Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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05.06.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Juni > 04.06.18-10.06.18


JIAOGULAN  

Als Pflanze der Unsterblichkeit ist die chinesische Heilpflanze Jiaogulan in den letzten Jahren in Europa sehr beliebt geworden. In China wird Jiaogulan mindestens seit dem 15. Jahrhundert als Heilpflanze verwendet. Auch in Japan und Thailand kennt man sie. Ihre Wirkung gilt als ähnlich wie die des Ginseng. Obwohl sie nicht miteinander verwandt sind, enthalten sie jedoch teilweise ähnliche Wirkstoffe. Weil Jiaogulan nicht nur bei Herzkreislauf-Krankheiten vorbeugen, sondern auch bei Krebs helfen soll, wird sie von vielen verzweifelten Menschen mit großer Hoffnung angewendet.
Gynostemma pentaphyllum, dt. Kraut der Unsterblichkeit/Unsterblichkeitskraut ist eine Pflanzenart der Familie der Kürbisgewächse. Teile der Pflanze werden als Gemüse, Salat oder Tee zubereitet.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Erhöhte Blutfettwerte, Krebs, Schwäche
Heilwirkung:
adaptogen, ausgleichend, blutbildend, blutfettsenkend, blutreinigend, blutzuckersenkend, durchblutungsfördernd, entgiftend, immunstimulierend, stärkend
Anwendungsbereiche:
Abwehrschwäche, Altersbeschwerden, Arteriosklerose, Asthma, Augenringe, Bluthochdruck, Bronchitis, Diabetes, Erhöhter Cholesterinspiegel, Gedächtnisschwäche, Hepatitis, Herzschwäche, Leberschwäche, Magen-Darm-Entzündung, Müdigkeit, Nervosität, Rekonvaleszenz, Schlaflosigkeit, Schwäche, Stoffwechselschwäche, Stress, Vergesslichkeit
wissenschaftlicher Name:
Gynostemma pentaphyllum
Pflanzenfamilie:
Kürbisgewächse = Cucurbitaceae
englischer Name:
Jiaogulan, Five Leaves Ginseng
andere Namen:
Kraut der Unsterblichkeit, Xiancao (chinesisch), Amachazuru (japanisch), Rankende Indigopflanze, 5-Blatt-Ginseng
falsche Schreibweisen:
Jiagulan
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Kraut
Inhaltsstoffe:
Saponine: Gypenoside, Gynosaponine; Ginsenosid, Vitamine, Mineralstoffe, Proteine, Polysaccharide
Sammelzeit:
Sommer bis früher Herbst

Anwendung
In Thailand und China werden frische Blätter als Salat oder spinatähnlich verwendet. Sowohl aus den getrockneten als auch den frischen Blättern kann zudem Tee zubereitet werden. G. pentaphyllum wird in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet, um Hitze auszuleiten, Geist zu ergänzen, Gift aufzulösen, den Blutzuckerspiegel zu senken, und die Leberfunktion zu schützen. Eine häufige moderne Indikation ist in China die Hyperlipidämie. Die wissenschaftlichen Belege beschränken sich allerdings bisher auf Tierversuche und Kleinstserien. So könnte Gynostemma pentaphyllum etwa bei nichtalkoholische Fettlebererkrankung wirken. Im Tierversuch an Ratten gab es keine toxische Wirkung. In Europa hat die Pflanze keine medizinische Zulassung. Sie wurde früher als  Nahrungsergänzungsmittel vermarktet; seit die Europäische Union für  Novel Foods eine Zulassung fordert, als sogenanntes "Duftkraut".
Jiaogulan kann man als Tee oder Blattgemüse anwenden. Die häufigste Art, Jiaogulan anzuwenden ist der Tee. Man verwendet dazu die Blätter bzw. das Kraut der Jiaogulapflanze.
Tee
Jiaogulanblätter werden häufig zu Kugeln gepresst angeboten. Eine solche Kräuterkugel reicht für 500 ml Tee (zwei Tassen). Man kann aber auch frische oder normal getrocknete Jiaogulanblätter für einen Tee verwenden. Für einen Jiaogulantee übergießt man ein bis zwei Teelöffel oder eine Kugel Jiaogulankraut mit einer bis zwei Tassen kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und den Jiaogulantee in kleinen Schlucken trinken. Der Tee schmeckt leicht grasig, etwas ähnlich wie Grüntee und ein wenig süß. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Jiaogulantee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Jiaogulanwirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Jiaogulan in der Küche
Die Jiaogulablätter können auch als Frischgemüse gegessen werden. Besonders lecker und kraftspendend sollen die zarten, jungen Triebe schmecken. Man kann sie einfach knabbern, ohne sie vorher zubereiten zu müssen. Mit den Blättern kann man auch den Salat oder Mischgemüse bereichern. Gekocht ist Jiaogulan ähnlich wie Spinat.
Fertigpräparate
Manche Anbieter bieten Jiaogulanpulver in Kapselform an. Wer lieber Kapseln schluckt als Tee zu trinken, kann diese Anwendungsweise nutzen.

