Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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06.07.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Juli > 03.07.17-09.07.2017


AGAR-AGAR

Agar-Agar, oft auch einfach "Agar" genannt, ist eine gelartige Substanz, die aus Algen und Seegräsern gewonnen wird. Vor allem in Ostasien ist Agar-Agar zum Andicken von Speisen sehr beliebt. Vegetarier benutzen Agar-Agar auch in westlichen Ländern als Ersatz für Gelatine. Ein Prozent Agar-Agar in Flüssigkeit erhitzt und wieder abgekühlt ergibt ein gutes Gel. Da Agar-Agar unverdaulich ist und den Inhalt des Darms quasi rutschiger macht, kann man es als Abführmittel verwenden.
Agar, auch Agar-Agar, Agartang, Japanischer Fischleim, Kanten (japanisch), oder auch Chinesische oder Japanische Gelatine genannt, ist ein Galactose-Polymer (ein Polysaccharid), das  Gallerte bilden kann. Die Grundeinheiten des Agars sind  Agaroseund sulfatiertes Agaropektin.
Agar wird aus den  Zellwänden einiger  Algenarten, hauptsächlich aus  Ostasien, hergestellt.

Steckbrief
Heilwirkung:
Verstopfung
wissenschaftlicher Name:
Gelidium amansii
englischer Name:
Agar
volkstümliche Namen:
Japanischer Fischleim, Agar-Tang
Verwendete Pflanzenteile:
Gallerte
Inhaltsstoffe:
Galactose-Polymer, Agarose
Sammelzeit:
Mai bis September

Verwendung
In Lebensmitteln
Agar wird (in der EU als  Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E406) als Verdickungsmittel, z. B. in  Suppen, für Süßwaren und Eiscreme eingesetzt, jedoch relativ selten, da der Preis verhältnismäßig hoch ist. Im Haushalt kann man es als pflanzlichen Ersatz für Gelatine (aus Knorpel und Knochen von Tieren) verwenden. Da Synärese dabei in der Regel ausgesprochen unerwünscht ist, empfiehlt sich hier die Zugabe von Johannisbrotkernmehl. In Japan und China wird Agar seit dem 17. Jahrhundert für die Zubereitung von Speisen eingesetzt, z. B. Tokoroten-Nudeln. In Südostasien ist es fester Bestandteil der Küche. Dort wird es zur Zubereitung vielfältiger Süßspeisen verwendet. Gelatine ist dort gänzlich unbekannt.
In den Lebenswissenschaften
In der Mikrobiologie werden Nährböden für Mikroorganismen fast ausnahmslos mit Agar statt mit der bis Ende des 19. Jahrhunderts verwendeten Gelatine verfestigt, weil Agar unter anderem gegenüber der bei der Sterilisation angewendeten hohen Temperatur beständiger ist als Gelatine und Gelatine-Gele bei höheren Bebrütungstemperaturen flüssig werden. Agar-Gel wird bei 95 °C flüssig und ist bei höheren Temperaturen auch stabiler als Gelatine-Gele; es erstarrt bei 45 °C, wodurch die Zugabe von thermolabilen Stoffen vor dem Festwerden möglich ist. Auch können einige Mikroorganismen Gelatine verdauen. Der  deutsche Mikrobiologe  Walther Hesse war der erste, der Agar-Nährböden zur Anzucht von Bakterien nutzte und dies 1884 veröffentlichte. Der Vorschlag stammte von seiner Frau  Fanny Angelina Hesse, die Agar zur Herstellung von Fruchtgelee und Gemüsesülze verwendete.
Die an der Gel-Oberfläche sich bildende dünne Schicht wässriger Flüssigkeit (Synärese) erleichtert ein Gleiten fester Gegenstände auf der Oberfläche. Hierdurch wird auch die gleichmäßige Verteilung von Material mit beispielsweise einem Spatel oder einer Impföse erleichtert. In der Molekularbiologie wird Agarose als Matrix für die Auftrennung von Nukleinsäuren mittels Gelelektrophorese verwendet. Agar in Gel-Form wird auch als Substrat für verschiedene Pflanzen zur Aufzucht in Laboren benutzt. Dabei zeigt sich im Vergleich zu anderen Geliermitteln, wie zum Beispiel Gelrite, dass diese Mittel bei der  Kultivierung keineswegs  inert sind, sondern die  Physiologie von zum Beispiel Pflanzenzellkulturen beeinflussen.
In der Medizin
Aufgrund der Unverdaulichkeit wird Agar (in höherer Dosis als in Lebensmitteln) auch als  Abführmittel eingesetzt. In Indonesien wird Agar-Agar positive Wirkungen gegen  Diabetes mellitus und  Herzerkrankungen zugesprochen.

Eigenschaften
Agar ist geschmacksneutral und unverdaulich. Es ist ein sehr gutes Geliermittel, das unabhängig vom Umgebungsmedium ist. Schon eine Konzentration von 1%, aufgelöst in heißem Wasser, reicht für ein elastisches, ausreichend mechanisch stabiles aber nicht zu festes Gel, mit einer sehr dünnen Schicht wässriger Flüssigkeit an der Oberfläche (durch  Synärese gebildet). Ein halber Teelöffel ist damit etwa so wirksam wie vier Blatt  Gelatine.




