Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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05.12.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Dezember > 03.12.18-09.12.18


WEIDE

Die Weide ist ein verbreiteter Baum oder Strauch, der bevorzugt an Gewässern wächst. Der Hauptwirkstoff der Weide ist Salicin, das auch heute noch in synthetischer Form im verbreiteten Schmerzmittel Aspirin Anwendung findet. Früher als es noch keine Schmerztabletten gab, haben die Menschen Weidenrindentee getrunken, wenn sie Fieber oder Schmerzen hatten.
Die Weiden sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Weidengewächse und umfassen etwa 450 Arten. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über alle Teile der nördlichen gemäßigten Zone bis zur  Arktis; einige wenige Arten sind auch in den Tropen und der südlichen gemäßigten Zone heimisch.

Steckbrief
Heilwirkung:
entzündungshemmend, harntreibend, schmerzstillend, schweißtreibend, Erkältungen, Grippale Infekte, Fieber, Rheuma,  Gicht,  Blasenentzündung, Migräne,  Kopfschmerzen, Neuralgische Schmerzen, Verhornte Haut, Hühnerauge, Warzen
wissenschaftlicher Name: Salix alba
Pflanzenfamilie:
Weidengewächse = Salicaceae
englischer Name:
 Willow
volkstümlicher Name:
Felbern, Katzenstrauch, Korbweide, Maiholz, Weihbuschen
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde und Blätter
Inhaltsstoffe:
Glykosid Salicin, Salizylsäure, Gerbstoffe, Gerbsäure
Sammelzeit:
Rinde, Blätter: Frühjahr

Anwendung
Weide kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die häufigste Art, Weide anzuwenden ist als Weidenrinden-Tee.
Tee
Für einen Weide- Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Weidenrinde mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.
Tinktur
Um eine Weide- Tinktur selbst herzustellen, übergießt man Weidenrinde in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich
Weide kann man innerlich, als Tee oder Tinktur gegen Fieber und Schmerzen einsetzen. Außerdem hilft Weidenrinde gegen rheumatische Erkrankungen und Entzündungsvorgänge.
Äußerlich
Äußerlich kann man Weide-Tee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Die Salizylsäure hat die Eigenschaft, harte Hautstellen aufzuweichen. Daher kann man Weidenrinde gegen Hornhaut und Hühneraugen anwenden. Auch gegen Warzen kann man sie versuchen. Dazu muss man die Anwendung aber häufig wiederholen.
Bachblüte
Als Bachblüte "Willow" steht die Weide für die Selbstverantwortung.
Heilkunde und Medizin
Die Borke der Weiden kann getrocknet und als Tee aufgebrüht werden. Sie enthält Gerbstoffe, Phenolglykoside,  Salicin und  acylierte Salicinderivate (u. a. Salicortin, Fragilin, Populin). Vor allem das Salicin wird im Körper zu  Salicylsäure umgewandelt, welches der Grundstoff von Medikamenten auf der Basis von  Acetylsalicylsäure (ASS) ist. Salicylsäure wirkt fiebersenkend, schmerzlindernd und antirheumatisch. Die Wirkung der Weidenborke ist aber stärker, als es dem Salicingehalt entspricht, daher werden synergistische (unterstützende) Wirkungen der sonstigen Inhaltsstoffe (v. a. der  Flavonoide) vermutet. Das Weidenlaub wurde im Mittelalter als harntreibendes Mittel eingesetzt.  

Pflanzenbeschreibung
Es gibt sehr viele Weidenarten, von denen auch viele in Mitteleuropa heimisch sind. Weiden haben eine enge Verbindung zum Wasser, sie wachsen vor allem an Wasserläufen, feuchten Gräben und Feuchtwiesen. Je nach Art werden die Weidenbäume unterschiedlich hoch. Sie können zwischen drei und dreißig Meter groß werden. Junge Zweige von Weiden mit schmalen Blättern sind biegsam, so sehr, dass Körbe daraus geflochten werden. Der Stamm von älteren Weiden kann sehr rauh und gefurcht sein. Die Blätter sind an der Oberseite dunkel-grün und glänzend und an der Unterseite eher silbrig. Da Weiden zweihäusig sind, wach-sen die männlichen und weiblichen Blüten immer auf unterschiedlichen Bäumen. Die Vermehrung der Wei-den erfolgt durch Samen oder durch Weiden-Stöcke, die in die Erde gesteckt werden, denn die Weiden schla-gen sehr leicht aus.
Vegetative Merkmale
Die Weiden sind Laubgehölze: Bäume, Sträucher und  Zwergsträucher. Unter den Weidenarten gibt es bis 30 Meter hohe Bäume, aber auch Zwergsträucher, die nur 3 Zentimeter hoch werden. Die baumartig wachsenden Weidenarten sind in der Regel schnellwüchsig, aber auch relativ kurzlebig. Weiden bilden kräftige und stark verzweigte Wurzeln und festigen so das Erdreich. Weiden sind sehr ausschlags freudig. Deshalb wurden sie früher gern als  Kopfweiden und heute bei der Anlage von  Energiewäldern genutzt. Das gut trocknende Holz der Weiden ist weiß oder rötlich. Es ist biegsam, sehr leicht, zäh und faserig. Die Laubblätter der Weiden sind sehr unterschiedlich. Die Form reicht von beinahe kreisrund bis schmal und lanzettförmig. Bei vielen Arten sind die Blätter hellgrün, und an der Blattunterseite lässt sich – bis auf wenige Ausnahmen – immer eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Behaarung erkennen. Bei allen dreht sich das nächste Blatt um jeweils 144°, also  2⁄ 5 Umdrehungen; jedes fünfte schaut wieder in dieselbe Richtung.
Generative Merkmale
Weiden sind zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Eine Ausnahme bildet lediglich die  Trauerweide, bei der gelegentlich weibliche Blüten in den männlichen Kätzchen vorkommen. Die zu flaumigen Kätzchen versammelten Blüten sind bei manchen Weidenarten besonders auffällig und erscheinen schon vor oder gleichzeitig mit den neuen Blättern. Es lassen sich zwei verschieden geformte Kätzchen beobachten: dicke, eiförmige, welche die männlichen Staubbeutel enthalten und walzenförmige, grünlich gefärbte, die die weiblichen Narben tragen. Sowohl die männlichen als auch die weiblichen Kätzchen haben am Grunde jeder Einzelblüte zwei Nektardrüsen.



ZAHNWURZ


Die Quirlblättrige Zahnwurz, auch als Neunblatt-Zahnwurz, Weiße Zahnwurz oder Weißer Sanikel bezeichnet, ist ein Angehöriger der  Kreuzblütengewächse. Sie blüht vorwiegend von März bis April.

Steckbrief
Heilwirkung:
Husten, Zahnschmerzen
wissenschaftlicher Name:
Dentaria enneaphyllos
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock

Pflanzenbeschreibung
Die mehrjährige krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von etwa 20 bis 30 cm. Die Stängelblätter sind  quirlständig angeordnet und erscheinen meist zu dritt. Die Fiedern sind oval-lanzettlich und unregelmäßig doppelt gesägt. Die blassgelben oder fast weißen, vierzähligen Blüten sind nickend. Die Blütenkronblätter sind 12-16 mm lang und überragen die Staubblätter kaum. Die aufrecht stehenden Schoten sind 40-75 mm lang und 3,5-4 mm breit.



BACHBLÜTEN
Fragst bei Entscheidungen andere um Rat (5 Cerato)
- Diese Menschen fragen prinzipiell bei Entscheidungen jeglicher Art andere Menschen um Rat
- Mit der dementsprechender Bachblüte brauchen Sie nur bei sehr schwierigen Entscheidungen einen Rat anderer

BACHBLÜTEN
Du stehst unter starker inneren Spannung (6 Cherry Plum)
- Diese Menschen stehen und ständiger starker inneren Spannung
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie die Starke innere Spannung lösen


ERNÄHRUNG
Monosaccharide
Fructose (Fruchtzucker), Lebulose
- in Honig und Früchten. Wie der Name schon sagt, ist in Früchten hauptsächlich Fructose enthalten. Ist er süßeste Zucker überhaupt
- Bestandteil von Haushaltszucker und Inulin
- zur Aufnahme in die Zellen ist kein Inulin nötig. Wird deshalb von Diabetikern gut vertragen


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