Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

06.05.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Mai > 01.05.17-07.05.17


Odermennig      

Der Gewöhnliche Odermennig, auch Gemeiner Odermennig, Ackerkraut oder oft Kleiner Odermennig genannt, ist eine  lt. Pflanzenart in der Unterfamilie der  Rosoideae innerhalb der lt. Familie der  Rosengewächse. Sie ist in  Eurasien weitverbreitet.
Schon Plinius und Dioskurides in der Antike kannten und empfahlen den Odermennig. Im Mittelalter gehörte Odermennig zu den häufig verordneten Heilpflanzen. Heutzutage hat er an Bedeutung verloren, weil es viele Pflanzen gibt, die, wie er, bei Problemen des Verdauungssystems und des Harnapparates helfen, aber in Teemischungen für Sänger und Redner können wir ihn immer noch oft antreffen.

Steckbrief
Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Durchfall, Gallen- und Leberleiden, Verdauungsstörungen, Magenprobleme, Darmprobleme, Blasenleiden, Nierenleiden, Harnsteine, Rachen- und Kehlkopfentzündungen, Stimmbandreizung, Zahnfleischentzündungen, Rheuma, Wassersucht, Fieber
wissenschaftlicher Name:
Agrimonia eupatoria
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name: Agrimony
volkstümliche Namen: Ackerblume, Ackermeng, Ackermännchen, Bubenläuse, Hawermünnkrut, Kletterkraut, Odermandli
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Triterpene, ätherisches Öl, Kieselsäure, Schleimstoffe, Flavonoide
Sammelzeit: Mai und Juni
Bachblüte: Infos über die Bachblüte Agrimony

Anwendung
Die wirksamen Inhaltsstoffe sind in den blühenden Sprossspitzen sowie in den Blättern enthalten. Die wichtigen Inhaltsstoffe sind Gerbstoffe des Catechintyps sowie  Corilagin (Gallotannin),  Bitterstoffe,  ätherisches Öl, Flavonoide (v.a. Quercetinund  Apigenin),  Triterpene, Pflanzensäuren sowie Kieselsäure.
Als Droge dienen die während der Blüte gesammelten und getrockneten Sprosse. Auf Grund ihres Gerbstoffgehalts hat die Droge eine milde adstringierende und entzündungshemmende Wirkung. Innerlich wird die Pflanze eingesetzt zur Therapie von Durchfallerkrankungen, zur Behandlung von Entzündungen im Mund- und Rachenbereich, sowie allgemein bei Magen-, Darm- und Galleleiden. Äußerlich kommen bei Entzündungen der Haut Umschläge zum Einsatz. Volkstümlich wird die Pflanze auch noch zur Therapie von Bettnässen, Nieren- und Blasenentzündungen sowie bei Diabetes eingesetzt, ohne dass die Wirksamkeit für diese Anwendungen bisher wissenschaftlich bewiesen werden konnte. Homöopathische Zubereitungen verwendet man bei Bronchitis. Weitere Quellen berichten von einer Wirksamkeit bei Leberinsuffizienz und  Darmkatarrh. Hierfür wird ein Aufguss oder eine Alkoholtinktur aus den blühenden Sprossspitzen bereitet und innerlich angewendet.
Mit dem Odermennig-Kraut kann man einen Tee kochen und diesen gegen die oben angegebenen Probleme trinken. Für Probleme im Mund- und Rachenraum kann man mit dem Tee gurgeln. Odermennig wird auch gerne in Teemischungen verwendet.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Der Gewöhnliche Odermennig wächst als sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von meist 15 bis 150, selten bis zu 180 Zentimetern. Er hat tief im Boden verwurzelte  Rhizome, denen die Stängel entspringen. Sowohl die  Sprossachse als auch die Blätter sind behaart. Der Stängel besitzt im oberen Bereich kurze und lange Deckhaare, aber wenige Drüsenhaare. Die wechselständig angeordneten  lt. Laubblätter sind typisch unterbrochen gefiedert. Die Laubblätter auf halber Stängelhöhe sind 10 bis 30 Zentimeter lang und besitzen 5 bis 9, selten bis zu 13 größere sowie 6 bis 10 kleinere Fiederblättchen und sind auf der Unterseite grau-grün, oft weißfilzig mit sechs bis zwölf groben stumpflichen Zahnpaaren.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Die kurzgestielten Blüten sind in einem langgestreckten,  traubigen Blütenstand angeordnet. Die Blüte besitzt einen krugförmig gewölbten Blütenbecher, dessen oberer Rand mit mehreren Reihen weicher, hakenförmig gekrümmter Borsten besetzt ist. Die Länge der Borsten variiert zwischen 1 bis 4 Millimetern. Die zwittrige Blüte ist radiärsymmetrisch und fünfzählig. Es ist kein Außenkelch vorhanden. Es sind fünf Kelch-blätter vorhanden. Die fünf freien Kronblätter sind gelb und gerundet. Die Kronblätter sowie die fünf bis zwanzig  Staubblätter entspringen dem Rand des Blütenbechers. Die zwei freien Fruchtblätter sind - typisch für den mittelständigen  Fruchtknoten - in den Blütenbecher eingesenkt, jedoch nicht mit ihm verwachsen. Bei den Früchten sind die Außenborsten aufrecht bis gerade abstehend.
Fast überall in Nord- und Mitteleuropa, teilweise auch in Südeuropa und sogar in Asien und Nordamerika kann man den Odermennig antreffen. Er bevorzugt trockene Wiesen, Wegränder und lichte Gebüsche. Odermennig ist eine mehrjährige Pflanze, die normalerweise etwa 50cm, in Ausnahmen aber bis zu einem Meter hoch wird. Aus dem Wurzelstock wächst ein unverzweigter Stängel, aus dem im unteren Bereich die Blätter entspringen. Die Blätter sind unpaarig gefiedert und stehen in Bodennähe fast wie eine Rosette. Im oberen Bereich des Stängels wachsen die gelben Blüten, die von Juni bis September nach und nach von unten nach oben aufblühen.


Krapp         
Der Färberkrapp, auch Echte Färberröte, Krapp genannt, ist eine Pflan-zenart aus der Gattung  Färberröten innerhalb der Familie der  Rötegewächse. Diese Kulturpflanze ist eine traditionelle  Färbepflanze. Die Bezeichnung „Ru-bia" (bis heute der wissenschaftliche Gattungsname) verliehen die Römer dem Krapp, weil seine Wurzel roten Farbstoff enthält.

Steckbrief
Heilwirkung:
Anwendungsverbot in Deutschland seit 1993!
Nierensteine
wissenschaftlicher Name:
Rubia tinctorum
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel

Nutzung
Der Färberkrapp spielte von der Antike bis zur Entdeckung der synthetischen Herstellung von  Alizarin eine zentrale Rolle als Färbepflanze in Mitteleuropa und im gesamten Mittelmeergebiet. Es ist eines der ältesten Farbmittel der Menschheit und verhältnismäßig preisgünstig, verglichen mit anderen Färbe-mitteln, die ein Rot ergaben. Die Krappwurzel war eine der wichtigsten Kultur-pflanzen und ein bedeutendes Handelsgut zwischen Asien und Europa. Ange-baut wurde Krapp bereits im Altertum von den  Ägyptern, den Persern, den Griechen und den Römern. Im pharaonischen Ägypten ist Krapp ab der 18. Dynastie (1552–1306 v. Chr.) nachweisbar.  Plinius der Ältere erzählt von Krappkulturen, auch im Papyrus Holmensis wird er mehrfach erwähnt und bei-spielsweise zum Überfärben geblauter Wolle zu Purpur empfohlen. In histori-scher Zeit war das Färben mit Färberkrapp durchaus anspruchsvoll. Die Quali-tät der verwendeten Wurzeln schwankte stark und das Färbeergebnis wurde auch von der Außentemperatur beeinflusst. Verhältnismäßig häufig war das Farbergebnis ein Orange oder Ziegelrot, das die Färber preisgünstiger mit anderen Pflanzen erzielen konnten. Gegen Ende des Mittelalters und zu Beginn der Neuzeit waren es vor allem Färber des Osmanischen Reiches und aus Indien, die konsistent den gewünschten Farbton erzielten. Dazu trug auch bei, dass das beste Farbergebnis mit Färberkrapp auf Baumwolle erzeugt wur-de. Dieses Material war jedoch damals in Europa verhältnismäßig unbekannt. Das sogenannte „Türkische Rot" wurde mit einem drei- bis viermonatigen Verarbeitungsprozess erzielt, der mehr als ein Dutzend Schritte umfasste. Detaillierte Kenntnisse über die einzelnen Arbeitsschritte wurden in Europa erst im 18. Jahrhundert bekannt. [6]
Krapp als Färberpflanze
Zum Färben wurden die drei Jahre alten  Rhizome im Frühjahr und Herbst ausgegraben, in Öfen getrocknet und zerkleinert. Frisch ist das Rhizom innen gelb, erst beim Trocknen entwickelt sich der rote Farbstoff  Alizarin. Ne-ben  Alizarin (sechs bis zehn Prozent in der Trockenmasse) sind Purpurin, An-thrachinon und andere organische Verbindungen in der Wurzel enthalten. Der Farbton kann je nach Beize und  Extraktionsart zwischen einem kräftigen Rot, einem Rot-Orange und Rosa schwanken. Zusammen mit Alaun als Beize wur-de vor allem  Wolle rot gefärbt, mit  Eisenbeize erzielte man schwärzliche Farb-töne. Die Farbe zeichnet sich als Textilfarbe durch eine hohe Lichtechtheit und Waschbeständigkeit aus. Bekannte Anwendungen sind bzw. waren türkische Kopfbedeckungen ( Fes) und historische Uniformen. [7] Die geschälte und ge-mahlene Wurzel der Färberröte wurde früher auch als Grapp bezeichnet.
Krapplack[
Mit verschiedenen Metalloxiden beziehungsweise Metallsalzen ( Aluminium- oder  Zinnsalze) bilden die enthaltenen  Farbstoffe sehr farbenfrohe Komplexe, die als Krapplacke bezeichnet werden (z. B.  lt Alizarin Krapplack). Bei dem syn-thetischen Typ, der seit 1869 hergestellt werden kann, handelt es sich meist um Alizarinkrapplack. Krapplacke werden unter verschiedenen Namen gehan-delt: Bettoberlack, Krapp-Karmin, Krapp-Purpur, Rembrandtlack, Rubensrot, Türkischrot und Van-Dyck-Rot. Krapplack ist bereits seit der Antike bekannt und wurde von  Dioscurides und  Plinius dem Älteren beschrieben. Krapplack wurde in allen  lt künstlerischen Techniken wie z.B. Tafelmalerie, Pastell, Buch-malerei und  Ölmalerei verwendet. Der Alizarinkrapplack dient auch als Pig-ment z. B. für die Herstellung von  lichtechten  Tapeten, für Künstlerfarben und  Druckfarben. Der natürliche Lack ist nicht vollkommen  lt lichtbeständig.
Färberkrapp als Heilpflanze
Für Heilzwecke wurde traditionell die Wurzel des Färberkrapps eingesetzt. Man verwendete den Färberkrapp früher als  Heilpflanze wegen seiner positi-ven Wirkung bei Erkrankungen der Harnwege, vor allem bei Nieren- und Bla-sensteinen, ferner bei  Gicht,  Rachitis und  Blutarmut. Von dieser Verwendung sieht man heute ab, weil einige Inhaltsstoffe als krebserregend gelten. Die Zu-lassungen krappwurzelhaltiger Arzneimittel wurden dementsprechend am 15. März 1993 durch das  Bundesgesundheitsamt widerrufen.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Der Färberkrapp wächst als sommergrüne, ausdauernde  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 0,5 bis 1 Metern erreicht. Dieser rosettenlose Hemikryp-tophyt bildet ein rotes  Rhizom als Überdauerungsorgan. An den Kanten des Stängels und an den Blättern befinden sich rückwärtsgerichtete Haare, wo-durch sich die Pflanze an diesen Stellen rau anfühlt. Der scharf vierkanti-ge  Stängel ist  spreizklimmend. Die zu viert bis sechst in Wirteln am Stängel angeordneten  Blätter sind kurz gestielt. Die einfache  Blattspreite ist bei einer Länge von 3 bis 11 und einer Breite von 0,8 bis 2,5 Zentimetern eiförmig-ellip-tisch bis eiförmig-lanzettlich geformt und an der Unterseite netznervig.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Die kleinen, sternförmigen  Blüten sind zwittrig,  radiärsymmetrisch und fünfzählig. Die gelblichgrüne Krone hat einen Durchmessern von 2 bis 3 Millimeter und ist trichterförmig. Die Staubbeutel sind um einiges länger als breit. Die Griffel sind bis zum Grund zweiteilig. Die steinfruchtartigen Spaltfrüchte sind anfangs rötlich und färben mit der Zeit fast schwarz.


BACHBLÜTEN
Ich bin übersensibel (15 Holly)
- Diese Menschen sind übersensibel und reagieren auf alles
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen diese Menschen sich abzugrenzen und reagieren nicht mehr
 so sensibel auf ihre Umwelt


BACHBLÜTEN

Man hat sich von einem bestimmten Menschen nie richtig abnabeln können (25 Red Chestnut)
- Diese Menschen können sich von bestimmten Menschen nicht richtig abnabeln und sich von ihnen noch abhängig
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen diese Menschen sich abzunabeln


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü