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Rippenfarn
Der Rippenfarn ist ein Farn der Höhenlagen und liebt Nadelwälder, am liebsten Fichtenwälder mit sauren und feuchten Böden. Er hat zwei verschieden Wedel-Arten, einen mit und eine ohne Sporen, die Sporen reifen Juli und August. Der Rippenfarn wurde als Gemüse und als Mittel gegen Durchfall eingesetzt.
Der Rippenfarn, auch Gewöhnlicher Rippenfarn oder Europa-Rippenfarn genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Rippenfarne in der Familie der Rippenfarngewächse. Diese Art ist der einzige Vertreter der Gattung in Mitteleuropa.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Durchfall
Heilwirkung: adstringierend, hautpflegend, magenstärkend
Anwendungsbereiche: Durchfall, Hautpflege, Krebs, Magen
wissenschaftlicher Name: Blechnum spicant
Pflanzenfamilie: Rippenfarngewächse = Blechnaceae
englischer Name: Hard fern
volkstümlicher Name: Gewöhnlicher Rippenfarn, Rippenfarn
Verwendete Pflanzenteile: ganze Pflanze
Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Gerbstoffe, Stärke, Thiaminase
Sammelzeit: frische Triebe: März-Juli, Wurzeln: Herbst-Winter
 
Anwendung
Der Rippenfarn dient als Zierpflanze der Moorbete und Teichränder. Rippenfarne sollten nicht roh verzehrt werden, da diese roh leicht giftig und Vitamin-B-Räuber sind.
Frühjahrsgemüse
Die jungen frischen Triebe kann man als Gemüse kochen. Stärkt Magen und Darm und hilft gegen Durchfall.
 
Geschichtliches
Der Rippenfarn diente als Frühjahrsgemüse, bei dem die jungen Triebe gekocht wurden. Die Wurzeln wurden geröstet und anschließend gemahlen um einen Kaffeeersatz herzustellen. Die ungerösteten Wurzeln wurden getrocknet, um daraus ein Stärkemehl herzustellen.
 
Pflanzenbeschreibung
Der Rippenfarn zeichnet sich durch zwei unterschiedliche Wedelformen aus. Die sporenlosen Wedel werden 15 bis 50 cm lang und sind einfach gefiedert. Sie besitzen glattrandige Fiederblättchen und überdauern den Winter oft als am Boden liegende Rosette. Die sporentragenden Wedel entstehen meist im Zentrum der Rosette und besitzen sehr schmale, rippenähnliche Fiederblätter. Die Sporenträger werden bei der Sporenreife dunkelbraun und sterben im Winter ab. Die Sori sind länglich und verschmelzen zu zwei Reihen. Unter den lebenden Farnblättern sind oft noch die abgestorbenen Blätter des Vorjahres sichtbar.
Der Rippenfarn ist über die ganze Nordhalbkugel verbreitet. Er wächst bevorzugt in Nadelwäldern (Fichten) an schattigen Orten, meist in Höhenlagen. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 30 und 60 Zentimeter hoch. Die Wedel sind tiefgrün und 20 bis 50 cm lang. Die Sporen reifen im Sommer. Im Winter liegen die wintergrünen Wedel auf dem Boden.
 
Anbautipps
Der Rippenfarn ist pflegeleicht. Der Rippenfarn mag sauren Boden unter Nadelbäumen, am besten Fichten. Der Platz sollte schattig und feucht sein.
 
Sammeltipps
Braune Haare von den Farntrieben und Wedeln abrubbeln.

Paternostererbse ttt
Die Paternostererbse ist eine stark giftige Pflanze der Tropen. Sie gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler, und wird bis zu 10 Meter hoch. In den Tropen, Mittelmeerraum und auch Wintergärten findet sich die Pflanze als Zierpflanze und die giftigen Samen werden zu Schmuckketten verarbeitet oder als Gewichtseinheit genutzt. Außerdem werden die Samen als Heilmittel verwendet. Siehe auch Paternosterbohne
Die Paternostererbse, auch Paternosterbohne oder Krabbenaugenwein genannt, ist eine Giftpflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler, die heute in den gesamten Tropen verbreitet ist und vermutlich aus Indien stammt. Englische Namen sind Jequirity, Crab’s Eyes, Goonteh, Gunga, Indian Liquorice, Prayer Beads, Rati und Wild Liquorice.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Hemmung der Protein Synthese in Zellen, Gegengift, antiseptisch, immunsystemstärkend, fungizid, beruhigend
wissenschaftlicher Name: Abrus precatorius L.
Pflanzenfamilie: Hülsenfrüchtler/Schmetterlingsblütlengewächse = Fabaceae
englischer Name: Prayer beads, Prayer beans, Jequirity, Crab's Eye
volkstümliche Namen: Krabbenaugenwein, Abrusbohne, Kranzerbse
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel, Blätter, Blüten, Samen
Inhaltsstoffe: Abrin (sehr giftig), Glycyrrhizin, Cycloartenol, Stigmasterol
Vorkommen: Tropen, Mittelmeerraum, Wintergarten
Sammelzeit: Das ganze Jahr
 
Anwendung
Die Wirkung des Giftes ist ähnlich der Schlangengifte und wird zur Behandlung von Schlangenbissen eingesetzt. Lösung von Abrin in Glycerin wird zur Behandlung von Augenerkrankungen eingesetzt, z.B.: Konjunktivitis, Trachom (Körnerkrankheit, eine Form der Bindehautentzündung) und Pannus (Bildung von Granulationsgewebe im Auge). Wegen der starken Giftwirkung nicht zur Selbstbehandlung geeignet.
 
Pflanzenbeschreibung
Dieser mehrjährige, verholzende Ranker erreicht Wuchshöhen von bis zu 10 m. Er wächst schlank und ist dicht belaubt mit 5 bis 15 cm langen, wechselständig angeordneten, paarig gefiederten Blättern, die sich aus vielen kleinen, länglich ovalen Blättchen zusammensetzen. Die kleinen, kurzgestielten, weißen bis purpurfarbenen Blüten erscheinen in langgestielten Dolden in den Blattachseln.
In Europa sind vor allem die ovalen Samen (abri precatorii semen) bekannt. Ihr Durchmesser beträgt ungefähr 6–7 mm und sie sind an den Enden abgerundet. Sie sind hart und glänzend. Sie sind von scharlachroter Farbe, das obere Drittel ist schwarz und erscheint als schwarzer Punkt. Diesem Umstand verdanken sie ihren Namen Gebetsperlen und ihre Verwendung für Rosen-kränze und andere Gebetsketten in christlichen und buddhistischen Kulturen. In weiten Teilen Indiens werden sie als Rati bezeichnet und zum Abwiegen von Gold verwendet, da das Gewicht eines Samens etwa einem Karat ent-spricht (daher der Name). Das Gewicht des Koh-i-noor-Diamanten wurde mit Hilfe derartiger Samen ermittelt. Diese Früchte enthalten das hochgiftige Protein Abrin. Vor allem durch die zunehmende Verbreitung von Naturschmuck aus Paternostererbsen stellt dieses Gift eine Bedrohung dar. Außerdem wird der Strauch als Zierpflanze verwendet.
Die Paternostererbse ist in den Tropen heimisch. Sie gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler, die Pflanze wird bis etwa 10 Meter hoch. Die Blüten können weiß bis purpurfarbenen sein. Die Samen sind 5-7 mm lang, scharlach-/blutrot, glänzend und haben eine schwarze Kappe. Sie sind stark giftig.

Bachblüten
Man gibt sich nach außen hin stärker, als man ist, ruft deshalb keine unmittelbare Anteilnahme hervor (Heather)
Sie geben sich nach außen hin immer stärker, als sie wirklich sind und rufen deshalb keine unmittelbare Anteilnahme hervor
Hier können sie auch einmal schwach sein und rufen gelegentlich auch einmal eine Anteilnahme hervor
Bachblüten
Ich bin ein überempfindlicher Mensch (Holly)
Diese sind im Wesen sehr überempfindlich
Mit Holly können sie diese überempfindliche Art zurückdrängen
Protein
Die Proteine oder die Eiweißstoffe sind unentbehrlich für das Aufrechterhalten von Körpersubstanzen, die einen ständigen Auf- und Abbau unterliegen.
Der Name Protein leitet sich aus dem griechischen Wort proteos – an erster Stelle stehend - ab. Die Zufuhr von Proteinen mit der Nahrung ist lebensnotwendig (essentiell).
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