Direkt zum Seiteninhalt
Krotonbaum tt
Der Krotonbaum gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse und ist in Asien heimisch. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird der Crotonbaum als eine der 50 fundamentalsten Heilpflanzen sehr geschätzt. Auch in Sri Lanka ist der KrotonBaum eine wichtige Heilpflanze. In Mitteleuropa wird der Krotonbaum jedoch nicht als Heilpflanze verwendet, weil seine abführende Wirkung zu drastisch ist und die Pflanze außerdem krebsfördernde Inhaltsstoffe enthält.
Croton tiglium oder der Krotonölbaum, Purgierbaum ist eine Pflanzenart der Gattung Croton innerhalb der Familie der Wolfsmilchgewächse. Der Beiname „tiglium“ soll von einer Molukkeninsel stammen. Besonders das aus den Samen gewonnene Crotonöl wurde medizinisch genutzt.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Früher als starkes Abführmittel benutzt
wissenschaftlicher Name: Croton tiglium
englischer Name: Purging Croton
Verwendete Pflanzenteile: Öl aus Samen
Inhaltsstoffe: Krotonsäure, Kroton-Harz
 
Anwendung
Achtung!   Giftig.   Krotonbaum   nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Der Krotonbaum wird hierzulande nicht als Heilpflanze verwendet.
Medizinische Verwendung
Croton tiglium fand erstmals Erwähnung in der medizinischen Literatur vor über 2.200 Jahren, als Wirkpflanze der traditionellen chinesischen Medizin. Die medizinische Relevanz ist vermutlich auf die große Vielfalt an Sekundärmetaboliten zurückzuführen. Traditionell wurde das aus den Samen gewonnene Crotonöl als Abfuhrmittel und zur Behandlung von Störungen des Intestinal- uns Gastrointestinaltrakts, als Abortivum sowie als Gegenreiz verwendet. Heutzutage findet das kommerziell erhältliche Crotonöl neben der Verwendung als Abfuhrmittel primär Anwendung als Homöopathisches Arzneimittel und in der Akupunktur. Der pharmakologische Wirksamkeit und der Wirkmechanismus der laxativen Eigenschaften von Ethanol Extrakten von Croton tiglium wurden an Darmschleimhäuten von Ratten untersucht.
 
Beschreibung
Gerhard Madaus beschreibt sie wie folgt: Es handelt sich um kleine Bäume von 4–6 m Höhe, oder Sträucher. Die Blätter an dünnen, ca. 10 cm langen Stielen sind eiförmig, 8–12 cm lang und 3–7 cm breit, mit kleinen Sägezähnen und besonders an der Unterseite kleinen Sternhaaren. Die kleinen, weißen Blüten bilden endständige, aufrechte Traubenmit den männlichen Blüten oben und den zahlreicheren weiblichen Blüten unten. Die eiförmig bis ellipsoiden Kapselfrüchte sind stumpf dreiseitig und gelblich. Die giftigen Samen sind auf einer Seite abgeflacht, auf der anderen gewölbt und bräunlich-schwärzlich, etwa 8–12 mm lang und 7–9 mm breit. Croton tiglium kommt entlang des Indischen Ozeans vor. Sie soll in Indien eine verbreitete Heckenpflanze und beliebter Schattenspender sein, Samen und Holz als Fischbetäubungsmittel dienen.

Myrrhe
Commiphora myrrha ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Balsambaumgewächse (Burseraceae). Die ursprüngliche Heimat ist das nordöstliche Kenia, das östliche Äthiopien, Dschibuti, Somalia und auf der arabischen Halbinsel Oman sowie Jemen. Aus ihrem Harz wird die Myrrhe gewonnen.
Myrrhe (veraltet Myrre von althochdeutsch myrra, mittelhochdeutsch mirre, wie lateinisch mirra von griechisch myrrha, entlehnt von der semitischen Sprachwurzel m-r-r, hierzu arabisch murr, hebräisch מוֹר mōr, aramäisch ܡܪܝܪܐ mriro „bitter“) ist das aromatische Gummiharz von mehreren Arten der Gattung Commiphora aus der Familie der Balsambaumgewächse, in erster Linie Commiphora myrrha. Dieser bis zu drei Meter hohe, dornige Strauch wächst in Somalia. Andere Myrrhe produzierende Arten gedeihen in Südarabien und Äthiopien.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Husten, Bronchitis, Mundschleimhautentzündung, Zahnfleischentzündung
wissenschaftlicher Name: Commiphora molmol
Pflanzenfamilie: Balsambaumgewächse = Burseraceae
Verwendete Pflanzenteile: Gummiharz
 
Verwendung
Räucherwerk
Myrrhe wird ähnlich wie Weihrauch als Räucherwerk verbrannt.
Medizin
Als Myrrhentinktur (oft in Mischung mit Ratanhia-Tinktur) hat Myrrhe heute pharmazeutische Bedeutung bei Entzündungen der Mundschleimhaut: Sie ist desinfizierend, zusammenziehend und fördert die Narbenbildung, darüber hinaus besitzt sie blutstillende Wirkung. Sie wirkt auch Krampflösend, wird also auch bei Darmerkrankungen eingesetzt: Myrrhe setzt den Spannungszustand der „glatten“ Darmmuskulatur herab; dadurch verringert sich die Zahl der Darmkontraktionen, Darmkrämpfe werden gelindert. Außerdem reduziert Myrrhe im Darm entzündungsfördernde Prozesse und besitzt die Fähigkeit, dort die Bildung freier Radikale zu vermindern und somit das antioxidative Schutzsystem zu verstärken. Kombiniert mit Kaffeekohle und Kamille ist eine noch größere antientzündliche Wirkung zu beobachten. Mit dieser Kombination konnte in einer RCT (randomisierte kontrollierte Studie) der Kliniken Essen-Mitte gezeigt werden, dass die Arzneidrogen zur Erhaltung der remissionsfreien (beschwerdefreien) Phase bei Colitis ulcerosa vergleichbar wirksam waren wie das synthetische Standardarzneimittel Mesalazin. Auch aufgrund dieser Studie empfiehlt die aktuelle S3-Leitlinie „Colitis ulcerosa“ der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankrankheiten (DGVS): „Eine Kombination aus Myrrhe, Kamillenblütenextrakt und Kaffeekohle kann komplementär in der remissionserhaltenden Behandlung eingesetzt werden.“ Untersuchungen an der Charité Berlin haben gezeigt, dass die Arzneipflanze Myrrhe die Darmbarriere stabilisiert und sie vor schädlichen Einflüssen durch das entzündungsfördernde Eiweiß TNFalpha schützt.[8] Innerlich angewendet wirkt sie ebenso bei Bronchitis wie bei Darmentzündungen. Die Anwendung erfolgt durch Zerkauen (bitter) oder Einnahme von Myrrhepräparaten in Tablettenform.
Parfümerie
Myrrhe (Commiphora spp.) und Opopanax (Harz von Commiphora spp., insbesondere auch Opopanax spp.) zeichnen sich durch einen leicht würzig-süßen Duft von balsamischer Feinheit aus und werden gerne in der Parfümerie eingesetzt. Während das Harz eher als fixierende Komponente verwendet wird, wirkt das durch Wasserdampfdestillation gewonnene Öl bereits in der Kopfnote.
 
