Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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05.05.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Mai > 01.05.17-07.05.17


Natternkopf       

Der Gewöhnliche Natternkopf oder Blaue Natternkopf ist eine Pflanzenart aus der Gattung  Natternköpfe innerhalb der  Familie der  Raublattgewächse. Im Volksmund wird er „Blauer Heinrich", in Österreich auch „Himmelbrand", „Starrer Hansl" oder „Stolzer Heinrich" genannt.
Der Natternkopf ist in warmen Gegenden Mitteleuropas eine häufige Pflanze und reckt an steinigen Wegrändern seine blauen Blütentrauben in die Höhe. Da der Stängel sehr schnell wächst, ist der Natternkopf nach dem Mähen oft die erste höhere Pflanze, die sich wieder nach oben wagt. Er ist ein Verwandter des  Boretsch und des  Beinwells und hat auch ähnliche Heilwirkungen. Allerdings wird er in der Pflanzenheilkunde kaum eingesetzt.

Steckbrief
Heilwirkung:
erweichend, harntreibend, lindernd, schweißtreibend, Husten, Fieber, Kopfschmerzen, Verstauchungen,  Quetschungen,  Schlangenbisse, Wunden, Hautrötungen, Furunkel, Nagelbettentzündung, eiternde Wunden, Unterschenkelgeschwüre (offene Beine)
wissenschaftlicher Name:
Echium vulgare
Pflanzenfamilie:
Rauhblattgewächse = Boraginaceae
englischer Name:
Viper's bugloss
volkstümlicher Name:
Blaue Ochsenzunge, Blauer Natternkopf, Gemeiner Natterkopf, Gemeiner Natternkopf, Gewöhnlicher Natternkopf, Himmelbrand, Natterkopf, Starrer Hansl, Stolzer Heinrich
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut, Wurzel
Inhaltsstoffe: Allantoin, Consolidin, Heliosupin
Sammelzeit: Mai bis Oktober

Anwendung
Der Gewöhnliche Natternkopf wird als  Zierpflanze verwendet, beispielsweise in  Wildpflanzengärten. Der Gewöhnliche Natternkopf ist eine sehr gute Bienenweide. In der  Imkerei ist er aufgrund des hohen Zuckergehalts seines Nektars und seines sehr hohen Zuckerwerts (1,64 mg Zucker/Tag je Blüte) eine geschätzte  Nebentracht. Auf einer mit ihm bestandenen Fläche von einem Hektar sind Honigerträge bis zu 429 kg pro Blühsaison möglich. Laut  Bundesinstitut für Risikobewertung enthält Honig aus Natternkopf Pyrrolizidinalkaloide, die von den Bienen über den Pollen in den Honig eingetragen werden. Es rät daher, die Belastung von gemischten Honigen durch die Auswahl von geringer belasteten Rohhonigen zu senken.
Der Natternkopf wird kaum als Heilpflanze verwendet. Von der Schulmedizin wird er fast vollständig ignoriert, aber auch die Volksheilkunde benutzt den Natternkopf kaum noch. Seine Heilwirkungen sind jedoch ähnlich wie die von Boretsch und Beinwell. Sogar eine Heilwirkung gegen Schlangenbisse wird dem Natternkopf nachgesagt, aber es ist sehr fraglich, ob diese Wirkung wirklich besteht.
Tee
Aus dem frischen oder getrockneten Kraut kann man einen Tee zubereiten mit zwei Teelöffeln Natternkopfkraut pro Tasse. Mit kochendem Wasser übergießen und fünf bis zehn Minuten ziehen lassen. Dann abseihen und auf Wunsch mit Honig süßen und in kleinen Schlucken trinken. Den Tee kann man gegen Atemwegserkrankungen und Erkältungen verwenden. Auch bei Kopfschmer-zen soll der Tee helfen.
Pflanzenspitzen
Wenn man die blühenden Spitzen der Pflanze sehr fein schneidet, kann man sie als Breiumschlag zur Behandlung von Nagelbettentzündungen und Furunkel verwenden.
Pflanzensaft
Den frisch gepressten Saft der Pflanze kann man auf gerötete und gereizte Haut auftragen. Als Breiumschlag hilft er gegen Furunkel und Abszesse.
Wurzeln
Die Wurzeln enthalten Allantoin, wie die Wurzeln des Beinwells. Daher können sie auch ähnlich eingesetzt werden wie Beinwellwurzeln, beispielsweise als Salbe oder Breiumschlag gegen Probleme der Haut und Verletzungen des Bewegungsapparates.
Küche
Die jungen Blätter können roh als Wildsalat oder gekocht als Wildgemüse und Spinatersatz gegessen werden. Die Blätter sind zwar etwas haarig, aber wenn man sie fein schneidet, kann man sie durchaus im Salat verwenden. Angeblich soll der Genuss der Blätter die Libido steigern.
Achtung!
Den Natternkopf sollte man nicht oft und nicht in großen Mengen essen, weil der enthaltene Stoff Consolidin nicht gut für die Leber sein soll.

Geschichtliches
Früher galt der Natternkopf als Mittel gegen Schlangenbisse. Vermutlich rührt diese Anwendung daher, dass die Blüten ein wenig an die Köpfe von Schlangen erinnern. Somit wäre es also eine Anwendung aufgrund der Signaturen-lehre. Der Natternkopf wurde früher auch als Aphrodisiakum geschätzt. Außerdem wurde die Wurzel des Natternkopfes zum Färben verwendet. Man kann mit der Wurzel rot färben.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Der Gewöhnliche Natternkopf ist eine zweijährige oder mehrjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 25 bis 100 Zentimetern. Der Gewöhnliche Natternkopf besitzt steife „Borsten" an  Stängeln und Blättern.
Generative Merkmale
Die  Blütezeit reicht von Mai bis Oktober. Seine Blüten stehen in  Thyrsen mit einfachen  Wickeln. Die  Blüten sind fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle und im Gegensatz zu den Blüten der meisten anderen Boraginaceen schwach zygomorph. Die Kronblätter sind 15 bis 22 Millimeter lang, zuerst rosafarben bis violett, später färben sie sich blau bis himmelblau. Charakteristisch ist die trichterförmige Kronröhre mit ungleichen Zipfeln. Die Staubblätter sind ungleich lang und ragen aus der Blüte heraus. Der  Fruchtknoten ist tief vierspaltig. Der Griffel ist zweispaltig und zwischen den Klausen grundständig. Die Klausenfrüchte (Spaltfrüchte) zerfallen in vier kleine, glatte Teilfrüchte, sogenannte Klausen.
Der Natternkopf ist in ganz Europa und Westasien heimisch. In Deutschland ist er sehr verbreitet. Bevorzugt wächst der Natternkopf an trockenen, steini-gen Stellen, wie Wegrändern, Steinbrüchen, Waldlichtungen und Böschungen. Die zwei- oder mehrjährige Pflanze wird bis zu einen Meter hoch. An den Stängeln und den Blättern wachsen viele Borsten. Die Blätter sind schmal lanzettlich und werden bis zu zehn Zentimeter lang. Sie wachsen direkt am Stängel und werden zum Stängel hin schmaler. Die Blüten wachsen an der Spitze der Pflanze in einer lockeren Traube. Zuerst sind sie rötlich-rosa und später werden sie blau. Sie sehen ein wenig aus wie der Kopf einer Schlange mit züngelnder Zunge, was der Pflanze wohl den Namen "Natternkopf" eingebracht hat. Aus den Blüten entwickeln sich Spaltfrüchte, die die Samen enthalten.

Anbautipps
Den Natternkopf kann man im Garten ansäen, falls man Samen erhalten kann. Da der Natternkopf recht häufig ist, kann man die Samen im Frühherbst an den Wildpflanzen sammeln. Der Natternkopf mag sonnige Standorte, ist aber mit steinigen, trockenen Böden zufrieden. Man sät entweder schon im Herbst direkt ins Freiland oder auch im Frühjahr. Alternativ dazu kann man den Nat-ternkopf auch in Töpfchen vorkultivieren. Die Samen keimen bei 15°C innerhalb von zwei bis drei Wochen. Wenn man in Töpfchen vorkultiviert hat, pflanzt man sie im Frühsommer ins Freiland.

Sammeltipps
Die Blätter oder das Kraut sammelt man im Sommer während der Blütezeit. Man trocknet sie zügig im Schatten. Wurzeln sammelt man im Herbst oder Frühjahr, bürstet sie ab und spült sie so zügig wie möglich mit kaltem Wasser ab. Dann werden sie geschnitten und im Dörrgerät oder im Backofen bei 40°C getrocknet. Den Backofen lässt man in diesem Fall einen Spalt offen.


