Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

04.11.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Oktober > 29.10.18-04.11.18

BLAUROTER STEINSAME

Der blaurote Steinsame ist eine seltene Pflanze, die sich vor allem in warmen Flaumeichenwäldern wohlfühlt. Da er so selten ist, wurde der blaurote Steinsame die Blume des Jahres 2000. Nur aus der Antike ist uns eine Anwendung des blauroten Steinsamens als Heilpflanze bekannt. Er wurde ähnlich eingesetzt wie seine Verwandten, der Beinwell und das Lungenkraut. In der mitteleuropäischen Volksheilkunde ist der blaurote Steinsame keine bekannte Heilpflanze, vermutlich weil er so selten ist und es erheblich häufigere andere Heilpflanzen mit vergleichbaren Wirkungen gibt.
Der Blaurote Steinsame, auch als Blaurote Rindszunge oder Purpurblauer Steinsame bezeichnet, ist eine Pflanzenart der Gattung Aegonychon aus der Familie der Raublattgewächse. Früher war sie der Gattung  Steinsamen und danach den Rindszungen zugeordnet. Der Blaurote Steinsame war Blume des Jahres 2000.


Steckbrief

Hinweis: Eine Anwendung als Heilpflanze ist fast nur aus der Antike bekannt

Haupt-Anwendungen: Hautprobleme

Heilwirkung: entzündungshemmend, erweichend, harntreibend, schleimlösend
Anwendungsbereiche: Husten, Darmentzündung, Rheuma, Nierensteine, Blasensteine, Hautentzündungen, Hautausschlag, Juckreiz
wissenschaftlicher Name: Lithospermum purpurocaeruleum, Buglossoides purpurocaerulea
Pflanzenfamilie: Rauhblattgewächse = Boraginaceae
englischer Name:
Gromwell
volkstümlicher Name: Purpurblauer Steinsame, Rotblauer Steinsame

Verwendete Pflanzenteile: Kraut, Wurzel

Inhaltsstoffe: Schleim, Saponine, Gerbstoff, Allantoin
Sammelzeit:
Wegen Seltenheit nicht sammeln

Anwendung

Die Samen sind durch Pyrrolizidin-Alkaloide schwach giftig. Der Blaurote Steinsame wird als Zierpflanzefür Willdpflanzengärten und Felsgruppen empfohlen; allerdings ist er sehr ausbreitungsfreudig. Früher wurde er auch als Heilpflanze gegen Blasen- und Nierenleiden eingesetzt.
Man könnte den blauroten Steinsamen wohl als Tee trinken und äußerlich für Umschläge und Waschungen anwenden. Allerdings ist der blaurote Steinsame so selten, dass man ihn nicht sammeln sollte. Auch kaufen kann man den blauroten Steinsamen kaum, weil seine Anwendung als Heilpflanze heutzutage nicht gebräuchlich ist. Bleibt die Nutzung als Heilpflanze, wenn man den Steinsamen im eigenen Garten anbaut. Die Anwendungsgebiete des blauroten Steinsamens sind ähnlich wie die von Lungenkraut und Beinwell, also gegen Lungenerkrankungen, Entzündungen im Verdauungstrakt und entzündliche Hautprobleme. Außerdem werden die Steinsamen traditionell gegen Steine in den Harnwegen eingesetzt. Diese Anwendung erklärt sich möglicherweise durch die Signaturlehre, die in den steinharten Samen einen Hinweis auf die Heilwirkung gegen Harnsteine sieht. Einige andere Steinsamenarten enthalten offenbar auch empfängnisverhütende Substanzen, die die Bildung von Fruchtbarkeitshormonen unterdrücken.  


Pflanzenbeschreibung

Der Blaurote Steinsame ist eine krautige Pflanze, die Wuchshöhen von etwa 20 bis 60 cm erreicht. Die Stängel sind bogig liegend und können an ihren auf der Erde aufliegenden Enden Wurzeln bilden. Die Laubblätter sind lanzettlich mit einer gut sichtbaren Mittelrippe an ihrer Unterseite. Die Blüten stehen in einem traubigen Blütenstand zusammen. Die zwittrige, radiärsymmetrische Blüte weist einen Durchmesser von 10 bis 15 mm auf. Die Kronblätter sind röhrig verwachsen mit weit trichterförmig ausgebreitetem Saum, innen mit behaarten Streifen. Sie ist beim Aufblühen rot-violett, die Farbe geht später in ein tiefes Blau über
(daher der Namensteil „blaurot"). Die Blütezeit reicht von April bis Juni. Die Teilfrüchte haben eine weiß glänzende glatte Oberfläche und sind etwa 4 bis 5 mm lang. Während der Fruchtreife ist der Kelch 8 bis 12 mm lang. Die Härte des Samens, der ein Aufbrechen verhindert, führte zum Gattungsnamen Steinsame. Der blaurote Steinsame ist in Europa und im Teilen Asiens heimisch. Er wächst bevorzugt in warmen Gegenden in lichten Laubwäldern, am besten Niederwälder. Dabei sind ihm Flaumeichenwälder am allerliebsten. Da Flaumeichen extrem selten geworden sind und sogar lichte Wälder immer seltener werden, weil die Niederwaldkultur nahezu ausgestorben ist, ist auch der blaurote Steinsame eine ausgesprochen seltene Pflanze. So selten ist der blaurote Steinsame, dass er zur Blume des Jahres 2000 gewählt wurde. Der blaurote Steinsame, auch purpurroter Steinsame genannt, steht zwar nicht offiziell unter Naturschutz, aber da er so selten ist, sollte man darauf verzichten, ihn abzupflücken. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen zwanzig und 60 Zentimeter hoch. Die Blätter sind schmal und lanzettlich mit ausgeprägter Spitze. Sie wachsen direkt am Stängel. Wie beim Beinwell und Lungenkraut, den Verwandten aus der Familie der Rauhblattgewächse, sind die Blätter sehr rauh und haarig. Die rot-blauen Blüten erscheinen zwischen April und Juni. Das Typische an den Blütenblättern ist, ähnlich wie beim Lungenkraut, dass sie zuerst rötlich sind und sich dann über violett zu blau wandeln. Diese Eigenschaft hat dem blauroten Steinsamen auch seinen Namen eingebracht. Die Blüten werden bis zu einen Zentimeter groß und haben fünf Blütenblätter, die nahezu tellerflach angeordnet sind. Sie sind in Büscheln angeordnet. Aus den Blüten entwickeln sich bis zum Spätherbst die Samen. Die Samen sind bis zu fünf Millimeter groß und hart wie kleine Steine. Die Härte der Samen hat dem blauroten Steinsamen den zweiten Teil seines Namens eingebracht, der auch der Name der ganzen Gattung ist.  


Anbautipps

Der purpurblaue Steinsame wird auch gerne in Gärten angepflanzt, denn er ist eine Zierde für jedes Halbschattenbeet. Da die Samen Kaltkeimer sind, die nur nach längeren Kälteperioden keimen, ist es einfacher, die Pflanzen in guten Gärtnereien fertig zu kaufen. Die Pflanzen brauchen einen guten humosen Boden, der auch im Sommer ausreichend feucht ist, aber keinesfalls nass. Am wohlsten fühlen sich die blauroten Steinsamen unter lichten Laubbäumen. Sie mögen keine volle Sonne, aber auch keinen tiefen Schatten. Wenn man keine Laubbäume im Garten hat, macht man den Steinsamen eine Freude, wenn man sie hin und wieder mit Laubblättern umgibt.



KOTOBAUM

Steckbrief

Heilwirkung: Durchfall, Magenkrämpfe, Reizdarm, Reizmagen
wissenschaftlicher Name:
Nectandra coto
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde


BACHBLÜTEN
Ich zweifle daran, die tägliche Arbeit zu schaffen (17 Hornbeam)  

- Diese Menschen zweifeln daran, die tägliche Arbeit zu schaffen  
- Mit der dementsprechender Bachblüte vergehen die Zweifel und schaffen die tägliche Arbeit  

BACHBLÜTEN
Ich fühle mich isoliert (18 Impatiens)  

- Diese Menschen fühlen sich isoliert  
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie diese Isolation überwinden


ERNÄHRUNG
Praktische Anwendung  
Säurebildende Nahrungsmittel

- Fleisch und Wurstwaren  
- Eier  
- Hartkäse  
- Fisch
- geräuchertes
- geröstetes
- Bratfett  
- Süßigkeiten  
- süße und fette Speisen  
- Weißmehlprodukte  
- Limonade und Cola-Getränke
- hochprozentiger Alkohol  
- Kohlensäurehaltige Getränke  


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü