Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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05.01.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Jänner > 01.01.18-07.01.18


RIPPENFARN     

Der Rippenfarn ist ein Farn der Höhenlagen und liebt Nadelwälder, am liebsten Fichtenwälder mit sauren und feuchten Böden. Er hat zwei verschieden Wedel-Arten, einen mit und eine ohne Sporen, die Sporen reifen Juli und August. Der Rippenfarn wurde als Gemüse und als Mittel gegen Durchfall eingesetzt.
Der Rippenfarn, auch Gewöhnlicher Rippenfarn oder Europa-Rippenfarn genannt, ist eine Pflanzenart aus der  Gattung der Rippenfarne in der Familie der Rippenfarngewächse. Diese Art ist der einzige Vertreter der Gattung in Mitteleuropa.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Durchfall
Heilwirkung:
adstringierend, hautpflegend, magenstärkend
Anwendungsbereiche:
Durchfall, Hautpflege, Krebs, Magen
wissenschaftlicher Name:
Blechnum spicant
Pflanzenfamilie:
Rippenfarngewächse = Blechnaceae
englischer Name:
Hard fern
volkstümlicher Name:
Gewöhnlicher Rippenfarn, Rippenfarn
Verwendete Pflanzenteile:
ganze Pflanze
Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe, Gerbstoffe, Stärke, Thiaminase
Sammelzeit:
frische Triebe: März-Juli, Wurzeln: Herbst-Winter

Anwendung
Der Rippenfarn dient als  Zierpflanze der Moorbete und Teichränder.
Rippenfarne sollten nicht roh verzehrt werden, da diese roh leicht giftig und Vitamin-B-Räuber sind.
Frühjahrsgemüse
Die jungen frischen Triebe kann man als Gemüse kochen. Stärkt Magen und Darm und hilft bei Durchfall.

Geschichtliches
Der Rippenfarn diente als Frühjahrsgemüse, bei dem die jungen Triebe gekocht wurden. Die Wurzeln wurden geröstet und anschließend gemahlen um einen Kaffeeersatz herzustellen. Die ungerösteten Wurzeln wurden getrocknet, um daraus ein Stärkemehl herzustellen.

Pflanzenbeschreibung
Der Rippenfarn zeichnet sich durch zwei unterschiedliche Wedelformen aus. Die sporenlosen Wedel werden 15 bis 50cm lang und sind einfach gefiedert. Sie besitzen glattrandige Fiederblättchen und überdauern den Winter oft als am Boden liegende Rosette. Die sporentragenden Wedel entstehen meist im Zentrum der Rosette und besitzen sehr schmale, rippenähnliche Fiederblätter. Die Sporenträger werden bei der Sporenreife dunkelbraun und sterben im Winter ab. Die Sori sind länglich und verschmelzen zu zwei Reihen. Unter den lebenden Farnblättern sind oft noch die abgestorbenen Blätter des Vorjahres sichtbar.
Der Rippenfarn ist über die ganze Nordhalbkugel verbreitet. Er wächst bevorzugt in Nadelwäldern (Fichten) an schattigen Orten, meist in Höhenlagen. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 30 und 60 Zentimeter hoch. Die Wedel sind tiefgrün und 20 bis 50 cm lang. Die Sporen reifen im Sommer. Im Winter liegen die wintergrünen Wedel auf dem Boden.

Anbautipps
Der Rippenfarn ist pflegeleicht. Der Rippenfarn mag sauren Boden unter Nadelbäumen, am besten Fichten. Der Platz sollte schattig und feucht sein.

Sammeltipps
Braune Haare von den Farntrieben und Wedeln abrubbeln.




SCHLEHDORN   

Beim Spaziergang am Waldrand trifft man häufig auf Schlehdorn-Sträucher. Im Frühling sind sie über und über mit Blüten bedeckt, sodass man sie leicht mit dem Weißdorn verwechseln kann. Die Früchte der Schlehe jedoch erinnern mit ihrer Farbe an winzige Pflaumen, schmecken vor dem Frost aber sehr herb und zusammenziehend. Vor allem bei Verdauungsproblemen hilft die Schlehe, wobei man sowohl die Blüten als auch die Früchte verwenden kann.
Der Schlehdorn, auch Schlehendorn, Schlehe, Heckendorn, Schwarzdorn oder Deutsche Akazie genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Prunus, der zur Tribus der Steinobstgewächse innerhalb der Familie der  Rosengewächse gehört

Steckbrief
Heilwirkung:
schleimlösend, krampflösend, Blasenleiden, Verstopfung, Magenschwäche, Magenkrämpfe, Husten, Herzschwäche, Prostatavergrößerung, Hautausschläge, Hautunreinheiten, Wassersucht, Ödeme
wissenschaftlicher Name:
Prunus spinosa (Druparia spinosa)
englischer Name:
Bullace
volkstümliche Namen:
Schlehe, Bockbeerli, Dornschleha,Effken, Hageldorn, Haferpflaume, Kietschkepflaumen, Saudorn, Schlaia, Schlechbeeri, Schliehen, Schlingenstrauch, Schlinken, Schwarzdorn
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten, Wurzelrinde, Früchte
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Amygdalin, Emulsin, Nitritglykosid, fettes Öl, Apfelsäure, Glykoside, wenig Blausäure
Sammelzeit:
Blüten: April und Mai, Wurzelrinde: Oktober und November, Früchte: Spätherbst und Winter

Anwendung
Einen Tee aus den Schlehenblüten kann man als mildes Abführmittel und zur Stärkung des Magens trinken. Auch bei Hautproblemen, Verschleimung und bei geschwollene Füße kann der Schlehenblütentee helfen. Die Früchte kann man zu Mus verarbeiten, das bei Verstopfung hilft. Bei Fieber kann man die Rinde der Wurzel als Abkochung trinken.
Heilkunde
Die Blüten, Rinde und Früchte wirken zusammenziehend, harntreibend, schwach abführend, fiebersenkend, magenstärkend und entzündungshemmend. Ein Blütenaufguss wird besonders bei Kindern bei Durchfallerkrankungen, bei Blasen- und Nierenproblemen und Magenbeschwerden eingesetzt. Schlehenelixier gilt als geeignetes Stärkungsmittel nach Infektionskrankheiten.
Nahrungsmittel und Getränke
Die Schlehenfrüchte reifen ab etwa September, werden zumeist aber nach dem ersten Frost am Strauch geerntet. Durch Frosteinwirkung (Naturfrost oder Tiefkühlkälte) wird ein Teil der bitter schmeckenden und  adstringierendwirkenden  Gerbstoffe in den Früchten enzymatisch abgebaut. Dabei sinkt der Gerbstoffgehalt im Fruchtsaft von ca. 10 g/l auf unter 5 g/l. Ein vollständiger Abbau der Gerbstoffe ist hingegen unerwünscht, da sie wesentlich zum Geschmack der Produkte beitragen. In  unreifem Zustand kann das  Steinobstz. B. wie  Oliven eingelegt werden, reif wird es beispielsweise zur Herstellung von  Fruchtsaft und  Obstwein sowie  Marmelade und als Zusatz zu  Likör (Schlehenlikör bzw. „Sloe Gin", „Schlehenfeuer"), „ Schlehenbrand" oder „ Schlehengeist" verwendet.
Schlehenwein ist ein Fruchtwein, der nur auf den Früchten des Schlehdorns basiert. In manchen Gegenden werden die Früchte auch in geringen Mengen dem  Apfelwein zugesetzt, wodurch dieser aufgrund der Gerbstoffe in den Schlehenfrüchten einen etwas weinähnlicheren Charakter erhält.

Pflanzenbeschreibung
Die Schlehe wächst in ganz Europa an Waldrändern, in Hecken und an Feldrändern. Sie bevorzugt kalkhaltige Böden. Der strauchartige Baum wird bis zu drei Meter hoch. Junge Zweige sind leicht behaart. An den Enden tragen die Zweige Dornen. Die kleinen Blätter sind elliptisch und am Rand gesägt. Kurz bevor die Blätter austreiben, blühen die weißen Blüten, die sehr dicht stehen. Bis zum Oktober reifen die blauen Früchte, die bis zu einen Zentimeter groß werden. Zuerst haben die Früchte einen zusammenziehenden, herben Geschmack, der sich nach einigen Nachtfrösten verliert.
Vegetative Merkmale
Der sommergrüne, sparrige und sehr dornenreiche Schlehdorn wächst als Strauch oder als kleiner, oft mehrstämmiger Baum, der bis zu 40 Jahre alt werden kann. Er erreicht gewöhnlich Wuchshöhen von drei Metern. In seltenen Fällen können auch Exemplare bis sechs Meter Höhe beobachtet werden. Da die zahlreichen  Kurztriebe beinahe im 90°-Winkel von den Langtrieben abstehen, zeigt die Schlehe ein typisch stark verästeltes Erscheinungsbild. Flach verzweigte, bizarre Krüppelformen entstehen durch Wildverbiss oder auch dauerhaft starke Winde und sind insbesondere in den Eichengebüschen der Nordseeküste und den Hängen des Oberrheingrabens anzutreffen. Die flachwurzelnde Schlehe besitzt eine sehr dunkle, schwärzliche  Rinde, die im fortgeschrittenen Alter in schmale Streifen zerreißt. Die Rinde der Triebe ist rotbraun gefärbt und filzig bis fein behaart, später verkahlen sie. Die Zweige zeigen eine rundliche bis kantige Form und sind mit zahlreichen Kurztrieben besetzt. Die Kurztriebe bilden Dornen aus, die im botanischen Sinne umgewandelte Seitentriebe sind und als eine Anpassungsleistung an Trockenheit gedeutet werden. Langtriebe besitzen keine echte Endknospe.
Die 1,5 bis 2 Millimeter langen, hellbraunen Knospen stehen meist zu dritt über einer Blattnarbe, wobei es sich bei den seitlichen gewöhnlich um Blütenknospen handelt, die rundlicher gestaltet sind als die ovalen bis oval-kugeligen Blattknospen. Am Ende der Kurztriebe kommen Blütenknospen oft ohne  Internodien gehäuft vor. Die Blätter sind in der Knospenlage gerollt. Die Knospenschuppen sind meist behaart oder bewimpert und laufen in einer Spitze aus. Die Laubblätter des Schlehdorns stehen an zwei bis zehn Millimeter langen Blattstielen, die leicht behaart sein können, jedoch meist drüsenlos sind. Die Blätter sind  wechselständig und häufig büschelig-spiralig angeordnet. Sie fühlen sich relativ weich an. Die Blattspreite entwickelt eine Länge von zwei bis fünf Zentimeter und eine Breite zwischen ein und zwei Zentimeter. Sie bildet eine verkehrt-eiförmige Form aus, die sich zum  Blattgrund hin keilförmig verschmälert und in einer spitzen bis stumpfen Blattspitze ausläuft. Der Blattrand weist eine doppelte, feine Zähnung auf. Junge Blätter bilden an ihrer Blattunterseite zunächst eine flaumige Behaarung aus, verkahlen in der Folge und zeigen dann eine mittelgrüne Färbung. Die Blattoberseite ist unbehaart und von dunkelgrüner Farbe. Linealische, am Rand gezähnte Nebenblätter überragen gewöhnlich den Blattstiel. Am Grund der Blattspreite befinden sich  Nektarien.
Generative Merkmale
Die weißen  Blüten des Schlehdorns erscheinen im März und April – lange vor dem Laubaustrieb. Dadurch lässt sich die Schlehe in diesem Zeitraum leicht vom  Weißdorn unterscheiden, dessen Blüten erst nach den Blättern gebildet werden. Die an kurzen, starr abstehenden, meist kahlen Blütenstielen stehenden Blüten sind radiärsymmetrisch, fünfzählig und zwittrig. Ihr Durchmesser beträgt etwa 1,5cm. Sie bilden sich an den verdornten Kurztrieben und stehen dort sehr dicht einzeln oder zu je zwei aneinander. Charakteristisch ist ihr leichter Mandelduft. Der Blütenbecher ist glockig. Der Kelch besteht aus fünf dreieckigen bis ovalen Kelchblättchen. Sie werden etwa 1,5 bis 2 mm lang und sind am Rand unregelmäßig fein gezähnt. An der Außenseite ist der Kelch unbehaart. Die ovalen, ganzrandigen Kronblätter erreichen eine Länge von etwa sechs bis acht Millimeter. Sie sind nicht miteinander verwachsen und umgeben die etwa zwanzig fünf bis sieben Millimeter langen Staubblätter mit gelben oder rötlichen  Staubbeuteln. Diese umgeben einen einzigen  Griffel. Der mittelständige  Fruchtknoten ist weit in den Achsenbecher eingesenkt. Die Innenseite des Blütenbechers sondert reichlich  Nektar ab, so dass die Schlehe für zahlreiche Insekten im zeitigen Frühjahr eine wertvolle Nahrungsquelle darstellt. Die Schlehe wird von Insekten bestäubt. An einem aufrechten Fruchtstiel entwickelt sich eine kugelige bis schwach ellipsoide, gefurchte Steinfruchtmit einem Durchmesser von 6 bis 18 mm. Sie ist blauschwarz bereift, eine Behaarung wird nicht ausgebildet. Das grüne Fruchtfleisch löst sich nicht vom Steinkern. Der mehr oder weniger doppelspitzige Steinkern besitzt eine kugelige bis linsenförmige Gestalt. Er wird etwa neun Millimeter lang und sechs Millimeter breit, ist pockennarbig, meist von rauer Struktur und mit netzartigen Adern. Von der Rückenfurche gehen schräg gestellte Kammstriche ab. Das Fruchtfleisch ist zunächst sehr sauer und herb – erst nach Frosteinwirkung wird es schmackhafter. Die Fruchtreife erfolgt ab Oktober bis November. Als Wintersteher bleiben die Früchte den Winter über am Strauch. Tiere, die den Samen der Frucht wieder ausscheiden, übernehmen die Ausbreitung.



BACHBLÜTEN
Du wirkst sehr selbstsicher und streng (32 Vine)
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Diese Menschen wirken sehr selbstsicher und auch streng
- Mit der dementsprechenden Bachblüte verhilft ihnen dieses Wirken abzulegen


BACHBLÜTEN
Du siehst grundsätzlich in allem das Negative (38 Willow)
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Diese Menschen sehen prinzipiell in allem das Negative und das Schlechte
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Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie auch etwas Positive abgewinnen, anstatt das Negative


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