Spirulina     

Spirulina
(korrekter  Arthrospira) ist eine Gattung der lt Cyanobakterien (früher als „Blaualgen" bezeichnet). Bis zu 35 Arten werden unterschieden (zum Beispiel Spirulina platensis, Spirulina fusiformis, Spirulina maxima), es ist jedoch unklar, ob nicht diese 35 Arten möglicherweise doch alle derselben Art angehören, da Spirulina ihre Gestalt in Abhängigkeit vom Nährstoffgehalt und pH-Wert des Wassers ändert. Spirulina ist im Handel auch in der Kategorie „Mikroalgen" als  Nahrungsergänzungsmittel erhältlich.
Spirulina ist eine blau-grüne, spiralförmige Mikroalgenart (Cyanobakterien), die aus alkalischen Warmwasserseen vulkanischen Ursprungs (Sodaseen) stammt. Genutzt wird die Pflanze schon seit Jahrhunderten in Zentralamerika (Azteken) und Afrika (Tschadsee-Völer). Seit den 60ern wird Spirulina in den Industrienationen als Nahrungsergänzung genutzt.

Steckbrief
Heilwirkung:
Schadstoffe zu binden, Schwermetalle auszuleiten (Ausleitung von Amalgam, Cadmium, ...). Den Körper im Kampf gegen Krebs zu stärken, Stärkung des Immunsystems. Die negativen Folgen von Stress zu mildern
wissenschaftlicher Name:
Spirulina platensis
Verwendete Pflanzenteile:
Die ganze Alge
Inhaltsstoffe: Pflanzeneiweiß (alle 8 essentielle Aminosäuren), Mineralien (Calcium, Magnesium, Silizium, ...), Spurenelemente (Eisen, Chrom, Zink, ...), Vitamine (Vitamin B-Komplex, Vitamin E und D, Folsäure), Provitamin A (Beta Carotin), Vitamin B12 (sinnvoll für Veganer), ungesättigte Fettsäuren (Omega-6- und Omega-9-Fettsäuren), Polycaccharide sekundäre Pflanzenstoffe (Chlorophyll, den blauen Farbstoff Phycocyanin)

Anwendung
Jährlich werden etwa 3000 Tonnen Rohmasse Spirulina platensis aus kommerziellem Anbau als  Nahrungsergänzungsmittel verkauft. Spirulina ist in Deutschland wie auch die Süßwasseralge  Chlorella in Form von Pulver oder Tabletten als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich und wird in (Bio-)Lebensmitteln als nährstoffreiche Zutat verarbeitet (Nudeln, Fruchtriegel, Getränke-pulver etc.). Spirulina ist auch Bestandteil vieler  Fischfutter und einiger Katzenfuttermittel. Andere Verwendung findet man in der  Biotechnologie und in der Biotechnik, wo Spirulina unter anderem als Biokatalysator in Fermentationsprozessen und zur Energiegewinnung verwendet wird.
Nahrungsergänzung
Bei Spirulina-Produkten als Nahrungsergänzungsmittel wird der Eiweißgehalt und  Vitamin B 12-Gehalt ausgelobt. Die Dosis, die über Nahrungsergänzungsmittel bei Einnahme der höchsten empfohlenen Dosis aufgenommen wird, ist jedoch so gering, dass sich die ergänzende Eiweißzufuhr in der Regel kaum bemerkbar macht. Das manchmal gesondert ausgezeichnete Chlorophyll findet sich in jedem Lebensmittel mit grünen Pflanzenteilen. Die Auslobung von Vitamin B12 gilt als  irreführende Werbung, wenn mit krankheitslindernden Effekten geworben wird. Die  Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit kam nach Auswertung der vorgelegten Studien von Herstellern zu dem Schluss, dass Spirulina-Kapseln keine Auswirkung auf die Glucose-Konzentration im Blut bei Diabetikern besitzen. Nach der  Health-Claims-Verordnung dürfen die Nahrungsergänzungsmittel diesbezüglich nicht mehr beworben werden.
Spirulina wird meistens durch Sprühtrocknung bei ca. 50-55° C getrocknet und in Tablettenform verkauft, da Spirulina nicht gut schmeckt. Durch die Kombination in einem günstigen Verhältnis können die Inhaltsstoffen gut vom Körper aufgenommen werden. Im Gegensatz zu Meeresalgen ist der Jodanteil sehr gering und damit eine Überversorgung durch Jod nicht möglich.

Pflanzenbeschreibung
Die Mikroalge Spirulina ist blau-grün. Wegen des blauen Farbstoffes wird sie auch Cyanobakterium genannt. Sie ist keine richtige Pflanze. Spirulina stammt ursprünglich aus warmen Vulkanaschen, die Soda enthalten. Angebaut wird Spirulina in Aquakulturen in warmen Ländern mit sehr viel Sonne, der Anbau ist recht einfach. Die Anbaumethoden reichen von indutriellem Anbau mit synthetischem Dünger, Pestiziden u.a. bis hin zum streng überwachten ökologischem Anbau, entsprechend groß ist die Bandbreite der Produkte.


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