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Cranberry
Die Großfrüchtige Moosbeere niederdeutsch Kraanbeere oder Kranbeere − ist vor allem unter der englischen Bezeichnung Cranberry bekannt. Sie ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Heidelbeeren in der Familie der Heidekrautgewächse. Die englische Bezeichnung cranberry leitet sich aus crane berries (Kranichbeeren) ab, da die Staubfäden der Blüten einen Schnabel bilden, der die ersten europäischen Einwanderer Amerikas an einen Kranichschnabel erinnerte.
Wer zum ersten Mal Cranberries sieht, mag sich fragen, wie es Preiselbeeren geschafft haben, so gross zu werden. Doch es handelt sich nur um eine Verwandte der Preiselbeere, nicht um die gleiche Pflanze. Wie so vieles in Amerika zeichnet sich die Cranberry durch eine besondere Größe aus im Vergleich zu ihren europäischen Schwestern, der Heidelbeere und der Preiselbeere, der sie ansonsten fast aufs Haar gleicht. Schon die amerikanischen Ureinwohner wussten, wie förderlich für die Gesundheit die Cranberries sind. Roh schmecken die Cranberries zwar sehr gewöhnungsbedürftig, wenn man den sauren Geschmack wohlwollend bezeichnet. Aber getrocknet oder gekocht ist die Cranberry eine wohlschmeckende Frucht. Ihre Heilwirkung ist enorm, denn sie soll nicht nur die Harnorgane günstig beeinflussen, sondern sogar den Alterungsprozess verlangsamen. Böse Zungen mögen behaupten, dass diejenigen, die kühn genug sind, die Beeren roh zu essen, sich eine ordentliche Portion Jugend bewahrt haben.
Steckbrief
Heilwirkung: antibakteriell, harntreibend, Bettnässen, Blasenentzündung, Blasenkrampf, Appetitlosigkeit, Durchfall, Fieber, Gicht, Nierenbeckenentzündung, Rheuma, Vitamin-C Mangel, Frühjahrsmüdigkeit, fängt freie Radikale, Mundschleimhautentzündung, Magengeschwüre, Zwölffingerdarmgeschwüre, Arteriosklerose, Angina pectoris, Anti Aging
wissenschaftlicher Name: Vaccinium macrocarpon, Oxycoccus macrocarpus
Pflanzenfamilie: Heidekrautgewächse = Ericaceae
englischer Name: American Cranberry
volkstümlicher Name: Großfrüchtige Moosbeere
Verwendete Pflanzenteile: Beeren
Inhaltsstoffe: Vitamine, u.a. Vitamin C, Bor, Zitronensäure, Eugenol, Flavonoi-de, Phosphor, Hyperosid, Oleanolsäure, Oxalsäure, Parasorbinsäure, Pektin, Proanthocyanidin, Zink
Sammelzeit: August bis Oktober
Anwendung
In Deutschland werden zunehmend Kranbeeren als Backzutat entdeckt, da sie sich durch ihren herb-säuerlichen Geschmack gut von anderen Zutaten abheben. Als Beispiel ist der Ersatz der sonst üblichen Rosinen in Weihnachtsstollen zu nennen. International wird die Cranberry ähnlich wie Sultaninen häufig als Frucht in Müsliriegeln oder Joghurts benutzt. Dazu wird sie häufig in anderen Fruchtaromen getränkt, wodurch ihr Eigengeschmack oft nicht mehr erkennbar ist. Cranberries werden vorwiegend durch Essen angewendet. Die Früchte schmecken roh sehr sauer und außerdem leicht bitter und zusammenziehend. Daher sind sie nicht unbedingt jedermanns Sache. Die meisten Menschen würden sie wohl als ungenießbar bezeichnen. Mit Zucker zu einer Sauce verkocht oder getrocknet sind sie jedoch sehr wohlschmeckend. Getrocknet schmecken sie ähnlich wie Rosinen, die Säure ist weitgehend verschwunden und hat einem süßen Aroma Platz gemacht. Man kann sie getrocknet beispielsweise im Müsli essen oder einfach so naschen. Als Sauce gekocht passen die Cranberries zu Fleischgerichten, gebackenem Käse, aber auch zu Quarkspeisen, Kuchen und anderen Süßspeisen. Gekocht verliert sich der Vitamin-C-Gehalt natürlich deutlich. Aber die anderen gesundheitsfördernden Eigenschaften bleiben erhalten. Auch als Saft kann man die Cranberries trinken.
Pflanzenbeschreibung
Die Kranbeere ist ein immergrüner Zwergstrauch (Chamaephyt), der sich mit fadenförmig niederliegenden Zweigen am Boden kriechend ausbreitet. Die Wuchs-form ist niederliegend-aufsteigend. Das heißt: Die älteren Abschnitte der faden-förmigen Zweige liegen dem Boden auf und bewurzeln sich auf ganzer Länge, die Enden der Zweige sind dagegen aufrecht gestellt. Die Zweige wachsen un-begrenzt weiter (bis zu 1 m pro Jahr), wobei die alten rückwärtigen Abschnitte nach einigen Jahren absterben, wenn sie von Nachbarpflanzen und (Torf-)Moosen überwachsen werden. Deshalb erhält ein Moosbeeren-Bestand eine rasenartige Struktur (Einzelpflanzen sind nicht erkennbar). Die Blätter sind ledrig, immergrün, 1 bis 2 cm lang, länglich-eiförmig und laufen spitz zu. Die Blüten sind rosa-weiß mit stark zurückgeschlagenen Kronblättern. Die Früchte sind in der Größe vergleichbar mit kleineren Kir-schen. Die reifen Früchte sind leuchtend rot gefärbt und haben vier Luftkammern im Inneren. Dadurch sind sie wesentlich leichter als Wasser.
Die Cranberries sind in Nordamerika heimisch. Dort werden sie im großen Stil angebaut. Auch in Europa können Cranberries wachsen, sie kommen hier jedoch nicht wild vor. Sie bevorzugen leichten, sauren Boden und kommen mit sehr wenig Nährstoffen aus. Cranberries sind verwandt mit Preiselbeeren und Hei-delbeeren und sehen aus wie zu große geratene Preiselbeeren. Sie sind immergrüne kleine Sträucher, die zwischen 20 cm und 2 Meter groß werden. Die Blätter der Cranberries sind klein und eiförmig. Die weißen Blüten wachsen erst im drit-ten Jahr. Sie erscheinen zwischen Juni und August. Die Blüten einer Pflanze können sich selbst befruchten, aber bei Befruchtung durch eine andere Pflanze wachsen mehr Fürchte. Etwa zwei Monate nach der Blüte sind die dunkelroten Früchte reif. Sie sind zwischen ein und zwei Zentimetern groß und glänzen. Innen sind die Früchte weißlich, ein wenig wie fest gewordene Watte. In der Mitte haben sie vier kleine Kammern, in denen sich die Samen befinden. Die Cranberry-Früchte schmecken roh sehr sauer, etwas bitter und zusammenziehend. Zur Ernte werden in Nordamerika die Felder mit Wasser überschwemmt. Die Früchte lösen sich dann durch leichtes Schütteln von den Pflanzen und schwimmen auf dem Wasser, wo sie abgefischt bzw. aufgesaugt werden.

Hopfen
Der Echte Hopfen ist eine Pflanzenart in der Gattung Hopfen und durch seine Verwendung beim Bierbrauen bekannt. Er gehört zur Familie der Hanfgewächse.
Echter Hopfen wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2007 gekürt.
Der Hopfen ist den meisten wohlvertraut vom Biertrinken. Er ist derjenige, der das Bier so herb macht. Außerdem ist er teilweise für die beruhigende Wirkung des Biers verantwortlich. Er ist eine Kletterpflanze mit zacki-gen Blättern und hüb-schen grüngelben Zapfen, die das Typische am Hopfen sind. Diese Zapfen werden auch in der Heilkunde verwendet. Wo der Hopfen angebaut wird, rankt er sich an bis zu sieben Meter hohen Rankgestellen hoch, die der Landschaft, beispielsweise der Holledau ein typisches Aussehen verleihen.
Hopfen ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Hanfgewächse. Alle Hopfenarten kommen auf der Nordhalbkugel vor. Der bekannteste Vertreter der Gattung ist der Echte Hopfen, der zum Bierbrauen verwendet wird.
