stunden ziehen (über Nacht geht auch). Dann seiht man den Tee ab und erwärmt ihn leicht auf Trinktemperatur. Auch Tee aus den Blüten und Blättern des Eibischs wird kalt angesetzt. Von diesen braucht man jedoch nur ein bis zwei Teelöffel pro Tasse. Vom Eibisch-Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Man kann ihn auch zum Spülen und Gurgeln gegen Entzündungen im Mundraum verwenden.
Äußerlich
Eibisch-Tee kann man auch äußerlich in Form von Waschungen, Bädern oder Umschlägen anwenden. Er hilft gegen leichte Brandwunden, rissige Haut und feuchte Ekzeme. Furunkel und sogar Karbunkel werden durch Eibisch-Breiumschlägen erweicht. Dazu reibt man die Wurzeln fein und vermischt sie mit Honig. Dieser Brei wird auf ein kleines Tuch gestrichen und auf die zu behandelnde Stelle gelegt. Alle zwei bis drei Stunden durch einen neuen Umschlag ersetzen.
Küche
Der Eibisch eignet sich auch für den Einsatz in der Küche. Früher wurden Marsh-Mallows aus den Stängeln, Blättern und der Wurzel des Eibischs zubereitet. Heutzutage werden für diese Süßigkeit jedoch synthetische Stoffe verwendet. Die gekochte Wurzel ist nahrhaft aber fade. In Notzeiten wurde die Eibischwurzel früher gekocht. Aus Blättern und Blüten kann Salat zubereitet werden.

Pflanzenbeschreibung
Der Echte Eibisch ist eine aufrechte, mehrjährige  krautige Pflanze mit kräftigen Stängeln. Er erreicht eine Größe von 60 bis 150 cm und blüht von Juli bis August strahlend weiß. Althaea officinalis ist eine wertvolle Bienenfutterpflanze. Bei der Unterfamilie Malvoideae sind die vielen Staubblätter zu einer den  Stempelumgebenden Röhre verwachsen, der sogenannten  Columna.
Der Eibisch ist in Südeuropa heimisch, wird in Mitteleuropa jedoch gerne in Gärten angebaut. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 2 Meter hoch. Im Frühling treibt die Wurzel zunächst rundliche Blätter in Bodennähe, die nicht filzig sind. Erst später wächst der Stängel zwischen einem und zwei Meter hoch. Die Blätter, die an den Stängeln wachsen, sind dreilappig und haben samtige Haare. Zwischen Juni und Ende August erscheinen die Blüten, die zahlreich in den Blattachseln sprießen. Die fünf mittelgroßen Blütenblätter sind hellrosa. Die zusammengewachsenen Staubblätter und Stempel sind kräftiger gefärbt und etwa rot-violett. Aus den Blüten entwickeln sich kastenartige Früchte, ähnlich wie bei der Malve, mit der der Eibisch verwandt ist.

Sammeltipps
Die Wurzel des Eibischs wird im zeitigen Frühjahr oder im Herbst nach der Blütezeit ausgegraben. Die Blüten sammelt man, wenn sie frisch aufgeblüht sind. Da sich die Blütezeit der Pflanzen über Monate hinzieht, werden die Blüten nach und nach gesammelt. Die Blätter sammelt man erst nach der Blütezeit, denn erst dann ist der Schleimgehalt in den Blättern am höchsten.



BACHBLÜTEN
Kinder richten sich stark nach Lob und Tadel (4 Centaury)
- Diese Kinder richten sich sehr stark nach Lob und Tadel
- Mit der dementsprechender Bachblüte richten sie sich kaum noch nach Lob und Tadel

BACHBLÜTEN
Du hast Angst verlassen zu werden (8 Chicory)
- Diese Menschen haben sehr große Angst von anderen verlassen zu werden
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Angst allmählich besiegen  


ERNÄHRUNG
Weniger Fett und fettreiche Lebensmittel, auf die Fettqualität kommt es an! (Regel 5)
Wie sie wissen, haben Nahrungsfette nicht nur die Funktion als Energielieferanten, sondern auch als Bausubstanzen für den Aufbau vorrangig aller biologischen Membranen – den Fettsäuren. Ein zu viel an Fett kann das Übergewicht fördern und die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und weiteren Erkrankungen mit beeinflussen.


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