Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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06.02.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Februar > 05.02.18-11.02.18


BLUTWURZ

Die Blutwurz ist eine mittelgroße, verästelte Pflanze mit leuchtend gelben Blüten. Wie der Name schon andeutet, enthält der Wurzelstock einen roten Farbstoff, der schon früher im Rahmen der Signaturlehre dafür sorgte, dass die Wurzel als Mittel bei Blutungen verwendet wurde. Durch ihren Gerbstoffgehalt kann die Blutwurz jedoch auch Entzündungen im Mund- und Rachenraum lindern, und bei Durchfall wirken. Dank ihrer wundheilenden und blutstillenden Eigenschaften kann man sie auch äußerlich bei Wunden einsetzen.
Die Pflanzenart Blutwurz, auch Dilledapp, Durmentill, Natter(n)wurz, Rotwurz, Ruhrwurz, Siebenfinger oder Tormentill genannt, gehört zur Familie der Rosengewächse.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Mundschleimhautentzündung
Heilwirkung:
adstringierend, antibakteriell, blutstillend, entgiftend, immunstimulierend, krampflösend
Anwendungsbereiche:
Rachenentzündungen, Halsentzündung, Fieber, Abwehrschwäche, Appetitlosigkeit, Durchfall, Magenbeschwerden, Mundschleimhautentzündung, Zahnfleischentzündung, Hämorrhoiden, Blutzucker senkend, Diabetes,  Gicht, Rheuma, Menstruationsfördernd, Wunden, Verbrennungen, Zahnfleischentzündungen, Quetschung,  Afterjucken
wissenschaftlicher Name:
Potentilla tormentilla
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer  Name:
Tormentil
volkstümliche Namen:
Aufrechtes Fingerkraut, Dilledapp, Heideckern, Natternwurz, Rotwurz, Ruhrwurz, Siebenfinger, Tormentill
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock
Inhaltsstoffe:
Gerbstoff, Gerbsäure, roter Farbstoff, Harz, Tormentillin, ätherisches Öl
Sammelzeit:
Spätherbst und zeitiges Frühjahr

Anwendung
Blutwurz kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die Blutwurz hat ihren Namen von dem blutroten Saft, der beim Anschneiden aus dem gelblich-weißen  Rhizom austritt. Im  Mittelalter wurden mit Blutwurz noch verschiedene Drogen bezeichnet, denen man blutstillende Eigenschaften nachsagte, heute meint man damit ausschließlich den Tormentill, den die moderme Phytotherapie als ausgezeichnet verträgliche  Gerbstoffdroge schätzt, die akute Durchfälle lindert. In einigen Regionen, z. B. im  Bayerischen Wald, wird aus Blutwurz ein  Likör oder Schnapshergestellt, der als Digestif gereicht wird.
Blutwurz in der Phytotherapie
In der Pflanzenheilkunde wird das schwarzbraune, bevorzugt im Frühjahr oder im Herbst (kurz vor oder kurz nach der Blüte) ausgegrabene, in der Sonne getrocknete, von den Wurzeln befreite und zerkleinerte Rhizom verwendet, entweder als alkoholischer Auszug (Tinktur), oder als Tee. Wirksame Inhaltsstoffe sind neben  Gerbstoffen der rote Farbstoff Tormentol, das Glykosid Tormentillin, Flavonoide, Phenolkarbonsäure, Saponine, Harz, Gummi und ätherische Öle. Der Saft der Pflanze wirkt im Laborversuch hemmend auf das Wachstum von Bakterien und Viren. Blutwurz wirkt stark zusammenziehend, austrocknend und entzündungshemmend, Zubereitungen des Tormentill werden daher wie andere gerbstoffhaltige Drogen (Eichenrinde, Ratanhiawurzel) äußerlich in Form von Spülungen oder Pinselungen bei entzündlichen Erkrankungen der Mund- und Rachenschleimhaut, bei Entzündungen des Zahnfleischs und anderen Erkrankungen des Rachens und des Kehlkopfes und bei Hämorrhoiden verwendet, außerdem bei Verbrennungen. Innerlich genommen werden sie bei akuten, unspezifischen Durchfallerkrankungen eingesetzt und sind indiziert bei Enteritis und Fieber sowie zur Stärkung des Magens. Die früher angenommene blutstillende Wirkung der aus dem Rhizom gewonnenen Stoffe wurde aus der Signaturenlehre hergeleitet und ist medizinisch unbegründet. Kaum verwechselt werden kann die im Mittelalter und später wie der Wiesen-Knöterich und andere Pflanzen auch als „(herba) sanguinaria" bezeichnete Blutwurz mit der weißblütigen Kanadischen Blutwurz, ebenfalls eine  Heil- und Giftpflanze, die zu den Mohngewächsen gehört.
Tee
Für einen Blutwurztee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Blutwurz mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Blutwurztee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Blutwurzwirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Tinktur
Um eine Blutwurztinktur selbst herzustellen, übergießt man Blutwurz in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich
Blutwurz kann man innerlich, als Tee oder Tinktur bei Verdauungsbeschwerden einsetzen. Außerdem hilft Blutwurz bei Menstruationsbeschwerden. Man kann ihn auch bei rheumatische Erkrankungen und Gicht einsetzen. Blutwurz steht im Ruf, den Blutzuckerspiegel zu senken, daher kann man ihn zur begleitenden Therapie von Diabetes anwenden.
Äußerlich
Äußerlich kann man Blutwurztee oder verdünnte Tinktur in Form von Spülungen, Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man in erster Linie Entzündungen im Mundraum lindern. Blutwurz hilft äußerlich eingesetzt auch bei Wunden und juckende Hautentzündungen.

