Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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04.10.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Oktober > 30.09.19-06.10.19


KARDAMOM

Kardamom ist ein asiatisches Gewürz, das zur Familie der Ingwergewächse gehört. Im Gegensatz zu anderen Ingwer-Verwandten wird beim Kardamom aber die Frucht genutzt und nicht der Wurzelstock. Kardamom schmeckt leicht scharf und balsamisch und wird in Mitteleuropa vor allem als Lebkuchengewürz. Auch im indischen Chai-Tee, der auch hierzulande immer beliebter wird, hat Kardamom einen festen Platz. Durch seine ätherischen Öle regt Kradamom die Verdauung an und wirkt Blähungen entgegen. Außerdem hat er eine entkrampfende Wirkung auf das Nervensystem und kann auch Frauenbeschwerden lindern.
Der Grüne Kardamom ist eine Pflanzenart aus der Familie der Ingwergewächse innerhalb der einkeimblättrigen Pflanzen. Es gibt zwei Varianten dieser Art, die als Gewürz verwendet werden: Der Malabarkardamom und der weniger wertvolle Ceylonkardamom. Es werden meist die Samen verwendet, oft auch die gesamten getrockneten  Kapselfrüchte.

Steckbrief
Heilwirkung:
anregend, krampflösend, Husten, Asthma, Blähungen, Mundgeruch, Epilepsie, Menstruationsbeschwerden, Periodenkrämpfe, Wechseljahresbeschwerden
wissenschaftlicher Name: Elettaria cardamomum
englischer Name:
Cardamom
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte, Samen
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Campesterol, Stigmasterol, Beta-Sitosterol, Borneol, Kampfer, Salicylate
Sammelzeit:
Oktober bis Dezember

Anwendung
Kardamom ist eine Gewürzart. Die Kapselfrüchte („Kardamomen") des Kardamoms werden kurz vor der Reife von Hand gepflückt, da sie sich ansonsten öffnen und so die Samen verloren gehen. In arabischen Ländern wird dem Kardamom eine aphrodisierendeWirkung nachgesagt.
In der Küche
Die Samen enthalten ein ätherisches Öl, das ihnen ein würziges, süßlich-scharfes Aroma verleiht. Da es leicht verfliegt, sollte man ganze Kapseln dem Kardamompulver – in dem auch meist die geschmacksneutralen Fruchtschalen mit vermahlen sind – vorziehen und die Samen erst bei Bedarf mörsern oder mahlen. Beim Mörsern drückt man den Stößel auf die Kapsel, bis sie aufspringt. Dann wird die Hülle entfernt und der Samen zerrieben. Guten Kardamom erkennt man an der frisch-grünen Farbe der Kapseln und der ölig-schwarzen Farbe der Samenkörner. Kardamomsamen sind ein verbreitetes  Gewürz in der asiatischen und arabischen Küche. Sie sind ein Hauptbestandteil indischer  Masalas und des ihnen nachempfundenen Currypulvers sowie von  Masala chai. Das ayurvedische Konfekt  Laddu, das aus Ghee-Butter hergestellt wird, enthält auch Kardamom. In der europäischen Küche findet das Gewürz hauptsächlich Verwendung in Weihnachtsgebäck wie Lebkuchen und Spekulatius, aber auch in Wurstwaren, Likören, Schokolade und als Bestandteil von Gewürzmischungen. In  Skandinavien ist Kardamom außerdem ein typischer Bestandteil süßer Backwaren (z. B. schwedische Kanelbulle oder finnische Pulla) und im Glühwein (Glögg). Bei der Zuberei-tung von arabischem Mokka wird dem Kaffeemehl häufig Kardamom zugegeben. Trotz desselben Namens wird der sogenannte Schwarze Kardamom ausschließlich für pikante Gerichte verwendet.
In der Medizin
Als Droge dienen die kurz vor der Reife geernteten Früchte mit den Samen der var. minuscula Bork, die nur an der Malabar-Küste heimisch ist (Malabar-Kardamom). Wirkstoff ist ein ätherisches Öl (ca. 7%), das aus über 120 Verbindungen besteht, vor allem alpha-Terpinylacetat (etwa ein Drittel), Cineol (ebenfalls etwa ein Drittel), alpha-Terpineol, Limonen, Linalylacetat, Linalool, Hydroxyzimtsäure, fettes Öl und Stärke. Für arzneiliche Zwecke werden nur die von der Kapselhülle befreiten  Samen verwendet. Ihr  ätherisches Öl wirkt fördernd auf die Speichel-, Magen- und Gallensaftsekretion. In der Regel werden alkoholische Auszüge verwendet, bisweilen mit Kümmel und Fenchel kombiniert und in Fertigpräparaten gegen Verdauungsbeschwerden, Blähungen und zur Anregung des Appetits eingesetzt. In manchen Mitteln ist Kardamom auch nur als Geschmackskorrigens enthalten.