HASEN-KLEE


Der Hasen-Klee ist schon von weitem an seinen weidekätzchenartigen rötlichen Blütenköpfen auf Wiesen und Wegrändern zu erkennen. Die haarigen Blütenköpfchen haben auch eine Ähnlichkeit mit Hasenpfoten. Da die Pflanze hart und bitter ist, wird sie vom Weidevieh verschont. Als sanfte Heilpflanze eignet sie sich gut gegen Durchfall und Husten, gerade bei kleinen Kindern.
Der Hasen-Klee ist eine Pflanzenart aus der Gattung  Klee innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Durchfall, Husten
Heilwirkung:
adstringierend, antibakteriell, entzündungshemmend, stopfend
Anwendungsbereiche:
Volksheilkunde: Blutauswurf, Durchfall, Gicht, Heiserkeit, Husten, Magen-Darm-Beschwerden, Mundschleimhautentzündung, Rachenschleimhautentzündung, Ruhr, Schmerzhafter Harnabgang, Schweißfüße, Unterschenkelgeschwüre, Wunden, Homöopathie: Durchfall, Gastritis, Rheuma
wissenschaftlicher Name:
Trifolium arvense L.
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler = Fabaceae
englischer Name: Hare's foot, Rabbit Foot Clover
volkstümlicher Name:
Acker-Klee, Hasen-Klee, Hasenfuß, Hasenpfötlein, Katzen-Klee, Mäuse-Klee, Stopfarsch
Verwendete Pflanzenteile:
oberirdisches Kraut
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Gerbsäuren, Gerbstoffe, Harze, Schleimstoffe
Sammelzeit:
Juli-August

Anwendung
Tee
2 Teelöffel frisches oder getrocknetes Kraut mit 250 ml Wasser übergießen, etwa 8 Stunden (z.B. über Nacht) stehen lassen, kurz aufkochen, noch ein paar Minuten ziehen lassen, abseihen. Ungesüßt über den Tag verteilt trinken, hilft gegen Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Gicht und Husten.
Mundspülung
Mit dem Tee (doppelte Menge Kraut) mehrmals täglich Gurgeln, hilft bei Heiserkeit und Schleimhautentzündungen im Mund-Rachen-Raum.
Fußbäder
Fußbäder im starken Tee helfen gegen Schweißfüße.
Umschläge
Umschläge mit dem starken Tee helfen gegen Unterschenkelgeschwüre und anderen Wunden.
Homöopathie
Das im Juli geerntete blühende Kraut wird zubereitet. Gegen Durchfall, Gastritis und Rheuma.

Geschichtliches
In der Volksheilkunde eine beliebte Pflanze gegen Durchfälle. Der Hasen-Klee wird von Weidevieh nicht gefressen, da zu bitter und zu hart. Die Blütenköpfe mit Samen eignen sich als Vogelfutter.

Pflanzenbeschreibung
Der Hasen-Klee ist eine  einjährige  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 30 Zentimetern erreicht. Der  Stängel ist aufrecht und oft ausladend verzweigt. Die Pflanzenteile sind meist stark behaart. Der Hasen-Klee besitzt oft eine ziemlich lange Pfahlwurzel. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstielt und Blattspreite gegliedert. Die gefiederte Blattspreite ist dreiteilig gefingert. Die drei graugrünen Fieder blättchen sind relativ schmal. Die Nebenblättersind aus einem lanzettlichen Grund lang pfriemenförmig zugespitzt. Der Blattstiel ist oft zwischen den Nebenblättern verborgen.
Man kann den Hasen-Klee von den anderen Klee-Arten gut durch die rosa-roten, behaarten köpfchenförmigen Blütenstände unterscheiden. Die Blütezeit ist von Juni bis Juli. Die lang gestielten, köpfchenförmigen  Blütenstände des Hasen-Klees sind etwa 1 cm breit und 1 bis 2 cm hoch. Die Blüten sind ungestielt. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind zu einem 5 bis 7 mm langen, lang zottig behaarten und rötlichen Kelch verwachsen. Die fünf  Kronblätter sind nicht alle verwachsen, sie sind zunächst weiß, später blassrosa. Die Blütenkrone besitzt die typische Form der  Schmetterlingsblüte und ist kürzer oder höchstens gleich lang wie der Kelch. Hierdurch entsteht das charakteristische rosarote und zottige Aussehen der Blütenköpfchen. Von den zehn Staubblättern sind neun miteinander verwachsen. Die 1 bis 1,5 mm lange und 0,5 bis 1 mm breite  Hülsenfrucht springt wenig auf und enthält nur ein bis zwei Samen.
Der Hasen-Klee ist in Süd-Europa heimisch, ist aber über fast ganz Europa verbreitet. Er wächst bevorzugt auf Halbtrockenrasen, Magerrase und Wegrändern. Die einjährige oder selten zweijährige Pflanze wird zwischen 5 und 60 Zentimeter hoch. Die ganze Pflanze ist behaart, auch die Blüten. Die dreizähligen Blätter sind klein und schmal. Die Blätter sind graugrün und können einen roten Farbton haben. Die zunächst weißen und späten blassrosa Blüten erscheinen zwischen Juni und Oktober. Die 3-6 mm Blüten befinden sich an ovalen und zylindrischen Blütenköpfen, die 1 - 2 cm lang sind. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen.

Anbautipps
Der Hasen-Klee ist anspruchlos. Von Herbst bis Frühling direkt ins Freiland aussäen. Der sandige Boden sollte sauer und kalkfrei sein. Der Standort sollte warm und trocken, halbschattig oder sonnig sein.

Sammeltipps
Das blühende Kraut im Juli etwa 2-3 cm über dem Boden abschneiden, bündeln und an einem luftigen Ort aufgehängt trocknen. Nach dem Trocknen die Pflanze zerreiben und in Papiertüten trocken lagern.



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