Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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05.09.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > September > 04.09.17-10.09.17


LUPINE t

Die Lupine ist den meisten im Garten als Zierpflanze und in der Landwirtschaft als Gründüngepflanze bekannt. Von den Lupinen gibt es vermutlich bis zu 300 Arten, die meisten in Nordamerika, die wichtigsten jedoch aus dem Mittelmeergebiet. Die bekanntesten Sorten sind die blaue Lupinus angustifolius, die weiße Lupinus albus und die gelbe Lupinus luteus. Benutzt werden die Samen. Die alten Sorten sind giftig und die Neuzüchtungen enthalten kaum noch Gifte, da letztere als Nahrungs- und Futtermittel gezüchtet worden sind. Die Blätter enthalten auch bei den alten Sorten fast kein Gift.
Die Lupinen, selten auch Wolfsbohne oder Feigbohne genannt, sind eine Pflanzengattung in der  Unterfamilie der Schmetterlingsblütler innerhalb der Familieder Hülsenfrüchtler. Zur gleichen Familie gehören beispielsweise  Erbse,  Kichererbse und Erdnuss. In Mitteleuropa trifft man am häufigsten die Vielblättrige Lupine an. Lupinen gibt es als Gemüsepflanze, Futterpflanze, Zierpflanzeund Wildpflanze. Die Samen insbesondere wilder und Gartenlupinen enthalten Lupinin, einen giftigen Bitterstoff, der den Tod durch  Atemlähmung verursachen kann. Bestimmte Zuchtformen hingegen sind ungiftig und nicht bitter. Sie können jedoch für Allergiker problematisch sein.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Eiweißmangelkrankheiten, Parasiten
Heilwirkung:
blutzuckersenkend, entwurmend, harntreibend, menstruationsfördernd, windtreibend, wurmtreibend
Anwendungsbereiche:
Blutzuckersenker, Diabetes, Geschwüre, Hautkrankheiten, Hypoglykämikum, Krätze, Scabies, Tumore, Ulcus, Würmer
wissenschaftlicher Name:
Lupinus angustifolius, Lupinus albus, Lupinus luteus
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler = Fabaceae
englischer Name:
Lupin
volkstümlicher Name:
Lupine
Verwendete Pflanzenteile:
Samen
Inhaltsstoffe:
Albin, Alkaloide, Anagrin, Angustifolin, Lupanin, Multiflorin, Öle, Oligosaccharide, Proteine, Spartein
Sammelzeit:
September-Oktober
Kontraindikation:
Schwangerschaft, Stillzeit
Nebenwirkungen:
Allergische Reaktionen, Vergiftungserscheinungen z.B.: Atemlähmung, Herzrhythmusstörungen, Schluckbeschwerden

Anwendung
Von dem Einsatz der Samen ist abzuraten: Der Wirkstoffgehalt schwankt sehr stark von Sorte zu Sorte und wird bei Insektenbefall nochmals um das zehnfache gesteigert. Je bitterer der Samen ist, desto höher ist der giftige Wirkstoffgehalt.
Samen
Die Samen werden gekaut, hilft gegen Würmer, senkt den Blutzucker und wirkt harntreibend.
Umschlag
Die Samen mörsern oder quetschen, mit Wasser zu einem Brei verarbeiten. Ein Umschlag mit dem Samenbrei hilft bei Geschwüren und Parasiten, die auf oder in der Haut leben.
Maske
Eine Gesichtsmaske aus Samenmehl und Wasser oder Limonen-/Zitronensaft stärkt und strafft die müde und schlaffe Gesichtshaut.