Pflanzenbeschreibung
Elettaria cardamomum ist eine  ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht in der Regel Wuchshöhen von 2 bis 3 Meter, vereinzelt bis 5,5 Meter. Es wird ein starkes bewurzeltes Rhizom als Überdauerungsorgan gebildet. Es sind viele lanzettliche  Laubblätter vorhanden. Der Blütenstandsschaft wächst aus einem flach über dem Boden kriechenden Seitentrieb aus und erreicht Wuchshöhen von bis zu 1,5 Meter. Die Blüten stehen in einem  rispigen Blütenstand zusammen. Die zwittrigen, zygomorphen Blüten sind dreizählig mit doppelten Perianth. Das Labellum ist der auffälligste Teil der Blüte. Die dreifächerigen, strohigen Kapselfrüchte sind von grünlich-gelblicher Farbe. In jedem Fruchtfach sitzen vier bis acht unregelmäßig geformte, grau- bis rötlichbraune  Samen.




MISPEL

Die Mispel ist ein mittelkleiner Baum, der schon von den Römern nach Mitteleuropa und in die Klostergärten gebracht wurde. Die Früchte sind unbehandelt nicht gerade wohlschmeckend, aber wenn man bis nach dem Frost mit der Ernte wartet, die Früchte einige Wochen lagern lässt und sie dann zu Marmelade verkocht oder Getränke damit zubereitet, entfaltet die Mispel ihre wahren Fähigkeiten. Der Genuss der Mispel fördert die Verdauung und lindert Entzündungen des Darms. Auch Arteriosklerose kann mit Mispelfrüchten behandelt werden.
Die Mispel oder Echte Mispel ist eine Pflanzenart der Kernobstgewächse in der Familie der  Rosengewächse. Es handelt sich um einen sommergrünen Baum mit krummem Stamm und breiter Krone, der essbare Früchte trägt. Weitere deutsche Namen sind: Deutsche Mispel, Mispelche; Asperl, Aschperln, Hespelein; Dürgen, Dörrlitzen, Dürrlitzen; Hundsärsch.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Darmentzündungen
Heilwirkung:
entzündungshemmend, harntreibend
Anwendungsbereiche:
Verdauungsschwäche, Gastritis, Morbus Crohn, Arteriosklerose
wissenschaftlicher Name:
Mespilus germanica
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse
englischer Name:
Medlar
volkstümlicher Name:
Nispel, Nespoli, Asperl, Aschperln, Dörrlitzen, Dürgen, Dürrlitzen, Hespelein, Hundsärsch, Mispelche
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte, Blätter
Inhaltsstoffe:
Pektin, Gerbsäure, Vitamine
Sammelzeit:
Oktober, November

Anwendung
Die Früchte der Mispel sind nach Frosteinwirkung oder längerer Lagerung essbar und haben einen typischen säuerlich-aromatischen Geschmack. Sie können dann auch zu  Marmelade oder  Gelee verarbeitet werden, die Art war daher früher als Obstbaum weit verbreitet. Durch das Lagern werden Tannine und  Fruchtsäuren abgebaut, der Zuckergehalt steigt und die Früchte werden mürbe, sonst sind sie hart und adstringierend. Heute ist die Mispel nur noch selten in Kultur. Das in  Frankfurt am Main verbreitete Getränk  Mispelchen setzt sich aus Calvados und einer eingelegten Mispelfrucht, manchmal gemischt mit Mispelsaft, zusammen. Dabei kommt jedoch die Frucht der  japanischen Wollmispel zum Einsatz.  Der Gehalt an Nähr- und Mineralstoffen ändert sich mit zunehmender Fruchtreife. In den Jahren 1984 und 1985 wurden folgende Werte für  homogenisierte Früchte angegeben: Aufgrund ihrer harntreibenden und adstringierenden Wirkung wurden die Früchte volksmedizinisch eingesetzt. Unreife Früchte haben einen Tannin-Gehalt von etwa 2,6% und wur-den mit Blättern und Borke zum Gerben genutzt. Auch können sie zum Verringern der Trübung von Wein, Apfel- und Birnenmost verwendet werden, da das Tannin das Ausflocken von Proteinen bewirkt. Das Mispelholz eignet sich für die Kunsttischlerei, zum Drechseln und für  Intarsien. Es wird als Feuerholz und zur Herstellung von Holzkohle genutzt. Vor allem die panaschierten Formen haben eine gärtnerische Bedeutung als Ziergehölz.
Von Mispeln werden in erster Linie die Früchte verwendet. Diese werden zu Marmeladen verkocht oder zu Säften und Getränken verarbeitet. Die Mispelfrüchte können zur Förderung der Verdauung genossen werden. Außerdem verlangsamen sie Verkalkungsprozesse und können deshalb gegen Arterienverkalkung verwendet werden. In Russland werden Mispelfrüchte sogar gegen Morbus Crohn eingesetzt. Die Mispelfrüchte sind bis zum ersten Frost nahezu ungenießbar. Erst nach Frosteinwirkung und einer mehrwöchigen Lagerung werden die Früchte wohlschmeckend. Im Rahmen einer Ito-Thermie (Japanische Kräuterwärme) werden die Blätter des Mispelbaums verglüht und in einer Metallhülse am Körper entlang geführt. Diese Behandlungsart kann man gegen Schmerzen und zur Stärkung der Selbstheilungskräfte anwenden.