Anwendungsgebiete
Die Wirkung der Jiaogulanblätter wird als ähnlich wie die  Ginsengwirkung be-schrieben. Das ist insofern nicht erstaunlich, weil die Glykoside im Jiaogulankraut den Ginsengglykosiden entsprechen. Jiaogulan soll jedoch bis zu 4 mal so viel Glykosid enthalten wie der Ginseng und zudem deutlich preiswerter sein. Außerdem enthält die Jiaogulanpflanze zahlreiche Saponine, die eine zusätzliche Wirkung ausmachen. Die Wirkung von Jiaogulan wird in erster Linie als adaptogen beschrieben. Das heißt, sie wirkt regulierend. Wo zu wenig Energie ist, verstärkt sie und wo zu viel Energie ist, schwächt sie ab. So kann sie beispielsweise zu hohen Blutdruck senken und zu niedrigen steigern. Sie entspannt und regt an, macht müde und wach, ganz wie man es gerade braucht. Besonders populär ist die Anwendung der Jiaogulanpflanze bei Krebs. Dabei muss man jedoch berücksichtigen, dass es keine wissenschaftlichen Studien gibt, die eine krebshemmende Wirkung der Jiaogulanpflanze belegen. Man kann sie jedoch begleitend zu Chemotherapie oder Strahlentherapie ein-setzen, um die belastenden Behandlungen besser zu verkraften. Auch zu Vorbeugung bei Krebs kann man Jiaogulantee trinken. Ebenso eignet sich Jiaogulan zur Vorbeugung gegen Schlaganfall und Herzinfarkt. Die Durchblutung wird durch Jiaogulankraut verbessert und erkrankte Blutgefäße regenerieren sich. Durch die verbesserte Durchblutung wird auch die Gehirnleistung verbessert. Jiaogulanblätter senken erhöhte Blutfettwerte, sowohl die Triglyceride als auch das schädliche LDL-Cholesterin. Das gesunde HDL-Cholesterin wird hingegen erhöht. Das Nervensystem profitiert von der Jiaogulan, indem es einerseits angeregt und andererseits beruhigt wird. Man kann also sowohl bei Schlaflosigkeit als auch bei ständiger Müdigkeit Hilfe von der Jiaogulapflanze erhoffen. Insgesamt kann man sagen, dass Jiaogulan auf den gesamten Körper günstig wirken soll.
Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
In der chinesischen Medizin wird Jiagulan schon seit Jahrhunderten eingesetzt. Sie wird dort genutzt um zu stärken, zu entgiften und den Stoffwechsel auszugleichen. Die Anwendungsgebiete sind ähnlich wie oben beschrieben. Zusätzlich wird sie auch bei Sepsis (Blutvergiftung) und Hepatitis angewendet.

Geschichtliches
In der Ming-Dynastie (um 1406) wird Jiaogulan in China erstmals schriftlich erwähnt. In China, Japan und Thailand ist sie eine traditionelle Heilpflanze, die für zahlreiche Krankheiten genutzt wird. 1784 wird Jiaogulan vom schwedischen Forscher Thunberg beschrieben. In den folgenden Jahrhunderten wird ihre botanische Zuordnung mehrmals geändert. Erst 1976 wurde das interessante Wirkspektrum der Jiaogulan von japanischen Forschern entdeckt. In Europa und in den USA ist Jiaogulan und ihre Heilwirkung erst seit einigen Jahren bekannt.

Pflanzenbeschreibung
Gynostemma pentaphyllum ist eine schlanke, kletternde, einjährige bis ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchslängen von vier bis acht Metern. Sie bildet Wurzelknollen als Überdauerungsorgan aus. Sie ist fein behaart bis verkahlend. Die Ranken sind gegabelt, selten einfach. Die häutigen bis papierartigen, annähernd symmetrischen, unpaarig gefiederten Laubblätter sind einfach bis fußförmig aus fünf bis neun  Blättchen zusammengesetzt und von eiförmiger über umgekehrt-eiförmiger bis lanzettlicher Form. Das endständige Blättchen ist 4 bis 14 cm lang und 2 bis 5 cm breit, alle weiteren kleiner. Die Blättchen sind spitz bis stumpf an der Spitze, am Ansatz stumpf bis keilförmig zugespitzt und am Rand unregelmäßig gesägt, wenn behaart, dann vor allem entlang der Nervatur. Gynostemma pentaphyllum ist zweihäusig getrenntgeschlechtig. Die  Blütenstände sind bis zu 30 cm lang und herabhängend. Die  Blüten sind mit kleinen  Tragblättern versehen, die dreieckigen  Kelchabschnitte 5 bis 20 mm lang, die gelblich-grünen  Kronlappen dreieckig-lanzettlich und 2 bis 3 mm lang. Die Früchte sind runde und glatte  Beeren mit einem Durchmesser von 5 bis 8 mm, die dunkelgrün bis fast schwarz werden, wenn sie reif sind.
Die Jiaogulanpflanze ist in China, Thailand, Japan, Korea und Indien heimisch. Die rankende Pflanze wächst bevorzugt in Dickichten und fühlt sich sogar noch in Höhen von über 3.000 Metern wohl. Im Winter hält sie bis zu -18°C aus, man kann sie also als winterhart bezeichnen. Die einjährige bis mehrjährige Pflanze wird bis zu 8 Meter lang bzw. hoch. Normalerweise ist die Jiaogulanpflanze nur einjährig, aber wenn sie sich wohl fühlt, kann sie auch mehrere Jahre überdauern. Dazu bildet sie Wurzelknollen aus. Aus den Wurzeln wachsen Ranken, die sich normalerweise verzweigen. An den Ranken wachsen Blätter, die meistens aus fünf Einzelblättern bestehen. Daher hat die Pflanze auch den Beinamen Fünf-Blatt-Ginseng bekommen. Die kleinen, gelbgrünen Blüten sind zweihäusig (getrennte Geschlechter). Aus den Blüten entwickeln sich schwarz-grüne Beeren, die bis zu 8 mm groß werden, in der Heilkunde aber keine Rolle spielen.

Anbautipps
Da die Jiaogulapflanze winterhart bis -18°C ist, kann man sie auch in Europa im Garten anbauen. Die Anzucht mit Samen gestaltet sich häufig schwierig und bringt vor allem in kühleren Gegenden oft unbefriedigende Ergebnisse. Einfacher ist es, fertige Jiaogulanpflanzen in den Garten zu pflanzen. Sie gedeihen auch im Wintergarten, auf dem Balkon oder sogar auf dem Fensterbrett. Zum Ranken brauchen sie jedoch ein Gestell oder andere Möglichkeiten, um sich festzuhalten.

Sammeltipps
Für den Genuss als Salat oder Gemüse sammelt man am besten die frischen, zarten Triebe. Als Heilpflanze erntet man ausgewachsene Blätter in gutem Zustand. Die Blätter werden dann direkt als Tee zubereitet oder schonend getrocknet.




KAKTUS

Die Kakteengewächse oder kurz Kakteen sind eine  Familie in der Ordnung Nelkenartige innerhalb der  Bedecktsamigen Pflanzen.


Steckbrief
Heilwirkung:
Herzstärkend, Herzrhythmusstörungen, Angina Pectoris, Schaufensterkrankheit
wissenschaftlicher Name:
Cactus grandiflorus
Verwendete Pflanzenteile:
Stängel
Sammelzeit:
Sommer


Anwendung

Bereits bei den Azteken findet man in bildlichen Darstellungen, Skulpturen und Bezeichnungen immer wieder Kakteen, vor allem Echinocactus grusonii. Dieser auch als „Schwiegermuttersessel" bekannte Kaktus hatte große rituelle Be-deutung – auf ihm wurden Menschenopfer dargebracht. Tenochtitlán, das heutige  Mexiko-Stadt, bedeutet Ort des heiligen Kaktus. Das Staatswappen Mexikos trägt bis heute Adler, Schlange und Kaktus. Auch die wirtschaftliche Nutzung der Kakteen geht auf die Azteken zurück. Den Gehalt an  Alkaloiden in manchen Kakteen nutzten die  Indianer Nordamerikas für ihre  rituellen Handlungen. Aus den gebogenen Dornen mancher Kakteen fertigten sie Angelhaken. Heutzutage dienen Kakteen neben der Verwendung als Nahrungsmittel (Marmelade, Obst, Gemüse) vor allem als Wirtspflanzen für die  Cochenille-Laus, aus der roter Farbstoff für Campari oder qualitativ hochwertige Lippenstifte gewonnen wird. Besonders in  Südamerika liefern abgestorbene Säulenkakteen wertvolles Bauholz. Auch für die  Pharmazie haben einige Kakteen Bedeutung. Kakteen werden auch als  Zimmerpflanzen kultiviert.


Pflanzenbeschreibung

Vegetative Merkmale
Kakteen sind ausdauernde Sträucher, seltener Bäume oder Geophyten. Fast alle Arten sind Stammsukkulenten, deren Sprossachsen stark angeschwollen sind. Die Wurzeln sind meist faserig oder bilden bei Pflanzen mit nur geringer Stammsukkulenz manchmal sukkulente Knollen oder Rüben. Die Hauptsprosse stehen, häufig charakteristisch für bestimmte Gattungen, einzeln oder verzweigen von den Basen oder weiter oben. Hauptsprosse und Zweige wachsen meist aufrecht oder aufstrebend, manchmal auch kriechend oder hängend. Die Sprosse sind zylindrisch oder zu Platykladien abgeflacht und tragen häufig gut ausgebildete Rippen oder spiralig arrangierte Warzen. Areolen, die stark reduzierte Kurztriebe darstellen, stehen auf zylindrischen oder abgeflachten Sprossen meist gefeldert verteilt oder sonst auf den Erhöhungen der Rippen oder Warzen. Sie sind filzig und tragen Dornen, die umgewandelte Blätter darstellen, sowie häufig auch Wolle oder Borsten. Filz und Dornen sind bei jungen Sämlingen immer vorhanden, werden aber manchmal später abgeworfen oder von erwachsenen Pflanzen nicht mehr gebildet. Die den Areolen ent-springenden Laubblätter sind manchmal vollständig ausgebildet, häufig pfriemförmig, sukkulent und kurzlebig, fehlen aber meist völlig. Nebenblätter sind nicht vorhanden. Kakteen können sehr unterschiedliche Größen annehmen. Carnegiea gigantea wird bis zu 15 Meter hoch. Der kleinste Kaktus, Blossfeldia liliputana, bildet dagegen flachkugelige Körper von kaum einem Zentimeter Durchmesser. Auch die Wuchsgeschwindigkeiten sind sehr unterschiedlich. Einige  Cereen erreichen je Spross Zuwächse von mehr als 1 Meter pro Jahr. Bei Aztekium ritteri ist dagegen auch im Verlauf mehrerer Jahre kaum ein Zuwachs erkennbar. Die Lebensdauer der Kakteen variiert ebenfalls stark. Langsam wachsende, groß werdende und erst im hohen Alter blühfähige Pflanzen wie Carnegiea und Arten von Ferocactus können bis zu 200 Jahre alt werden. Die Lebensspanne sich schnell entwickelnder und früh blühender Pflanzen ist dagegen kürzer. So wird die schon im zweiten Lebensjahr blühende, selbstfertile und reichlich Samen produzierende Echinopsis mirabillisselten älter als etwa 13 bis 15 Jahre. Im Inneren der Pflanzen sind die Leitbündel entlang der Zentralachsen ringförmig, bei abgeflachten Sprossen oval angeordnet. Verzweigungen der Leitbündel führen jeweils zu einer Areole. Der enthaltene Saft ist fast immer klar, nur wenige Arten von Mammillaria enthalten  Milchsaft.
Generative Merkmale

Die  Blüten entspringen meist einzeln, manchmal in kleinen Gruppen den Areolen, seltener den  Axillenoder Furchen zwischen Areolen und Axillen. Manchmal werden sie nur in besonderen, stark bewollten oder beborsteten Bereichen, entweder entlang den Sprossachsen und in diese eingesenkt oder endständig und den Wuchs begrenzend gebildet. Die Blüten sind zwittrig und meist  radiärsymmetrisch, seltener zygomorph. Die Durchmesser der Blüten variieren von 5 mm bis 30 cm, meist sind die Blüten jedoch relativ groß und bei kleinwüchsigen Arten oft größer als die Pflanzenkörper. Die vielen (fünf bis 50 oder mehr)  Blütenhüllblätter wechseln meist in Form und Struktur von außen nach innen von  hochblatt- zu kronblattartig.  Staubblätter sind in großer Zahl (50 bis 1500, selten weniger) vorhanden. Je nach Anpassung an die Bestäuber (Tagfalter, Nachtfalter,  Fledermäuse, Kolibris oder  Bienen) sind die Blüten nachts (oft nur für wenige Stunden) oder tagsüber (dann meist mehrere Tage lang) geöffnet und röhren-, glocken- oder radförmig. Sie öffnen sich meist weit, bei röhrenförmiger Gestalt aber manchmal nur wenig. Selten (bei Frailea) sind die Blüten kleistogam und öffnen sich nur ausnahmsweise. Die  Fruchtknotensind meist unterständig (in Unterfamilie Pereskioideae halb oberständig). Die die Fruchtknoten enthaltenden Bereiche der Blüte (Ovarien) sind von außen meist mit Schuppen, Dornen oder Wolle bewehrt und von innen mit Haaren abgetrennt. Die beerenähnlichen, oft fleischigen und bei  Reife auffällig gefärbten  Früchte enthalten wenige bis meist viele (bis etwa 3000) 0,4 bis 12 mm große  Samen. Ziegen,  Vögel, Ameisen,  Mäuse und Fledermäuse tragen wesentlich zur Verbreitung der Samen bei. Die Samen der meisten Kakteenarten sind  Lichtkeimer.


BACHBLÜTEN
Ich muss alles festhalten (16 Honeysuckle)

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Diese Menschen müssen alles oft krampfhaft festhalten     
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Dinge endlich loslassen


BACHBLÜTEN
Ich habe das Gefühl eines Berges vor mir (17 Hornbeam)
-
Diese Menschen glauben und haben das Gefühl dass sie vor einem Berg stehen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das Gefühl des Berges vor einem, abschütteln  


ERNÄHRUNG
Philosophie der chinesischen Medizin
Anders als im Abendland hat im chinesischen Denken stets die Synthese dominiert. Es betont das bildhaft-analoge Denken im Unterschied zu einem „mechanischen Kauslitätsdenken".

Im chinesischen Verständnis sind Gesundheit und Lebenspflege untrennbar mit der Vorstellung von Fließen, Ausgewogenheit und Austausch verbunden. Im Zentrum steht die Erkenntnis, dass all körperliche und psychischen Vorgänge im Menschen einander wechselseitig beeinflussen

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