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Wilder Yams
Yams, auch Yam oder Yamswurzel genannt, sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Yamswurzelgewächse. Die bis zu 800 Arten sind hauptsächlich in den Tropen verbreitet. Einige Arten sind wichtige tropische Nahrungs- und Heilpflanzen.
In vielen südlichen Ländern stellt die Yamswurzel dank ihrer Nährkraft ein wichtiges Nahrungsmittel dar, ähnlich wie bei uns Kartoffeln oder Brot. Die Wurzel der Yamspflanze enthält jedoch auch pflanzliche Hormone (Phytohormone), die eine Linderung von Wechseljahrs- und Menstruationsbeschwerden bewirken. Auch für allerlei andere gesundheitliche Probleme ist Yams hilfreich.
Steckbrief
Heilwirkung: entspannend, entzündungshemmend, krampflösend, schmerzlindernd, schweißtreibend, Depressionen, Wechseljahresbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, Prämenstruelles Syndrom, Libido stärkend, Hormonelle Störungen, Osteoporose, Spannungen in den Brüsten, Geburt erleichternd, Übergewicht durch Hormonstörungen, Nervosität, Reizmagen, Krampfartiger Schluckauf, Alterserscheinungen (Anti Aging), Blutgefäße erweiternd, Asthma, Rheuma, Galle treibend, Gallenkoliken
wissenschaftlicher Name: Dioscorea mexicana, Dioscorea villosa
Pflanzenfamilie: Yamswurzelgewächse = Dioscoreaceae
englischer Name: Wild Yam
volkstümlicher Name: Yam, Yamwurzel, Yamswurzel, Wasseryams
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel
Inhaltsstoffe: Diosgenin, Saponin, Vitamine, Mineralien, Eisen, Kupfer, Mangan, Oxalat, Proteine, Schwefel, Zink
Sammelzeit: Herbst
Anwendung
Einige Arten und deren Ausleseformen sind Nutzpflanzen, sowohl als wichtige Nahrungspflanzen als auch als Heilpflanzen. Viele Yams-Arten werden wegen ihrer essbaren Wurzelknollen als Nahrungsmittel angepflanzt. Bei der am meisten angebauten Art erreichen die unterirdischen Knollen eine Länge von bis zu 2 Metern; ihr Geschmack ist süßlich und ähnelt dem von Esskastanien und Kartoffeln. Sie haben eine dunkel-braune bis schwarze Haut und sind reich an Provitamin A sowie Kalium. Außer der „Chinesischen Yamswurzel“ und der Dioscorea japonica („Japanische Berg-Yams“ oder „Yamaimo“(山芋)) wirken alle Yams-Arten roh gegessen toxisch. Yamswurzeln ähneln geschmacklich und optisch den Süßkartoffeln, sind aber nicht mit ihnen verwandt. In Südamerika, Afrika und der Karibik sind Yams häufig Bestandteil des Gemüseangebots, in Europa jedoch im Gegensatz zur Süßkartoffel nur selten zu erwerben. In den Küchen der Tropen sind sie ein wichtiger Stärke-Lieferant. In China gibt es ein Vorhaben, mit Hilfe gentechnischer Methoden Sorten von Yams-Arten zu züchten, die als Energiepflanzen für die Erzeugung von Ethanol-Kraftstoff optimiert sind. In der Naturheilkunde wird wilder Yams je nach Dosierung zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden, gegen PMS und sowohl zur Empfängnisverhütung als auch bei unerfülltem Kinderwunsch eingesetzt. Der Einsatz ist jedoch umstritten und setzt eine intensive Beschäftigung mit dem Thema voraus. Die wilde Yamswurzel enthält in großen Mengen Diosgenin, ein Cholesterin-Derivat mit zusätzlichen Hydroxygruppen in der Seitenkette, die als inneren Ether weitere Ringe an das Steran-Gerüst anhängen. Obwohl aus Diosgenin nur durch chemischen Abbau das Gelbkörperhormon Progesteron gewonnen werden kann, wird Diosgenin in der esoterischen Literatur und der alternativen Medizin als „natürliches“ Progesteron bezeichnet. Yams enthält eine geringe Menge Amygdalin, welches im Darm zu Blausäure umgebaut wird.
Das Besondere an der Yamswurzel ist ihr Gehalt an Diosgenin, einem Stoff, der dem menschlichen Hormon Progesteron ähnelt. Daher eignet sich Yams bei Be-schwerden der Wechseljahre oder Menstruation. Sie soll sogar die Geburt erleichtern. Yams hilft aber auch gegen vielerlei andere Beschwerden, wie beispielsweise Asthma, nervöse Verdauungsbeschwerden und Koliken. Ihre Wirkung bei Schwangeren wird unterschiedlich beschrieben. Manche warnen vor der Anwendung in der Schwangerschaft, andere empfehlen Yams gegen Schwangerschaftserbrechen. Im Zweifelsfall sollte man sie besser nicht in der Schwangerschaft einnehmen.
