Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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05.10.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Oktober > 02.10.17-08.10.17


KARDAMON  


Kardamom ist ein asiatisches Gewürz, das zur Familie der Ingwergewächse gehört. Im Gegensatz zu anderen Ingwer-Verwandten wird beim Kardamom aber die Frucht genutzt und nicht der Wurzelstock. Kardamom schmeckt leicht scharf und balsamisch und wird in Mitteleuropa vor allem als Lebkuchengewürz. Auch im indischen Chai-Tee, der auch hierzulande immer beliebter wird, hat Kardamom einen festen Platz. Durch seine ätherischen Öle regt Kardamom die Verdauung an und wirkt Blähungen entgegen. Außerdem hat er eine entkrampfende Wirkung auf das Nervensystem und kann auch Frauenbeschwerden lindern.
Der Grüne Kardamom ist eine Pflanzenart aus der Familie der Ingwergewächse innerhalb der einkeimblättrigen Pflanzen. Es gibt zwei Varianten dieser Art, die als Gewürz verwendet werden: Der Malabarkardamom und der weniger wertvolle Ceylonkardamom. Es werden meist die Samen verwendet, oft auch die gesamten getrockneten  Kapselfrüchte.

Steckbrief
Heilwirkung:
anregend, krampflösend, Husten, Asthma, Blähungen, Mund-geruch, Epilepsie, Menstruationsbeschwerden, Periodenkrämpfe, Wechseljahresbeschwerden
wissenschaftlicher Name:
Elettaria cardamomum
englischer Name:
Cardamom
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte, Samen
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Campesterol, Stigmasterol, Beta-Sitosterol, Borneol, Kampfer, Salicylate
Sammelzeit:
Oktober bis Dezember

Verwendung
Kardamom ist eine Gewürzart. Die Kapselfrüchte (Kardamomen) des Kardamoms werden kurz vor der Reife von Hand gepflückt, da sie sich ansonsten öffnen und so die Samen verloren gehen. In arabischen Ländern wird dem Kardamom eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt.
In der Küche
Die Samen enthalten ein  ätherisches Öl, das ihnen ein würziges, süßlich-scharfes Aroma verleiht. Da es leicht verfliegt, sollte man ganze Kapseln dem Kardamompulver – in dem auch meist die geschmacksneutralen Fruchtschalen mit vermahlen sind – vorziehen und die Samen erst bei Bedarf mörsern oder mahlen. Beim Mörsern drückt man den Stößel auf die Kapsel, bis sie aufspringt. Dann wird die Hülle entfernt und der Samen zerrieben. Guten Kardamom er-kennt man an der frisch-grünen Farbe der Kapseln und der ölig-schwarzen Farbe der Samenkörner. Kardamomsamen sind ein verbreitetes  Gewürz in der asiatischen und arabischen Küche. Sie sind ein Hauptbestandteil indischer Masalas und des ihnen nachempfundenen  Currypulvers sowie von  Masala chai. Das ayurvedische Konfekt Laddu, das aus  Ghee-Butter hergestellt wird, enthält auch Kardamom. In der europäischen Küche findet das Gewürz hauptsächlich Verwendung in Weihnachtsgebäck wie Lebkuchen und Spekulatius, aber auch in Wurstwaren, Likören, Schokolade und als Bestandteil von Gewürzmischungen. In Skandinavien ist Kardamom außerdem ein typischer Bestandteil süßer Backwaren und im Glühwein. Bei der Zubereitung von arabischem Mokka wird dem Kaffeemehl häufig Kardamom zugegeben. Trotz desselben Namens wird der sogenannte  Schwarze Kardamom ausschließlich für pikante Gerichte verwendet.
In der Medizin
Als Droge dienen die kurz vor der Reife geernteten Früchte mit den Samen der var. minuscula  Bork , die nur an der Malabar-Küste heimisch ist. Wirkstoff ist ein  ätherisches Öl (ca. 7 %), das aus über 120 Verbindungen besteht, vor allem alpha-Terpinylacetat (etwa ein Drittel), Cineol (ebenfalls etwa ein Drittel), alpha- Terpineol,  Limonen, Linalylacetat, Linalool, Hydroxyzimtsäure, fettes Öl und  Stärke. Für arzneiliche Zwecke werden nur die von der Kapselhülle befreiten Samen verwendet. Ihr ätherisches Öl wirkt fördernd auf die Speichel-, Magen- und Gallensaftsekretion. In der Regel werden alkoholische Auszüge verwendet, bisweilen mit  Kümmel und Fenchel kombiniert und in Fertigpräparaten bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen und zur Anregung des Appetits eingesetzt. In manchen Mitteln ist Kardamom auch nur als Geschmackskorrigens enthalten.

Beschreibung
Elettaria cardamomum ist eine  ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht in der Regel Wuchshöhen von 2 bis 3 Meter, vereinzelt bis 5,5 Meter. Es wird ein starkes bewurzeltes  Rhizom als Überdauerungsorgan gebildet. Es sind viele lanzettliche Laubblätter vorhanden. Der Blütenstandsschaft wächst aus einem flach über dem Boden kriechenden Seitentrieb aus und erreicht Wuchshöhen von bis zu 1,5 Meter. Die Blüten stehen in einem  rispigen Blütenstand zusammen. Die zwittrigen, zygomorphen Blüten sind dreizählig mit doppelten Perianth. Das Labellum ist der auffälligste Teil der Blüte. Die dreifächerigen, strohigen  Kapselfrüchte sind von grünlich-gelblicher Farbe. In jedem Fruchtfach sitzen vier bis acht unregelmäßig geformte, grau- bis rötlichbraune  Samen.




KUCKUCKS-LICHTNELKE  


Die Kuckucks-Lichtnelke ist eine rosarot blühende Nelke mit zerzaust aussehenden Blüten. Sie wächst an feuchten Stellen in Mooren, Wiesen und Süm-pfen. Da immer mehr Flächen trockengelegt werden, wird die Kuckucks-Licht-nelke in der Natur immer seltener, wird dafür immer öfter als Pflanze an Gartenteichen kultiviert. Oft findet sich an der Kuckucks-Lichtnelke, ein schleimiges Gebilde, die Kuckucksspucke. Als Heilpflanze wird sie nur selten eingesetzt, z.B. gegen Grützbeutel.
Die Kuckucks-Lichtnelke ist eine  Pflanzenart in der  Familie der  Nelkengewächse.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Grützbeutel
Heilwirkung:
antibakteriell, antimikrobiell, immunmodulierend
Anwendungsbereiche:
Volksheilkunde: Atherom, Grützbeutel, Weichteiltumor, Blüten-Essenz: fördert Fluss der Lebensenergie, gibt Kraft, gegen Ver-giftungen
wissenschaftlicher Name:
Lychnis flos-cuculi, Silene flos-cuculi
Pflanzenfamilie:
Nelkengewächse = Caryophyllaceae
englischer Name:
Ragged Robin, Cuckoo Flower, Thunder Flower
volkstümlicher Name:
Kuckucks-Lichtnelke, Kuckuck-Lichtnelke
Verwendete Pflanzenteile:
Samen, Blüten
Inhaltsstoffe:
Saponine
Sammelzeit:
Frühling, Spätherbst

Anwendung
Früher hatte die Kuckucks-Lichtnelke eine geringe Bedeutung in der Volksmedizin. Heute wird sie als  Zierpflanze in Gärten oder an Gartenteichen verwendet.
Volksheilkunde
Leider konnten wir noch nicht die genaue Anwendungsform der Volksheilkunde in Erfahrung bringen. Bei anderen Lichtnelken wird der gemörserte Samen als Breiumschlag eingesetzt.
Blüten-Essenz
Fördert Fluss der Lebensenergie, gibt Kraft und befreit von Vergiftungen und Blockaden.

Geschichtliches
Der Name Kuckucks-Lichtnelke dürfte von der Kuckucksspucke kommen, die sich oft an der Pflanze findet. Kuckuck hat weniger mit dem Vogel zu tun, es war früher ein anderes Wort, wenn man nicht Teufel oder Hexe sagen wollte. Der richtige Name für die Pflanze ist also eher Teufels-Lichtnelke oder Hexen-Lichtnelke. Die Pflanze selbst wurde auch mit Teufel, Kobolden, bösen Geistern und Dämonen in Verbindung gebracht. Trotzdem ist in einigen Gegenden die Kuckucks-Lichtnelke ein magischer Hinweisgeber wer als künftiger Partner in Frage kommt. Als Heilpflanze spielt die Kuckucks-Lichtnelke nur in Notzeiten eine Rolle, wenn sonst keine Heilpflanze vorhanden ist. Teilweise wurde die Wurzel als Seifenersatz genutzt.

Pflanzenbeschreibung
Die Kuckucks-Lichtnelke ist in Europa und Teilen von Asien heimisch. Sie wurde im 19. Jahrhundert nach Nordamerika gebracht und verbreitet sich auch dort. Sie wächst bevorzugt an feuchten Standorten wie Moore, Sümpfe und Feuchtwiesen und zeigt einen hohen Grundwasserspiegel an. Die einjährige Pflanze wird zwischen 30 und 80 Zentimeter hoch. Die Blätter sind unten spatenförmig und nach oben lanzettenartig. Die rosaroten Blüten mit 5 Kronblättern erscheinen zwischen April und Juli. Die Blüten sind vierfach gespalten und haben einen Durchmesser von etwa 3 - 4 cm. Aus den Kuckucks-Lichtnelke-Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen. An der Kuckucks-Lichtnelke findet sich oft ein schleimiges Gebilde, der sogenannten Kuckucksspucke, ein Schaumnest der Schaumzikade.
Erscheinungsbild und Blatt
Die Kuckucks-Lichtnelke ist eine kurzlebige, ausdauernde  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 90 cm erreicht. Es werden Blattrosetten, kurze Stängelohne Blüten und hohe, aufrechte, blühende Stängel ausgebildet. Die gestielten Grundblätter sind am Rand gewimpert und spatelartig geformt. Die oberen gegenständigen Stängelblätter sind lanzettlich geformt.
Blütenstand und Blüte
Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Es wird ein lockerer,  trugdoldiger Blütenstand ausgebildet. Die Blüten sind überwiegend zwittrig, doch kommen auch rein weibliche und rein männliche Pflanzenexemplare vor. Die  Blüten sind fünf-zählig mit doppelter  Blütenhülle und besitzen einen Durchmesser von etwa 4 Zentimetern. Die fünf Kelchblätter sind zu einer 6 bis 10 Millimeter langen, zehnnervigen, unbehaarten Kelchröhre verwachsen. Die fünf  Kronblätter sind 15 bis 25 mm lang und vierfach (selten nur zweifach) tief geschlitzt, dabei bilden sie eine Nebenkrone aus. Die meisten Pflanzenexemplare blühen zwar rot, aber es kommen auch weiße Exemplare vor. Es sind fünf Griffel vorhanden.
Frucht und Samen
Die  Kapselfrucht ist bei einem Durchmesser von bis zu 8 Millimetern kugelig und öffnet sich oben mit fünf Zähnen; dort entlässt sie die Samen. Die dunkelbraunen, nierenförmigen, etwa 1 Millimeter großen Samen besitzen eine Oberfläche, die dicht mit winzigen Spitzen besetzt ist. Fruchtreife erfolgt von Juli bis Oktober.

Anbautipps
Im frühen Frühling direkt ins Freiland aussäen. Oder im Frühling bestehende Pflanzengruppe teilen. Der Boden sollte tiefgründig, lehmig, humusreich und immer feucht sein. Der Standort sollte halbschattig oder sonnig sein.

Sammeltipps
Die Kapseln mit dem Samen im Herbst sammeln, ausschütteln und nachtrocknen. Für die Herstellung von Blüten-Essenzen sollen die Blüten nicht berührt werden. Dazu kann man ein Blatt zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und so geschützt die Blüten vorsichtig abzupfen.



BACHBLÜTEN
Man flüchtet sich bei Schwierigkeiten in unrealistische und illusionäre Vorstellungen (9 Clematis)
-
Diese Menschen flüchten bei kleinsten Anzeichen von Schwierigkeiten sofort in unrealistischen und
 illusionären Vorstellungen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen in der Realität bleiben, auch wenn
 Schwierigkeiten da sind


BACHBLÜTEN
Man hortet Wissen, ohne es anzuwenden (5 Cerato)
Diese Menschen haben ein Wissen bzw. häufen ihr Wissen an, ohne es jemals zu nutzen oder es jemals
anzuwenden
Mit der dementsprechenden Bachblüte können und wollen diese Menschen ihr Wissen weitergeben


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