Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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05.06.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Juni > 05.06.17-11.06.17


EDELGAMANDER

Der Edel-Gamander ist ein kleiner Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler aus der Gattung der Gamander, der heutzutage nahezu unbekannt ist und weitgehen unbeachtet sein Dasein auf kalkhaltigen Magerböden fristet. Früher war der Gamander so beliebt, dass ihm der Beiname "edel" verliehen wurde. Die Volksheilkunde verwendet den Edelgamander zur Stärkung der Verdauung, gegen Gicht und gegen Hus-ten. auch schlecht heilende Wunden sollen durch den Gamander zur Heilung finden können.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Magenbeschwerden
Heilwirkung:
adstringierend, anregend, entzündungshemmend, harntreibend, tonisierend
Anwendungsbereiche:
Bronchitis, Husten, Asthma, Appetitlosigkeit, Magenschwäche, Blähungen, Darmschwäche, Gallenschwäche,  Gicht, Rheuma, Kopfschmerzen, Hautentzündungen, Langsam heilende Wunden
wissenschaftlicher Name:
Teucrium chamaedrys
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:
Germander
volkstümliche Namen:
Gamander, echter Gamander, breitblättriger Edel-gamander, Kalenderkraut, Schaffkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Kraut
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe
Sammelzeit:
Sommer

Anwendung
Edelgamander kann man wahlweise als Tee oder in Wein anwenden. Die häufigste Art, Edelgamander anzuwenden ist der Tee, wenn man beim Edelgamander überhaupt noch von "häufig" sprechen kann. Früher wurde der Gamander gerne in Wein eingelegt.
Achtung! Nicht überdosieren! Eventuell könnte der überreichliche Gebrauch des Edelgamanders die Leber belasten.
Tee
Für einen Edelgamander- Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Edelgamander mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Edelgamander-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Edelgamander-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Würzwein
Früher wurde der Gamander gerne als Gewürz für Wein verwendet. Vielleicht findet man ihn deshalb hin und wieder auf Weinbergen. Möglicherweise ist es aber auch umgekehrt, nämlich dass die Winzer den Edelgamander in der Nähe ihrer Rebstöcke gefunden haben und sein wohlduftendes Aroma zum Würzen ihres Weines verwendet haben. Um einen Edelgamander-Wein herzustellen, legt man einige Gamander-Blätter oder Triebe für zwei bis sechs Wochen in Wein ein. Dann abseihen und etwa dreimal täglich ein bis zwei Esslöffel des Gamander-Weines einnehmen. Dieser Gamander-Wein stärkt die Verdauung.
Innerlich
Edelgamander kann man innerlich, als Tee oder Tinktur gegen Verdauungsschwäche einsetzen. Außerdem hilft Edelgamander bei Husten, vor allem wenn es ein asthmaähnlicher Krampfhusten ist.
Äußerlich
Äußerlich kann man Edelgamander-Tee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man schlecht heilende Wunden behandeln.

Pflanzenbeschreibung
Der Edel-Gamander ist ein  Halbstrauch mit  Ausläufern. Der  Stängel ist 10 bis 30 (bis 35) cm hoch, aufsteigend, im unteren Teil verholzt, unten verzweigt, ringsum oder auf den gegenüberliegenden Seiten kurz anliegend und lang abstehend behaart. Die Blätter sind kurz gestielt oder fast sitzend, oval, meist mit keilförmig verschmälertem Blattgrund, auf jeder Blattseite mit vier bis acht stumpfen oder spitzen Zähnen, meist beiderseits behaart. Die  Blüten sind ca. 3 mm lang gestielt, zu einem bis sechs in den Achseln der oberen Blätter, und stehen einseitswendig. Der Kelch ist 6 bis 8 mm lang, mehr oder weniger regelmäßig fünfzähnig, behaart, oft rotviolett überlaufen. Die Blütenkrone ist 1 bis 1,5 cm lang, rosa (selten weiß). Die Teilfrüchte haben eine feinadrige Oberfläche und sind ca. 1,5 bis 2 mm lang. Die Pflanze riecht angenehm aromatisch.
Der Edelgamander ist in Europa heimisch. Er wächst bevorzugt auf kalkreichen mageren Böden. Nach dem Edel-Gamander ist eine ganze Gattung benannt, zu der auch der häufigere Salbeigamander gehört Der kleine Halbstrauch wird bis zu 30 cm hoch. Der untere Bereich der Stängel verholzt. Die Ausläufer des Gamanders kriechen am Boden entlang. Die Blätter sind etwa zwei bis fünf Zentimeter groß, haben kurze Stiele und ihre Form ist eiförmig. Der Rand der Blätter ist gezähnt. An der Oberfläche sind die Blätter glänzend dunkelgrün. Die rosafarbenen Blüten erscheinen zwischen Juli und September. Sie stehen in Scheinquirlen in den oberen Blattachseln. Aus den Edelgamander-Blüten entwickeln sich sogenannte Klausen-Früchte, die die Samen enthalten. Sie werden vom Wind und wahrscheinlich auch teilweise von Tieren verbreitet.




LABKRAUT


Das Klettenlabkraut kennen die meisten nur daher, dass sich die kleinen Kletten beim Spazierengehen an ihren Hosen festsetzen. Als Heilpflanze ist es eher unbekannt - zu unrecht, denn es leistet wertvolle Dienste für unsere Gesundheit, vor allem für die Haut und das Verdauungssystem. Außer dem Klettenlabkraut kann man auch das echte Labkraut als Heilkraut verwenden.
Das Echte Labkraut, auch Gelbes Waldstroh, Liebfrauenbettstroh, Liebkraut, Gliedkraut, Gelb-Labkraut genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung Labkräuter innerhalb der Familie der  Rötegewächse. Sie ist in  Eurasien verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Hautleiden, Flechten, Ekzeme, Fingernagelgeschwür, Hautunreinheiten, Zungenentzündung, Magenentzündung, Darmentzündung, Wasserstauungen, harntreibend, Blasenentzündung, Nierensteine, Nierengries, Blasensteine, Blasengries, Übergewicht
wissenschaftlicher Name:
Galium aparine
englischer Name:
Clivers
volkstümliche Namen:
Klabergras, Klebgras, Klimme, Hafta, Wundkraut, Zaunkleber
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Glykosid, Saponine, Rubichlorsäure, Zitronensäure, Galitannsäure, Alizarinthypus, Asperulosid, Spurenelemente
Sammelzeit:
Juni bis August

