Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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05.04.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > April > 01.04.19-07.04.19


WEISSWURZ
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Die Weißwurz ist eigentlich eine Pflanzengattung mit zwei Arten, die in Mitteleuropa heimisch sind. Da gibt es die häufig vorkommende vielblütige Weißwurz und die seltenere wohlriechende Weißwurz. Beide Arten sind jedoch sehr ähnlich, so ähnlich, dass sie sich sogar kreuzen können. Sie wachsen vor allem in lichten Laubwäldern. Mit ihren schrägstehenden Stängeln, an denen zu beiden Seiten regelmäßig Blätter wachsen und den darunter herabhängenden weißen Blüten erwecken sie das Interesse des neugierigen Betrachters. Kein Wunder, dass man der Pflanze früher magische Fähigkeiten zusprach. Angeblich sollte es möglich sein, verschlossene Türen damit zu öffnen. Die Beeren der Weißwurz sind giftig, in der Pflanzenheilkunde wird aber der Wurzelstock verwendet. Die Volksheilkunde verwendete die Weißwurz früher bei Herzschwäche,  Diabetes, Rheuma und Gicht.
Die Vielblütige Weißwurz, auch Vielblütiges Salomonssiegel, Wald-Weißwurz oder Wald-Salomonssiegel genannt, ist eine Pflanzenart, die in die Familie der  Spargelgewächse gehört. Umgangssprachlich wird sie oft nur „Salomonssiegel" genannt, was jedoch wegen der Namensgleichheit mit dem ähnlichen, aber viel selteneren  Echten Salomonssiegel ungünstig ist.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, beruhigend, Blutzucker senkend,  Gicht, Rheuma (Salbe), Herzschwäche
wissenschaftlicher Name:
Polygonatum officinale, Polygonatum odoratum, Polygonatum multiflorum
Pflanzenfamilie:
Mäusedorngewächse = Ruscaceae
volkstümliche Namen:
Vielblütige Weißwurz, Wohlriechende Weißwurz, Salomonsiegel, Salomonssiegel
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock
Inhaltsstoffe:
Glykoside, Saponine
Sammelzeit:
Herbst, Frühjahr
Auch die Gemüsepflanze  Haferwurz wird manchmal Weißwurz genannt, ist aber in keinster Weise mit der Vielblütigen Weißwurz verwandt. Gemeinsam ist nur die weiße Wurzel.

Anwendung
Alle Pflanzenteile sind giftig, vor allem die Beeren; sie enthalten Saponine und andere Giftstoffe. Ältere Angaben über das Vorkommen von herzwirksamen Herzglykosiden wurden nicht bestätigt. Es sind steroidale Saponine und Flavonoide enthalten. Sie werden zur Wundheilung eingesetzt, besonders aufgrund der antibakteriellen Wirkung. Die Droge wird auch wegen ihrer schleimlösenden Wirkung verwendet.

Beschreibung
Die Vielblütige Weißwurz wächst als sommergrüne,  ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 60 (100) Zentimetern. Ihr aufrechter, übergebogener Stängel besitzt einen runden oder stumpfkantigen Querschnitt. Dieser  Geophyt bildet ein Rhizom als Überdauerungsorgan. Das auffällige, weiße Rhizom (daher der Name „Weißwurz") besitzt einen Durchmesser von etwa 5 bis 9 mm. Es ist knotig verdickt (griechisch poly für „viel" und gony für „Knoten"), wobei die Knoten jeweils einem Jahreszuwachs entsprechen. Sie entstehen als seitliche Verzweigungen aus der Achsel von schuppenförmigen Niederblättern, während sich die Rhizomspitze jeweils in den aufrechten Blütenspross verlängert. Das Rhizom stellt also ein Sympodium dar. Es wurden bis zu 17 Jahresabschnitte hintereinander gezählt. Die scheibenförmigen Vertiefungen auf der Oberseite der Knoten sind die Abnarbungsstellen der Blütensprosse. Mit den zahlreichen Leitbündelnarben erinnern die Knoten an ein Siegel (daher der Name „Salomonssiegel"). Die wechselständig und zweizeilig angeordneten Laubblätter sind sitzend oder kurz gestielt und einfach. Die eiförmige bis länglich-elliptische Blattspreite ist am Grund verschmälert, 5 bis 17 cm lang und 2 bis 7,5 cm breit. Die Blattoberseite ist dunkelgrün und die Blattunterseite graugrün bereift. In den Blattachseln stehen traubige  Blütenstände, die jeweils drei bis fünf Blüten enthalten. Die ungehaarten Stiele der Blütenstände sind 10 bis 12 mm und die der Blüten sind 6 bis 7 mm lang. Die hängenden und geruchlosen  Blüten sind dreizählig. Die sechs gleichgestalteten Blütenhüllblätter ( Perigon) sind röhrig verwachsen, weiß mit grünen Spitzen und 11 bis 15 (bis 18) mm lang. Die  Staubblätter sind spärlich flaumig behaart. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni. Die dunkel-blauen bis schwarzen  Beeren sind bereift und besitzen einen Durchmesser von etwa 7 bis 9 mm. Die Fruchtreife erfolgt zwischen August und September.




ZITRONE

Die Zitrone ist die saure Frucht schlechthin. Sie wird immer dann genutzt, wenn ein Getränk oder eine Speise saure Frische braucht. Diese Säure belebt, regt den Appetit an und bringt die Verdauung in Schwung. Durch ihren Vitamin-C Gehalt hilft die Zitrone auch gegen Frühjahrsmüdigkeit und Abwehrschwäche. Das erklärt auch die kräftige Wirkung einer heißen Zitrone, wenn man eine Erkältung verhindern oder lindern will. Doch nicht nur der Zitronensaft kommt im Alltag und in der Heilkunde zum Einsatz. Die würzige Schale der Zitrone ergibt einen schmackhaften Tee und das ätherische Öl wird überall dort eingesetzt, wo es auf ein frisches Aroma ankommt.
Die Zitrone oder Limone ist die etwa faustgroße Frucht des Zitronenbaums aus der Gattung der  Zitruspflanzen. Es handelt sich um eine Gruppe von Sorten, die aus einer Kreuzung zwischen Bitterorange und  Zitronatzitrone entstanden ist, wahrscheinlich im Norden  Indiens. Um das Jahr 1000 sind erste sichere Nachweise sowohl in China als auch im  Mittelmeerraum zu finden. Die immergrünen Bäume bringen länglich-ovale Früchte (die Zitronen) mit gelber oder grün-gelber Schale hervor. Das saftige, saure Fruchtfleisch enthält rund 3,5–8% Zitronensäure und viel Vitamin C. Aus Zitronen werden Saft, Zitronensäure, ätherisches Öl und  Pektin gewonnen.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Vitamin C Mangel
Heilwirkung: adstringierend, antibakteriell, belebend, beruhigend, blutbildend, blutreinigend, blutzuckersenkend, cholesterinsenkend, entzündungshemmend, harntreibend, hautreizend, krampflösend, schleimlösend, schweißtreibend, stärkend
Anwendungsbereiche: Abwehrschwäche, Akne, Angina, Appetitlosigkeit, Arteriosklerose, Arthritis, Asthma, Blähungen, Blasenschwäche, Blutarmut, Bluthochdruck, Cellulite, Depressionen, Diabetes, Durchfall, Erbrechen, Erhöhte Blutfettwerte, Erhöhte Harnsäurewerte, Erkältung, Fieber, Frostbeulen, Frühjahrskur, Frühjahrsmüdigkeit, Gallensteine, Gelenkentzündung, Gicht, Grippe, Grüner Star, Haarausfall, Halsentzündung, Herzschwäche, Husten, Kopfschuppen, Krampfadern, Mandelentzündung, Migräne, Mundschleimhautentzündung, Nervenschmerzen, Nervöse Herzbeschwerden, Neuralgien, Nierensteine, Nierenbeckenentzündung, Reisekrankheit, Rachenentzündung, Rheuma, Schlaflosigkeit, Schluckauf, Sodbrennen, Übelkeit, Venenschwäche, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Wunden
wissenschaftlicher Name:  Citrus limon
Pflanzenfamilie: Rautengewächse = Rutaceae
englischer Name: Lemon
Verwendete Pflanzenteile: Fruchtschale, Frucht
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Zitronensäure, Ätherische Öle, Limonen, Citral, Fla-vonoide, Rutin, Pektion, Phosphor, Beta-Sitosterol, Stigmasterol
Sammelzeit: Frühjahr

Anwendung
Zitronen werden vor allem als Nahrung, aber auch als Zierpflanze verwendet. Vereinzelt und vermutlich erfolglos wurde Zitronensaft als Verhütungsmittel verwendet. Neben dem Saft wird die abgeriebene Schale der Zitrone gerne als aromatisierende Zutat in der Küche und beim Backen verwendet, siehe Zitronengelb. Zum Verzehr geeignet ist nur die Schale einer unbehandelten Zitrone; Zitrusfrüchte werden vor dem Transport meist mit einer wachsartigen Schutzschicht überzogen und mit Konservierungsmitteln wie 2-Phenylphenol (E231) oder  Thiabendazol (E233) besprüht. Früher kam auch  Biphenyl (E230) zum Einsatz. Der Verzehr solcher Schalen gilt als ungesund. Unbehandelte Zitronenschalen werden zu Zitronenöl weiterverarbeitet. Die manchmal als „Zitronenblätter" bezeichneten Blätter der  Kaffernlimette werden vor allem in der  thailändischen Küche gebraucht.
Die Zitrone wird vor allem als Frucht und als Zitronensaft angewendet. Man kann jedoch auch die würzige Schale und das ätherische Öl verwendet. Sehr köstlich ist auch Zitronenblütenhonig, der das zarte, blumige Aroma der Zitronenblüten als Brotaufstrich verfügbar macht.
Zitrone als Frucht
Als Frucht hat die Zitrone eine ausgeprägte Heilwirkung. Diese Wirkung hat die Zitrone in erster Linie aufrund ihres hohen Vitamin-C-Gehaltes. Durch das Vitamin C kann die Zitrone das Immunsystem stärken und Infektionskrankheiten verhindern oder lindern. Die Zitronensäure im Zitronensaft wirkt nicht nur belebend, sondern hat erstaunlicherweise eine lindernde Wirkung auf Sodbrennen. Das liegt an der puffernden Wirkung der anderen Bestandteile im Zitronensaft. Doch nicht nur der reine Saft hat eine günstige Wirkung auf die Gesundheit. Die ganze (geschälte) Frucht enthält noch einige andere Wirkstoffe, die die Heilkraft noch stärker und vielseitiger machen als die Wirkung des reinen Saftes. Wie viele Früchte ist im Fruchtfleisch reichlich Pektin enthalten und in den Zwischenhäuten befinden sich Flavonoide. Das Pektin stärkt die Bauchspeicheldrüse. Die Flavonoide haben zahlreiche Wirkungen, u.a. beugen sie Krebs und Herzinfarkt vor. Der Zustand der Arterien wird verbessert und die Blutfettwerte werden gesenkt. Auch die Venen profitieren von den Wirkstoffen der Zitrone, sie werden gestärkt und abgedichtet, sodass Krampfadern verringert werden. Sogar der Augeninnendruck bei grünem Star soll etwas gemildert werden. Ferner sollen Zitronen auch gegen Rheuma, Gicht und andere Gelenkbeschwerden helfen. Eine besonders wirksame Maßnahme zur Verbesserung der Gesundheit ist es also, wenn man täglich eine Zitrone isst. Das schmeckt zwar sauer, aber man kann sich an den Geschmack durchaus gewöhnen und profitiert dann vom gesteigerten Wohlbefinden.
Heiße Zitrone
Ein Klassiker zur Behandlung von Erkältungen ist die heiße Zitrone. Man kann sie trinken, wenn man von der Erkältung geplagt wird. Viel besser wirkt sie jedoch, wenn man sie schon im Vorfeld trinkt, sobald man die Erkältung herannahen spürt oder wenn man sich verkühlt hat. Dann gelingt es der heißen Zitrone oftmals, den vollen Ausbruch der Erkältung zu verhindern. So bereitet man eine heiße Zitrone zu: Heißes Wasser in eine Tasse gießen. Dabei sollte noch Platz für den Zitronensaft bleiben. Eine halbe bis ganze Zitrone auspressen und zu dem heißen Wasser geben. Wer kräftige Hände hat, kann die Zitrone auch direkt über der Tasse ausdrücken. Auf Wunsch kann man die heiße Zitrone mit etwas Honig süßen. In kleinen Schlucken trinken.
Zitronenwasser trinken
Die desinfizierende und puffernde Wirkung der Zitrone kann man sich auch als Kaltgetränk zunutze machen. Dazu gibt man einige Spritzer Zitronensaft in kaltes Wasser. Schon etwa 2% Zitronensaft reichen aus, um bakterienhaltiges Wasser zu reinigen. Das ist vor allem in tropischen Ländern von Interesse, wenn man keine Gelegenheit hat, sauberes oder abgekochtes Wasser zu erhalten oder als Ergänzung zum Abkochen. Mit Zitronenwasser als Getränk kann man zudem die Verdauung anregen und die Abwehrkräfte stärken.
Zitronenschalentee
Getrocknete Stücke der unbehandelten Zitronenschale kann man als Zitronenschalentee verwenden. Er wirkt leicht verdauungsfördernd. Daher kann man ihn beispielsweise bei Appetitlosigkeit und Verstopfung einsetzen. Meistens werden Zitronenschalenstücke jedoch vor allem wegen ihres angenehmen Geschmackes in Teemischungen verwendet. Als Bestandteil der Mischtees kann man das frisch-würzige Aroma mit der Heilwirkung verbinden.
Zitronenschale als Gewürz
In Kuchen und Gebäck, aber auch in der exotischen Küche, wird die äußere, gelbe Schicht der Zitronenschale gerne als Gewürz verwendet. Diese gelbe Schalenschicht ist besonders aromatisch, denn sie enthält die meisten ätherischen Öle. Meistens wird die unbehandelte Zitronenschale fein abgerieben, um das Aroma voll nutzen zu können. Hierbei ist es sehr wichtig, dass es sich um ungespritzte Zitronen handelt, denn gespritzte Zitronenschale ist schädlich für die Gesundheit. Auch sollte die Zitrone nicht mit irgendwelchen Wachsen behandelt worden sein, um sie länger frisch zu halten. Am besten verwendet man zur Nutzung der Zitronenschale Bio-Zitronen. Geriebene Zitrone schmeckt nicht nur aromatisch, sondern sie regt auch die Verdauungsorgane an.
Äußerliche Anwendung
Die Zitrone bietet zahlreiche Möglichkeiten der äußerlichen Anwendung.
Ätherisches Zitronenöl
Das ätherische Zitronenöl ist relativ preiswert, weil es im Vergleich zu anderen ätherischen Ölen einfach zu gewinnen ist. Weil Zitronenöl angenehm frisch wirkt, wird es in vielen Produkten des Alltags reichlich eingesetzt, beispielsweise in Duschgels und Putzmitteln. Der Einsatz in Putzmitteln hat sogar einen sinnvollen Hintergrund, denn Zitronenaroma stärkt die Freude am Putzen. Wenn man ätherisches Zitronenöl riecht, entsteht ein Drang, um sich herum alles sauber zu machen. Außerdem wirkt ätherisches Zitronenöl mild desinfizierend, was auch ein sinnvoller Effekt beim Putzen ist. Auch in Duschgels und Deos macht man sich die antibakterielle und erfrischende Wirkung des Zitronenöls zunutze.
Massageöl
In Massageölen wirkt ätherisches Zitronenöl belebend und durchblutungsfördernd. Daher kann eine solche Massage gegen Muskelkater und Verspannungen helfen. Für ein Massageöl gibt man etwa 5-20 Tropfen ätherisches Zitronenöl auf 100ml gutes, fettes Öl, z.B. Mandelöl oder Jojobaöl. Die Menge des Zitronenöls hängt vom persönlichen Geschmack ab und wie man das Massageöl verwenden will.
Einreibungen mit Zitronensaft
Zitronensaft hat eine günstige Wirkung auf die Haut und das darunterliegende Gewebe. Diese Wirkung kann man einerseits durch die antibakerielle und entzündungshemmende Wirkung des Zitronensaftes erklären. Außerdem hilft die Zitronensäure beim Erhalt des Säureschutzmantels der Haut. Die Haut wird durch verdünnten Zitronensaft gereinigt und geschmeidig. Daher eignet sich Zitronensaft sowohl zur Behandlung von jugendlicher Aknehaut als auch zur Straffung alternder Faltenhaut. Man kann verdünnten Zitronensaft anstelle eines Gesichtswassers einsetzen. Auch zur Handpflege ist die Zitrone gut geeignet. Dazu kann man ein Stück Zitrone ans Waschbecken legen und sich nach dem Händewaschen die Hände damit einreiben. Die Haut der Hände wird durch den Zitronensaft erstaunlich sanft und glatt. Da Zitronensaft ansonsten jedoch leicht hautreizend wirkt, sollte man ihn zu anderen Zwecken besser verdünnt anwenden. So verdünnt kann Zitronensaft unter anderem auch Sonnenbrand lindern.
Zitronensaft-Bäder
Als Bad angewendet kann Zitronensaft bei Krampfadern, Cellulite und Besenreiser helfen. Auf ein Vollbad gibt man etwa fünf ausgepresste Zitronen. Alternativ zum Vollbad kann man die Beine auch mit Zitronenwasser einreiben oder eine Zitronenwasser-Kompresse auf die betroffenen Stellen legen.
Duftlampe
In der Duftlampe verströmt das ätherische Zitronenöl sein klärendes Aroma. Daher eignet es sich gut, um neue Frische in Räume zu bringen. Auf den Menschen wirkt der Duft der Zitrone einerseits belebend, andererseits aber auch beruhigend aufgrund der entkrampfenden Wirkung. So kann Zitronenaroma sowohl beim Munterwerden als auch beim Entspannen und Einschlafen helfen, auch wenn das paradox klingt.

Geschichte
Wo die Zitrone zuerst entstand, ist nicht vollständig geklärt. Man vermutet jedoch, dass sie vor über tausend Jahren in Nordindien entstand. Die Zitrone ist eine Kreuzung aus mehreren anderen Zitrusfrüchten, vermutlich aus der dickschaligen Zitronatzitrone und der Bitterorange. Gegen 1000 n.Chr. wird die Zitrone erstmals eindeutig erwähnt. Man kannte sie damals im Mittelmeerraum als auch in China. Ab dem 13. Jahrhundert wurde die Zitrone in Spanien und Süditalien angebaut. Der saure Zitronensaft spielte schon in der Küche des Mittelalters eine gewisse Rolle. Im 16. Jahrhundert wurde der Anbau von Zitruspflanzen aller Art auch in Deutschland sehr beliebt. In vielen Städten entstanden sogenannte Orangerien, das sind Gärten, in denen Zitruspflanzen kultiviert wurden. Im Winter wurden die empfindlichen Pflanzen in extra dafür gebaute Häuser gebracht. Heutzutage stellen die Orangerien häufig Räumlichkeiten für kulturelle Ereignisse dar. Inzwischen wird die Zitrone in vielen warmen Gegenden der Welt angebaut und stellt aufgrund ihrer fruchtigen Säure eine wichtige Frucht im Welthandel dar.

Pflanzenbeschreibung
Die Zitrone wächst als kleiner bis mittelgroßer, immergrüner Baum. Im Vergleich zu anderen Zitruspflanzen sind sie raschwüchsig und groß. Vor allem junge Triebe sind mit kleinen, dünnen Dornen besetzt. Der Austrieb ist rötlich, auch die Knospen sind rosa, die ansonsten weißen Blütenblätter auf der Unterseite rosa bis violett. Die  Laubblätter sind länglich-oval bis breit lanzettlich, zugespitzt, am Rand leicht gesägt oder gekerbt. Der Blattstiel ist etwas verbreitert, die Blattspreite ist deutlich vom Blattstiel abgesetzt (unifoliates Blatt). Die bisweilen faulig duftenden Blüten erscheinen verteilt über das ganze Jahr in wenigblütigen Blütenständen. Sie haben einen Durchmesser von etwa 20 bis 30 Millimetern und bestehen aus fünf verwachsenen  Kelchblättern sowie fünf freien  Blütenblättern. Der  Fruchtknoten ist dick zylinderförmig und geht in den Griffelüber. Die 20 bis 40 Staubblätter sind mit den Staubfäden zu mehreren Gruppen verwachsen. Die Bestäubung erfolgt in der Regel durch Insekten, aber auch Windbestäubung und Selbstbefruchtung durch direkten Kontakt der Staubblätter mit der Narbe sind bei Citrus häufig anzutreffen. Durch Parthenokarpie, also Frucht ohne Befruchtung, kommt es zu samenlosen Früchten, aber auch, weil Citrus zum Teil pollensteril ist oder die Narbe nicht fruchtbar ist. Häufig treten Blüten auf, bei denen das  Gynoeceumverkümmert ist, die also funktional männlich sind. Die Frucht besteht aus acht bis zehn Segmenten, die mit hellgelben  Saftschläuchen gefüllt sind. Jedes Segment ist von einem dünnen Häutchen umgeben, die ganze Frucht von einer zweigeteilten Schale. Die innere Schicht der Schale ist weiß, die äußere bei der Reife grün, in subtropischen Gebieten im Winter auch gelb. Zitronen, die in Europa auf den Markt kommen wurden meist behandelt, so dass die Schalen immer gelb sind. In der Schale sitzen zahlreiche Öldrüsen, sie verströmt einen aromatischen Duft. Auch den Blättern ist der typische Zitronengeruch eigen. An der Spitze der Frucht befindet sich meist eine kleine Ausstülpung. Die Samen sind relativ klein, glatt und zugespitzt. Im Innern sind sie weiß. Etwa 10 bis 15 % der Samen sind polyembryonisch. Die Zitrone ist vermutlich ursprünglich in Nordindien heimisch, man findet sie heutzutage jedoch in vielen warmen Gegenden der Welt. Der kleine Baum wird bis zu 5 Meter hoch, in seltenen Fällen sogar bis zu zehn Meter. An seinen Zweigen trägt der Zitronenbaum einige Stacheln. Die immergrünen Blätter sind ledrig und glänzen. Sie sind eiförmig und haben Spitzen. Das ganze Jahr über entstehen die anmutigen, weißen Blüten, die zart duften. Aus den Blüten entwickeln sich innerhalb eines Jahres die bekannten gelben Früchte. Bevor die Früchte reif und gelb sind, sind sie zunächst über einen längeren Zeitraum hinweg grünfarbig. Die ovalen Früchte haben eine relativ dicke Schale, die innen weißlich ist. Die Schalen riechen stark aromatisch. Im Innern bestehen die Zitronen aus den für Zitrusfrüchten typischen Fruchtspalten, bei denen das Fruchtfleisch von einer weiteren Haut umgeben ist.

Anbau
Die Zitrone mag zwar keinen Frost, hält aber kurzzeitige Frostperioden bis -5°C aus. Daher findet man die Zitrone inzwischen auch häufig als Kübelpflanze in mitteleuropäischen Gärten, wo sie im Wintergarten oder Treppenhaus überwintert. Man kann Zitronenbäumchen aus Zitronenkernen anziehen, dann dauert es aber einige Jahre, bis das Bäumchen erstmals Früchte trägt, wenn überhaupt. Deutlich schneller geht es, wenn man aus einem vorhandenen Zitronenbaum Stecklinge schneidet und Wurzeln bilden lässt. Die sauber abgeschnittenen Zitronen-Stecklinge bilden bei warmer Zimmertemperatur innerhalb von vier bis sechs Wochen reichlich Wurzeln aus. Als Standort sollte man einen sonnigen, warmen Platz wählen, an dem jedoch auch ab und zu ein Lüftchen weht. Man kann die Zitronenbäume wahlweise als Kübelpflanze im Garten oder Balkon kultivieren oder sogar als reine Zimmerpflanze. Zitronen mögen einen neutralen Boden. Kalk mögen Zitronenbäume gar nicht, weder im Boden noch im Gie0wasser. Sie brauchen ausreichend Wasser, vor allem im Sommer, dürfen aber keinesfalls zu nass stehen, denn Staunässe vertragen die Bäumchen nicht. Damit die Zitronenbäume reichlich tragen, sollte man sie etwa einmal in der Woche ein wenig düngen. Die Zweige des Zitronenbaumes sollten hin und wieder zurückgeschnitten werden. Starkes Zurückschneiden bewirkt ein besonders starkes Wachstum der Pflanze, geringes Wachstum fördert eher die Bildung von Blüten und anschließenden Früchten.

Sammeltipps
Zitronen sind reif, wenn sie warm sonnengelb sind. Bei selbst angebauten Zitronen wartet man, bis sich die Früchte leicht vom Stiel ablösen oder gar von selbst herunterfallen. Bei eingekauften Zitronen sollte man auf eine satte Farbe achten und dass die Früchte prall wirken, also nicht etwa verschrumpelt. Wenn man die Schale nutzen will, sollte man unbedingt Biozitronen kaufen.


BACHBLÜTEN
Phasen großer Leistungsfähigkeit und extremer Erschöpfung, wechseln immer wieder im Leben ab (23 Olive)
- Diese Menschen haben Phasen großer Leistungsfähigkeit und extremer Erschöpfung, wechseln immer wieder im Leben ab
- Mit der dementsprechender Bachblüte wechseln diese Phase nicht mehr ab

BACHBLÜTEN
Man bekommt, sehr leicht ein schlechtes Gewissen (24 Pine)
- Diese Menschen bekommen sehr leicht ein schlechtes Gewissen
- Mit der dementsprechender Bachblüte bekommen sie nicht mehr so leicht ein schlechtes Gewissen

ERNÄHRUNG
Colitis Ulcerosa
Die Colitis ulcerosa befällt ausschließlich den Dickdarm (Collon). Im akuten Entzündungsschub der Colitis ulcerosa ist die Kapazität des Dickdarms, Wasser aus dem Nahrungsbrei zu nehmen, in der Regel stark eingeschränkt. Dadurch werden Durchfall noch gefördert.


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