Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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05.10.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Oktober > 01.10.18-07.10.18


MÖNCHSPFEFFER      

Schon im Mittelalter war der Mönchspfeffer hochgeschätzt und in den Klöstern wurde er hochdosiert als Würzmittel serviert, um die Libido der Mönche und Nonnen zu dämpfen. Heutzutage wird der Mönchspfeffer vor allem gegen Frauenbeschwerden eingesetzt.
Der Mönchspfeffer ist eine  Pflanzenart aus der Gattung Vitex in der Familie der Eisenkrautgewächse. Er wird in der Umgangssprache auch Keuschbaum, Keuschlamm oder Liebfrauenbettstroh genannt, weil er angeblich den Geschlechtstrieb abschwächt. Weitere Namen sind Abrahamstrauch, Pfeffersalz und Tanis. Das spiegelt sich auch im wissenschaftlichen Namen wider: lateinisch agnus bzw. altgriechisch ἁγνός ‚Lamm, und lat. castus ‚keusch‘. Der Mönchspfeffer wird heute in der Naturheilkunde vor allem beim  prämenstruellen Syndrom, bei  Zyklusstörungen und unerfülltem Kinderwunsch eingesetzt.

Steckbrief
Heilwirkung:
 Wechseljahre, Prämenstruelles Syndrom (PMS),  Östrogen-Dominanz, Hyperprolaktinämie, Blutungsstörungen, Mastodynie, Schmerzen während der Periode, Zyklusunregelmäßigkeiten, Übererregbarkeit, Hodenentzündung, Prostataentzündung
wissenschaftlicher Name:
Vitex agnus castus
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:
Chasteberry, Chastetree
volkstümlicher Name:
Keuschlamm
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Früchte
Inhaltsstoffe:
Fettes Öl, ätherisches Öl, Flavone, Iridiode, Aucubin, Agnusid, Casticin
Sammelzeit:
Herbst


Anwendung
Im Mittelalter wurde der Samen in Klöstern zerstoßen und in großen Dosen als Gewürz serviert, um den Mönchen und Nonnen die Enthaltsamkeit zu erleichtern. In geringen Dosen bewirkt er das Gegenteil. Der wichtigste Einsatzzweck des Mönchspfeffers in heutiger Zeit ist jedoch die Frauenheilkunde. Denn er hilft sowohl gegen Periodenprobleme als auch bei  Wechseljahresbeschwerden. Diese Wirkung hängt mit seiner Funktion als Phytohormon zusammen, denn der Mönchspfeffer kann die körpereigene Progesteronbildung anregen.
Medizinische Verwendung
Mönchspfeffer ist eine Heilpflanze, deren Früchte (Agni casti fructus) zur Behandlung des Prämenstruellen Syndroms eingesetzt werden kann. Wirksamkeitsbestimmende Inhaltsstoffe sind bizyklische Diterpene, Iridoidglykoside, lipophile Flavonoide, Triglyceride, Öl- und Linolsäure sowie ätherisches Öl. Mönchspfeffer fördert die  Hormonregulation bei unregelmäßigem Zyklus. Getestet wurde u. a. die Wirkung bei  Mastodynie. Hierbei zeigte sich unter Behandlung mit Agnus-Castus-Präparaten eine Besserung der prämenstruellen Mastodynie, die wahrscheinlich dem Ansteigen des Progesteronspiegels geschuldet ist. Da Mönchspfeffer die Bildung des  Gelbkörperhormons fördert, werden die entsprechenden Arzneimittel mit zum Teil belegbaren Erfolgen auch bei Unfruchtbarkeit infolge von Gelbkörperschwäche oder erhöhten Gelbkörperspiegeln angewendet. Eingesetzt wird industriell hergestellter und standardisierter Extrakt, der kontinuierlich während des gesamten Menstruationszyklus eingenommen wird. Als Nebenwirkung kann es zu Juckreiz kommen. Durch die gestagenartige Wirkung verlängert sich häufig die Follikularphase, sodass der Nutzen bei verlängerten Zyklen fraglich ist. Außerdem wurde eine vertreibende Wirkung (als Repellent) gegen Zecken und andere blutsaugende Arthropoden nachgewiesen.  