Auch die Wirkung der Yamswurzel auf die Fruchtbarkeit wird unterschiedlich dargestellt. Einige Quellen behaupten, sie hätte eine verhütende Wirkung, andere preisen die Förderung der Fruchtbarkeit. In diesem Bereich hängt es wohl von der Art und dem Zeitpunkt der Anwendung ab, denn auch Progesteron (Gestagen) kann als Minipille verhütend wirken, in Fällen von Progesteronmangel kann es jedoch auch die Fruchtbarkeit steigern, wenn sie in der zweiten Zyklushälfte eingenommen wird. Die Fruchtbarkeitsbehandlung gehört also, wenn überhaupt, in die Hand eines Fachmannes. Eine zuverlässige Wirkung darf man sich davon wohl eher nicht erwarten. In Europa wird die Yamswurzel vorwiegend in Fertigprodukten angeboten. Wenn man die getrocknete Wurzel erhält, kann man sie als Tee zubereiten und in kleinen Schlucken trinken. Oder man setzt eine Tinktur daraus an und nimmt sie tropfenweise ein.
Pflanzenbeschreibung
Die Yamspflanze wächst in hunderten von Arten in vielen warmen Gegenden der Welt. Da die Wurzel sehr nahrhaft ist, ist sie für viele Ureinwohner ein Grundnahrungsmittel. Die mehrjährige Kletterpflanze wird bis zu drei Meter hoch. Die Pflanzen sind zweihäusig, d.h. jede Pflanze ist entweder männlich oder weiblich. Die Blätter sind herzförmig und haben ausgeprägte Nerven, die parallel verlaufen. Die Pflanze blüht von September bis Oktober.
Yams-Arten wachsen als windende, ausdauernde krautige Pflanzen. Sie bilden Rhizome oder Wurzelknollen als Überdauerungsorgane, die in Größe, Gestalt, Farbe und Inhaltsstoffen sowie in ihrer Tiefe in der Erde sehr unterschiedlich sein können. Manche Arten bilden in den Blattachseln Knöllchen. Die wechsel- oder gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfache oder zusammengesetzte Blattspreite besitzt drei bis neun basale Blattadern.
Die Blüten sind immer eingeschlechtig, die Pflanzen sind meist zweihäusig, selten einhäusig. Die Blüten stehen spiralig in seitenständigen, unterschiedlich aufgebauten Blütenständen zusammen, wobei die weiblichen Blütenstände nur wenige Blüten enthalten. Die männlichen Blüten enthalten ein oder zwei Kreise mit je drei Staubblättern, drei davon können zu Staminodien reduziert sein. In den weiblichen Blüten können drei oder sechs Staminodien vorhanden sein.
Die dreikantigen Kapselfrüchte öffnen sich bei Reife am oberen Ende. Die Samen besitzen häutige Flügel.

Alpenampfer
Der Alpen-Ampfer ist eine Pflanzenart aus der Gattung Ampfer innerhalb der Familie der Knöterichgewächse. Der Alpenampfer wächst in den Alpen und in hohen Mittelgebirgen. Besonders gerne wächst er in der Nähe von Viehtränken, weil er nährstoffreiche Böden liebt. Seine Blätter werden bis zu 50 cm lang werden und der Stängel wird bis zu einen Meter hoch. Die zahlreichen, rötlichen Blüten wachsen in Rispen. Die Pflanze schmeckt sauer und enthält wie der Sauerampfer viel Oxalsäure. Man kann ihn gegen Verstopfung verwenden.
Steckbrief
Heilwirkung: adstringierend, Verstopfung
wissenschaftlicher Name: Rumex alpinus
Pflanzenfamilie: Knöterichgewächse = Polygonaceae
englischer Name: Alpine dock
volkstümliche Namen: Alpen-Mönchsrhabarber, Bergrhabarber, Sauplotschen, Scheissplätschen
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock
Inhaltsstoffe: Oxalsäure
Sammelzeit: Herbst
Anwendung
Früher wurden die Blätter des Alpen-Ampfer gekocht und wie Sauerkraut eingemacht. So lieferten sie ein wertvolles und eiweißreiches Schweinefutter, aber auch Notkost für Hungerjahre, da er in Gruben viele Jahre haltbar war. Hieronymus Bock schrieb 1539 in seinem Kräuterbuch, dass ein Kraut, das bei den Mönchen Rhabarbara genannt wurde, erstmals im Symons Wald im Schwarzwald entdeckt (erfunden) und anschließend in den Klöstern der Barfüßer und der Kartäuser heimlich gezogen wurde. Dieser Mönch-Rhabarber wurde als einheimischer Ersatz für die Rhabarberwurzel des Handels, also als Mittel zur Behandlung von Krankheiten verwendet, die aus „verdorbener Cholera und verdorbenem Phlegma“ entstanden waren. Bereits 1537 hatte Otto Brunfels in seinem Kräuterbuch die Abbildung einer Pflanze abdrucken lassen, die nach seinen Angaben in den Gärten gezogen und in der Volksheilkunde wie die ausländische Rhabarberwurzel verwendet wurde. Schließlich ließ Leonhart Fuchs 1543 in seinem New Kreuterbuch den Alpen-Ampfer naturgetreu abbilden. Nach dem Vorbild von Fuchs fügte auch Bock 1546 der zweiten Ausgabe seines Kräuterbuchs eine naturgetreue Abbildung des AlpenAmpfers an.
Verwendung als Ersatz für den Medizinalrhabarber
Hieronymus Bock schrieb 1539 in seinem Kräuterbuch, dass ein Kraut, das bei den Mönchen Rhabarbara genannt wurde, erstmals im Symons Wald im Schwarzwald entdeckt (erfunden) und anschließend in den Klöstern der Barfüßer und der Kartäuser heimlich gezogen wurde. Dieser «Mönch-Rhabarber» wurde als einheimischer Ersatz für die Rhabarberwurzel des Handels, also als Mittel zur Behandlung von Krankheiten verwendet, die aus „verdorbener Cholera und verdorbenem Phlegma“ entstanden waren. Bereits 1537 hatte Otto Brunfels in seinem Kräuterbuch die Abbildung einer Pflanze abdrucken lassen, die nach seinen Angaben in den Gärten gezogen und in der Volksheilkunde wie die ausländische Rhabarberwurzel verwendet wurde. Schließlich ließ Leonhart Fuchs 1543 in seinem New Kreuterbuch den Alpen-Ampfer naturgetreu abbilden und bezeichnete ihn als Münch Rhabarbarum. Nach dem Vorbild von Fuchs fügte auch Bock 1546 der zweiten Ausgabe seines Kräuterbuchs eine naturgetreue Abbildung des Alpen-Ampfers an.
Pflanzenbeschreibung
Der Alpen-Ampfer wächst aus einem oberflächennahen daumenendglieddicken Rhizom, das bald mehrköpfig wird, als sommergrüne ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 50 bis 100 Zentimeter. Durch die horizontalen Verzweigungen ihres nicht verholzenden Rhizoms kann diese Pflanze mit ihren großen Blättern sich ziemlich rasch auch vegetativ, also klonal ausbreiten und auf Bergweiden allmählich großflächig die Grasflur unterwandern und überwuchern. Der aufrechte und kräftige Stängel ist erst im oberen Teil ein wenig verzweigt; seine sehr zahlreichen unscheinbaren Blüten stäuben im Mittsommer. Aus Samen gekeimte Jungpflanzen werden nur selten entdeckt. Bereits kurz nach der Schneeschmelze erscheinen die dann gelblich-grünen bis kupferroten Blatttriebe aus den im Boden überdauernden Rhizomen. Die Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist relativ lang. Die Grundblätter sind bei einer Länge von bis zu 50 Zentimeter an der Spreitenbasis herzförmig und haben einen leicht welligen Rand. Die Stängelblätter sind lanzettlich.
Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Der lange, verzweigte rispige Blütenstand enthält dicht quirlig die Blüten. Die sechs Hüllblätter sind grünlich. Zur Fruchtzeit sind die inneren Hüllblätter (ohne Schwielen) zu rotbraunen, ganzrandigen Fruchtklappen vergrößert.

Bachblüte
Ich lasse mich leicht manipulieren (Centaury)
- Diese Menschen lassen sich zu leicht manipulieren
- Mit der dementsprechender Bachblüte lassen sie sich nicht mehr so leicht manipulieren
Bachblüte
Du gerätst oft in Konflikt zwischen dem, was du willst und dem was du meinst, dass es von dir erwartet wird (Cerato)
- Diese Menschen geraten oft in Konflikten zwischen, dem was sie selber wollen und dem was sie meinen, dass von ihnen erwartet wird
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie den Konflikten entgegenwirken und schwanken nicht mehr
Empfehlungen für die Energie- und Nährstoffbedarfsdeckung
Heute ist unbestritten, dass ein falsches, nicht bedarfsgerechtes Ernährungsverhalten schwerwiegende Erkrankungen zur Folge haben kann. Die sogenannte ernährungsbedingte bzw. ernährungsabhängigen Krankheiten treten nicht akut auf, meistens sind sie das Ergebnis einer über Jahre andauernden Fehl- bzw. Mangelernährung. Nach Ausbruch der Erkrankung sind die Chancen, mit ausschließlich ernährungstherapeutischen Maßnahmen einen Heilungsprozess voranzutreiben, im Allgemeinen gering.
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