Geschichtliches
Lupinen wurden vor tausenden Jahren in Ägypten (Samen als Grabbeigabe in den Pharaonengräbern) und dem Mittelmeerraum kultiviert. Ärzte aus dem antiken Griechenland nutzten die leichte Verdaulichkeit der Samen. Später war der Lupinensamen eine wichtige Eiweißquelle in Kriegs- und Notzeiten. Geschätzt war damals wie heute auch die Eigenschaft als Gründunger Stickstoff im Boden zu binden. Aus den Samen durch Rösten ein Kaffee-Ersatz hergestellt. In der Pflanzenheilkunde spielt die Lupine nur keine Rolle, da der Wirkstoffgehalt sehr stark schwankt, auch in der Volksheilkunde nur eine geringe Bedeutung. Wenn die Samen als Nahrung genutzt wurden, musste das bittere Gift entfernt werden, indem die Samen gewässert wurden. Diese bitteren Gifte waren oft verantwortlich für Erkrankungen von Vieh und Mißbildungen bei dem Nachwuchs von Weidetieren. Seit den 1920ern werden daher giftarme Sorten (Süßlupinen) gezüchtet, die als Viehfutter und heute auch vermehrt zur vegetarischen Ernährung dienen z.B. in Lupinen-Tofu (Lopino®). In einigen Ländern wird Bier aus Lupinen hergestellt

Pflanzenbeschreibung
Die Lupine ist je nach Art im Mittelmeerraum und Nordamerika heimisch. Sie wächst bevorzugt auf leichten und etwas lehmigen Böden an sonnigen Standorten. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 200 Zentimeter hoch. Die Blätter sind gefingert. Die weißen, blauen oder gelben Blüten erscheinen zwischen Juni und August an etwa 20 bis 60 cm langen Trauben. Aus den Lupinen-Blüten entwickeln sich bis in den Frühherbst die Samen in etwa 4-6 cm langen Schoten. Die Wurzeln reichen bis 1 - 2 Meter tief in den Boden und binden Stickstoff und lösen Phosphat aus dem Gestein.

Anbautipps
Der Anbau ist problemlos. Anfang März den Samen 1 Tag in Wasser vorquellen lassen und direkt ins Freie aussäen. Die Samen keimen nach 10 bis 14 Tagen. Die Samen sind bei Mäusen sehr beliebt. Der Standort sollte sonnig, der Boden leicht und feucht sein. Die Pflanze wächst nicht im Vollschatten. Nach etwa 60 Tagen blüht die Pflanze. Nach etwa 100-120 Tagen kann man den Samen wie-der ernten.

Sammeltipps
Der Giftgehalt der Pflanze steigt erheblich, wenn die Pflanze von Schädlingen befallen ist. Samen aus den Schoten nehmen und an der Luft trocknen. Die Samen sollten gut getrocknet und nicht beschädigt sein. Vor der Nutzung auf Pilzbefall kontrollieren. Die Samen sollten erst kurz vor dem Gebrauch zerkleinert werden, da in zerkleinerten Samen oder dem Mehl kaum sichtbar Pilze wachsen können, deren Stoffwechselprodukte sehr giftig sind und die Leber schädigen.



DOLDIGER MILCHSTERN t


Der doldige Milchstern kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und wurde wahrscheinlich wegen seines hübschen Aussehens in Mitteleuropa eingeführt wo er aus den Gärten entkam und sich wild verbreitete. In der Naturheilkunde wird der Milchstern kaum eingesetzt, weil er leicht giftig ist. Jedoch wird er in der Homöopathie und als Bachblüte benutzt.
Der Dolden-Milchstern, auch Doldiger Milchstern oder auch Stern von Bethlehem genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung der Milchsterne innerhalb der Familie der Spargelgewächse. Er gehört zu einer als Ornithogalum umbellatum-Aggregat bezeichneten, sehr vielgestaltigen und bislang auch in Mitteleuropa nicht völlig geklärten Artengruppe.

Steckbrief
Heilwirkung:
Nur äußerlich, weil giftig! Haarwuchs fördernd, Haar kräftigend
wissenschaftlicher Name:
Ornithogalum umbellatum
Pflanzenfamilie:
Liliengewächse = Liliaceae
englischer Name:
Star of Bethlehem
volkstümlicher Name:
Stern von Bethlehem
Verwendete Pflanzenteile:
Zwiebeln
Inhaltsstoffe: Saponine, Cardenolide, Glykoside, Convallatoxin, Convallosid, Schleim
Sammelzeit:
Frühherbst
Homöopathie:
Manche Krebsformen
Bachblüte:
Infos über die Bachblüte Star of Bethlehem

Anwendung
In der Pflanzenheilkunde wird der doldige Milchstern kaum angewandt, weil seine Glykoside giftig sind. Vor allem Tiere und Kinder können sehr unter Vergiftungserscheinungen beim Verzehr von Milchstern-Zwiebeln leiden. Prinzipiell dürfte die Wirkung der Milchstern-Zwiebel mit der Wirkung von Maiglöckchen vergleichbar sein, deren Glykoside herzwirksam sein sollen. Aber auch das Maiglöckchen wird kaum bei Herzbeschwerden angewandt, wohl weil die Glykoside des Fingerhuts wirksamer sind. In antiken Schriften wird zwar davon berichtet, dass die Zwiebeln des Milchsterns mit Genuss verspeist wurden, aber möglicherweise beziehen sich diese Angaben auf weniger giftige Sorten. Die äußerliche Anwendung des Milchsterns ist jedoch nicht so riskant, daher kann man es durchaus wagen, den in Wasser gelösten Saft der Zwiebel zur Stärkung der Haare einzusetzen. In der Homöopathie wird eine potenzierte Zubereitung des Milchsterns gegen manche Krebsarten eingesetzt. Dieser Einsatzzweck sollte jedoch unbedingt mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Als Bachblüte ist der Milchstern unter dem Namen "Star of Bethlehem" sehr beliebt und soll bei der Bewältigung von alten Traumas helfen.

Pflanzenbeschreibung
Der doldige Milchstern ist eine Zwiebelpflanze, die im westlichen Mittelmeerraum heimisch ist. In Mitteleuropa wurde sie in Gärten angebaut und ist teilweise verwildert. Die Pflanze wird etwa 30cm hoch. Ihre Blätter haben linzealische Form und sind weiß gestreift. Im April blühen die Blüten in einer doldigen Traube. Die sternartige Form hat der Pflanze den Namen Milchstern gegeben.
Vegetative Merkmale
Der Dolden-Milchstern im engeren Sinne wächst als ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen zwischen 10 und 30 cm. Diese Geophyten bilden Zwiebeln als Überdauerungsorgane aus, die von vier bis fünf relativ großen, spitzen, schon im ersten Jahr austreibenden und Laubblätter tragenden Brutzwiebeln umgeben sind. Die vorjährigen Zwiebelblätter sind miteinander verwachsen. Die im Februar erscheinenden meist vier bis sechs (selten bis zu neun) grundständigen  Laubblätter sind 2 bis 6 Millimeter breit, einfach parallelnervig und besitzen einen weißen Mittelstreif. Während die Blätter vor der Blütezeit meist kräftig grün gefärbt sind und aufrecht stehen, werden sie zur Blüte länger und weicher, so dass sie beginnen herabzuhängen. Nach der Blütezeit vergilben die Blätter bald und sterben ab.
Generative Merkmale
Fünf bis zwölf Blüten sind in einer kurzen Schirmtraubezusammengefasst. Die zwittrigen,  radiärsymmetrischen Blüten sind dreizählig. Die sechs gleichgestalteten Blütenhüllblätter sind weiß, unterseits grünlich oder mit grünem Mittelstreif, sind 15 bis 22 Millimeter (selten bis 30mm) und 4 bis 8 Millimeter breit. Es sind zwei Kreise mit je drei Staubblättern vorhanden, von denen die äußeren eine Länge von 5 bis 7mm und die inneren eine Länge von 6 bis 8 mm aufweisen. Die einfachen bis zu 3mm breiten Staubfäden sind abgeflacht. Drei Fruchtblätter sind zu einem 5 bis 6 mm langen Fruchtknoten verwachsen, der sechs deutliche, abgerundete Längsleisten aufweist und an der Spitze gelb ist. Der Griffel ist 3 bis 4 mm lang. Die Blütezeit reicht von April bis Juni.
Die unteren Fruchtstiele sind auch zuletzt aufrecht-abstehend und nicht zurückgeschlagen. Die dreifächerige, geflügelte, fleischige  Kapselfrucht ist gestutzt und enthält viele Samen.



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