Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

06.06.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Juni > 05.06.17-11.06.17


FÄRBERGINSTER

Der Färber-Ginster ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler. Diese Heil- und Färberpflanze war besonders in der Vergangenheit als Lieferant eines gelben Farbstoffes bedeutend. Die im Folgenden aufgeführten Charakteristika gelten insbesondere für die weiter verbreitete Unterart Genista tinctoria subsp. tinctoria, den Gewöhnlichen Färber-Ginster.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Ödeme
Heilwirkung:
blutreinigend, harntreibend
Anwendungsbereiche:
Gicht, Harnsteine, Herzbeschwerden, Menstruationsfördernd, Rekonvaleszenz, Rheuma, Verstopfung, Wassersucht
wissenschaftlicher Name:
Genista tinctoria
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler = Fabaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Chinolizidinalkaloide, Cytisin
Sammelzeit:
Mai bis Juli

Nutzung

Bereits die Römer verwendeten den Färber-Ginster zum Färben von Leinen und Wolle. Eine bedeutende Rolle spielte er auch in England. Als Farbstofflieferant werden Zweige, Blätter und Blüten verwendet. Sie enthalten die gelben Farbstoffe  Genistein und  Luteolin. Die Ernte erfolgt meist vor der Blüte. Die Farbe ist  lichtecht. Die Färbung erfolgt auf vorgebeizter Wolle. Durch Beizen mit Alaun wird die Wolle zitronengelb, durch Nachbehandlung mit Eisen(II)-sulfat dunkelbraun, mit  Kupfersulfat olivgrün. Durch eine Überfärbung von   Färberwaid stellte man in England das  „Kendalgrün" her. Die Malfarbe „Schüttgelb" wurde durch Anrühren mit Alaun und  Schlämmkreide hergestellt.
Verwendung als Heilpflanze
Als Heil droge werden die getrockneten, zur Blütezeit geernteten Zweige verwendet. Als Wirkstoffe werden genannt: Chinolizidinalkaloide wie Cytisin,  Methylcytisin,  Anagyrin;  Flavonoide;  Isoflavone wie  Genistein;  Gerbstoffe und  ätherische Öle in geringen Mengen. Der Färber-Ginster wirkt als Diuretikum und wird daher unterstützend zur Behandlung von Erkrankungen eingesetzt, bei denen eine erhöhte Harnmenge erwünscht ist, wie beispielsweise bei Nie-rengrieß oder zur Vorbeugung gegen Harnsteine. Der Gehalt an Genistein, einem Phytoöstrogen, das an den Östrogen-Rezeptor von Brustkrebszellen bindet hat diese Pflanzenart in neuerer Zeit wieder interessant gemacht: Über eine möglicherweise vorbeugende Wirkung des Isoflavons bei der Entstehung von  Brustkrebs wird diskutiert; ebenso über die potentiell schützende Eigenschaften bei der Entstehung von  Osteoporose. In der  Homöopathie gehören Kopfschmerzen, Verdauungsschwäche und Hautausschläge zu den Anwen-dungsgebieten des Färber-Ginster.

Beschreibung
Insgesamt ist diese Art sehr variabel.
Vegetative Merkmale
Der Färber-Ginster wächst als aufrechter oder aufsteigender und buschig verzweigter Halbstrauch, der Wuchshöhen von 20 bis 60 Zentimetern erreicht. Die kräftige Pfahlwurzel weist eine Länge von bis zu 1 Meter auf. Die tief gefurchten Zweige besitzen eine grüne, angedrückt behaarte oder kahle Rinde und sind immer dornenlos. Die wechselständigen  Laubblätter sind wintergrün. Die einfache und ganzrandige Blattspreite ist bei einer Länge von etwa 45 (50) Millimetern und einer Breite von etwa 10 Millimeter lanzettlich bis elliptisch. Die mit kurzen  Nebenblätter sind lineal-pfriemlich.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Mai bis August. In endständigen, 3 bis 6 Zentimeter langen,  traubigen Blütenständen stehen viele Blüten zusammen. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Der Kelch ist kahl bis behaart. Die 8 bis 16 Millimeter lange, gelbe Krone ist kahl.
Die  Hülsenfrüchte sind kahl.  Fruchtreife ist von August bis September.




MAIS


Der Mais ist eine verbreitete Nutzpflanze, die in Mitteleuropa vorwiegend als Futterpflanze verwendet wird. In Italien, den USA und anderen Ländern ist der Mais jedoch auch für Menschen eine wichtige Nahrungspflanze. In Form von Corn Flakes hat der Mais auch hierzulande Einzug in den Lebensmittelgeschäften gefunden. Der Bart der Maispflanze ist jedoch auch eine gute Heilpflanze, denn er fördert die Ausscheidung, regt den Stoffwechsel an und hilft dadurch beim Abnehmen, wenn man unter zu vielen Pfunden leidet. Auch gegen hohen Blutdruck und Verstopfung kann Maisbart-Tee versuchen.
Mais, in  Österreich und Teilen  Altbayerns auch Kukuruz (aus dem  Slawischen) genannt, ist eine  Pflanzenart innerhalb der Familie der Süßgräser. Sie stammt ursprünglich aus Mexiko und ist eine einhäusig getrenntgeschlechtige  C 4-Pflanze. Wirtschaftlich bedeutend ist die Unterart Zea mays subsp. mays. Jährlich werden weltweit auf über 183 Millionen  Hektar über eine Milliarde Tonnen Mais geerntet. Mais wird vor allem als  Futterpflanze genutzt. Darüber hinaus ist Mais ein Nahrungsmittel (vor allem in Lateinamerika und Afrika) und eine Energiepflanze. Maisstärke ist ein Nahrungsmittel, Ausgangsprodukt für Biokunststoffe,  Fermentationsrohstoff usw.

Steckbrief
Heilwirkung:
harntreibend, Verstopfung, Nierensteine, Ödeme, Übergewicht, Bluthochdruck
wissenschaftlicher Name:
Zea mays
Verwendete Pflanzenteile:
Maisgriffel, Körner
Sammelzeit:
Juni bis Oktober

Nutzung
Über 60% des weltweit produzierten Mais werden verfüttert. Etwa 15% der globalen Maisernte werden als  Lebensmittel verwendet (Zeitraum: 2005–2007). Global werden 63% des verbrauchten Mais an Nutztiere verfüttert, 11% werden verarbeitet, 10% werden andersartig genutzt, 1% als Saatgut.
In Entwicklungsländern liegt der Anteil von Lebensmitteln an der Maisnachfrage bei 25%, in Ost- und Südafrika bei 73%, während er in Industrieländern 3% beträgt. In Industrieländern wird 23% des verbrauchten Mais verarbeitet, vor allem zu Bioenergie. Die Nachfrage nach Mais als Futtermittel (vor allem für Schweine und Geflügel) steigt um 6% jährlich, insbesondere aufgrund des zunehmenden Fleischkonsums in Asien.
Für etwa 900 Millionen Menschen, vor allem in Afrika und Lateinamerika, ist Mais das wichtigste Grundnahrungsmittel. Mais liefert in Mesoamerika 61%, in Ost- und Südafrika 45%, in der Andenregion (Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Guyana, Peru, Surinam und Venezuela) 29%, in West- und Zentralafrika 21% und in Asien 4% der aus Lebensmitteln aufgenommenen Energie. Der größte Teil des in Deutschland angebauten Maises wird für Futterzwecke (Silomais, Körnermais) verwendet. Ein kleinerer, aber stark wachsender Anteil wird zur Energiegewinnung in Biogasanlagen eingesetzt (Energiemais). Der Rest wird in Form von Körnermais als Lebensmittel verwendet und dazu zum Großteil in der Lebensmittelindustrie verarbeitet. Die Verarbeitung dieser Körner erfolgt dann entweder in der Trockenmüllerei (Mehle und Grieße) oder in der Nassmüllerei (Stärke) zu Produkten wie Maisstärke (Nebenprodukt Corngluten; proteinreiches Tierfutter) und Maismehl bzw. Maisgrieß (Nebenprodukte Maiskeime und Schalen). Aus diesen Produkten erfolgt die Weiterverarbeitung zu Glukosesirup, Maiskeimöl, Cornflakes, Popcorn, Polenta, Erdnussflips,  Tortillas u. v. m. Neben dem in Europa vielfach angebauten gelben Mais gibt es auch rote und blaue Sorten, die interessante Farbeffekte in Nahrungsmitteln geben können.
Nutzung als Heilpflanze
Als Heilmittel dienen die Maisstärke und das raffinierte Maiskeimöl. Im Öl finden sich Glyceride der  Linolsäure (40–60%), der Ölsäure (25–35%) und der Palmitinsäure (9–12%),  Vitamin E und  Phytosterole. Maisstärke dient als Pudergrundlage mit hohem Wasseraufnahmevermögen und als Hilfsstoff in der pharmazeutischen Technologie, z. B. bei der Tablettenherstellung. Gleichzeitig ist sie auch Ausgangsstoff für weitere Produkte wie  Sorbit und Dextrin. Das Maisöl verwendet man in Haut- und Körperpflegemitteln und als Trägerlösung für ölige Injektionen. Mit dem hohen Gehalt an Linolsäure und Vitamin E gilt das Maiskeimöl als wertvolles Speiseöl.

Beschreibung
Der Kulturmais ist durch die lange Züchtungsgeschichte formenreich.
Vegetative Merkmale
Kulturmais ist eine kräftig gebaute, sommergrüne,  einjährige,  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von einem bis zu drei Metern erreicht. Der runde, nicht oder nur selten verzweigte Halm ist auf ganzer Länge von glatten Blattscheiden bedeckt. Er ist innen markhaltig und kann am Grund einen Durchmesser von fünf Zentimetern aufweisen. Die zahlreichen Knoten stehen insbesondere bodennah in dichter Folge. Aus ihnen entwickeln sich sprossbürtige Wurzeln, die der Wasser- und Nährstoffaufnahme, vor allem aber auch der Standfestigkeit der Pflanze dienen. Die Laubblätter sind wechselständig am Halm angeordnet. Das drei bis fünf Millimeter lange  Blatthäutchen (Ligula) ist zerschlitzt oder bewimpert. Die einfache, leicht raue, mitunter zerstreut behaarte, dunkelgrüne  Blattspreite ist bei einer Länge von bis zu einem Meter und einer Breite von vier bis zehn Zentimeter flach und zum Rand hin wellig.
Generative Merkmale
Kulturmais ist einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). An der Sprossspitze befinden sich die endständigen männlichen rispigen Blütenstände, die sie sich an den Rispenästen aus paarweise angeordneten  Ährchen mit jeweils zwei männlichen Blüten zusammensetzen. Ein bis drei weibliche Blütenstände wachsen in Blattachseln am unteren bis mittleren Bereich des Halmes. Diese seitenständigen, kurz gestielten Kolben werden vollständig von Hüllblättern umhüllt und tragen paarweise Ährchen in 8 bis 16 Längszeilen. Dabei enthält jedes Ährchen zwei Blüten, von denen aber nur eine voll entwickelt ist. Der Fruchtknoten ist mit drei Millimetern sehr klein, jedoch zur Anthese mit 20 bis 40 Zentimeter langen Griffeln ausgestattet. Später ragen die vertrockneten Griffel als bräunliches Bündel aus der Spitze des Kolbens zwischen den Blattscheiden hervor. Da sich die Deck- und Vorspelzen der weiblichen Blüten nicht weiterentwickeln, können sich die Früchte unbespelzt vorwölben.
Der kolbenförmige Fruchtstand enthält zur Reifezeit Maiskörner (Karyopsen), die je nach Sorte weißlich, goldgelb, rot oder auch schwarzviolett sein können, das Tausendkorngewicht beträgt 250-400 Gramm.



BACHBLÜTEN
Man ängstigt sich vor einer Situation, aber behält seine Befürchtungen für sich (20 Mimulus)
-
Diese Menschen ängstigen vor Situationen, behalten jedoch ihre Befürchtungen für sich
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Angst vor bestimmten Situation schwächen und
 behalten dies auch nicht mehr für sich


BACHBLÜTEN
Unsicherheit wird durch Mangel an Glauben und Vertrauen hervorgerufen (12 Gentian)
-
Diese Menschen sind unsicher durch einen Mangel am Glauben und an ihr eigenes Vertrauen an sich selbst
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Unsicherheit abschwächen und haben mehr
 Glauben und Vertrauen an sich selbst


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü