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06.04.2020

tägliche News > April > 06.04.20 - 12.04.20
Petersilie
 
Die Petersilie ist das bekannteste Kraut der deutschen Küche. In den meisten Küchengärten kann man die Petersilie antreffen, die es sowohl mit glatten oder mit den dekorativen krausen Blättern gibt. Dass die Petersilie auch eine Heilpflanze ist, ist den Meisten unbekannt. Einerseits wirkt sie durch ihren hohen Vitamin C Gehalt belebend und hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit. Sie regt aber auch den gesamten Verdauungsvorgang an und wirkt harntreibend und förderlich auf Niere und Blase. Eine besonders ausgeprägte Wirkung hat die Petersilie auch auf die Fortpflanzungsorgane der Frauen. Sie fördert die Menstruation, lindert Menstruationsbeschwerden und kann auch bei der Geburt hilfreich zur Seite stehen.
 
Achtung! In der Schwangerschaft sollte man keine großen Mengen von Petersilie zu sich nehmen, denn Petersilie könnte eine Fehlgeburt auslösen. Kleine Mengen als Gewürz sind bei gesunden Frauen jedoch unbedenklich. Weitere Gegenanzeigen siehe weiter unten.

 
 
Steckbrief
 
Haupt-Anwendungen: Verdauungsstörungen, Anregung der Harnorgane
 
Heilwirkung: harntreibend, krampflösend, schleimlösend, tonisierend
 
Anwendungsbereiche: Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen, Blähungen, Verstopfung, Mundgeruch, Frühjahrsmüdigkeit, Gicht, Rheuma, Blasensteine, Blasenentzündungen, Nierensteine, Bluthochdruck, Ohrenschmerzen, Depression, Müdigkeit, Kater, Menstruationsfördernd, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden, Wehen fördernd, Nachgeburt austreibend, Insektenstiche, Mückenstiche, Schuppen, Geschwüre
 
wissenschaftlicher Name: Petroselinum hortense, Petroselinum crispum
 
Pflanzenfamilie: Doldenblütler = Apiaceae
 
englischer Name: Parsley
 
andere Namen: Bittersilche, Bockskraut, Geilwurz, Grönte, Kräutel, Peterle, Peterling, Silk, Stehsalat
 
falsche Schreibweisen: Petersillie, Petersielie
 
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Samen (Früchte), Wurzel
 
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Ätherische Öle, Apiin, Apiol, Apiolin, Flavonoide, Furocumarin, Gerbsäure, Glykoside, Myristicin, Salicylate, Thymol, Umbelliferon, Violaxanthin, Zink
 
Sammelzeit: April bis Oktober

 
 
Anwendung
 
Petersilie kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die häufigste Art, Petersilie anzuwenden ist jedoch ihr Einsatz als Küchengewürz. In normaler Gewürzdosis haben die Peterslilienblätter jedoch keine ausgeprägte Heilwirkung, sondern höchstens eine sehr milde blutreinigende Wirkung.
 
Heilkunde
 
Madaus zufolge trennen antike Autoren die Petersilie nicht immer von anderen Doldenblütlern, besonders Sellerie. Bei Dioskurides treibt sie Harn und Menstruation, ähnlich bei Galen und den Hippokratikern. Auch nach Albertus Magnus fördert sie Harnausscheidung und Verdauung. Cazin berichtet eine Heilung von Anasarka nach Kindbettfieber. Paracelsus, Matthiolus und Lonicerus nennen sie harn- und steintreibend, blähungs-, verdauungs- und menstruationsfördernd, geburtsbeschleunigend, gedächtnissteigernd, blutreinigend, hautglättend. Andere nahmen sie bei Gonorrhoe. Die Pflanze spiele im Aberglauben der germanischen und romanischen Länder von jeher eine große Rolle. Der Spruch „Petersilie hilft dem Manne aufs Pferd, den Frauen unter die Erd!“ meint wohl ihre aphrodisierende und abortive Wirkung. Die Volksmedizin nutzte Kraut und Wurzel u. a. bei Harngrieß, Nieren- und Blasensteinen, Milz- und Leberleiden, Gelbsucht, Kreislaufstörungen, Wassersucht, Verdauungs- und Blasenschwäche, Brustschmerzen, Verschleimung von Brust, Magen und Nieren, Blähungen, die „Samen“ auch bei Fieber, Uterusleiden, geschwollener Schilddrüse, chronischem Husten und mangelnder Menstruation, den frischen Saft bei Mückenstichen. Petersilie töte Papageien und kleinere Tiere, die Früchte seien als Wurmmittel bei Hunden gut. Nach Kneippist Petersilie sehr bewährt bei Wassersucht. Die Kneipp-Nachfolger Eckstein und Flamm fanden zusätzlich eine leichte Anregung von Verdauung und Menstruation und empfahlen sie bei Wasser in den Beinen, in Bauch- und Brusthöhle oder im Herzbeutel, auch sonst bei schlechter Nierenfunktion, wo nicht entzündliche Prozesse bestehen. Die Homöopathie verwendet Petroselinum selten bei Harnverhalt und plötzlichem Harndrang, Urtikaria, Nachtblindheit oder Singen in den Ohren.
Achtung! Schwangere sollten die Petersilie nicht in   größeren Mengen einnehmen, weil sonst die Gefahr einer Fehlgeburt besteht.   Gesunde Schwangere dürfen Petersilie jedoch in kleinen Mengen als Gewürz   essen. Patienten mit Nierenentzünung sollten auf die Petersilie als   Heilpflanze verzichten. Auch nicht-schwan-gere Gesunde sollten nicht zu viel   Petersilie zu sich nehmen, denn in starker Überdosierung kann Petersilie zu   Herzrhythmusstörungen führen und die Nierenschleimhäute reizen. Bei manchen   Menschen löst zu viel Petersilie auch eine erhöhte Photosensibilisierung aus.   Solche Überdosierungen treten eigentlich nur auf, wenn man die Samen oder   Wurzeln als Tinktur anwendet und nicht bei der normalen Benutzung der   Petersilienblätter in der Küche.
Innerlich
 
Petersilie kann man innerlich, als Tee oder Tinktur gegen Blaseninfektionen und Steine in Blase oder Niere einsetzen. (Achtung! Nicht bei Nierenentzündungen verwenden). Außerdem hilft Petersilie gegen Verdauungsschwäche und Blähungen. Weil die Petersilie viel Vitamin C enthält, kann man sie auch zur ergänzen-den Versorgung mit Vitaminen verwenden. Bei Geburten erleichtert die Petersilie die Arbeit der Gebärmutter und anschließend das Austreiben der Nachgeburt. Man sollte die Petersilie in größerer Menge aber erst nach einem ordnungsgemäßen Beginn der Geburt einsetzen.
 
Äußerlich
 
Äußerlich kann man Petersilie-Tee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man Insektenstiche lindern. Petersilie hilft äußerlich eingesetzt auch bei Kopf-schuppen und Geschwüre.
 
Küche
 
Hauptsächlich wird die Petersilie als Gewürz in der Küche angewendet. Sie passt zu Suppen und Salaten. Auch in Kräuterquarks kann man sie verwenden. Eine moderne Anwendung der Petersilie ist auch ein Pesto, das man vor allem aus der glatten Petersilie mit zerkleinerten Pinienkernen und Pflanzenöl herstellen kann, anstelle von Basilikumblättern. Die Petersilienwurzel kann man ähnlich wie Karotten oder Pastinaken als Wurzelgemüse kochen. Vor allem in Gemüsesuppen schmeckt sie sehr lecker.

 
 
Pflanzenbeschreibung
 
Die Petersilie kommt ursprünglich aus Südeuropa. Sie ist jedoch inzwischen in ganze Europa, Russland, Indien und Nordamerika heimisch geworden. Die zweijährige Pflanze wird bis zu einen Meter hoch. Im Frühjahr treibt die rübenartige Wurzel einen Strauß mit vielen Stängeln aus, an denen entweder krause oder glatte Blätter wachsen, denn es gibt glatte und krause Petersiliensorten. Erst im zweiten Jahr wachsen einige der Stängel nach oben und bilden ab Juni bis Juli gelbgrüne Doldenblüten aus. Aus den Petersilien-Blüten entwickeln sich bis zum Herbst die aromatischen Früchte mit den Samen.

Safran
Safran gehört zu den teuersten Gewürzen der Welt. Seine gelborangenen Stempelfäden liegen preislich in der gleichen Größenordnung wie Gold. Das ist aber auch kein Wunder, denn man braucht etwa hundert Blüten, um ein einziges Gramm des kostbaren Gewürzes zu gewinnen. Da ist es nur verständlich, dass dem Safran in der Volksmedizin geradezu wundersame Kräfte zugesprochen werden. Er gilt als stark aphrodisierend. Der Safran hat aber auch echte medizinische Wirkungen. So wirkt er gegen Krämpfe aller Art und leicht schmerzstillend.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Krämpfe
Heilwirkung: blutstillend, menstruationsfördernd, nervenstärkend
Anwendungsbereiche: Darmkolik, Gelbsucht, Keuchhusten, Krampfhusten, Krämpfe, Magenkolik, Schlaflosigkeit, Schmerzen, Zahnungsschmerzen
wissenschaftlicher Name: Crocus sativus
Pflanzenfamilie: Schwertliliengewächse = Iridaceae
Verwendete Pflanzenteile: Narben des Griffels
Sammelzeit: Frühling
 