Beschreibung
Commiphora myrrha ist besonders bezüglich der Laubblätter sehr variabel.
Commiphora myrrha wächst als laubabwerfender, stämmiger, dorniger Strauch oder kleiner Baum mit knorrigen Ästen, meist mit nur einem kurzen Stamm und erreicht Wuchshöhen von bis zu 4 Meter. Die äußere silbrige, weißliche oder bläulich-graue, glatte Borke schält sich in großen pergamentartigen Stücken ab und die grünere untere, glatte Borke wird sichtbar. Aus den flüssigen, kaum duftenden Exsudaten entsteht ein hartes, durchscheinendes, gelbliches Gummiharz.
Die zu mehreren an Lang- und Kurztrieben zusammen stehenden, ledrigen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel 1 bis 10 mm lang. Die Blattspreite ist dreizählig, mit einem großen Endblättchen und mit zwei kleineren bis winzigen seitlichen Blättchen, oder auf das Endblättchen reduziert. Die ledrigen Fiederblätter sind gräulich-grün bis blau-grün und sehr variabel in Größe und Form. Die Fiederblättchen können bei einer Länge von 6 bis 44 mm und einer Breite von 3 bis 20 mm elliptisch, spatelförmig oder lanzettlich sein mit spitz zulaufender, herzförmiger, gerundeter oder gestutzter Basis und gerundetem oder spitzem oberen Ende. Die Blattränder sind glatt oder gezähnt. Es sind drei bis vier nur schwach erkennbare Blattadern vorhanden.
Die Blütezeit liegt kurz vor der Regenzeit. Commiphora myrrha ist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch) und metagyn (die männlichen Blüten reifen zuerst). Die eingeschlechtigen, gelblich-grünlichen Blüten sind vierzählig. Zwei bis vier männliche Blüten stehen über jeweils einem hellbraunen, sehr kleinen Deckblatt in dichasialen, zymösen Blütenstand zusammen. Die Blütenstandsachse ist oft spärlich drüsig behaart. Ihr etwa 4 mm langer, rötlicher und vierspitziger Blütenboden ist kelch-, becherförmig. Ihre vier Kronblätter sind bei einer Länge von etwa 4,5 mm und einer Breite von etwa 1,5 mm länglich und am oberen Ende bespitzt.
Ein oder zwei glatte, grünlich-rötliche Steinfrüchte stehen auf einem Stiel zusammen. Die bei einer Länge von etwa 12–16 mm und 6–8 mm Breite eiförmigen und abgeflachten Früchte sind geschnäbelt. Wenn die Früchte reif sind zerfallen sie in zwei Teile und geben den Blick auf den einzigen Samen frei. Die braunen, 6–9 mm langen Samen besitzen ein oranges, leuchtend gefärbtes, fleischiges, glattes Anhängsel, auch Pseudoarillus genannt.
Das natürliche Verbreitungsgebiet reicht vom nordöstlichen Kenia über das östliche Äthiopien, Dschibuti und Somalia bis auf der arabischen Halbinsel in den Oman sowie nach Jemen.
Commiphora myrrha ist kommt meist in offenen Acacia-, Commiphora-Buschland vor. Er wächst meist in flachen Böden hauptsächlich über Sandstein. Commiphora myrrha gedeiht in Höhenlagen zwischen 250 und 1300 Meter bei Jahresniederschlagsmengen von 230 bis 300 mm.

Bachblüten
Man glaubt, dass man erblich negativ belastet sei (Wild Rose)
- Diese Menschen glauben, dass sie erblich negativ belastet sei
- Mit der dementsprechenden Bachblüte, glauben sie nicht mehr, dass sie erblich belastet sind
Bachblüten
Ich fühle mich unverstanden (Willow)
- Diese Menschen fühlen sich absolut unverstanden
- Mit der dementsprechenden Bachblüte fühlen sie sich wieder verstanden
Lebensmittelauswahl beim Stillen – weniger geeignete Lebensmittel
Milch & Milchprodukte: Schlagobers, Rahm, Crème fraîche, Kondensmilch über 4% Fett, alle Rohmilchprodukte
Fleisch: fettes Fleisch, Innereien, Fleischkonserven, rohes Fleisch
Fisch: Fischkonserven in Öl, Aal, Räucherfische, Bratheringe, Fischsalate, panierter, frittierter Fisch
Wurst & Wurstwaren: fette Wurstwaren, z.B. Salami, Koch- und Bratwürste, geräucherter Schinken, Fleischsalat
Käse: Käse, Doppelrahmkäse, Schnittkäse, Vollstufe
Eier: Eigelb, roh
Zurück zum Seiteninhalt