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05.12.2019

tägliche News > 2019 > 02.12.19 - 08.12.19
BÄRLAPP
Bärlapp ist ein Moos, das im Gebirge, in Wäldern und auf Wiesen wächst. In seinen kolbenartigen Frucht-ständen wächst ein feines Sporen-Pulver, das sich gut als Puder gegen allerlei Hautkrankheiten eignet. Aber auch für die Harnorgane und für den Stoffwechsel bieten Bärlapp-Sporen ihre Heilkräfte.
Bärlappe, auch Schlangenmoos, Drudenfuß, Wolfsfuß genannt, sind eine Pflanzengattung aus der Familie Bärlappgewächse in der Ordnung der Bärlappartigen.
Steckbrief
Heilwirkung: Sporen: Wund sein bei Babys, Nässende Hautausschläge, Blasenentzündung, Blasensteine, Harntreibend, Gicht, Rheumatismus, Stoffwechselfördernd, Leberstauung, Krampfadern, Kraut (Achtung! Leicht giftig.): Entzündungen der Geschlechtsorgane, Nierengries, Nierenkoliken, chronische Hautausschläge
wissenschaftlicher Name: Lycopodium clavatum
Pflanzenfamilie: Bärlappgewächse = Lycopodiaceae
englischer Name: Clubmoss
volkstümlicher Name: Drudenfuss, Denkraut, Gichtmoss, Hexenkraut, Teufelsklauen, Weingrün, Wolfs-ranke
Verwendete Pflanzenteile: Samen bzw. Sporen und Kraut
Inhaltsstoffe: Lycopodin, Clavatin, Clavotoxin, fettes Öl, Glycerin, organische Säuren, Palmitin, Stearin, Arachin, Hydrokaffeesäure, Zitronensäure, Apfelsäure
Sammelzeit: Sporen: August bis September, Kraut: Mai bis September
Anwendung
Die Sporen des Keulen-Bärlapps finden in der Homöopathie Verwendung. Bärlappe sind aber auch ein tradi-tionelles Heilmittel bei Naturvölkern und fanden auch in Mitteleuropa traditionell Verwendung. Anwendungs-gebiete waren und sind teilweise noch immer: als Wundmittel, besonders bei schlecht heilenden Wunden, bei Krämpfen aller Art, Gicht und Rheuma. Bei traditionell hergestellten Pillen wurden Bärlappsporen als Trennmittel verwendet, um ein Zusammenkleben zu verhindern. Bärlappe enthalten ätherische Öle und Alka-loide. Auffällig ist auch eine starke Konzentration von Aluminium-Ionen im Zellsaft. Bärlappsporen werden bereits seit dem jungsteinzeitlichen Schamanismus weltweit zum Erzeugen pyrotechnischer Effekte benutzt. Sie werden von Feuerspuckern gern anstelle von brennbaren Flüssigkeiten verwendet. Der Effekt beruht auf einer Verpuffung, ähnlich einer Mehlstaubexplosion, da die Sporen im zerstäubten und trockenen Zustand eine große Teilchenoberfläche aufweisen.
Das Sporen-Pulver wird äußerlich als Mittel gegen allerlei Hautkrankheiten eingesetzt. Innerlich als Tee (Auf-guss, nie kochen!) kann man Bärlapp-Sporen für Krankheiten des gesamten Harnapparates verwenden. Durch die Steigerung der Urinausscheidung ist Bärlapp auch gut für den Stoffwechsel und kann dadurch bei Rheuma und Gicht benutzt werden. In der Volksheilkunde wird auch das ganze Kraut für die Anwendung bei Problemen des Harnapparates verwendet. Da das Kraut leicht giftig ist, sollte man mit dieser Art der Anwen-dung vorsichtig sein.
Pflanzenbeschreibung
Charakteristisch für die Gattung Lycopodiums. str. ist wie für die Flachbärlappe die Differenzierung des Sprosses in eine ober- oder unterirdisch kriechende Hauptachse und aufsteigende oder aufrechte, kürzere Seitenäste. Die Grundachse kann dabei Längen von mehreren Metern erreichen. Alle Sprosse sind dicho-tom verzweigt, allerdings können sowohl im Bereich der Grundachse als auch im Bereich der Seitensprosse sowohl anisotome (die beiden Zweige sind verschieden) wie isotome (die beiden Zweige sind gleich gestaltet) Verzweigungen auftreten, wodurch sehr verschiedene Wuchsformen zustande kommen können. Im Gegensatz zu den Flachbärlappen sind die Laubblätter in der Gattung Lycopodium s. str. nadelförmig mit Längen von mehreren Millimetern. Sie sind spiralig allseitig um die Stängel der Seitensprosse angeordnet. Hierdurch werden diese im Querschnitt rundlich mit einem Durchmesser von 5 bis 12 Millimetern. Bei allen Lycopodium-Arten befinden sich die Sporophylle in deutlich abgesetzten ähren- oder keulenförmigen, end-ständigen Abschnitten. Sie sind meist deutlich kleiner, immer jedoch verschieden von den Laubblättern.
Bärlapp wächst auf Wiesen, auf Heiden, in trockenen Nadelwäldern und im Gebirge bis 2.000m. Es hat kriechende Stängel, die bis zu 2 m lang werden und moosartige Blättchen haben. Kleine gegabelte Ästchen steigen auf. An ihnen wachsen anstelle von echten Blüten die Fruchtähren mit dachziegel-artigen Blättchen. Zwischen diesen Blättchen befinden sich die Sporenbehäl-ter. In diesen Behältern wachsen die gelblichen Sporen, die ab August reif zur Ernte sind. Die Sporen lassen sich aus den Fruchtähren schütteln. Der Name "Hexenmehl" für die Sporen rührt daher, dass die Sporen mit leuchtenden Funken verbrennen, wenn man sie ins Feuer bläst.

DAMIANA
Damiana stammt ursprünglich aus Mittelamerika und dem südlichen Nordamerika. Mexikanische Ärzte und Ureinwohner benutzen Damiana als Heilpflanze bei krampfhafte Beschwerden der Atmungsorgane, nervöse Anspannung, Niedergeschlagenheit und sexuelle Störungen. Eine beliebte Form der Anwendung von Damiana ist ein Likör. Man kann die Blätter jedoch auch als Tee verwenden.
Damiana ist eine Pflanzenart in der Gattung der Safranmalven. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet reicht vom südlichen Nordamerika bis nach Argentinien. Bekannt ist diese Art vor allem wegen der ihr zugeschriebenen Wirkung als natürliches Aphrodisiakum, sie wird aber u. a. auch wegen der enthaltenen ätherischen Öle wie Cineol und Thymol bei Erkältungen und aufgrund des Koffeingehalts als Tonikum eingesetzt.
Steckbrief
Heilwirkung: beruhigend, harntreibend, krampflösend, tonisierend, Asthma, Husten, Krampfhusten, Appetit-losigkeit, Verdauungsschwäche, Magenschmerzen, Rheuma, Nierenschwäche, Migräne, Depressionen, Libido-Störungen, Müdigkeit, Erschöpfung, Nervosität, Gedächtnisstörungen, Menstruationsbeschwerden
wissenschaftlicher Name: Turnera diffusa, Turnera Aphrodisiaca, Turnera Pringei
Pflanzenfamilie: Safranmalvengewächse = Turneraceae
englischer Name: Damiana
volkstümliche Namen: Spanisch: Oreganillo oder Hierba del Venado
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Terpene, Arbutin, Cineol, Cadinen, Cymol, Pinen, Thymol, Bitterstoff Dami-anin, Harz, Koffein (im Stängel), Tannin
Sammelzeit: Frühjahr
Anwendung
Die Blätter werden während der Blütezeit geerntet, um daraus die pharmazeutische Droge zu gewinnen. Vor allem in Mexiko ist Damiana ein beliebtes Heilkraut. Dort wird es unter den Namen Misibcoc oder Chac-Mi-xib verwendet, um Erkältungen, Infektionskrankheiten oder Erkrankungen der Blutgefäße zu heilen. Dazu wird aus getrockneten Blättern ein Tee zubereitet oder ein Likör mit den Blättern aromatisiert. Die getrock-neten Blätter können auch auf Märkten in Mexiko und Guatemala gefunden werden. Kleinere Mengen kom-men auch auf den Markt in den Vereinigten Staaten und Europa, dort ist Damiana als Heilpflanze aber relativ unbekannt. Mahinda Martínez behauptet in seinem Buch Las Plantas Medicinales de México, dass Damiana schon bei den Mayas traditionell als Aphrodisiakum und Stärkungsmittel Verwendung fand. Christian Rätsch beschreibt die Pflanze in der Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen als zuverlässiges Mittel in Fällen von sexueller Impotenz, speziell, wenn diese Impotenz auf ein Übermaß an sexueller Aktivität zurückzuführen sei. Damiana würde jedoch auch bei Spermatorrhoe (Samenfluss ohne geschlechtliche Erregung) und Orchitis (Entzündung der Hoden) verschrieben. Thomas P. Lowry schreibt im Journal of Psychoactive Drugs, ihm hätten Frauen berichtet, dass die Pflanze eine entspannende Wirkung bei Menstruationsschmerzen und –krämpfen hätte. Damiana wird jedoch auch als Droge und Aphrodisiakum verwendet. Bert Marco Schuldes berichtet in seinem Buch Psychoaktive Pflanzen von erotischer Stimulation, einer Verstärkung erotischer Ge-fühle und der Hautsensibilität. Neuere humanmedizinische und tierexperimentelle Untersuchungen bestäti-gen die vermutete Wirkung als Aphrodisiakum und deuten auf eine von Damiana ausgehende Anti-Progeste-ronwirkung hin, was die dem Kraut zugeschriebene Erhöhung der Libido erklären könnte. Damianablätter können pur oder in Kräutermischungen als Tabakersatz geraucht werden, es werden auch fertige Rauchmi-schungen wie Knaster Special Quality oder Cameron Valley im Handel angeboten, jedoch sind diese seit dem 20. Juni 2007 wie Tabak versteuert.
