Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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06.06.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Juni > 04.06.18-10.06.18


LABKRAUT

Das Klettenlabkraut kennen die meisten nur daher, dass sich die kleinen Kletten beim Spazierengehen an ihren Hosen festsetzen. Als Heilpflanze ist es eher unbekannt - zu unrecht, denn es leistet wertvolle Dienste für unsere Gesundheit, vor allem für die Haut und das Verdauungssystem. Außer dem Klettenlabkraut kann man auch das echte Labkraut als Heilkraut verwenden.
Das Echte Labkraut, auch Gelbes Waldstroh, Liebfrauenbettstroh, Liebkraut, Gliedkraut, Gelb-Labkraut genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung Labkräuter innerhalb der Familie der Rötegewächse. Sie ist in  Eurasien verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Hautleiden, Flechten, Ekzeme, Fingernagelgeschwür, Hautunreinheiten, Zungenentzündung, Magenentzündung, Darmentzündung, Wasserstauungen, harntreibend, Blasenentzündung, Nierensteine, Nierengries, Blasensteine, Blasengries, Übergewicht
wissenschaftlicher Name:
Galium aparine
englischer Name:
Clivers
volkstümliche Namen:
Klabergras, Klebgras, Klimme, Hafta, Wundkraut, Zaunkleber
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Glykosid, Saponine, Rubichlorsäure, Zitronensäure, Galitannsäure, Alizarinthypus, Asperulosid, Spurenelemente
Sammelzeit:
Juni bis August

Anwendung

Äußerlich für Hautprobleme wird das Labkraut am besten als Frischsaft angewendet. Den frischen Saft kann man auf die betroffene Stelle träufeln und antrocknen lassen. Falls Frischsaft nicht verfügbar ist, kann man das Klettenlabkraut auch als Tee verwenden. Mit dem Tee kann man die betroffene Stelle spülen oder man legt eine Kompresse auf. Innerlich trinkt man das Klettenlabkraut als Tee. In der Volksheilkunde wird der Tee sogar empfohlen, um herannahende epileptische Anfälle zu verhindern. Die Früchte wurden früher als Gerinnungsmittel zur Käseherstellung verwendet und geröstet kann man sie sogar als Kaffeeersatz benutzen.  Wie andere Galiumarten enthält das Echte Labkraut das  Labferment, das bei der  Käseherstellung genutzt wird. Heute hat man allerdings andere Quellen für das Labferment. Doch für die Herstellung von englischem  Chesterkäse wird das Kraut noch heute genutzt. Die Farbstoffe der Blüten geben dem Chesterkäse seine gelblich-orange Farbe und sind verantwortlich für den besonderen Geschmack. In Schottland wird das Echte Labkraut noch heute als Färbemittel verwendet; die Wurzeln färben rot, die Blüten gelb. Die blühende Pflanze ist auch zum Aromatisieren und Gelbfärben von Getränken geeignet. Das Echte Labkraut wird als  Zierpflanze und in Wildpflanzengärten verwendet. Es lässt sich zur  Kultur auch vegetativ durch „Wurzelausläufer" vermehren.
Verwendung als Heilmittel
Als pharmazeutische Droge dient das getrocknete, zur Blütezeit gesammelte Kraut. Wirkstoffe sind:  Flavonoide, Iridoid- Glykoside, wie Asperulosidund Monotropein; weiterhin, Chlorogensäure, in Spuren  Anthrachinon-Derivate; im frischen Kraut ist auch ein dem Labenzym ähnliches Protein, das Milch zur Gerinnung bringt. Anwendungen: Das Echte Labkraut wird vor allem in der Volksmedizin genutzt. Im Vordergrund stehen die harntreibenden Eigenschaften des Krauts, das man als Tee bei geschwollenen Knöcheln und bei Katarrhen der Harnwege gibt, auch äußerlich wird es gelegentlich noch eingesetzt bei schlecht heilenden Wunden. Hierbei muss aber hervorgehoben werden, das es bisher keine Belege für die Wirksamkeit bei diesen Indikationen gibt.