Pflanzenbeschreibung
Die Mispel ist in Südeuropa und Kleinasien heimisch. In Mitteleuropa wurde sie schon von den Römern eingebürgert. Später wurde sie häufig in Klostergärten angebaut, aus denen sie entkam und verwilderte. Der strauchartige Baum wird über vier Meter hoch. Die dunkelgrünen Blätter sind filzig und länglich geformt. Die Unterseite ist heller als die Oberseite. Die dekorativen, weißen Blüten erscheinen zwischen Mai und Juni. Aus den Mispel-Blüten entwickeln sich bis zum Herbst die Früchte, die etwa fünf Zentimeter groß werden. Die Früchte ähneln rauhschaligen Äpfeln, aber sie haben am unteren Ende eine Öffnung und mindestens vier abstehende Fasern. Dieses Ende ist charakteristisch für die Mispel und man kann sie daran gut erkennen. Wegen dieses Auges wird die Mispel im Saarland auch "Hundsärsch" genannt. Die Mispel ist ein kleinwüchsiger, bis 5 Meter hoher, laubabwerfender Baum mit unregelmäßig geformtem Stamm, der einen Durchmesser von 20 bis 25 Zentimeter (BHD), selten bis 50 Zentimeter erreicht. Die  Krone ist ausladend und annähernd rund. Meist sind die Bäume breiter als hoch. Mispeln haben eine stark verzweigte, weitreichende und eher flache Bewurzelung. Das  Holz ist sehr hart, zerstreutporig und von feiner Textur. Das  Splintholz ist weiß mit leicht rosa Tönung, das Kernholz ist bräunlich. Die Jahresringe sind gut zu erkennen. Das Verzweigungssystem ist in Lang- und  Kurztriebe unterteilt, wobei nur letztere Früchte hervorbringen. Die schwach filzig behaarten Jungtriebe der Wildform tragen  Dornen, die bei Kulturformen fehlen.
Knospen und Blätter
Die Winterknospen sind spitz eiförmig, werden 3 bis 5 Millimeter lang und haben gekerbte, rötlichbraune, am Rand fast schwarze, aber hell bewimperte  Knospenschuppen (Tegmente). Die wechselständigen, einfachen  Laubblätter sind länglich oval und etwas zugespitzt. Die Oberseite ist dunkelgrün, die Unterseite etwas heller und filzig behaart. Die Blattspreite ist 6 bis 12 Zentimeter lang und 2 bis 4 Zentimeter breit. Die Blattstiele sind kurz. Die zwei ovalen, bleibenden Nebenblätter (Stipeln) besitzen eine aufgesetzte Stachelspitze und einen drüsig bewimperten Rand.
Blüten und Früchte
Die Blüten sind die normalen zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten mit doppelter Blütenhülle der Rosengewächse. Sie stehen einzeln an den Kurztrieben und sind auffallend groß, mit einem Durchmesser von 3 bis 5 Zentimeter. Die fünf  Kelchblätter sind schmal, lanzettlich und auf der Außen- und Innenseite behaart. Sie stehen zwischen den deutlich kürzeren  Kronblättern. Die fünf freien, rundlichen Kronblätter sind weiß oder etwas rosafarben. Die 30 bis 40  Staubblätter besitzen rote  Staubbeutel. Es sind üblicherweise fünf  Griffel vorhanden. Der  Fruchtknoten ist unterständig. Selbstbestäubung ist die Regel. Die deutsche Mispel blüht im Mai und Anfang Juni. Die Apfelfrüchte werden gegen Ende Oktober, Anfang November reif. Die Früchte sind dann bräunlich und haben die Form einer abgeflachten Kugel mit den deutlich erkennbaren Kelchblättern an der Spitze. Die Frucht ist stark von Stützgewebe durchsetzt, was ihr den Namen Steinapfel einbrachte. Die Früchte der Wildform haben einen Durchmesser von 1,5 bis 3 Zentimeter und eine Länge von 1,6 bis 2,4 Zentimeter, bei Kulturformen beträgt der Durchmesser 3 bis 6,5 Zentimeter, selten 7 bis 8 Zentimeter. Als Samen werden 2–5 Kerne gebildet, die vom fleischigen Gewebe umschlossen bleiben.



BACHBLÜTEN
Man tut kaum etwas ohne zu überlegen, was dabei für einen selbst herausschaut (8 Chicory)
- Diese Menschen tun etwas (oft) unüberlegtes, ohne eigentlich zu wissen was für sie eigentlich herausschaut
- Mit der dementsprechender Bachblüte überlegen sie was sie tun und was für sie herausschaut

BACHBLÜTEN
Man übertreibt in der Schilderung seiner Misere (8 Chicory)
- Diese Menschen übertreiben sehr leicht mit ihren Schilderungen ihrer Misere
- Mit der dementsprechender Bachblüte neigen sie in ihren Schilderungen kaum mehr zum übertreiben


ERNÄHRUNG
Allgemeine Ernährungsregeln bei Fettstoffwechselstörungen
- Angepasste Energiezufuhr

-
Reichlich Faserstoffe
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„nimm 5 am Tag" heißt die Devise! Bedeutet 5 Portionen Obst, Salat bzw. Gemüse am Tag
-
Auch Kartoffeln und Hülsenfrüchte gehören dazu


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