Am bekanntesten ist Damiana als leicht euphorisierendes Aphrodisiakum, aber man kann es auch gegen gesundheitliche Probleme, wie beispielsweise Asthma einsetzen. Damiana erleichtert die Atmung durch sei-ne ätherischen Öle und indem es die Bronchien entkrampft. Außerdem stärkt Damiana die Verdauungsorgane und kann dadurch Bauchschmerzen lindern. Gegen Menstruationsbeschwerden hilft es durch seine entkrampfenden Eigenschaften. Eine ausgeprägte Wirkung hat Damiana auf das Nervensystem. Es beruhigt bei Nervosität. Bei Depressionen hellt es das Gemüt auf. Gegen Erschöpfung und Müdigkeit wirkt es stärkend. Auch gegen Gedächtnisprobleme kann man es verwenden, denn es stärkt das Gehirn.
Tee
Damiana kann man als Tee zubereiten. Dazu nimmt man ein bis zwei Teelöffel getrocknetes Damianakraut und übergießt es mit einer Tasse kochendem Wasser. Nach fünf Minuten abseihen, auf Wunsch mit Honig süßen und in kleinen Schlucken trinken.
Tinktur
Alkoholische Auszüge von Damiana wirken stärker als die Zubereitung als Tee. Man kann mit Damiana eine Tinktur ansetzen. Sehr beliebt ist auch ein Likör aus Damiana.
Rauchen
Manchmal wird Damiana auch geraucht. Dabei entfaltet das würzige Kraut eine milde entspannende Wir-kung. Die Wirkung von gerauchtem Damiana soll in Kombination mit Giftlattich und Yohimbe besonders gut sein.
Pflanzenbeschreibung
Damiana ist ein häufig vielverzweigter, kleiner Strauch, der Wuchshöhen von 1 bis zu 2 Meter erreicht. Alle Pflanzenteile sind fein oder flaumig behaart. Die Laubblätter sind in der Spreitenform und Größe sehr varia-bel. Das Spektrum reicht von lanzettlich, über spatelförmig bis verkehrt-eiförmig. In der Regel sind die Laubblätter zwischen 1 und 2 Zentimeter lang. Der Blattrand ist gesägt oder gekerbt. Die Basis ist keilförmig. Die Blattrippen verlaufen an der Blattoberseite. Sie sind eingesenkt. Die Blatthaare stehen gehäuft an den Rippen. Die zwittrigen Blüten sind sehr kurz gestielt, fast sitzend. Der Kelch ist fünfzähnig. Die Kronblät-ter sind spatelförmig und leuchtend gelb. Sie sind 4 bis 8 Millimeter lang und überragen die Kelchzähne deut-lich. Die Blütezeit reicht vom frühen bis späten Sommer. Die rundovale, mit einem Durchmesser zwischen 1,5 und 2 Millimetern, Kapselfruchtduftet süß und schmeckt feigenähnlich; sie ist einkammerig und öffnet sich dreiklappig.
Damiana ist ein kleiner Strauch, der in Mittelamerika und Mexiko heimisch ist. Die Pflanze wird bis zu zwei Meter hoch, meistens bleibt sie aber unter einem Meter. Seine glänzenden Blätter sind länglich und haben einen gewellten Rand. Sie sind wie Finger angeordnet. Ab Juli beginnt die Damianapflanze zu blühen. Die gelben Blüten werden etwa vier Zentimeter groß und erinnern an Hahnen-fußblüten, aber ohne deren Glanz. Sie entspringen den oberen Blattachseln.

BACHBLÜTEN
Man lebt nicht in der Gegenwart (16 Honeysuckle)
- Diese Menschen leben nicht in der Gegenwart, entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Angst besiegen
BACHBLÜTEN
Freude und Vitalität (17 Hornbeam)
- Diese Menschen haben kaum noch Freude an etwas und die Vitalität ist am Tiefpunkt  
- Mit der dementsprechender Bachblüte kommt die Freude und Vitalität zurück
ERNÄHRUNG
Wann und wie oft esse ich richtig?
Frühstück
Ein guter Start in den Tag beginnt mit einem ausgewogenes Frühstück. Denn morgens brauche ich Energie für den kommenden Tag. Das hält den Blutzuckerspiegel stabil und beugt Müdigkeit, schlechte Laune und Heißhunger vor.
ES LOHNT SICH ALSO, DIESE GEWOHNHEIT (wieder) ZU (be)LEBEN!!!
Zwischenmahlzeiten
Wer mit 3 Mahlzeiten täglich eine ausgewogene Ernährung hat und keinen Heißhunger kennt, der kann gerne so weiter machen. Wenn sie jedoch wie sich in der Praxis häufig zeigt, durch lange Essenspausen Heißhun-ger und die entsprechender Lust auf Süßes oder Deftiges entwickelt, sind Zwischenmahlzeiten SEHR sinn-voll.
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