Pflanzenbeschreibung
Die Blutwurz ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 10 bis 30 (5 bis 50) Zentimeter erreicht. Sie wächst aus einem kräftigen und kriechenden  Rhizom, das einen Durchmesser von 1 bis 3 cm hat, verholzt und innen an Schnittflächen blutrot anläuft. Der aufrechte bis niederliegende  Stängel ist oben mehrästig, beblättert und unterschiedlich behaart. Die lang gestielten Rosettenblätter sind dreiteilig (selten einzelne vier- bis fünfteilig), grob und gezähnt, im Gegensatz zu den sitzenden bis kurzgestielten Stängelblättern, die immer dreiteilig sind. Es sind drei bis fünf große Nebenblätter vorhanden, deshalb erscheinen die Laubblätter mehrteilig. Die auf langen Stielen einzeln in den Blattachseln entspringenden  Blüten weisen einen Durchmesser von etwa 1 Zentimeter auf. Die Kelchblätter sind mehr oder weniger so lang wie Kronblätter. Die meist vier (zuweilen auch fünf oder sechs) gelben Kronblätter sind frei, verkehrt-herzförmig und 4 bis 5 mm lang. Die Blütezeit reicht von Mai bis Oktober.
Die Blutwurz ist in Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt auf mageren Wiesen und in Mischwäldern. Auch in Niedermooren kann man sie finden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 30 Zentimeter hoch. Im Frühjahr treibt aus dem Rhizom gefingerte Blätter aus. Die Blätter haben einen gezacktem Rand. Die gelben Blüten erscheinen zwischen Mai und Oktober. Sie haben meistens vier Blütenblätter. Manchmal besitzen die Blüten auch fünf oder sechs Blütenblätter.




BRAUNWURZ t


Die knotige Braunwurz sieht selbst in der Blütezeit so unspektakulär aus, dass man sie leicht übersieht. Dabei ist sie gar nicht so klein, sondern wird bis zu einen Meter hoch. Ihre Blüten sind jedoch bräunlich und klein und ihre Blätter eiförmig spitz, sodass kaum jemand zweimal hinschaut, wenn er ihr begegnet.
Auch in der Kräuterheilkunde führt sie ein Schattendasein, denn in der offiziellen Phytotherapie wird sie nicht verwendet. Nur die Volksmedizin benutzt sie bei Ekzeme im Gesicht und zum Abschwellen von Lymphknoten, häufig als "Drüsen" bezeichnet.
Die Knotige Braunwurz oder Knoten-Braunwurz ist der in Mitteleuropa häufigste Vertreter der  Pflanzengattung der Braunwurzen.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Skrofulose
Heilwirkung:
abschwellend, anregend, entzündungshemmend, harntreibend, schmerzlindernd
Anwendungsbereiche:
Abwehrschwäche, Allergieneigung, chronische Gesichtsekzeme, chronische Mandelentzündung, Ekzeme, Halsgeschwüre, Hautflechten, Hautleiden, Lymphknotenschwellungen, Ohrekzem, Verstopfung
wissenschaftlicher Name:
Scrophularia nodosa
Pflanzenfamilie:
Braunwurzgewächse = Scropholariaceae
englischer Name:
Knotted Figwort
volkstümliche Namen:
Feigwurzel, Hexenkraut, Knotenbraunwurz, Knotige Braunwurz, Nachtgewächs, Rauchwurzel, Skrofel
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Inhaltsstoffe:
Saponine, Flavonglycoside, Flavone, Alkaloid, Digitalis-Glykoside, Harpagoid
Sammelzeit:
Zeitiges Frühjahr und Spätherbst

