Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

05.07.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Juli > 01.07.19-07.07.19


LAVENDEL

Der wohlduftende Lavendel erinnert an Südfrankreich, wo er auf großen Feldern gedeiht. Dort riecht die ganze Gegend nach Lavendel. In unseren Breiten wird er gerne in den Gärten angepflanzt, weil er nicht nur gut duftet, sondern auch hübsch aussieht. Der Duft von Lavendel beruhigt und reinigt und wirkt auf vielfältige Weise heilsam auf den Menschen. Besonders bewährt ist er bei unruhigen Babys und deren Problemen. Hier kann ein Lavendelkissen Wunder wirken. Die volkstümlichen Namen des Lavendels lauten: Nervenkräutel, Narden, Lavander, Speick, Schwindelkraut, Spikatblüten, Spiklavendel, Tabaksblüten
Lavendel ist eine Pflanzengattung in der Familie der Lippenblütler. Die 28 bis 37 Arten sind von  Makaronesien über den Mittelmeerraum bis Westasien und auf dem Indischen Subkontinent verbreitet. Wirtschaftlich bedeutend sind der Echte Lavendel, der  Speik-Lavendel und der  Lavandin.

Steckbrief
Heilwirkung:
antiseptisch, beruhigend, blähungstreibend, harntreibend, krampflösend, Asthma,  Augenringe, Erschöpfungszustände, Herzbeschwerden, Bluthochdruck, Husten, Kreislaufschwäche, Magenkrämpfe, Migräne, Nervosität, Nervenschwäche, Neuralgien, Rheumatische Schmerzen, Schlaflosigkeit, Spannungs- kopfschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Wasseransammlungen, Entzündete Wunden, Gesichtsrose, Erysipel, Gürtelrose
wissenschaftlicher Name: Lavendula officinalis
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:
 Lavenders
falsche Schreibweisen:
Lawendel
Verwendete Pflanzenteile: Blüten
Inhaltsstoffe:
ätherisches Öl, Gerbstoff, Glykosid, Saponin
Sammelzeit: Juli / August

Anwendung
Als Tee
Für den Tee oder die äußerliche Anwendung eignet sich der Tee aus den getrockneten Blüten. Auch in Tee-mischungen wird Lavendel gerne eingesetzt.
Als Tinktur
Auch Lavendeltinktur eignet sich für die innerliche und äußerliche Anwendung.
Als Kräuterkissen
In kleine Stoffkissen eingenäht, beruhigen Lavendelkissen Kleinkinder, sodass sie besser schlafen können.
Außerdem vertreiben Lavendelkissen Kleidermotten, wenn man sie in Schränke legt.
Als Badezusatz
Im Badewasser hilft Lavendel beim Entspannen.
In Cremes und Salben
Als Zutat in Salben wirkt Lavendel gegen Hautreizungen.
Als ätherisches Öl
Ätherisches Lavendelöl eignet sich für den Einsatz in der Duftlampe zur Beruhigung und Raumreinigung.
Außerdem kann man es als Badezusatz, Cremezutat und für Hautöle benutzen.
Als Kräuteressig
Setze 10g Lavendelblüten mit 10g Weingeist in 80ml Weinessig an. Lasse den Ansatz 5 Tage stehen und filtere die Blüten dann ab. Mit diesem Kräuteressig kannst du die Gliedmaßen bei rheumatischen Beschwerden und Gicht einreiben.

Pflanzenbeschreibung
Lavendel ist in Südeuropa heimisch, wird aber schon lange in mitteleuropäischen Gärten kultiviert. Der Lavendel ist ein mehrjähriger 0,5 bis 1 m hoher Halbstrauch. Seine Blätter sind linealisch bis lanzettlich. Die jungen Blätter sind graublau und weich filzig. Ältere Blätter werden grün. Die Blüten sind langgestielte violette Scheinähren. Sie duften blumig und balsamig.
Vegetative Merkmale
Die Lavendelarten sind  Halbsträucher, kleine  Sträucher oder selten ausdauernde  krautige Pflanzen. Junge Zweige sind oft vierkantig. Alle Pflanzenteile enthalten ätherische Öle. Die aromatisch duftenden, gegenständig bis wirtelig angeordneten, ungestielten Laubblätter sind ganzrandig, selten gezähnt oder fiederschnittig, und häufig dicht behaart.
Generative Merkmale
In endständigen, lang gestielten Scheinähre stehen Halbquirle. In den Achseln von oft häutigen oder bun-ten  Tragblättern, die sich deutlich von den Laubblättern unterscheiden und die Blütenkelche kaum überragen stehen in den Halbquirlen meist drei bis fünf (ein bis zehn) Blüten zusammen. Wenn  Deckblätter vorhanden sind, dann sind sie relativ klein. Die Blüten sind kurz gestielt oder fast sitzend. Die zwittrigen Blüten sind  zygomorph und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die fünf  Kelchblätter sind verwachsen mit meist 13 (8 bis 15) Nerven; die Kelchröhre ist walzlich, seine Oberlippe ist meist einzähnig und die Unterlippe vierzähnig. Die Kelchzähne sind klein, der obere trägt an der Spitze ein herzförmiges oder verkehrt-eiförmiges Anhängsel. Die fünf Kronblätter sind zu einer zweilippigen Krone verwachsen, die meist eine intensiv blaue bis violette Farbe aufweist. Die Oberlippe hat zwei, die Unterlippe drei rundliche, flache oder leicht zurückgebogene Kronzipfel. Es gibt zwei längere und zwei kürzere  Staubblätter, die alle fruchtbar und vorne gebogen sind. Staubblätter und Griffel sind kürzer als die Kronröhre und daher nicht sichtbar. Zwei  Fruchtblätter sind zu einem oberständigen  Fruchtknoten verwachsen, der durch eine falsche Scheidewand in vier Teile geteilt wird. Der einfache Griffel hat zwei flache, eiförmige  Narbenlappen. Die Klausenfrüchte zerfallen in vier dünnschalige, glänzende Klausen, die eine kleine, grund- bis rückenständige Ansatzfläche (Areole) aufweisen.




MELDE

Die Melden sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Fuchsschwanzgewächse. Mit etwa 300 Arten ist dies die artenreichste Gattung dieser Familie. Der Trivialname Melde (ahd. melda,  mhd. melde) ist vom „bemehlten" Aussehen der behaarten Pflanzen abgeleitet.  

Steckbrief
Heilwirkung:
Blasenprobleme, Hautunreinheiten, Husten, Leberschwäche, Lungenleiden, Nagelbettentzündung, blutreinigend
wissenschaftlicher Name:
Atriplex hortensis
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Sammelzeit:
Juli bis August

Nutzung

Zahlreiche Meldenarten sind essbar. Die Gartenmelde wird seit langem als Gemüse verwendet. Auch die  Strauchmelde sowie Atriplex canescens, Atriplex confertifolia und Atriplex nutallii sind als  Nahrungspflan-zen gut geeignet. Während der  russischen Hungersnot von 1921 verwendeten viele Menschen Melden als Ersatz für Getreide, allerdings verursachte dies besonders bei Kindern die sogenannten „Hungerbäuche".  
Viele Arten sind wichtige  Futterpflanzen. So wurden einige Arten, wie Atriplex canescens, aus Australien und Amerika nach Südwestasien eingeführt, um dort beweidet zu werden. Einige Meldenarten werden volksmedizinisch als  Heilpflanzen genutzt, beispielsweise die  Gartenmelde und Atriplex argentea.  Auch als  Zierpflanzen werden Melden gelegentlich angepflanzt, besonders die rotlaubigen Formen der  Gartenmelde dienen als Blattschmuck. Aufgrund der sehr hohen Samenbildungsrate sind einige Meldearten zum „Unkraut"problem im  Ackerbau geworden, beispielsweise lt Atriplex spongiosa.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Die Atriplexarten sind einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, seltener auch Halbsträucher oder  Sträucher. Oft sind die Pflanzen behaart mit Blasenhaaren, die zusammenfallen und die Oberfläche bemehlt oder silbrig wirken lassen, seltener kommen auch verlängerte Haare (Trichome) vor. Die sitzenden oder gestielten  Laubblätter sind meist wechselständig, selten gegenständig am Stängel angeordnet. Sie werden oft spät abgeworfen oder überdauern. Ihre flache, oft etwas fleischige Blattspreite ist gezähnt, gelappt oder seltener ganzrandig. Die Form der Blattspreite ist sehr variabel.
Blütenstand und Blüte
In ährigen oder ährigen rispigen Blütenstände stehen die Blüten zusammen. Die eingeschlechtigen Blüten stehen in Knäueln in der Achsel von Tragblättern. Manche Arten sind einhäusig getrenntgeschlechtig, andere sind zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die männlichen Blüten (ohne Vorblätter) enthalten je drei bis fünf länglich-eiförmige Blütenhüllblätter und drei bis fünf Staubblätter, deren Staubfäden unten verbunden sind. Gelegentlich ist ein  rudimentärer Fruchtknoten vorhanden. Die weiblichen Blüten werden umgeben von zwei blattartigen  Vorblättern mit freien oder teilweise verbundenen Rändern. Ihre Form ist sehr variabel und häufig tragen sie Anhänge. Den weiblichen Blüten fehlen meist Blütenhüllblätter, bei wenigen Arten sind (selten eines) drei bis fünf Tepalen vorhanden. Der eiförmige oder kugelige Fruchtknoten trägt zwei pfriemliche oder fadenförmige Narben.
Frucht und Samen
Zur Fruchtzeit vergrößern sich die Vorblätter etwas und können verdicken, Anhänge entwickeln oder bei einigen Arten schwammartig werden. Die Frucht bleibt von den Vorblättern umschlossen, ohne mit diesen zu verwachsen. Die Fruchtwand liegt dem Samen dicht an. Der abgeflachte Same steht meist vertikal. Die dicke Samenschale ist ledrig oder verhärtet. Der ringförmige Embryo umgibt das Nährgewebe, seine Wurzel kann nach oben, unten oder seitlich zeigen. Einige einjährige Arten entwickeln mehrere Samenformen.



BACHBLÜTEN
Ich gelte als vorwurfsvoller Mensch (15 Holly)
- Diese Menschen gelten als vorwurfsvolle Menschen
- Mit der dementsprechender Bachblüte werden die Vorwurfshaltung abstreifen


BACHBLÜTEN
Menschen, die langsamer arbeiten irritieren, frustrieren, machen einen wahnsinnig (18 Impatiens)
- Diese Menschen sind ungeduldig und sind undiplomatisch mit langsameren Mitmenschen
- Mit der dementsprechender Bachblüte werden sie geduldiger und diplomatischer mit den langsameren Mitmenschen  


ERNÄHRUNG
Aminosäuren
Aminosäuren sind die Bausteine der Eiweißmoleküle
Es gibt zwanzig verschiedene Aminosäuren. Alle Körpereiweiße und Nahrungseiweiße sind aus diesen zwanzig verschiedene Aminosäuren.
Neun dieser zwanzig Aminosäuren kann der Körper nicht selbst herstellen, das sind die essentiellen Aminosäuren: Valin, Leucin, Isoleucin, Theonin, Methionin, Lysin, Phenylalanin, Tryptophan und Histidin

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü