Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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05.10.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Oktober > 30.09.19-06.10.19


SCHWERTLILIE

Die Schwertlilien bilden eine Pflanzengattung in der Unterfamilie Iridoideae in der Familie der Schwertliliengewächse innerhalb der Einkeimblättrigen Pflanzen. Die an Arten umfangreiche Gattung mit gelben, blauen oder mehrfarbigen Blütenblättern wurde wie die griechische Göttin des Regenbogens nach dem Regenbogen (griechisch iris) benannt. Der wissenschaftliche Name ist auch im deutschen Sprachgebrauch geläufig. Die Iris-Arten werden wegen ihrer schönen und auffälligen Blüten als Zierpflanzen geschätzt. Schwertlilien sind trotz ihres Namens nur entfernt mit  Lilien verwandt.

Steckbrief
Heilwirkung:
Bauchspeicheldrüsen-Schwäche, Brandwunden, Darmentzündung, Erbrechen, Gallenstörungen, Geschwüre, Leberschwäche, Magenentzündung, Magenstörungen, Migräne, Nervenschmerzen, Phantomschmerzen, Sodbrennen, Stirnhöhlenkatarrh, Wassersucht, menstruationsfördernd, Ödeme
wissenschaftlicher Name:
Iris versicolor
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock, Blätter (nur frisch)
Sammelzeit:
Oktober

Anwendung
Veilchenwurz(el)
Aus der Wurzel der Veilcheniris oder „Florentinischen Schwertlilie", auch Veilchenwurz(el) oder Violwurtz genannt, wurden die im  19. Jahrhundert beliebten Veilchen parfüms gewonnen und in alten Zeiten daraus auch ein  Brechmittel hergestellt. Der Name kommt von den Wurzelsprossen, die ätherisches Öl enthalten, das mit zunehmendem Alter einen feinen Veilchenduft verströmt und in der Antike zur Würze des Weins oder zur Beseitigung von Mund- beziehungsweise Schweißgeruch diente. Als Fixativ wird die Wurzel in der  Kosmetik und bei Herstellung von Potpourris benutzt. Außerdem wird sie auch als Zusatz zu Likören (Benediktiner, Danziger Goldwasser, Cordial Medoc) und zum Aromatisieren von  Weinen und  Tabaken verwendet. In seinem Ratgeber für Landwirtschaft, Gewerbe und privates Leben, "Georgica Curiosa", von 1682 rät Wolf Helmhardt von Hohberg die Schwertlilie schal gewordenem  Bier beizumischen. Noch bis in unsere Zeit wird sie zahnenden Kindern zum Beißen gegeben, da sie in Verbindung mit Speichel eine weiche, gummiartige Konsistenz entwickelt. Da der Veilchenduftstoff, das  Jonon vom Körper nicht verdaut wird, also unverdaut wieder ausgeschieden wird, dienten Erzeugnisse mit Veilchenwurz, ebenso wie das beliebte  kanndier-te Veilchen lt konfekt, dazu, um am  Klosett besseren schicklichen Duft zu hinterlassen.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Schwertlilie-Arten sind  ausdauernde krautige Pflanzen. Diese Geophyten bilden Rhizome oder Knollen, die oft unzutreffend „Zwiebeln" genannt werden, als Überdauerungsorgane. Neuerdings werden auch die Arten der Gattung Belamcanda zu Iris gerechnet. Die hier folgende Beschreibung gilt für alle Iris-Arten, die nicht zur Gattung Belamcanda gehört haben.
Generative Merkmale
Die zwittrigen Blüten der Schwertlilien sind dreizählig. Es sind sechs Blütenhüllblätter vorhanden, die trompetenförmig verwachsen sind; drei äußere als sogenannte „Hängeblätter", die bei einigen Arten auffällige Kämme oder Bärte tragen, sowie drei innere, häufig aufrecht stehende „Domblätter". Über jedem „Hängeblatt" steht ein ebenfalls wie ein Blütenhüllblatt geformter und gefärbter  Narbenast. Es sind nur drei Staubblätter vorhanden. Der Griffel „dreiästig", wobei jeder „Griffelast" über der Narbe zweilappig ist. Bestäubungsbiologisch bildet jedes „Hängeblatt" mit einem Narbenast und dem dazwischenliegenden Staubblatt eine  Blume, d. h. jedes Drittel der Blüte kann unabhängig voneinander von Insekten (insbesondere  Hummeln) angeflogen werden. Die lokuliziden Kapselfrüchte reißen bei Reife an den Rückennähten jedes  Fruchblattes auf. Außer bei Schwertlilien treten solche Kapselfrüchte auch bei Narzissen sowie Nachtkerzen und vielen Liliengewächsen auf. Es befinden sich 4 bis 20 Samen in ein bis zwei Reihen je Kapselfach. Die Samen sind mit oder ohne  Arillus.




SONNENBLUME

Die Sonnenblume steht oft mannshoch in vielen Gärten und eifert mit ihren großen Korbblüten der Sonne nach. Wenn sie verblüht ist und Samen in ihrem Korb trägt, ist sie eine beliebte Anlaufstelle für Vögel. Aber auch wir Menschen haben es auf die Sonnenblumenkerne abgesehen. Aus den Samen wird ein Speiseöl hergestellt, man kann die Samen aber auch naschen, in Müslis verwenden oder in Brote einarbeiten. Innerlich eingenommen helfen die Sonnenblumenkerne und das Öl gegen Darmreizungen. Äußerlich hilft das Sonnenblumen-Öl gegen Hautprobleme. Sogar Neurodermitis soll von ihm gelindert werden.
Die Sonnenblume, auch Gewöhnliche Sonnenblume genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der  Sonnenblumen in der  Familie der  Korbblütler.

Steckbrief
Heilwirkung:
wundheilend, Dysenterie, Hautentzündung, Neurodermitis
wissenschaftlicher Name:
Helianthus annuus
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Sunflower
Verwendete Pflanzenteile:
Samen, Öl
Sammelzeit:
September und Oktober

Anwendung
Ab dem 17. Jahrhundert verwendete man die Kerne für Backwaren oder geröstet als Ersatz für Kaffee und Trinkschokolade. Erst seit dem 19. Jahrhundert wird die Sonnenblume auch als Ölpflanze genutzt. Außerdem werden die Kerne als „Imbiss" gegessen sowie direkt zum Kochen und als Zugabe zu Salaten verwendet. Schon die Indianer haben die fettreichen Samen als Nahrung verwendet. Sonnenblumenkerne werden auch zur Keimung verwendet und entfalten dabei umso mehr ihre Inhaltsstoffe. Daneben spielt die Verwendung als Vogelfutter eine große Rolle. Hauptanbaugebiete sind heute China, die Vereinigten Staaten, Russland, die  Ukraine und das übrige Europa.

Pflanzenbeschreibung
Die Sonnenblume ist eine  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 1 bis 2, seltener 3 Meter erreicht. Sie bildet keine Knollen. Der Stängel ist rauhaarig. Die fast alle wechselständigen am Stängel angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von bis 40 Zentimeter und einer Breite von bis zu 35 Zentimetern breit herzförmig mit gesägtem Rand. Die nickenden Blütenkörbe weisen einen Durchmesser von 10 bis 40 Zentimetern auf. Die meist gelben  Zungenblütensind 6 bis 10 Zentimeter lang und die  Röhrenblüten sind braun. Die Sonnenblume ist eine bis zu 2 m tief wurzelnde einjährige kultivierte Pflanze. Sie ist sehr  photosyntheseaktiv; eine große Pflanze bindet pro Tag das in einem Raum von 100 Kubikmetern vorhandene Kohlenstoffdioxid. Allerdings sind die Pflanzen sehr lichtabhängig d. h., die Netto-Photosyntheserate steht in direktem Verhältnis zum Logarithmus der Lichtintensität, deshalb bleiben bereits geringfügig schlechter besonnte Pflanzen wesentlich kleiner. Sie ist eine typische Pflanze warmer Standorte, d. h., sie ist ein Wärmekeimer, sie hat ihr maximales Wachstum bei 20 Grad Cel-sius und ihre Keimblätter legen sich nachts zusammen.
Ihre Scheinblüte sind große „Körbchenblumen", die oft aus über 15.000 Einzelblüten bestehen. Die Blüten sind vormännlich. Die zungenförmigen Randblüten sind steril und haben eine hohe UV-Reflexion. Die Scheibenblüten sind zwittrig. Die  Bestäubungerfolgt durch verschiedene  Insekten. Der  Nektar hat zur Zeit der Hauptproduktion zwischen 10 und 14 Uhr auch den höchsten Zuckergehalt von 35%. Die Blütenköpfe richten sich fast immer auf „Mittag" ein; die Sonnenblumen sind also Kompasspflanzen. Die Eigenart der Pflanze, sich immer dem Sonnenlicht zuzuwenden, nennt man  Heliotropismus. An sonnigen Tagen verfolgt die Knospe die Sonne von Ost nach West, während sie sich nachts oder in der Morgendämmerung nach Osten zurückdreht. Auch wenn dies für die reifende Pflanze angenommen wird, so drehen sich nur die Blätter und Knospen zur Sonne, nicht jedoch die  Fruchtstände. Diese weisen in der Regel nach Osten. Der Stamm verhärtet am Ende der Knospenstufe seine östliche Ausrichtung und, wenn die Überstrahlungsstufe erreicht wird, „friert" der Stamm sie gewissermaßen ein. Blühende Sonnenblumen sind nicht mehr heliotrop, und die meisten Köpfe zeigen in Richtung des Sonnenaufgangs. Blütezeit ist von Ende Juni/Juli bis September.
Die  Früchte sind Achänen ohne  Pappus, dafür befinden sich auf dem Korbboden viele harte  Spreublät-ter als Tragblätter der Einzelblüten; diese dienen der katapultartigen Ausbreitung der Früchte, besonders bei der Bearbeitung durch  Vögel. Dazu kommt eine Versteckausbreitung z. B. durch  Mäuse. Außerdem breiten sich die Früchte als Regenschwemmlinge aus. Sie sind Licht- und Wärmekeimer. Die Blätter werden vom  Sonnenblumenrost befallen.  



BACHBLÜTEN
Man fürchtet, hintergangen zu werden (15 Holly)
- Diese Menschen fürchten sich, hintergangen zu werden
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie das Gefühl, des hintergangen zu werden, hinter sich lassen  

BACHBLÜTEN
Kannst dich schlecht zur Wehr setzen aus Mangel an Selbstvertrauen (19 Larch)
- Diese Menschen können sich schlecht zur Wehr setzen aus Mangel an Selbstvertrauen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sich wieder zur Wehr setzen und ihr Selbstvertrauen steigt


ERNÄHRUNG
Allgemeine Ernährungsregeln bei Fettstoffwechselstörungen
- Haferkleie ist ein Nahrungsergänzungsmittel mit einem sehr hohen Faserstoffanteil und cholesterinsenkenden Eigenschaft

-
Vollkornprodukten den Vorzug
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Vegetarische Ernährung – günstig für die Blutfetten
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Öfter mal Fisch
-
Zuckerverzehr reduzieren
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Alkoholkonsum einschränken


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