Verwendung
Safran schmeckt bitter-herb-scharf, was bei normaler Dosierung – anders als der typische Duft – nicht zum Tragen kommt. Er enthält Carotinoide, vor allem Crocin, sodass sich mit Safran gewürzte Gerichte intensiv goldgelb färben. Weiter enthält er den Bitterstoff Safranbitter, aus dem sich beim Trocknen teilweise der für das Safranaroma verantwortliche Aldehyd Safranal bildet. Weitere Aromastoffe sind unter anderem Isophorone. Bekannte Gerichte mit Safran sind Bouillabaisse, Risotto alla milanese, Lussekatter und Paella. In der persischen Küche werden besonders Reisgerichte gerne mit Safran verfeinert. Safran muss vor Licht und Feuchtigkeit geschützt in fest schließenden Metall- oder Glasgefäßen aufbewahrt werden, da das Gewürz am Licht schnell ausbleicht und sich das ätherische Öl relativ leicht verflüchtigt. Safran wurde auch als Farbmittel eingesetzt; der wasserlösliche Farbstoff Crocetinist in der Pflanze glycosidisch an das Disaccharid Gentiobiose gebunden; diese Verbindung wird als Crocin bezeichnet. Bereits Plinius der Ältere erwähnt Safran als Farbmittel. Es wurde auch eingesetzt, um Goldschriften zu imitieren, oder um Zinn oder Silber wie Gold erscheinen zu lassen. Es wurde auch in Mischungen mit anderen Pigmenten oder Farbstoffen verwendet. Um den aromatischen Duft zu bewahren, sollte Safran nicht lange gekocht werden. Es empfiehlt sich, die Narbenschenkel einige Minuten in etwas warmem Wasser einzuweichen und mit der Flüssigkeit gegen Ende der Garzeit dem Gericht zuzugeben. Eine noch intensivere Färbung erhält man, wenn die Safranfäden frisch gemörsert werden.

Beschreibung
Jede Blüte enthält einen sich in drei Narben verzweigenden Griffel. Nur diese süß-aromatisch duftenden Griffel werden getrocknet als Gewürz verwendet. Um ein Kilogramm von ihnen zu gewinnen, benötigt man etwa 150.000 bis 200.000 Blüten aus einer Anbaufläche von ca. 10.000 Quadratmetern; die Ernte ist reine Handarbeit, ein Pflücker schafft 60 bis 80 Gramm am Tag. Hinzu kommt, dass Safran nur einmal pro Jahr im Herbst (und das nur für einige Wochen) blüht. Deshalb zählt Safran zu den teuersten Gewürzen. Im Einzelhandel zahlt man zwischen 7 und 25 Euro pro Gramm.

Bachblüten
 
Für viele wirke ich unnahbar (34 Water Violet)
 
-        - Diese Menschen wirken auf ihre Mitmenschen oft unnahbar      
 
-        - Mit der dementsprechenden Bachblüte werden sie wieder nahbarer
Bachblüten
 
Ich fühle mich unausgeschlafen (35 White Chestnut)
 
-        - Diese Menschen fühlen sich immer wieder unausgeschlafen    
 
-        - Mit der dementsprechenden Bachblüte werden sie wieder ausgeschlafener     
Verstopfung
 
Grundsätzlich muss zwischen einer akuten (kurzfristig) und einer chronischen (langfristigen) Verstopfung unterschieden werden. Ursachen können sein:
 
-        Ungünstige Ernährung: Fast Food, zu viel Zucker, zu viel Salz, zu wenig Ballaststoffe, Weißmehl, vitaminarme Lebensmittel
 
-        Zu wenig Bewegung
 
-        Streß oder psychosomatisch bedingt: z.B. Unterdrückung des Stuhlgangs
 
-        Medikamente und Krankheiten: z.B. Diabetes mellitus, Multiple Sklerose, Einnahme von Opiaten, Psychopharmaka, Schlafmittel, Beruhigungsmittel
15 Holly
Sie sind neidisch und extrem eifersüchtig. Diese Menschen sind auch misstrauisch und haben Haß- und Neidgefühle. Bisweilen überkommt es sie einfach eine negative Stimmung wie Neid, Hass, Ärger, Aggression oder Eifersucht.
Mit der Blüte wird man gelassener und lässt sich nicht mehr so schnell reizen. Holly wirkt besänftigen, lässt einem einfühlsamer und harmonischer werden.
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