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04.12.2019

tägliche News > 2019 > 02.12.19 - 08.12.19
TAMARINDE
Tamarinden sind die Hülsen – umgangssprachlich oft „Schoten“ genannt – des Tamarindenbaums, die in der indischen, thailändischen, indonesischen, mexikanischen, brasilianischen und auch afrikanischen Kü-che Verwendung finden. Die Tamarinde stammt vermutlich aus Afrika. In Narhan am mittleren Ganges fand man ca. 3.300 Jahre alte Holzkohle von Tamarinde. Der Name leitet sich vom arabischen تمر هندي = tamar hindi ab, was indische Dattel bedeutet. Im Mittelalter findet man in heilkundlichen Schriften die Schreibung tamar indi und das latinisierte tamarindus.
Steckbrief
Heilwirkung: Verstopfung
wissenschaftlicher Name: Tamarindus indica
Verwendete Pflanzenteile: Mus
Anwendung
Tamarinde lässt sich geschmacklich in zwei Gruppen einteilen. Die süße Tamarinde hat ein bräunliches Fruchtfleisch, die saure Tamarinde mit einem fast schwarzen Fruchtmark ist von Konsistenz und Farbe der Rosine ähnlich. Saure Tamarinde muss aber nicht zwangsläufig fast schwarzes Fruchtfleisch aufweisen, sondern kann genauso braunes besitzen wie die süße Tamarinde. Reife Tamarindenfrüchte enthalten neben Zucker (35 bis 50 %) große Mengen an Weinsäure (bis zu 20%), was je nach Konzentration den säuerlichen Geschmack bedingt. Der Geschmack von saurem Tamarindensaft erinnert an Zitronensaft, der den Tama-rindensaft notfalls auch ersetzen kann. In Thailand und Mexiko wird Tamarinde kandiert und mit Chili ge-würzt als scharf schmeckendes Konfekt gegessen, häufig mit Garnelen. In Thailand ist die Tamarinde über-aus beliebt, wird frisch und getrocknet, auch eingelegt (sowohl die Bohne als auch die gesamten Schoten), süß, sauer und salzig gegessen. Im Nahen Osten, vor allem im Libanon, Syrien und in Ägypten, wird eine Li-monade aus Tamarinde hergestellt, die dunkelbraun, ähnlich wie Cola, aussieht. Zur Herstellung von Tamarindensaft, der wegen des bitteren Geschmacks häufig gesüßt wird, legt man getrocknetes bzw. frisches Fruchtmark oder Tamarindengranulat für mehrere Stunden in Wasser ein. Auch die Kerne der Tamarinde finden in der Küche Verwendung. Gekocht oder geröstet werden sie in der Thailändischen Küche zu Mus gestampft, das als sogenanntes Tamarindenkonzentrat bzw. Tamarindenmark erhältlich ist. Es ist wichtiger Bestandteil der Thai-Küche und verleiht Currys eine dunkle Färbung sowie eine pikante herbsaure Note. Da die Kerne zudem viel Pektin enthalten, werden sie auch zur Herstellung von Geliermitteln verwendet. Ta-marindenmark findet sich auch als Zutat in Würzsaucen wie zum Beispiel Worcestershiresauce oder Brown Sauce. Die Hülsen werden traditionell in Regionen von Thailand z. B. Chiang Dao/Maeung Khong in kleine Stücke gebrochen, mit Tabak vermengt und zum Rauchen in passend geschnittene Bananenblätter gedreht. Der Zusatz der Tamarinde-Hülsen kann zu starkem Hustenreiz führen.
Pflanzenbeschreibung
Tamarinden sind die Früchte des Tamarindenbaums. Sie sind etwa 5 bis 20 cm lang, zimtfarben bis braun, im Querschnitt rund, leicht gekrümmt und brechbar. Im Inneren der Hülsen liegen die Samen, die von einer bräunlichen bis schwarzroten Pulpa, dem Fruchtmark, eingehüllt sind.

ACKERSCHOTENDOTTER tt
Der Ackerschotendotter ist eine Pflanze, die bevorzugt auf und nahe Äckern wächst, was sie in den Augen vieler Menschen zu einem Unkraut macht. Auch seine Heilkräfte machen ihn nicht deutlich beliebter, denn er ist giftig, was er seinen herzwirksamen Glykosiden zu verdanken hat. Dadurch wirkt er zwar stärkend aufs Herz, aber er kann bei zu hoher Dosierung auch zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Daher wird er kaum eingesetzt, denn es gibt wohl bessere herzwirksame Giftpflanzen.
Der Acker-Schöterich, auch Acker-Schotendotter, Gänsesterbkraut, Gänsesterbe, Goldlack-Schotendotter, Lack-Schöterich, oder Ruderal-Goldlack genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Familie e der Kreuzblütenge-wächse gehört.
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Herzschwäche, Krampfhusten, Würmer, Hautausschläge
wissenschaftlicher Name: Erysimum cheiranthoides
Pflanzenfamilie: Kreuzblütler = Brassicaceae
englischer Name: Wormseed mustard
volkstümliche Namen: Acker-Schöterich, Gänsesterbkraut, Goldlack-Schotendotter, Lack-Schöterich, Schöterich
Verwendete Pflanzenteile: Kraut, Samen, Wurzel
Inhaltsstoffe: Herzwirksame Glykoside
Anwendung
Der Acker-Schöterich wird in der Naturheilkunde heute nur noch selten verwendet da er giftig ist. Das drückt sich auch im Namen "Gänsesterbe" aus. Zur Anwendung kommt sein frisches Kraut, seine Samen und Wurzeln. Das Sammeln der Blätter kann in der Zeit von ca. Juni bis September erfolgen. Seine Wirkung verdankt er den herzwirksamen Glykosiden, die Cheiranthoside genannt werden. In der Naturheilkunde wird ihm Wirksamkeit gegen Herzschwäche, Krampfhusten, Würmer und Hautausschläge zugeschrieben.
   
Achtung! Giftig. Ackerschotendotter nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder  äußerlich anwenden.
   
Kraut
Das Kraut des Ackerschotendotters wird manchmal gegen Herzschwäche oder Krampfhusten eingesetzt. Es wirkt beruhigend auf Hustenkrämpfe.
Samen
Die Samen kann man zerstoßen und gegen Würmer einnehmen. Die Würmer werden dann durch Erbrechen oder Durchfall ausgeschieden. Aber das ist eine recht drastische Methode, sodass man im Normalfall besser ein anderes Mittel gegen Würmer anwenden sollte.
Wurzel
Die Wurzel kann man abkochen und gegen Hautausschläge auftragen.
Pflanzenbeschreibung
Der Ackerschotendotter ist in Europa heimisch. Er wächst bevorzugt auf Äckern, wie der Name schon sagt und auf Schuttplätzen, Brachflächen und Wegrändern. Er ist ein Kreuzblütler und somit verwandt mit dem Senf, Rüben und Kohlarten. Das einjährige Kraut wird bis zu 40 cm hoch. Es hat lanzettartige Blätter, die wechselständig aus dem Stängel wachsen. Die gelben Blüten stehen doldenähnlich an der Spitze der Pflan-ze. Sie verwandeln sich schnell in dünne Schoten während sich weiter oben neue Blüten bilden.
Vegetative Merkmale
Der Acker-Schöterich ist eine einjährige Pflanze, hat mindestens einen aufrechten beblätterten Stängel und erreicht Wuchshöhen von 15 bis zu 60 cm. Der Stängel ist mit drei- bis vierstrahligen, kurzen, anliegenden Haaren besetzt (nur mit Lupe gut zu erkennen). Die lanzettartigen, ganzrandig geschweift gezähnten Laubblätter sind wechselständig am Stängel angeordnet. Die unteren Blätter sind gestielt und die oberen Blätter ungestielt.
Blütenstände, Blüten und Früchte
Die gestielten Blüten stehen in Trauben. Die Blüten verwandeln sich schnell in dünne Schoten während sich weiter oben am Stängel neue Blüten bilden. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind vierzählig. Die vier grünen Kelchblätter sind 1,8 bis 3 mm lang und 0,5 bis 1 mm breit. Die vier gelben, 3 bis 5 mm langen und 1,5 bis 2 mm breiten Kronblätter sind etwa zweimal so lang wie die Kelchblätter. Die Blütezeit ist Mai bis September. Die 1 bis 3 cm langen schmalen (meist 1,5 bis 2,5 cm × 1 bis 1,3 mm) Schoten haben einen vierkantigen Querschnitt und stehen aufrecht auf etwa 6 bis 13 mm langen Fruchtstielen. Die hellbraunen Samen sind länglich mit den Maßen 1 bis 1,5 × 0,4 bis 0,6 mm.

BACHBLÜTEN
Ich habe Angst um mich selbst (14 Heather)
- Diese Menschen haben sehr große Angst um sich selbst
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Angst um sich besiegen  
BACHBLÜTEN
Man kann mich leicht ärgern  (15 Holly)
- Diese Menschen lassen sich von jedem sehr leicht ärgern
- Mit der dementsprechender Bachblüte lassen sie sich nicht mehr so leicht ärgern
ERNÄHRUNG
Wann und wie oft esse ich richtig?
Ohne Frühstück
Viele Menschen haben es sich abgewöhnt zu frühstücken. Die Gewohnheit führt dazu, dass man sogar meint, man braucht und möchte kein Frühstück essen. Mittags bleibt auch oft nur Zeit für eine Kleinigkeit Zwischen-durch. Abends hat sich dann richtiger Heißhunger entwickelt, weswegen man nicht nur schneller isst, sondern auch eher Lust auf energiereiche Lebensmittel mit hohem Fett- und Zuckergehalt.
So ein Essrhythmus hat zu Folge, dass die gesamte Ernährung unausgewogen ist. Dies wiederum kann dazu führen, dass das Gewicht langsam ansteigt.
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