Anwendung
Die Braunwurz wird heutzutage kaum noch angewendet. Sie ist weitgehend in Vergessenheit geraten.
Skrofulose als Haupt-Einsatzzweck
Möglicherweise liegt das nicht nur an dem eher unangenehmen Geruch der Pflanze, sondern auch daran, dass die Skrofulose, die Krankheit wogegen die Braunwurz früher vorwiegend verwendet wurde, praktisch abgeschafft wurde. Kein Arzt würde eine Krankheit heutzutage noch als Skrofulose bezeichnen. Stattdessen spricht man von Infektneigung, Allergien, Lymphknotenschwellungen, Mandelentzündung und allerlei anderen Krankheiten. Früher wurden all diese Gesundheitsbeschwerden und Krankheiten unter dem Begriff Skrofulose zusammengefasst. Skrofulose war die Krankheit, wenn ein Mensch nicht recht gedieh, ständig krank wurde und unter verschiedenen Schwellungen litt. Ein aufgequollenes Gesicht mit Laufnase war eine typische Erscheinung für die Skrofulose. Vor allem Kinder waren von der Skrofulose betroffen, darunter besonders viele blonde Kinder. Heutzutage gibt es diese infektanfälligen Kinder immer noch, aber man spricht nicht mehr von Skrofulose. Gegen all die Krankheiten, die früher als Skrofulose bezeichnet wurden, kann die Braunwurz helfen. Doch tut sie das nur im Rahmen der Volksheilkunde. Die wissenschaftlich orientierte Phytotherapie hat der Braunwurz noch nicht viel Aufmerksamkeit gewidmet.
Bezugsquellen
Da man die Braunwurz normalerweise nicht im Handel erhält, hat man häufig nur die Möglichkeit, die Braunwurz in der Natur zu sammeln und zu trocknen. In manchen Apotheken kann man die Braunwurzwurzel unter der Bezeichnung "Scrophularia radix" bestellen. Man erhält dann meistens eine Braunwurz-Variante aus China.
Braunwurztee
Traditionell kann man einen Braunwurztee zubereiten und bei entzündliche Krankheiten trinken, beispielsweise bei Lymphknotenschwellungen oder Hautentzündungen. Dazu kann man eine dreiwöchige Kur mit Braunwurztee durchführen. Der Braunwurztee wird als Kaltauszug zubereitet. Dazu nimmt man einen Teelöffel der getrockneten Braunwurz und setzt ihn mit einer Tasse kalten Wasser an. Diesen Kaltauszug lässt man mindestens 8 Stunden ziehen, beispielsweise über Nacht. Dann seiht man den Tee ab. Man wärmt den Tee auf Wunsch leicht an. Dann trinkt man ihn in kleinen Schlucken, am besten über den gesamten Tag verteilt. Solch eine 3 wöchige Kur kann man vier Mal im Jahr durchführen, in jeder Jahreszeit einmal, wenn man zu Infektionen, Entzündungen und Lymphknotenschwellungen neigt.
Äußerliche Anwendung als Bad oder Waschung
Mit einem Tee (normaler Aufguss) aus den Braunwurzblättern oder einem Kaltauszug aus den Wurzeln kann man Waschungen und Bäder bei Hauterkrankungen durchführen. Je nachdem, wie groß das Bad sein soll, braucht man zwischen einem Esslöffel und 500g Braunwurzblätter oder Wurzeln für ein Bad. Das Bad lässt man 20-30 Minuten auf die Haut einwirken.
Braunwurzsalbe
Für die regelmäßige äußerliche Anwendung kann man eine Braunwurzsalbe herstellen. Man kann sie bei Ekzemen und anderen chronischen Hauterkrankungen einsetzen. Eine einfache Braunwurzsalbe kann man beispielsweise nach dem Rezept für die Beinwellsalbe zubereiten. Eine Braunwurzcreme könnte man nach dem Rezept für die  Ringelblumencremezubereiten. Anstelle der Beinwellwurzel bzw. der Ringelblumenblüten verwendet man die Braunwurzwurzel. Am besten wäre frische Braunwurzwurzel, falls die nicht verfügbar ist, kann man jedoch auch getrocknete Wurzelstücke verwenden.

Geringe Giftigkeit
In sehr großen Mengen wäre die Braunwurz möglicherweise leicht giftig, denn sie enthält in geringen Mengen Herzglykoside, die denen des Fingerhutes ähneln. Diese Herzglykoside bedingen teilweise auch die Wirkung der Braunwurz, denn sie haben eine milde herzstärkende Wirkung. Auch die Saponine in der Braunwurz haben Heil- und Giftwirkung in einem. Saponine fördern die Harnbildung und dessen Ausscheidung. Dadurch werden Wasseransammlungen (Ödeme) ausgeschwemmt. Zu viel Saponine wirken jedoch reizend auf die Nieren und können die Nieren dadurch schädigen. Wenn man die Braunwurz in normalen Mengen als Heilpflanze anwendet, braucht man jedoch keine Giftwirkung zu fürchten, denn sie enthält nur geringe Mengen der potentiell giftigen Wirkstoffe. In diesen geringen Mengen wirken diese Substanzen als Heilstoffe. Doch man sollte sicherheitshalber die Braunwurz innerlich nicht länger als 6 Wochen am Stück anwenden und danach eine mindestens dreiwöchige Pause einlegen. Gefährlich wäre die Braunwurz nur, wenn man sich vorwiegend davon ernähren würde. Freiwillig würde das bestimmt niemand tun, weil die Braunwurz erstens nicht sehr gut schmeckt und außerdem normalerweise nicht in solch enormen Mengen anzutreffen ist.

Geschichte
Die Braunwurz wurde schon im Altertum als wichtige Heilpflanze geschätzt. Dioskurides erwähnte sie im 1. Jahrhundert n. Chr. in seinen Schriften. Auch im Mittelalter war die Braunwurz noch sehr beliebt. Im 16. Jahrhundert überlieferte Hieronymus Bock ein Salbenrezept mit der Braunwurz. In dieser Zeit wurde die Braunwurz auch gerne gegen Hexerei verwendet.

Pflanzenbeschreibung
Es handelt sich um eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 50 und 100 Zentimeter erreicht. Der Name Knotige Braunwurz bezieht sich zum einen auf die an der Oberfläche knotigen Anschwellungen des Rhizoms, zum anderen auf die braunen Blüten der Pflanze. Die Pflanze hat einen aufrechten  Stängel, der sich meist erst im  Blütenstand verzweigt. Er ist scharf vierkantig, in der Höhe des Blütenstandes auch mit ausgeprägteren Kanten, ist jedoch nicht geflügelt. Die Laubblätter sind ungeteilt oder höchstens am Grund mit ein oder zwei kleinen Seitenlappen. Ihr Rand ist doppelt gesägt. Die  Blüten stehen in endständigen rispenähnlichen Thyrsen. Die Krone ist vorne braunrot, am Grunde eher grünlich. Die  Kelchblätter sind vorne abgerundet und oft schmal häutig berandet. Ansonsten entspricht der Blütenaufbau genau dem im Artikel über die  Braunwurzen beschriebenen Schema.
Die Braunwurz ist in Mittel-Europa relativ verbreitet. Sie gedeiht auch in Südeuropa, Westasien und Russland vor. Man findet die Braunwurz vor allem in Wäldern an eher feuchten Stellen. Auch an Waldrändern, in Gebüschen und in der Nähe von Gewässern trifft man die Braunwurz an. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu einem Meter hoch. Der viereckige Stängel wächst unverzweigt nach oben. Die spitz herzförmigen Blätter sitzen an kurzen Stielen gekreuzt gegenständig am Stängel. Die Blätter riechen unangenehm, wenn man sie zerreibt. Der rispenähnliche Blütenstand besteht vorwiegend aus kleinen grünlichen Kugeln, den Knospen. Immer nur weniger Blüten sind gleichzeitig geöffnet. Die winzigen Blüten sind bräunlich bis purpurfarben. Wenn man sie genau anschaut, sind sie eigentlich sehr attraktiv. Doch sie sind so klein, dass sie meis-tens übersehen werden. Die Form der Blüten ist dazu geeignet, dass sie von Wespen bestäubt werden können. Die Wurzel hat verdickte Knollen, was der Braunwurz den Namen "knotige Braunwurz" eingebracht hat. Diese Knollen erinnern an die Lymphknoten, was ursprünglich entsprechend der Signaturenlehre der Anlass dazu war, die Heilwirkung der Braunwurz im Bereich der Lymphknoten und bei Schwellungen zu suchen. Die Wurzel riecht faulig und modrig, was bei der Zubereitung und Anwendung etwas unangenehm sein kann.
Andere Braunwurzarten
Außer der heilkräftigen knotigen Braunwurz gibt es auch noch andere Braunwurzarten. Diese werden normalweise nicht als Heilpflanze verwendet. In Mitteleuropa findet man an Gewässern beispielweise die geflügelte Braunwurz mit flügeligen Streifen entlang der Stängel. Außerdem kann man die Hunds-Braunwurz antreffen.



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ERNÄHRUNG
6. Zucker und Salz in Maßen
Verzehren sie Zucker und Lebensmittel bzw. Getränke, die mit verschiedenen Zuckerarten (z.B. Glucosesirup) hergestellt wurden, nur gelegentlich. Würzen sie kreativ mit Kräutern und Gewürzen und nur wenig Salz. Verwenden sie Salz mit Jod und Fluorid.


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