Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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06.06.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Juni > 03.06.19-09.06.19


KAKTUS

Die Kakteengewächse oder kurz Kakteen sind eine Familie in der Ordnung Nelkenartige innerhalb der  Bedecktsamigen Pflanzen.

Steckbrief
Heilwirkung:
Herzstärkend, Herzrhythmusstörungen, Angina Pectoris, Schaufensterkrankheit
wissenschaftlicher Name:
Cactus grandiflorus
Verwendete Pflanzenteile:
Stängel
Sammelzeit:
Sommer

Anwendung
Bereits bei den  Azteken findet man in bildlichen Darstellungen, Skulpturen und Bezeichnungen immer wieder
Kakteen, vor allem Echinocactus grusonii. Dieser auch als „Schwiegermuttersessel" bekannte Kaktus hatte große rituelle Bedeutung – auf ihm wurden Menschenopfer dargebracht. Tenochtitlán, das heutige Mexiko-Stadt, bedeutet Ort des heiligen Kaktus. Das Staatswappen Mexikos trägt bis heute  Adler, Schlange und Kaktus. Auch die wirtschaftliche Nutzung der Kakteen geht auf die Azteken zurück. Den Gehalt an  Alkaloiden in manchen Kakteen nutzten die  Indianer  Nordamerikas für ihre  rituellen Handlungen. Aus den gebogenen Dornen mancher Kakteen fertigten sie Angelhaken. Heutzutage dienen Kakteen neben der Verwendung als Nahrungsmittel (Marmelade, Obst, Gemüse) vor allem als Wirtspflanzen für die Cochenille-Laus, aus der roter Farbstoff für Campari oder qualitativ hochwertige  Lippenstifte gewonnen wird. Besonders in  Südamerika liefern abgestorbene Säulenkakteen wertvolles Bauholz. Auch für die  Pharmazie haben einige Kakteen Bedeutung. Kakteen werden auch als  Zimmerpflanzen kultiviert.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Kakteen sind ausdauernde Sträucher, seltener Bäume oder Geophyten. Fast alle Arten sind Stammsukkulenten, deren Sprossachsen stark angeschwollen sind. Die  Wurzeln sind meist faserig oder bilden bei Pflanzen mit nur geringer Stammsukkulenz manchmal sukkulente Knollen oder Rüben. Die Hauptsprosse stehen, häufig charakteristisch für bestimmte Gattungen, einzeln oder verzweigen von den Basen oder weiter oben. Hauptsprosse und Zweige wachsen meist aufrecht oder aufstrebend, manchmal auch kriechend oder hängend. Die Sprosse sind zylindrisch oder zu Platykladien abgeflacht und tragen häufig gut ausgebildete Rippen oder spiralig arrangierte Warzen.  Areolen, die stark reduzierte  Kurztriebe darstellen, stehen auf zylindrischen oder abgeflachten Sprossen meist gefeldert verteilt oder sonst auf den Erhöhungen der Rippen oder Warzen. Sie sind filzig und tragen  Dornen, die umgewandelte Blätter darstellen, sowie häufig auch Wolle oder Borsten. Filz und Dornen sind bei jungen  Sämlingen immer vorhanden, werden aber manchmal später abgeworfen oder von erwachsenen Pflanzen nicht mehr gebildet. Die den Areolen entspringenden Laubblätter sind manchmal vollständig ausgebildet, häufig pfriemförmig, sukkulent und kurzlebig, fehlen aber meist völlig. Nebenblätter sind nicht vorhanden. Kakteen können sehr unterschiedliche Größen annehmen. Carnegiea gigantea wird bis zu 15 Meter hoch. Der kleinste Kaktus, Blossfeldia liliputana, bildet dagegen flach-kugelige Körper von kaum einem Zentimeter Durchmesser. Auch die Wuchsgeschwindigkeiten sind sehr unterschiedlich. Einige  Cereen erreichen je Spross Zuwächse von mehr als 1 Meter pro Jahr. Bei Aztekium ritteri ist dagegen auch im Verlauf mehrerer Jahre kaum ein Zuwachs erkennbar. Die Lebensdauer der Kakteen variiert ebenfalls stark. Langsam wachsende, groß werdende und erst im hohen Alter blühfähige Pflanzen wie Carnegiea und Arten von Ferocactus können bis zu 200 Jahre alt werden. Die Lebensspanne sich schnell entwickelnder und früh blühender Pflanzen ist dagegen kürzer. So wird die schon im zweiten Lebensjahr blühende, selbstfertile und reichlich Samen produzierende Echinopsis mirabillis selten älter als etwa 13 bis 15 Jahre. Im Inneren der Pflanzen sind die Leitbündel entlang der Zentralachsen ringförmig, bei abgeflachten Sprossen oval angeordnet. Verzweigungen der Leitbündel führen jeweils zu einer Areole. Der enthaltene Saft ist fast immer klar, nur wenige Arten von Mammillaria enthalten  Milchsaft.
Generative Merkmale
Die Blüten entspringen meist einzeln, manchmal in kleinen Gruppen den Areolen, seltener den  Axillenoder Furchen zwischen Areolen und Axillen. Manchmal werden sie nur in besonderen, stark bewollten oder beborsteten Bereichen, entweder entlang den Sprossachsen und in diese eingesenkt oder endständig und den Wuchs begrenzend gebildet. Die Blüten sind  zwittrig und meist  radiärsymmetrisch, seltener  zygomorph. Die Durchmesser der Blüten variieren von 5 mm bis 30 cm, meist sind die Blüten jedoch relativ groß und bei kleinwüchsigen Arten oft größer als die Pflanzenkörper. Die vielen (fünf bis 50 oder mehr)  Blütenhüllblätter wechseln meist in Form und Struktur von außen nach innen von hochblatt- zu  kronblattartig. Staubblätter sind in großer Zahl (50 bis 1500, selten weniger) vorhanden. Je nach Anpassung an die Bestäuber (Tagfalter, Nachtfalter, Fledermäuse, Kolibris oder  Bienen) sind die Blüten nachts (oft nur für wenige Stunden) oder tagsüber (dann meist mehrere Tage lang) geöffnet und röhren-, glocken- oder radförmig. Sie öffnen sich meist weit, bei röhrenförmiger Gestalt aber manchmal nur wenig. Selten (bei Frailea) sind die Blüten  kleistogam und öffnen sich nur ausnahmsweise. Die  Fruchtknoten sind meist unterständig (in Unterfamilie Pereskioideae halb oberständig). Die die Fruchtknoten enthaltenden Bereiche der Blüte (Ovarien) sind von außen meist mit Schuppen, Dornen oder Wolle bewehrt und von innen mit Haaren abgetrennt. Die beeren-ähnlichen, oft fleischigen und bei Reife auffällig gefärbten  Früchte enthalten wenige bis meist viele (bis etwa 3000) 0,4 bis 12 mm große Samen. Ziegen, Vögel, Ameisen, Mäuse und  Fledermäuse tragen wesentlich zur Verbreitung der Samen bei. Die Samen der meisten Kakteenarten sind  Lichtkeimer.




LABKRAUT

Das Klettenlabkraut kennen die meisten nur daher, dass sich die kleinen Kletten beim Spazierengehen an ihren Hosen festsetzen. Als Heilpflanze ist es eher unbekannt - zu unrecht, denn es leistet wertvolle Dienste für unsere Gesundheit, vor allem für die Haut und das Verdauungssystem. Außer dem Klettenlabkraut kann man auch das echte Labkraut als Heilkraut verwenden.
Das Echte Labkraut, auch Gelbes Waldstroh, Liebfrauenbettstroh, Liebkraut, Gliedkraut, Gelb-Labkraut genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung Labkräuter innerhalb der Familie der Rötegewächse. Sie ist in  Eurasien verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Hautleiden, Flechten, Ekzeme, Fingernagelgeschwür, Hautunreinheiten, Zungenentzündung, Magenentzündung, Darmentzündung, Wasser-stauungen, harntreibend,  Blasenentzündung, Nierensteine, Nierengries, Blasensteine, Blasengries, Übergewicht
wissenschaftlicher Name:
Galium aparine
englischer Name:
Clivers
volkstümliche Namen:
Klabergras, Klebgras, Klimme, Hafta, Wundkraut, Zaunkleber
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Glykosid, Saponine, Rubichlorsäure, Zitronensäure, Galitannsäure, Alizarinthypus, Asperulosid, Spurenelemente
Sammelzeit:
Juni bis August

Anwendung
Äußerlich für Hautprobleme wird das Labkraut am besten als Frischsaft angewendet. Den frischen Saft kann man auf die betroffene Stelle träufeln und antrocknen lassen. Falls Frischsaft nicht verfügbar ist, kann man das Klettenlabkraut auch als Tee verwenden. Mit dem Tee kann man die betroffene Stelle spülen oder man legt eine Kompresse auf. Innerlich trinkt man das Klettenlabkraut als Tee. In der Volksheilkunde wird der Tee sogar empfohlen, um herannahende epileptische Anfälle zu verhindern. Die Früchte wurden früher als Gerinnungsmittel zur Käseherstellung verwendet und geröstet kann man sie sogar als Kaffeeersatz benutzen. Wie andere Galiumarten enthält das Echte Labkraut das Labferment, das bei der Käseherstellung genutzt wird. Heute hat man allerdings andere Quellen für das Labferment. Doch für die Herstellung von englischem  Chesterkäse wird das Kraut noch heute genutzt. Die Farbstoffe der Blüten geben dem Chesterkäse seine gelblich-orange Farbe und sind verantwortlich für den besonderen Geschmack. In Schottland wird das Echte Labkraut noch heute als Färbemittel verwendet; die Wurzeln färben rot, die Blüten gelb. Die blühende Pflanze ist auch zum Aromatisieren und Gelbfärben von Getränken geeignet. Das Echte Labkraut wird als  Zierpflanze und in Wildpflanzengärten verwendet. Es lässt sich zur Kultur auch vegetativ durch „Wurzelausläufer" vermehren.
Verwendung als Heilmittel
Als pharmazeutische Droge dient das getrocknete, zur Blütezeit gesammelte Kraut. Wirkstoffe sind:  Flavonoide, Iridoid- Glykoside, wie Asperulosid und Monotropein; weiterhin, Chlorogensäure, in Spuren  Anthrachinon-Derivate; im frischen Kraut ist auch ein dem Labenzym ähnliches Protein, das Milch zur Gerinnung bringt. Anwendungen: Das Echte Labkraut wird vor allem in der Volksmedizin genutzt. Im Vordergrund stehen die harntreibenden Eigenschaften des Krauts, das man als Tee bei geschwollenen Knöcheln und bei Katarrhen der Harnwege gibt, auch äußerlich wird es gelegentlich noch eingesetzt bei schlecht heilenden Wunden. Hierbei muss aber hervorgehoben werden, das es bisher keine Belege für die Wirksamkeit bei diesen Indikationen gibt.

Pflanzenbeschreibung
Bei den Labkräutern gibt es zwei heilkräftige Arten mit etwa gleichem Wirkungsspektrum. Verbreiteter ist das Klettenlabkraut mit seinen weißen Blüten, das echte Labkraut, erkennbar an den gelben Blüten, ist sogar noch heilkräftiger. Das Klettenlabkraut wird über einen Meter hoch, wenn es sich irgendwo festhalten kann. Es hält sich durch "Klimmen" und nicht durch Ranken fest, d.h. es hat keine Ranken, sondern haftet mit seinen waagrechten Zweigen und den winzigen Stachelchen überall leicht fest. Dadurch erweckt es auch den Eindruck der Klebrigkeit. Die Blätter sind schmal und stehen vom Stängel ab wie kleine Quirle. Den ganzen Sommer über blüht das Klettenlabkraut mit sternförmigen kleinen Blüten. Aus den Blüten entstehen die Kletten, die an Kleidern und Tierfell haften, um von Mensch und Tier verbreitet zu werden. Das gelb blühende echte Labkraut hat im Gegensatz zum Klettenlabkraut umgerollte Blätter.
Vegetative Merkmale
Das Echte Labkraut wächst als  ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von meist 20 bis 70 Zentimetern, selten bis zu 1 Meter. Es werden unter- und oberirdische  Ausläufer gebildet. Die aufrechten oder aufsteigenden bis niederliegenden, rundlichen  Stängel sind abstehend kurz behaart und besitzen oben vier erhabene Leisten. Die  Laubblätter sind zu sechst bis zwölft im  quirl angeordnet. Die Blattspreiten sind bei einer Länge von 15 bis 25 Millimetern sowie einer Breite von etwa 1 Millimeter schmal linealisch, nadelförmig, gefurcht, am Rand zurückgerollt und einnervig oder undeutlich nervig sowie unterseits weichhaarig.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Mai bis September. Die Blüten sind rispigen Blütenständen angeordnet. Die relativ kleinen Blüten riechen intensiv nach Honig. Die gold- bis zitronengelbe Krone ist radförmig; die Kronzipfel sind kurz bespitzt, nicht grannenspitzig. Die Frucht ist glatt.



BACHBLÜTEN
Mentale Spannungen durch hohes inneres Tempo (18 Impatiens)
- Diese Menschen haben eine mentale Spannungen durch ein hohes inneres Tempo
- Mit der dementsprechender Bachblüte kann die mentale Spannung allmählich lösen und das hohe innere Tempo wird gebremst

BACHBLÜTEN
Ich biin gegen mich selbst negativ eingestellt (19 Larch)
- Diese Menschen sind gegen sich selbst negativ eingestellt
- Mit der dementsprechender Bachblüte sind nicht mehr negativ eingestellt


ERNÄHRUNG
Hildegard von Bingen
1. Natürlich leben – im Einklang mit dem Rhythmus der Natur
2. Eine ausgewogene und maßvolle Ernährung mit gesundheitsfördernde Lebens- und Heilmittel
3. Regelmäßige Bewegung und ausreichend Ruhe und Erholung
4. Einer vernünftige Gleichgewicht von Wachsein und Schlaf
5. Ausleitungsverfahren – entschlacken und entgiften auf natürliche Weise
6. Stärkung seelischer Abwehrkräfte und Förderung von Tugend


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