Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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06.05.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Mai > 06.05.19-12.05.19


ODERMENNIG

Schon Plinius und Dioskurides in der Antike kannten und empfahlen den Odermennig. Im Mittelalter gehörte Odermennig zu den häufig verordneten Heilpflanzen. Heutzutage hat er an Bedeutung verloren, weil es viele Pflanzen gibt, die, wie er, bei Problemen des Verdauungssystems und des Harnapparates helfen, aber in Teemischungen für Sänger und Redner können wir ihn immer noch oft antreffen.
Der Gewöhnliche Odermennig, auch Gemeiner Odermennig, Ackerkraut oder Kleiner Odermennig genannt, ist eine  Pflanzenart in der  Unterfamilie der  Rosoideae innerhalb der  Familie der  Rosengewächse. Sie ist in  Eurasien weitverbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Durchfall, Gallen- und Leberleiden, Verdauungsstörungen, Magenprobleme, Darmprobleme, Blasenleiden, Nierenleiden, Harnsteine, Rachen- und Kehlkopfentzündungen, Stimmbandreizung, Zahnfleischentzündungen, Rheuma, Wassersucht, Fieber
wissenschaftlicher Name:
Agrimonia eupatoria
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
Agrimony
volkstümliche Namen:
Ackerblume, Ackermeng, Ackermännchen, Bubenläuse, Hawermünnkrut, Kletterkraut, Odermandli
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Triterpene, ätherisches Öl, Kieselsäure, Schleimstoffe, Flavonoide
Sammelzeit:
Mai und Juni

Anwendung
Mit dem Odermennig-Kraut kann man einen Tee kochen und diesen gegen die oben angegebenen Probleme trinken. Für Probleme im Mund- und Rachenraum kann man mit dem Tee gurgeln. Odermennig wird auch gerne in Teemischungen verwendet.
Verwendung als Färberpflanze
Mit den unterirdischen Pflanzenteilen oder der ganzen Pflanze des Gemeinen Odermennigs wird auf mit  Alaun vorgebeizter Wolle ein gelber Farbton erzielt. Die Licht- und Waschechtheit dieses Farbtons auf  Wolle und Baumwollewerden als mittelmäßig bezeichnet. Je später im Herbst die Pflanze geerntet wird, desto dunkler wird die erzielte Gelbfärbung.

Pflanzenbeschreibung
Fast überall in Nord- und Mitteleuropa, teilweise auch in Südeuropa und sogar in Asien und Nordamerika kann man den Odermennig antreffen. Er bevorzugt trockene Wiesen, Wegränder und lichte Gebüsche. Odermennig ist eine mehrjährige Pflanze, die normalerweise etwa 50cm, in Ausnahmen aber bis zu einem Meter hoch wird. Aus dem Wurzelstock wächst ein unverzweigter Stängel, aus dem im unteren Bereich die Blätter entspringen. Die Blätter sind unpaarig gefiedert und stehen in Bodennähe fast wie eine Rosette. Im oberen Bereich des Stängels wachsen die gelben Blüten, die von Juni bis September nach und nach von unten nach oben aufblühen.
Vegetative Merkmale
Der Gewöhnliche Odermennig wächst als sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von meist 15 bis 150, selten bis zu 180 Zentimetern. Er hat tief im Boden verwurzelte  Rhizome, denen die Stängel entspringen. Sowohl die  Sprossachse als auch die Blätter sind behaart. Der Stängel ist im oberen Bereich sowohl mit kurzen, als auch langen Deckhaaren besetzt. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind typisch unterbrochen gefiedert. Die Laubblätter auf halber Stängelhöhe sind 10 bis 30 Zentimeter lang und besitzen 5 bis 9, selten bis zu 13 größere sowie 6 bis 10 kleinere Fiederblättchen. Auf der Unterseite sind sie grau-grün gefärbt, gewöhnlich dicht graufilzig. Im Filz versteckt befinden sich wenige sitzende Drüsenhaare. Der Blattrand zeigt sechs bis zwölf grob stumpfliche Zahnpaare.
Generative Merkmale
Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis September. Die kurzgestielten Blüten sind in einem langgestreckten,  traubigen Blütenstand angeordnet. Die Blüte besitzt einen krugförmig gewölbten Blütenbecher, dessen oberer Rand mit mehreren Reihen weicher, hakenförmig gekrümmter Borsten besetzt ist. Die Länge der Borsten variiert zwischen 1 und 4 Millimetern. Die zwittrige Blüte ist radiärsymmetrisch und fünfzählig. Ein Außenkelch ist nicht vorhanden. Eingeleitet wird die Blüte von 5 Kelchblättern. Zu diesen stehen 5 gelbe, abgerundete Kronblätter in Lücke. Die Kronblätter sowie die fünf bis 20 Staub-blätter entspringen dem Rand des Blütenbechers. Die zwei freien Fruchtblätter sind - typisch für den mittelständigen Fruchtknoten - in den Blütenbecher eingesenkt, jedoch nicht mit ihm verwachsen. Die verkehrt kegelförmigen Sammelnussfrüchte sind fast bis zum Grund tief und eng gefurcht. Die oberen Stacheln sind hakig, die untersten aufrecht bis gerade abstehend.




PESTWURZ


Die Pestwurz zeigt im zeitigen Frühjahr bizarre Blüten, die in kolbenartigen Blütenständen in Traubenform in den Himmel ragen. Aus den zunächst kleinen Blättern wachsen nach der Blütezeit wahre Riesen heran, die in der Form an Huflattichblätter erinnern, aber viel grösser sind. Früher wurde die Pestwurz so sehr geschätzt, dass man ihr sogar eine Wirkung gegen Pest nachsagte. Dann wurde die Heilwirkung der Pestwurz nahezu vergessen, bis man entdeckte, dass die Pestwurz gegen Migräne helfen kann. Auch gegen Asthma und Heuschnupfen kann man sie verwenden, was sie bei der heutigen, verbreiteten Allergieneigung zu einer wichtigen Heilpflanze macht.
Die Gewöhnliche Pestwurz, auch Bach-Pestwurz oder Rote Pestwurz genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Korbblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Migräne, Asthma, Heuschnupfen
Heilwirkung: beruhigend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, menstruationsfördernd, schleimlösend, schmerzstillend, schweißtreibend
Anwendungsbereiche: Allergien, Blasenentzündung, Bronchitis, Darmkrämpfe, Gallenschwäche, Geschwüre, Gicht, Harnwegsinfekte, Hautleiden, Herz-schwäche, Husten, Ischias, Kopfschmerzen, Leberleiden, Menstruationsbeschwerden, Nierenbeckenentzündung, Reizmagen, Rheuma, Wunden
wissenschaftlicher Name: Petasites hybridus
Pflanzenfamilie: Korbblütler = Asteraceae
englischer Name: Butterbur
volkstümliche Namen: Bach-Pestwurz, Echte Pestwurz, Gebräuchliche Pestwurz, Gemeine Pestwurz, Gemeiner Pestwurz, Gewöhnliche Pestwurz, Großer Huflattich, Rote Pestwurz
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Petasin, Schleim, Polyphenole, Alkaloide, Pyrrolizidinalkaloide, Beta-Sitosterol
Sammelzeit: Mai bis August

Anwendung
Am besten verwendet man die Pestwurz in Form von standartisierten Extrakten, bei denen die potentiell leberschädigenden Pyrrolizidinalkaloide entfernt wurden. Moderne Pestwurzzüchtungen enthalten gar keine oder kaum Pyrrolizidinalkaloide mehr, sodass man die Zubereitungen aus solchen Pflanzen bedenkenlos dauerhaft anwenden kann.
Anwendung gegen Migräne
Neuere Studien haben ergeben, dass die kurmäßige Anwendung der Pestwurz die Anzahl der Migräneanfälle bei Migränepatienten um etwa die Hälfte senken kann. Dazu wird die Pestwurz über einen längeren Zeitraum vorbeugend eingenommen und nicht erst beim akuten Migräneanfall. Die Pestwurzwirkung bei Migräne hängt mit der Entkrampfung der Blutgefäße im Gehirn zusammen, denn Migräne entsteht durch Gefäßverkrampfungen im Gehirn.
Heuschnupfen und Asthma
Pestwurz wirkt vergleichbar stark wie ein medizinisches Antihistaminikum bei Allergien. Daher kann man die Pestwurz beispielsweise gegen Heuschnupfen einsetzen. Außerdem kann man Pestwurz gegen Asthma verwenden. Bei dieser Anwendung kommt die entkrampfende Wirkung zur antiallergischen Wirkung hinzu.
Krämpfe im Verdauungssystem
So wie die Pestwurz Krämpfe in den Blutgefäßen lindern kann, entkrampft sie auch die Verdauungsorgane. Daher wirkt Pestwurz-Extrakt gegen Krämpfe und Koliken von Magen und Darm. Außerdem kann man die Pestwurz bei etliche andere Beschwerden verwenden, wie beispielsweise Herzschwäche, Periodenkrämpfe oder Gicht.
Äußerlich
Äußerlich kann man Zubereitungen aus den Pestwurzblättern oder dem Wurzelstock bei Wunden und Geschwüre anwenden.
Historische Verwendung
Griechen und Römer schätzten die Pestwurz im 1. Jahrhundert gegen bösartige Geschwüre ebenso wie die Menschen im Mittelalter, die sie bei die Pest einsetzten. In der Volksmedizin werden verschiedene Zubereitungen der Pflanze auch als schleimlösende Hustenmittel und als Kühlmittel bei Insektenstichen eingesetzt. Im 19. Jahrhundert wurde erstmals die spasmolytische und analgetische Wirkung erkannt und die Pflanze bzw. deren Zubereitungen wurden für die medizinische Anwendung neu entdeckt. In Japan werden zu Beginn der Frühlingszeit im April Pestwurzjungpflanzen gesammelt die gerade aus dem Erdreich stoßen. Sie werden als Tempura fritiert und verzehrt. Sie sind leicht bitter im Geschmack und heißen auf japanisch "Fukino tou".
Moderne Verwendung
Vor Zubereitungen als Tee aus Pestwurzblättern oder -wurzeln wird gewarnt, denn im Naturzustand enthält die Pflanze Substanzen mit mutagener, krebserregender und möglicherweise toxischer Wirkung auf die Leber. Für standardisierte Fertigpräparate jedoch werden nur Pflanzen aus kontrolliertem Anbau einer pyrrolizidinalkaloidarmen Chemovarietät verwendet; darüber hinaus werden verbliebene Pyrrolizidinalkaloid-Restmengen durch spezielle Extraktionsverfahren weitgehend entfernt. Heute werden Pestwurzextrakte in verschiedenen Phytopharmaka eingesetzt, wobei die spasmolytische Wirkung auf die glatte Muskulatur im Vordergrund steht. Dazu werden bevorzugt Extrakte aus dem Rhizom verwendet. Indiziert sind sie z. B. bei Spasmen des Gastrointestinaltrakts und krampfartigen Beschwerden im Bereich der ableitenden Harnwege. Daneben werden Pestwurz-Zubereitungen z. B. bei der Migräneprophylaxe eingesetzt. Eine mögliche Wirksamkeit bei primärer Dysmenorrhoe oder eine verbesserte Ventilation bei Asthma bronchiale wurde ebenfalls festgestellt. Ein standardisierter CO2-Extrakt aus den Blättern wird als Antiallergikum eingesetzt; durch wissenschaftliche Studien wurde seine Wirksamkeit belegt. In Deutschland ist seit 2009 kein Pestwurz-Präparat mehr auf dem Markt, nachdem die Zulassung für das Präparat Petadolex erloschen ist. Seit den 60er Jahren ist bekannt, dass Petasites hybridus in zwei Chemovarietäten existiert. Die eine enthält sogenannte Furanoeremophilane und Eremophilanlactone, die in den Pflanzen des anderen Typs nicht zu finden sind. Diese andere (Petasin-)Varietät enthält zum Beispiel Petasin, Neopetasin und Isopetasin. Letzteres entsteht möglicherweise erst bei der Lagerung. Auch scheint eine Mischvarietät zu existieren, die Petasine und Furanopetasine enthält. Die als Pyrrolizidinalkaloide bezeichneten Inhaltsstoffe sind Esteralkaloide, deren Grundgerüst das Necin darstellt. Als toxisch gelten Substanzen, wenn im Necingerüst zwischen Position 1 und 2 eine Doppelbindung vorliegt. In der Leber werden diese Substanzen zu Pyrrolen umgewandelt, die an DNA und RNA bin-den können und somit Proteinsynthese und Zellteilungbeeinträchtigen. Dadurch kommt es zu Stoffwechselstörungen und Lebergewebeschäden. Pyrrolizidinalkaloide werden aus Extrakten zur Herstellung von Phytopharmaka entfernt.