Steckbrief
Heilwirkung: antibakteriell, beruhigend, blutreinigend, entzündungshemmend, schmerzstillend, tonisierend, Fieber, Nervöse Magenbeschwerden,  Magenkrämpfe, Darmkrämpfe, Verstopfung, Blasenentzündung, Blasensteine, Nervöse Herzbeschwerden,  Herzklopfen, Nervöse Unruhe,  Schlafstörungen, Migräne, Angstzustände, Wechseljahresbeschwerden, Menstruationsstörungen, Muttermilch fördernd, Haarausfall, Wunden, Furunkel
wissenschaftlicher Name: Humulus lupulus
Pflanzenfamilie: Hanfgewächse = Cannabaceae
englischer Name: Hops
volkstümliche Namen: Hoppen, Hopf, Hecken-Hopfen, Weiden-Hopfen
Verwendete Pflanzenteile: Fruchtzapfen bzw. Ähren
Inhaltsstoffe: Hopfenbitter (stickstoffrei), Humulon, Humulen, Lupulon, Lupulin, ätherisches Öl, Gerbsäure, Harze, Campesterol, Stigmasterol, Beta-Sitosterol, Eugenol, Farnesol, Isovalerinsäure,
Sammelzeit: Spätsommer
Vorkommen: Der Echte Hopfen (Humulus lupulus L.) kommt in mehreren Unterarten und zahlreichen Sorten in Eurasien und Nordamerika vor.
Verbreitungsschwerpunkt: Die Wildform des Echten Hopfens wächst bevorzugt an stickstoffreichen Standorten mit höherer Bodenfeuchte, zum Beispiel in Auwäldern, aber auch an Waldrändern und in Gebüschen auf trockeneren Flächen. Selten bildet er größere Bestände, kommt aber meist in kleinen Gruppen vor.
Wuchshöhe: ca. 200 cm bis 600 cm;
Typisch: Windende Kletterpflanze mit meist drei- bis fünflappegen Blättern, Früchtstände Zapfen-/Doldenförmig;
Sammelgut/essbare Teile: Triebe, Blüten, Blätter, Wurzeln
Anwendung
Vom Hopfen werden ausschließlich die Ähren (Zapfen) der weiblichen Pflanzen verwendet. Sie wirken beruhigend und aufgrund ihrer speziellen Bitterstoffe bak-terientötend. Man kann den Hopfen als Tee oder Tinktur einnehmen. Auch als Dragees wird er im Handel oft angeboten.
Tee
Für einen Hopfentee übergießt man einen Teelöffel Hopfenzapfen mit kochendem Wasser und lässt den Tee fünf bis zehn Minuten ziehen. Danach abseihen und in ruhiger Umgebung in kleinen Schlucken trinken.
Beruhigende Wirkung
Hopfen ist ein wichtiger Bestandteil der meisten Beruhigungstees. Er schmeckt etwas bitter, entspannt und hilft beim Einschlafen.
Verdauungssystem
Aufgrund seiner entspannenden Eigenschaften und der Bitterstoffe ist der Hopfen geeignet, nervöse Verdau-ungsbeschwerden zu lindern. Außerdem wird die Verdauung angeregt.
Phyto-Östrogene gegen Wechseljahresbeschwerden
Da Hopfen Phytohormone enthält, die dem Östrogen ähneln, kann man Hopfen gegen Wechseljahresbeschwerden verwenden, denn sie gleichen das schwindende Östrogen etwas aus. In der Anfangsphase der Wechseljahre besteht je-doch eher ein Progesteron-Mangel und dadurch ein relativer Östrogen-Über-schuss. Daher ist in dieser Phase der Hopfen eher ungeeignet, um die anfänglichen Wechseljahresbeschwerden zu lindern. Stattdessen kann man Mönchspfeffer, Schafgarbe oder Frauenmantel einsetzen. Auch wenn man außerhalb der Wechseljahre unter Östrogenmangel leidet, kann man Hopfen-Tee trinken. Die östrogenähnlichen Stoffe des Hopfens sorgen im Übermaß genossen jedoch für eine Zunahme des Bauchumfangs. Daher sollte man den Hopfen bei Neigung zum dicken Bauch eher sparsam einsetzen.
Pharmakologische Wirkungen
Pharmazeutisch verwendete Drogen sind die Hopfenzapfen (Lupuli flos, Strobuli Lupuli, Strobulus Lupuli), bei denen es sich um die getrockneten, vollständigen weiblichen Blütenstände handelt, und die Hopfendrüsen (Lupuli glandula, Hopfenmehl, Lupulin), die von den Fruchtständen abgesiebten Drüsenhaare. Hopfendrüsen stellen ein grüngelbes klebriges Pulver dar, das aromatisch riecht und würzig bitter schmeckt. Sie werden durch das Ausklopfen der Hopfenzapfen gewonnen. In gepresster Form werden die Hopfendrüsen als Hopfenhasch (Lupu-Hash) als Räucherwerk oder zum Rauchen verwendet.
Zubereitungen aus Hopfenzapfen werden als leichtes Einschlaf- und Beruhigungsmittel genutzt. Im Handel sind Hopfenextrakte als Fertigarzneimittel erhältlich, oft im Gemisch mit anderen pflanzlichen Sedativa wie Baldrian. Deren Wirksamkeit wurde von der Kommission E des BfArM bestätigt.
Welche Inhaltsstoffe für die Wirkung verantwortlich sind, ist noch nicht vollständig geklärt. An erster Stelle sind die Bitterstoffe des Hopfens zu nennen. Aus diesen entsteht durch die Verbindung der Stoffe Humulon und Lupulon bei der Lagerung, Verarbeitung und/oder im menschlichen Körper 2-Methylbut-3-en-2-ol, das wahrscheinlich für die beruhigende Wirkung verantwortlich ist. Die Verbindung wirkt außerdem antibakteriell. Die entsprechend konservierende Wirkung spielt beim Bierbrauen eine wichtige Rolle. Die Bitterstoffe stimulieren auch die Magensaftsekretion, deshalb wird der Hopfen in der Volksheilkunde bei Appetitlosigkeit und bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt.
In der Aromatherapie werden Hopfenblüten als „Aromakissen“ oder Hopfenauszüge als Badezusatz verwendet. Eine östrogene Wirkung des Hopfens geht hauptsächlich auf den Gehalt an Hopein (8-Prenylnaringenin) zurück. Der Stoff wirkt als Agonist am Estrogenrezeptor.
Frische Hopfenzapfen können bei Hautkontakt allergische Reaktionen auslösen (Hopfenpflückerkrankheit).
medizinische Nutzung
Pharmazeutisch verwendete Drogen sind die Hopfenzapfen, bei denen es sich um die getrockneten, vollständigen weiblichen Blütenstände handelt, und die Hopfendrüsen, die von den Fruchtständen abgesiebten Drüsenhaare. Hopfendrüsen stellen ein grüngelbes klebriges Pulver dar, das aromatisch riecht und würzig bitter schmeckt. Sie werden durch das Ausklopfen der Hopfenzapfen gewonnen. In gepresster Form werden die Hopfendrüsen als Hopfenhasch (Lupu-Hash) als Räucherwerk oder zum Rauchen verwendet.
Zubereitungen aus Hopfenzapfen werden als leichtes Einschlaf- und Beruhigungsmittel genutzt. Im Handel sind Hopfenextrakte als Fertigarzneimittel erhältlich, oft im Gemisch mit anderen pflanzlichen Sedativa wie Baldrian. Deren Wirksamkeit wurde von der Kommission E des BfArM bestätigt.
Die Bitterstoffe des Hopfen stimulieren auch die Magensaftsekretion, deshalb wird der Hopfen in der Volksheilkunde bei Appetitlosigkeit und bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt.
In der Aromatherapie werden Hopfenblüten als „Aromakissen“ oder Hopfenauszüge als Badezusatz verwendet. Eine östrogene Wirkung des Hopfens geht hauptsächlich auf den Gehalt an Hopein (8-Prenylnaringenin) zurück. Der Stoff wirkt als Agonist am Estrogenrezeptor.
Gesicherte Wirksamkeit
Befindlichkeitsstörungen wie Unruhe und Angstzustände, Schlafstörungen
Nebenwirkungen und Gegenanzeigen
Bei Hopfenpflückern kann der Kontakt mit dem frischen Hopfenzapfen zu einer allergischen Reaktion, der so genannten Hopfenpflückerkrankheit führen. Sie äußert sich mit Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Dermatitis und Gelenkbeschwerden.
Geschichtliches
Hopfen dient auch in vielen alten Bibliotheken als Schutz vor Feuchtigkeit und Ungeziefer. Man legt Hopfendolden hinter den Büchern aus. Sie regulieren die Luftfeuchtigkeit, und ihre ätherischen Öle halten Insekten fern. Die Dolden müssen alle paar Jahre ausgewechselt werden.
Seit einigen Jahren gewinnt auch die Ernte von Hopfenspargel wieder an Bedeutung. Hierbei werden in einem zwei- bis dreiwöchigen Zeitraum in den Monaten März und April (je nach Witterung) die weißen, frisch ausgetriebenen Sprösslinge des Hopfens aus der Erde gegraben und regional als Spezialität angeboten. Die sehr kurze Saison und die zeitaufwändige, weil in Handarbeit erfolgende Ern-te machen den Hopfenspargel zu einer der teuersten in Deutschland angebauten Gemüsesorten
Pflanzenbeschreibung
Die Humulus-Arten sind schnellwachsende einjährige bis ausdauernde krautige Kletterpflanzen, die – von oben betrachtet – im Uhrzeigersinn winden. Sie gehö-ren also, wie z. B. auch die Geißblatt-Arten, zu den rechtswindenden Schlinggewächsen. Die Stängel und Blattstiele besitzen steife, zweiarmige gestielte Haare (Klimmhäkchen). Die Stängel sind grob, sechsrippig bis geflügelt. Die gegenständigen, gestielten Laubblätter sind mehr oder weniger herzförmig und meist drei- bis sieben-, selten bis neunlappig. Es sind Nebenblätter vorhanden. Humulus-Arten sind zweihäusig getrenntgeschlechtig. Die männlichen Blüten stehen in lockeren, rispigen Blütenständen zusammen. Die weiblichen Blüten stehen in zapfenförmigen, ährigen zymösen Blütenständen zusammen.
Ihre Hochblätter vergrößern sich nach der Blütezeit. Die Nussfrüchte sind breit eiförmig, wobei der Kelch noch vorhanden ist.
Der Hopfen ist in Europa heimisch. Als Wildpflanze wächst er bevorzugt an stickstoffreichen Standorten mit ausreichend Feuchtigkeit. Man findet ihn vor allem an Waldrändern, Lichtungen und Gebüschen. Der wilde Hopfen kommt nicht sehr häufig vor, aber dort wo er wächst, steht er meist in kleinen Gruppen. In einigen Gegenden Deutschlands wird Hopfen im großen Stil angebaut, beispielsweise in der Hallertau in Bayern. Dort wird er an sieben Meter hohen Gestellen gezogen. Hopfen ist zweihäusig, das heißt, es gibt unterschiedliche weibliche und männliche Pflanzen. Zum Bierbrauen und als Heilpflanze werden nur die unbefruchteten Ähren, auch Dolden oder Zapfen genannt, der weiblichen Pflanzen verwendet. Das Blattwerk und die Stängel wachsen jedes Jahr neu, nur die Wurzeln überwintern. Im Frühling treibt der Stängel aus und rankt sich im Laufe des Sommers bis zu sieben Meter lang an Pflanzen oder Gestellen hoch. Die Form der Blätter erinnert ein wenig an Weinblätter, aber die Ränder sind zackiger als die der meisten Weinreben. Die Blätter sind gelappt und etwa handgroß. Im Juli und August blüht der Hopfen. Die männlichen Blüten sind klein, zahlreich und hängen in Trauben. Die weiblichen Blüten sind grösser und entwickeln sich zu Ähren, die von den Hopfenbauern "Dolden" und vom Volksmund "Zapfen" genannt werden.

Bachblüten
Ich bin übersensibel (Holly)
- Diese Menschen sind übersensibel
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das übersensible abstreifen
Bachblüten
Du hast Angst vor Verlust der Jugendlichkeit und vor dem älter werden (Honeysuckle)
- Diese Menschen haben Angst den Verlust der Jugendlichkeit und vor dem älter werden
- Mit der dementsprechenden Bachblüte haben sie keine Angst mehr um den Verlust
Gemüse
Gemüse ist ein Sammelbegriff für die essbaren Pflanzenteile einjähriger Pflanzen. Ausnahme sind die mehrjährigen Stängelgemüse Spargel und Rhabarber.
Pflanzenteile können Blätter, Blüten, Früchte, Knollen, Knospen, Stängel, Sprossen, Samen, Zwiebeln, Wurzeln und Wurzelstöcke sein, die man roh, gegart oder konserviert verzehren kann.
Ernährungsphysiologisch sind Gemüse Lieferanten von wasserlöslichen Vitaminen (C, B1, B2, B6), aber auch das fettlösliche Carotin liegt vor. Darüber hinaus sind sie reich an Mineralstoffen (K, Ca, P, Fe, Mg, Na) in unterschiedlichen Mengen je nach Pflanzenart und Pflanzenteilen.
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