Anwendung
Wie andere Galium-Arten enthält das Echte Labkraut das Labferment, das bei der Käseherstellung genutzt wird. Heute hat man allerdings andere Quellen für das Labferment. Doch für die Herstellung von englischem Chesterkäse wird das Kraut noch heute genutzt. Die Farbstoffe der Blüten geben dem Chesterkäse seine gelblich-orange Farbe und sind verantwortlich für den besonderen Geschmack. In Schottland wird das Echte Labkraut noch heute als Färbemittel verwendet; die Wurzeln färben rot, die Blüten gelb. Die blühende Pflanze ist auch zum Aromatisieren und Gelbfärben von Getränken geeignet.
Das Echte Labkraut wird als  Zierpflanze und in Wildpflanzengärten verwendet. Es lässt sich zur  Kultur auch  vegetativ durch „Wurzelausläufer" vermehren.
Verwendung als Heilmittel
Als pharmazeutische Droge dient das getrocknete, zur Blütezeit gesammelte Kraut. Wirkstoffe sind: Flavonoide,  Iridoid- Glykoside, wie Asperulosid und  Monotropein; weiterhin, Chlorogensäure, in Spuren  Anthrachinon-Derivate; im frischen Kraut ist auch ein dem Labenzym ähnliches Protein, das Milch zur Gerinnung bringt. Anwendungen: Das Echte Labkraut wird vor allem in der Volksmedizin genutzt. Im Vordergrund stehen die harntreibenden Eigenschaften des Krauts, das man als Tee bei geschwollenen Knöcheln und bei Katarrhen der Harnwege gibt, auch äußerlich wird es gelegentlich noch eingesetzt bei schlecht heilenden Wunden. Hierbei muss aber hervorgehoben werden, das es bisher keine Belege für die Wirksamkeit bei diesen Indikationen gibt. An der  Universität Würzburg werden präklinisch Extrakte für die Krebstherapie erforscht.
Äußerlich für Hautprobleme wird das Labkraut am besten als Frischsaft angewendet. Den frischen Saft kann man auf die betroffene Stelle träufeln und antrocknen lassen. Falls Frischsaft nicht verfügbar ist, kann man das Klettenlabkraut auch als Tee verwenden. Mit dem Tee kann man die betroffene Stelle spülen oder man legt eine Kompresse auf. Innerlich trinkt man das Klettenlabkraut als Tee. In der Volksheilkunde wird der Tee sogar empfohlen, um herannahende epileptische Anfälle zu verhindern. Die Früchte wurden früher als Gerinnungsmittel zur Käseherstellung verwendet und geröstet kann man sie sogar als Kaffeeersatz benutzen.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Das Echte Labkraut wächst als  ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von meist 20 bis 70 Zentimetern, selten bis zu 1 Meter. Es werden unter- und oberirdische  Ausläufer gebildet. Die aufrechten oder aufsteigenden bis niederliegenden, rundlichen  Stängel sind abstehend kurz behaart und besitzen oben vier erhabene Leisten. Die  Laubblätter sind zu sechst bis zwölft im Wirteln angeordnet. Die Blattspreiten sind bei einer Länge von 15 bis 25 Millimetern sowie einer Breite von etwa 1 Millimeter schmal linealisch, nadelförmig, gefurcht, am Rand zurückgerollt und einnervig oder undeutlich nervig sowie unterseits weichhaarig.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Mai bis September. Die Blüten sind rispigen Blütenständen angeordnet. Die relativ kleinen Blüten riechen intensiv nach Honig. Die gold- bis zitronengelbe Krone ist radförmig; die Kronzipfel sind kurz bespitzt, nicht grannenspitzig. Die Frucht ist glatt.
Bei den Labkräutern gibt es zwei heilkräftige Arten mit etwa gleichem Wirkungsspektrum. Verbreiteter ist das Klettenlabkraut mit seinen weissen Blüten, das echte Labkraut, erkennbar an den gelben Blüten, ist sogar noch heilkräftiger. Das Klettenlabkraut wird über einen Meter hoch, wenn es sich irgendwo festhalten kann. Es hält sich durch "Klimmen" und nicht durch Ranken fest, d.h. es hat keine Ranken, sondern haftet mit seinen waagrechten Zweigen und den winzigen Stachelchen überall leicht fest. Dadurch erweckt es auch den Eindruck der Klebrigkeit. Die Blätter sind schmal und stehen vom Stängel ab wie kleine Quirle. Den ganzen Sommer über blüht das Klettenlabkraut mit sternförmigen kleinen Blüten. Aus den Blüten entstehen die Kletten, die an Kleidern und Tierfell haften, um von Mensch und Tier verbreitet zu werden. Das gelb blühende echte Labkraut hat im Gegensatz zum Klettenlabkraut umgerollte Blätter.



BACHBLÜTEN
Ich bin empfindlich gegenüber Kritik (19 Larch)
-
Diese Menschen sind sehr empfindlich gegenüber Kritik an ihnen selbst
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen mit dieser Kritik umgehen


BACHBLÜTEN
Man ist innerlich allergisch gegen Schmutz, Insekten, Bakterien-Gefahr u.ä. (10 Crab Apple)
- Diese Menschen sind reagieren innerlich allergisch gegen Schmutz, Insekten, und Bakterien-Gefahren u.ä.
 und können es nicht ablegen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dieses innerliche allergische allmählich ablegen


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