Geschichtliches
In der Antike wurde die Pestwurz in Griechenland und bei den Römern gegen Geschwüre und schlecht heilende Wunden eingesetzt. Im Mittelalter versuchte man mit der stark riechenden Pestwurz die Pest zu vertreiben. Auch bei Husten wurde die Pestwurz schon frühzeitig angewendet. Schon im 19. Jahrhundert wurde die schmerzstillende und krampflösende Wirkung der Pestwurz festgestellt. Doch obwohl sie gegen moderne Plagen wie Migräne und Heu-schnupfen ausgesprochen wirksam ist, wird sie bislang noch nicht sehr häufig eingesetzt, aber immerhin wird sie heutzutage als wichtige Heilpflanze anerkannt. In vielen Kräuterbüchern sucht man die Pestwurz jedoch vergeblich.

Pflanzenbeschreibung
Die ausdauernde krautige Pflanze erreicht zur Blütezeit Wuchshöhen zwischen 10 und 40 Zentimeter, zur Fruchtzeit bis 120 Zentimeter. Das Rhizom ist zirka 4 cm dick, bräunlich und an den Gliedenden verdickt. Die rundlichen Laubblattspreiten können bis 60 cm im Durchmesser erreichen. Die Unterseite der Blätter ist grauwollig, später verkahlend. Die Blütenstände erscheinen zwischen März und Mai noch vor den Grundblättern. Der zusammengesetzte, traubige Blütenstand besitzt zahlreiche, dicht stehende rötlich-weiße bis rot-violette Blütenköpfe (Teilblütenstände). Die männlichen Blütenköpfe werden etwa 7 bis 12 mm lang und sind etwa doppelt so groß wie die weiblichen. Die Pestwurz ist in Mittel- und Nordeuropa heimisch. Sie wächst am liebsten an Flussufern oder an anderen feuchten Stellen. Der Wurzelstock ist mehrjährig und wird etwa vier Zentimeter dick. Im zeitigen Frühjahr zwischen März und Mai erscheinen die Blüten, die wie bizarre Kolben aussehen. Mehrere rötliche Blütenköpfe gruppieren sich traubig um einen Blütenstängel und bilden den typischen Pestwurz-Kolben. Während der Blütezeit sind die Blätter der Pestwurz noch relativ klein.
Erst nach dem Verblühen wachsen die riesigen Blätter, die zu den größten Blättern in Mitteleuropa gehören. Die Blätter werden bis zu 60 cm breit. Die Form der Blätter erinnert an Huflattich-Blätter, was nicht weiter verwunderlich ist, denn die beiden sind nahe verwandt. Anfänglich sind die Blätter auf der Unterseite wollig behaart. Diese Behaarung verliert sich aber im Laufe des Sommers.


BACHBLÜTEN
Man spricht mit monotoner matter Stimme (37 Wild Rose)
- Diese Menschen sprechen mit monotoner matter Stimme
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie das monotone umkehren


BACHBLÜTEN
Ich bin verzweifelt (38 Willow)
- Diese Menschen sind sehr verzweifelt

- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Verzweiflung allmählich abschütteln  

ERNÄHRUNG
Milch
Milch und Milchprodukte zählen zu den wichtigsten Bausteinen einer ausgewogenen, gesunden Ernährung. Denn Milchprodukte zeichnen sich durch eine besonders hohe Nährstoffdichte aus. Sie versorgen den Körper mit hochwertigem Eiweiß leicht verdaulich am Fett, Milchzucker und wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.


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