Pflanzenbeschreibung
Bei den Labkräutern gibt es zwei heilkräftige Arten mit etwa gleichem Wirkungsspektrum. Verbreiteter ist das Klettenlabkraut mit seinen weißen Blüten, das echte Labkraut, erkennbar an den gelben Blüten, ist sogar noch heilkräftiger. Das Klettenlabkraut wird über einen Meter hoch, wenn es sich irgendwo festhalten kann. Es hält sich durch "Klimmen" und nicht durch Ranken fest, d.h. es hat keine Ranken, sondern haftet mit seinen waagrechten Zweigen und den winzigen Stachelchen überall leicht fest. Dadurch erweckt es auch den Eindruck der Klebrigkeit. Die Blätter sind schmal und stehen vom Stängel ab wie kleine Quirle. Den ganzen Sommer über blüht das Klettenlabkraut mit sternförmigen kleinen Blüten. Aus den Blüten entstehen die Kletten, die an Kleidern und Tierfell haften, um von Mensch und Tier verbreitet zu werden. Das gelb blühende echte Labkraut hat im Gegensatz zum Klettenlabkraut umgerollte Blätter.
Vegetative Merkmale
Das Echte Labkraut wächst als  ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von meist 20 bis 70 Zentimetern, selten bis zu 1 Meter. Es werden unter- und oberirdische  Ausläufer gebildet
. Die aufrechten oder aufsteigenden bis niederliegenden, rundlichen  Stängel sind abstehend kurz behaart und besitzen oben vier erhabene Leisten. Die  Laubblätter sind zu sechst bis zwölft im  quirl angeordnet. Die Blattspreiten sind bei einer Länge von 15 bis 25 Millimetern sowie einer Breite von etwa 1 Millimeter schmal linealisch, nadelförmig, gefurcht, am Rand zurückgerollt und einnervig oder undeutlich nervig sowie unterseits weichhaarig.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Mai bis September. Die Blüten sind  rispigen Blütenständen angeordnet. Die relativ kleinen Blüten riechen intensiv nach Honig. Die gold- bis zitronengelbe Krone ist radförmig; die Kronzipfel sind kurz bespitzt, nicht grannenspitzig. Die Frucht ist glatt.




MAIS

Der Mais ist eine verbreitete Nutzpflanze, die in Mitteleuropa vorwiegend als Futterpflanze verwendet wird. In Italien, den USA und anderen Ländern ist der Mais jedoch auch für Menschen eine wichtige Nahrungspflanze. In Form von Corn Flakes hat der Mais auch hierzulande Einzug in den Lebensmittelgeschäften gefunden. Der Bart der Maispflanze ist jedoch auch eine gute Heilpflanze, denn er fördert die Ausscheidung, regt den Stoffwechsel an und hilft dadurch beim Abnehmen, wenn man unter zu vielen Pfunden leidet. Auch bei hohen Blutdruck und Verstopfung kann man Maisbart-Tee versuchen.
Mais, in Österreich und Teilen Altbayerns auch Kukuruz (aus dem Slawischen) genannt, ist eine  Pflanzenartinnerhalb der  Familie der Süßgräser. Das  Getreide stammt ursprünglich aus  Mexiko und ist eine  einhäusig getrenntgeschlechtige Pflanze. Über 60 Prozent davon wird, zu Maissilage verarbeitet, an Nutztiere verfüttert. Dazu kommt der Einsatz von Energiemais als  nachwachsender Rohstoff für die Erzeugung von  Bioethanol und Biogas. Der Körnermais ist eines der Grundnahrungsmittel der Bevölkerung Afrikas und  Lateinamerikas. Das glutenfreie Getreideist zudem auch für Personen mit Überempfindlichkeit gegen Klebereiweiß (Zöliakie) tauglich. Neben der Verarbeitung in der Lebensmittelindustrie wird die aus Mais gewonnene Stärke als nachwachsender Rohstoff für die Herstellung von biobasierten Kunststoffen eingesetzt.

Steckbrief
Heilwirkung:
harntreibend, Verstopfung, Nierensteine, Ödeme, Übergewicht, Bluthochdruck
wissenschaftlicher Name:
Zea mays
Verwendete Pflanzenteile:
Maisgriffel, Körner
Sammelzeit:
Juni bis Oktober

Anwendung
Etwa 15% der globalen Maisernte werden als Lebensmittel verwendet. Global werden 63% des verbrauchten Mais an Nutztiere verfüttert, 11% werden verarbeitet, 10% werden andersartig genutzt, 1% als Saatgut. In Entwicklungsländern liegt der Anteil von Lebensmitteln an der Maisnachfrage bei 25%, in Ost- und Südafrika bei 73%, während er in Industrieländern 3% beträgt. In Industrieländern wird 23% des verbrauchten Mais verarbeitet, vor allem zu Bioenergie. Der Rest wird in Form von Körnermais als Lebensmittel verwendet und dazu zum Großteil in der Lebensmittelindustrie verarbeitet. Die Verarbeitung dieser Körner erfolgt dann entweder in der Trockenmüllerei (Mehle und Grieße) oder in der Nassmüllerei (Stärke) zu Produkten wie Maisstärke und Maismehl bzw. Maisgrieß. Aus diesen Produkten erfolgt die Weiterverarbeitung zu  Glukosesirup, Maiskeimöl, Cornflakes, Popcorn, Polenta, Erdnussflips, Tortillas u. v. m. Neben dem in Europa vielfach angebauten gelben Mais gibt es auch rote und blaue Sorten, die interessante Farbeffekte in Nahrungsmitteln geben können.
Nutzung als Heilpflanze
Als Heilmittel dienen die Maisstärke und das raffinierte Maiskeimöl. Im Öl finden sich Glyceride der Linolsäure (40–60%), der Ölsäure (25–35%) und der Palmitinsäure (9–12%), Vitamin E, und Phytosterole. Maisstärke dient als Pudergrundlage mit hohem Wasseraufnahmevermögen und als Hilfsstoff in der pharmazeutischen Technologie, z. B. bei der Tablettenherstellung. Gleichzeitig ist sie auch Ausgangsstoff für weitere Produkte wie  Sorbit und  Dextrin. Das Maisöl verwendet man in Haut- und Körperpflegemitteln und als Trägerlösung für ölige Injektionen. Mit dem hohen Gehalt an Linolsäure und Vitamin E gilt das Maiskeimöl als wertvolles Speiseöl.
Maiskeimöl
Ein weiteres wichtiges Produkt stellt das aus den Maiskeimlingen gewonnene  Maiskeimöl dar, das vor allem als Salatöl verwendet wird.

Pflanzenbeschreibung
Der Kulturmais ist durch die lange Züchtungsgeschichte formenreich.
Vegetative Merkmale
Kulturmais ist eine kräftig gebaute, sommergrüne, einjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von einem bis zu drei Metern erreicht. Der runde, nicht oder nur selten verzweigte  Halm ist auf ganzer Länge von glatten  Blattscheiden bedeckt. Er ist innen markhaltig und kann am Grund einen Durchmesser von fünf Zentimetern aufweisen. Die zahlreichen Knoten stehen insbesondere bodennah in dichter Folge. Aus ihnen entwickeln sich sprossbürtige Wurzeln, die der Wasser- und Nährstoffaufnahme, vor allem aber auch der Standfestigkeit der Pflanze dienen. Die Laubblätter sind wechselständig am Halm angeordnet. Das drei bis fünf Millimeter lange Blatthäutchen ist zerschlitzt oder bewimpert. Die einfache, leicht raue, mitunter zerstreut behaarte, dunkelgrüne Blattspreite ist bei einer Länge von bis zu einem Meter und einer Breite von vier bis zehn Zentimeter flach und zum Rand hin wellig.
Generative Merkmale
Kulturmais ist einhäusig getrenntgeschlechtig. An der Sprossspitze befinden sich die endständigen männlichen  rispigen Blütenstände, die sie sich an den Rispenästen aus paarweise angeordneten Ährchen mit jeweils zwei männlichen Blüten zusammensetzen. Ein bis drei weibliche Blütenstände wachsen in Blattachseln am unteren bis mittleren Bereich des Halmes. Diese seitenständigen, kurz gestielten Kolben werden vollständig von Hüllblättern umhüllt und tragen paarweise Ährchen in 8 bis 16 Längszeilen. Dabei enthält jedes Ährchen zwei Blüten, von denen aber nur eine voll entwickelt ist. Der  Fruchtknoten ist mit drei Millimetern sehr klein, jedoch zur Anthese mit 20 bis 40 Zentimeter langen Griffeln ausgestattet. Später ragen die vertrockneten Griffel als bräunliches Bündel aus der Spitze des Kolbens zwischen den Blattscheiden hervor. Da sich die Deck- und Vorspelzen der weiblichen Blüten nicht weiterentwickeln, können sich die Früchte unbespelzt vorwölben.
Der kolbenförmige Fruchtstand enthält zur Reifezeit Maiskörner (Karyopsen), die je nach Sorte weißlich, goldgelb, rot oder auch schwarzviolett sein können, das Tausendkorngewicht beträgt 250 bis 400 Gramm.



BACHBLÜTEN
Ich bin ein aufbrausender Mensch (18 Impatiens)
-
Diese Menschen können sehr aufbrausend sein    
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie sich zurücknehmen  


BACHBLÜTEN
Ich habe Verlangen nach mehr Anerkennung (19 Larch)
-
Diese Menschen haben ein großes Verlangen nach sehr viel Anerkennung
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dieses Verlangen überwinden  


ERNÄHRUNG
Energetik von Nahrungsmitteln
Nach chinesischen Denken kann jedes Nahrungsmittel und Getränk nach 4 energetischen Qualitäten beurteilt werden:
- Tepmeraturverhalten/Thermik
- Geschmack
- Funktionskreis- bzw. Organbezug
- Wirkrichtung


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