Pflanzenbeschreibung
Der Strauch kann eine Höhe von bis zu vier Metern oder mehr erreichen und hat hellbraune, vierkantige und fein behaarte Zweige. Die aromatischen Blätterstehen kreuzweise gegenständig und sind handförmig gefingert, sowie fünf- bis siebenzählig. Die eilanzettlichen bis lanzettlichen und spitzen, meistens ganzrandigen Finger blättchen sind kurz gestielt und unterseits heller sowie kurz filzig behaart. Die duftenden  Blüten sind klein, bestehen aus dichten, endständigen Blütenständen und haben eine violette, blaue, rosa oder weiße Farbe. Optisch ist er wegen den Blättern dem Hanf und in der Blüte dem Schmetterlingsflieder sehr ähnlich, weshalb es leicht zu Verwechselungen kommen kann. Die rundliche, schwärzliche Frucht ist eine etwa 2–3mm große, viersamige und glatte  Steinfrucht mit einem haltbaren hellbräunlichen Kelch. Der becherförmige Kelch bedeckt die Frucht bis etwa zur Hälfte bis zwei Drittel. Blütezeit ist Juli bis August. Die Treibzeit ist je nach Ortsbedingungen unterschiedlich, meist von April bis Juni. Die bevorzugten Standorte sind feuchte Plätze und Flussufer.
Ursprünglich war der Mönchspfeffer im Mittelmeerraum beheimatet. Doch schon im Mittelalter brachten ihn die Mönche und Nonnen nach Europa, um in ihren Klostergärten ein Mittel gegen die fleischliche Lust zu kultivieren. Der Mönchspfeffer bevorzugt Ufernähe, wächst bei guter Pflege aber auch ohne Gewässer. Er ist ein bis zu 5 m hoher Strauch. Seine Blätter sind handförmig gefiedert. Im Spätsommer blüht der Mönchspfeffer zartblau bis violett. Seine Blüten stehen in dichten Ähren. Später reifen 0,5 cm große Steinbeeren heran, die pfeffrig scharf schmecken.




STERNANIS

Aus der Weihnachtsbäckerei ist der Sternanis wohlbekannt. Sein Geschmack und Duft ähnelt dem Anis, dem der Sternanis auch seinen Namen verdankt. In Teemischungen ist der Sternanis nicht nur ein wohlschmeckender Geschmacksgeber, sondern er hat auch eine ausgeprägte eigene Heilwirkung auf den Atmungsapparat und das Verdauungssystem. Auch gegen Bakterien wirkt der Sternanis.
Der Echte Sternanis gehört zur Familie der Sternanisgewächse. Es ist ein immergrüner Baum, der in tropischen Gebieten wächst, dessen reife Früchte als Gewürz und Heilpflanze genutzt werden.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Nervenschmerzen
Heilwirkung:
antibakteriell, anregend, entspannend, schleimlösend, harntreibend
Anwendungsbereiche:
Blähungen, Bronchitis, Darmkrämpfe, Hexenschuss, Ischias, Juckreiz, Magen-beschwerden, Magenkrämpfe, Mandelentzündung, Mundgeruch, Zahnschmerzen
wissenschaftlicher Name:
Illicium verum
Pflanzenfamilie:
Sternanisgewächse = Schisandraceae
englischer Name:
Star anise
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte, Samen
Inhaltsstoffe:
Shikimisäure, ätherische Öle, Anethol, Anisol, Foeniculin, Cineol, Carvon, Gerbsäure, Limon-en, Linalool, Rutin, Saponine, Terpene, Safrol, Kamphen
Sammelzeit:
Oktober

Anwendung
Man kann die zerkleinerten Sternanis-Früchte als Tee oder in Teemischungen gegen Verdauungsbeschwerden oder Husten trinken. Durch seine antibakterielle Wirkung kann man Sternanis-Tee unterstützend bei Bronchitis, Mandelentzündung (Angina) oder Entzündungen des Verdauungsapparates verwenden. Auch gegen Hexenschuss kann man Sternanis-Tee trinken, weil er entspannend wirkt. In Teemischungen fördert Sternanis den Wohlgeschmack. Gegen Mundgeruch kann man die Hüllen der Sternanis-Samen kauen. Gekaut fördern die Samenhüllen auch die Verdauung nach schweren Mahlzeiten. Das ätherische Öl kann man gegen Zahnschmerzen auf die betroffene Stelle reiben. In der Küche und Weihnachtsbäckerei wird Sternanis aufgrund seines Wohlgeschmacks eingesetzt. Der Wirkstoff Shikimisäure ist die Grundlage des Grippemittels Tamiflu.
Küche
Zusammen mit  Fenchel, Cassiazimt, Gewürznelke und Szechuanpfeffer wird der Echte Sternanis in der chinesischen Küche als  Fünf-Gewürze-Pulver verwendet. Darüber kann es Bestandteil des indischen Currys sein. Asiatische Fleischgerichte wie die  Pekingente werden mit Sternanis aromatisiert. Auch für eine würzige Brühe namens Lu-shui, die vielseitig in der chinesischen Küche verwendet wird, wird Sternanis als eines der zahlreichen Gewürze verwendet. Da die Hülle aromatischer ist als die Kerne, wird der Sternanis samt Hülle verwendet oder gemahlen. In geschlossenen Behältern aufbewahrt beträgt die Haltbarkeit etwa drei Jahre. Echter Sternanis schmeckt anhaltend süß und lakritzartig, aber auch ein wenig pfeffrig und säuerlich. Pflanzen mit sehr ähnlichem Aroma sind  Anis, Fenchel und die heutzutage selten verwendete  Süßdolde.
Medizinische Nutzung
Als Heildroge dienen die getrockneten Sammelfrüchte, die 70ml/kg  ätherisches Öl enthalten. Das Aroma des Sternanis wird von trans- Anethol bestimmt, welches mit mindestens 86% den größten Anteil des ätherischen Öls ausmacht. Die Wirkstoffe des Ätherischen Öls sind Anethol (80–90%), Methylchavicol (bis 6%), Foeniculin, Anisaldehyd, Monoterpene, wie  Limonen, Pinen und Linalool sowie Flavonoide und geringe Mengen  Veranisatine. Sternanis hat wie Anis schleimlösende, Auswurf fördernde und leicht krampflösende Eigenschaften und wird wie dieser, allerdings viel seltener, bei Katarrhen der Atemwege sowie bei Verdauungsbeschwerden mit Völlegefühl, Blähungen und leichten Krämpfen in Teemischungen eingesetzt. Medizinisch genutztes  Anisöl, das in vielen Hustenmitteln enthalten ist, wird sowohl aus Echtem Sternanis als auch aus Anis gewonnen.
Sonstiges
Der nahe Verwandte und im Geruch und Aussehen ähnliche  Japanische Sternanis, Illicium anisatum, wird in Japan traditionell als  Räucherwerk verbrannt, er ist aber nicht als Gewürz geeignet, da er giftig ist und Leber, Nieren und Blase dauerhaft schädigen kann. Teilweise ist es durch ungewollte Vermischungen von Echtem mit Japanischem Sternanis zu Vergiftungen gekommen.

Pflanzenbeschreibung
Der Echte Sternanis wächst als immergrüner  Baum, der Wuchshöhen von bis zu 20 m erreichen kann. Die  Laubblätterstehen dicht an den Spitzen der Zweige. Sie sind umgekehrt eiförmig bis umgekehrt lan-zettlich, 5 bis 11 cm lang und 1,6 bis 4 cm breit. Die Blattspitze ist spitz oder kurz zugespitzt, die Blattbasis ist keilförmig spitz, der Blattrand ist ganzrandig. Die tiefroten Blüten stehen einzeln in den Blattachseln. Die Blütenhülle besteht aus sieben bis zwölf Blütenhüllblättern. Es sind elf bis 20  Staubblätter vorhanden, acht oder neun  Fruchtblätter stehen in einem  Quirl und sind nicht miteinander verwachsen. Die rötlich-braune Frucht besitzt einen Durchmesser von etwa 3,5 cm und besteht aus acht oder neun verholzenden  Balg-früchten. Die Samen sind braun und glänzend.  
Der Sternanis ist in China und Vietnam heimisch. In gemäßigten Breiten wächst er nur in Kübeln oder Gewächshäusern, weil er nicht frostfrei ist. Er bevorzugt leichte, sandige Böden, die eher sauer sind. Außerdem mag er Halbschatten oder sonnige Standorte. Der Sternanis-Baum wird bis zu 18 m hoch. Seine Blätter sind immergrün. Zwischen März und Mai blühen die gelblichen Blüten mit vielen Blütenblätter. Die charakteristisch geformten sternförmigen Samen reifen im Oktober.



BACHBLÜTEN
Ich bin sehr ehrgeizig (32 Vine)
- Diese Menschen sind sehr, sehr ehrgeizig
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie das ehrgeizige herunterschrauben


BACHBLÜTEN
Man reagiert normalerweise sehr eigenständig, lässt sich aber durch Familienrücksichten, gesellschaftliche Konventionen, sentimentale Erinnerungen oder die Meinung, warnender Skeptiker vorübergehend in seinen Entscheidungen verunsichert (33 Walnut)
- Diese Menschen sind für gewöhnlich sehr eigenständig, jedoch lassen sie sich durch Familienrücksichten, Konventionen, sentimentale Erinnerungen, Meinungen oder warnende Skeptiker momentan bei den Entscheidungen verunsichern
- Mit der dementsprechender Bachblüte bleiben Sie in verschiedenen Situationen standhafter


ERNÄHRUNG
Praktische Aspekte in der Sportlerernährung
Obwohl die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Leistung bekannt sind, begegnet man im Alltag immer wieder krassen Ernährungsfehlern, zum Teil aus Mangel an - vor allem praktischem – Ernährungswissen, zum Teil auch aufgrund einer allzu lässigen Einstellung der Ernährung gegenüber. Wer als Sporttreibender aber das tägliche Essen und Trinken nicht ernst O, verzichtet auf einen ganzen wesentlichen Baustein des Erfolgs im Sport.
Folgende FEHLER werden häufig gemacht:
- mit leerem Magen Sport treiben
- aufs Trinken verzichten
- falsch tanken: fett-eiweißreiche Kost anstatt kohlenhydratbetonter Kost
- Süßigkeiten, Limonade und Fast Food anstelle von vollwertiger Ernährung


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